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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 25.1908 (Rights reserved)

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Bibliographic data

Full text: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 25.1908 (Rights reserved)

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Periodical

Title:
J. W. Boike's allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr ... / redigiert von dem Königl. Polizei-Rath Winckler
Publication:
Berlin: Veit 1842
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
16.1837-21.1842
ZDB-ID:
2939642-6 ZDB
Previous Title:
Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Potsdam und Charlottenburg
Succeeding Title:
Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1825-1849
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1837
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-814818
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1825-1849

Title page

Title:
J. W. Boike's Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen auf das Jahr 1837

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 25.1908 (Rights reserved)
  • Title page
  • Inhalt
  • Ausgabe 1908,1 No. 1
  • Ausgabe 1908,2 No. 2
  • Ausgabe 1908,3 No. 3
  • Ausgabe 1908,4 No. 4
  • Ausgabe 1908,5 No. 5
  • Ausgabe 1908,6/7 No. 6/7
  • Ausgabe 1908,8 No. 8
  • Ausgabe 1908,9 No. 9
  • Ausgabe 1908,10 No. 10
  • Ausgabe 1908,11 No. 11
  • Ausgabe 1908,12 No. 12
  • Zur Geschichte Erinnerungsmedaille an den Besuch des Kaiserpaares im Verein für die Geschichte Berlins (Public Domain)
  • Tagesordnung der nächsten Sitzungen (Public Domain)
  • Veränderungen im Mitgliederbestande (Public Domain)
  • Erich Marquardt / Brendicke, Hans (Public Domain)
  • Kleine Mitteilungen (Public Domain)
  • Bericht über die Sitzungen des Vereins (Public Domain)
  • Graf Rochus Guerini zu Lynar / Rauch, Fedor Eduard Gustav von (Public Domain)
  • Die Namensforschung des Feldmarschalls Grafen Yorck v. Wartenburg / Granier, Herman (Public Domain)
  • Das älteste Berliner Bank- und Handlungshaus "Splitgerber und Daum", jetzt "Gebrüder Schickler" / Siefart, Emil von (Public Domain)
  • Die Inschrift an der alten Königl. Bibliothek zu Berlin / Conrad, Georg (Public Domain)
  • Berliner Porträts / Brendicke, Hans (Public Domain)
  • Die Medaille auf die Berliner Gewerbeausstellung von 1844 / Schmidt, Friedrich (Rights reserved)
  • Persönliche Bemerkung / Müller, Hans von (Public Domain)
  • Das Bildnis des Berliner Hofmalers Gebauer (Public Domain)
  • Bei Durchläuchting in Neu-Brandenburg / Siefart, Emil von (Public Domain)

Full text

304 
der alten märkischen Städte mit älterer Rultur die Städte ihm den Kintritt verwehrten, seinen 
die Geschi>e der DIark gelenkt hätten. Was die Binzug halten. 
Berliner dabei scheinbar an städtischen Freiheiten Wie diese Burg ausgesehen hat, wissen wir 
eingebüßt haben, haben sie dadurch gewonnen, daß nicht. Wahrscheinlic) ist es ein schlichter, aus 
ihre Stadt zur Zauptstadt des Brandenburgisch Backsteinen errichteter Bau gewesen, etwa in ähn- 
Preußischen Staates und somit auch zur Zauptstadt licher Weise wie die Burg von Tangermünde, Was 
des Deutschen Reiches geworden ist. davon nod jetzt erhalten, ist im wesentlichen nur 
Die Geschichte des Schlosses zu studieren ist ein Turm und einige Fundamentmauern, Der 
Peineswegs allein der Zistoriker berufen, denn wenn Turm ist der „Grüne „zut“, der sim aber großen- 
wir in den Archiven nachforschen, finden wir viel- teils so in den Mauern des Schlosses versteckt, 
fa< Löahrichten von Bauten am Schlosse, die daß die meisten Berliner von ihm eigentlich nur 
nirgends in Einklang mit den vorhandenen Bau- sehr wenig wissen. Der „Grüne „Zut“ liegt an der 
lichkeiten zu bringen sind. Daher muß der Runst- Spree. Zu der Zeit, als das Schloß gegründet 
historiker diese Lüdke auszufüllen suchen. Wo die wurde, hat er wahrscheinlich) eine wesentlich ge- 
Urkunden schweigen, müssen die Steine reden, ringere «Zöhe gehabt. Den oberen Teil fügte 
Als der Bau des Schlosses im Jahre 1443 an Raspar Theiß hinzu, der berühmte Architekt 
den Ufern der Spree zwischen den beiden Städten Joachims Il., der im Jahre 1538 das große Sc<hloß 
Berlin und Rölln begonnen wurde, ist dies am Sc<loßplatz erbaute. Im „Grünen „Zzut" liegt 
Feineswegs mit Beifall begrüßt. Einige Jahre dar- ein Zimmer, das in den Jahren 1875/76 durch den 
auf opponierten die Berliner auf das lebhafteste trefflichen Architekturmaler Carl Gräb und dessen 
und setzten sich in den Besitz der Bauhütte, die Sohn Paul Gräb mit Bildern aus dem alten 
damals am Mühlendamm lag, zerstörten sie und Berlin ausgemalt worden ist. Dort ist auf Grund 
suchten auf diese Weise die Vollendung des Schlosses der besten archivalis<en und kunstgeschichtlichen 
unmöglich zu machen. Sie sahen in dem Schlosse Forschungen der Lustgarten und das Schloß zur 
eine Zwingburg, die von dem zweiten Zohenzollern, Zeit des Großen Rurfürsten dargestellt, bevor 
Friedrich Eisenzahn, begründet worden war, um Schlüter die heutige Prunkfassade am Lustgarten 
von hier aus beide Städte in Schach zu halten. errichtet hatte; ferner der Münzturm, den nachher 
Auf den Mauern und Türmen des neuen Schlosses DSc<lüter umbaute, dahinter der Dom auf dem 
sollten scharfe Geschütze aufgepflanzt werden. Bei LQDSc<loßplaz. Wir sehen ferner den Alabastersaal 
jeder Revolte der Bürgerschaft, bei jedem politischen des Großen Rurfürsten, den Apothekenflügel und 
Zwist zwischen dem Rat der Stadt und der Rrone das Erdgeschoß für einen großen Bibliotheksbau, 
sollte von dieser Burg aus die Friegerischhe Lnt- den der Große Rurfürst plante, der aber niemals 
scheidung herbeigeführt werden. fertig geworden ist, und alles überragend die Giebel- 
Vorher hatten die „Zerren der Mark in Berlin dächer und Dacherker des Rapellenbaus aus der 
keine Residenz gehabt, auf die sie sich) in Rriegs- Zeit Joa<hims I]. 
zeiten verlassen konnten. Die Markgrafen besaßen Auf einem anderen Bilde in demselben Zimmer 
ein wehrhaftes «Zaus in der Klosterstraße, das so- des „Grünen „Zuts" sehen wir das Prunkschiff, gebaut 
genannte „Zohe -Zaus", auf dessen Grund und von dem „Zolländer Maddersteg, in dem Friedrich 1. 
Boden später das Lagerhaus, das Geheime seine Lustfahrten machte und auch gelegentlich Gast“ 
Staatsarc<iv und einige Rünstlerateliers eingerichtet mähler veranstaltete, Auf einem der Gemälde ist 
wurden. Die Markgrafen konnten dort mit Roß auc der Reitschne>en dargestellt, ein Turm mit g*“ 
und Reisigen Unterkunft finden. wundener Rampe, auf der man hinaufreiten konnte, 
Doh die Stadt Berlin hatte wie die übrigen also eine Anlage, wie sie ganz ähnlich auch in manche" 
märkischen Städte das Öffnungsrecht der Tore, alten Schlössern und Rathäusern noh heute er 
das eigentlich mit größerem Recht das Schließungs- halten ist, so 3, B. im Rathause zu Genf, wo die 
recht der Tore genannt werden müßte. Wenn die Ratsherren bis in den zweiten Sto> hinaufritte"- 
Stadt nicht wollte, dann ließ sie den Markgrafen In Krinnerung an diesen Reitschnecen des inneren 
einfach nicht zum Tore der Stadt hinein. Schloßhofes hat Schlüter sein Treppenhaus, !" 
Ganz anders lag dies bei der neuen Zohen- welchem man zu den Festräumen im zweiten Sto> 
zollernburg an den Ufern der Spree. „Zier konnte bhinaufgeht, so eingerichtet, daß man auf der einen 
der Rurfürst jederzeit, auch zu Wasser, selbst wenn Seite hinaufreiten oder -fahren kann, während auf
	        

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