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Die Brandenburgische Konsistorialordnung von 1573 und ihre Kirchenbaupflicht / Holtze, Friedrich (Public Domain)

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Monograph

Author:
Holtze, Friedrich
Title:
Die Brandenburgische Konsistorialordnung von 1573 und ihre Kirchenbaupflicht / von Friedrich Holtze
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1904
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
160 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 39
Keywords:
Brandenburg ; Geschichte 1573-1903 ; Kirchenbaulast ; Online-Publikation
Berlin:
B 636 Evangelische Kirche: Geschichte
DDC Group:
230 Theologie, Christentum
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140068
Collection:
Religion
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 12/1 b:39
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
II. Die Kirchenbaupflicht der Konsistorialordnung

Contents

Table of contents

  • Die Brandenburgische Konsistorialordnung von 1573 und ihre Kirchenbaupflicht / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Illustration: Der Verfasser der Märkischen Konsistorialordnung von 1573. Doct. Matthias Kemnitz Pritz-Walencensis ...
  • Title page
  • I. Die Konsistorialordnung von 1573
  • II. Die Kirchenbaupflicht der Konsistorialordnung
  • Personenverzeichnis

Full text

= 54 <- 
sentieren, als ein beschränktes Patronat auffassen kann, so wird man 
korrekt es so ausdrücken können: Alle märkischen Städte, welche die 
Pfarrer berufen können, haben das volle Patronat über die Kirchen, 
an denen jene fungieren; bei denen, wo ein solches Recht bezügl. der 
Pfarrer einerseits und der Kapläne anderseits in verschiedenen Händen 
lag, war das Patronat geteilt. Es gab nun allerdings Städte, die 
nur einen Pfarxer an ihrer Kir<e hatten, dessen Ernennung nicht 
ihnen zustand, wie sich denn geschichtskundig die kleinsten märkischen 
Städte oft mit einem Pfarrer begnügten, aber hier ruhte das Recht, 
einen Kaplan zu berufen, nur; tatsächlich bestand es, wurde nur nicht 
ausgeübt. Aber auch diese kleinsten Städte übten das Recht, mit dem 
Pfarrer den Küster zu berufen, also ein Patronatsrecht niedrigster 
Ordnung. Auch darf hier nicht übersehen werden, daß die auch von 
einzelnen märkischen Kleinstädten seit 1535 eingeholte und benukte Er- 
laubnis, sich einen evangelischen Geistlihen zu berufen, in manchen 
Städten ehemals landesherrlihen Patronats tatsächlich eine still- 
schweigende Zession des Patronatsvechtes an die Stadt zur Folge ge- 
habt hatte, oder daß infolge verschiedener Berufungen das Recht zur 
Pfarrerberufung als Gerechtigkeit ersessen war. Jmmerhin war Jnhalt 
und Umfang des Patronates seit der märkischen Reformation in den 
Städten vielfach zugunsten der Städte gewandelt worden, und =- 
wie jener Abschied von 1574 beweist =- no< zu keinem völligen 
Stillstande gelangt. Keinesfalls aber hat die Ordnung irgendwie in 
bereits vorhandene weitergehende Rechte der Städte auf diesem Ge- 
biete eingegriffen. Das ergibt ihr Wortlaut. Wenn es aber =““+“h wie 
dargetan =- nicht angängig ist, die damals von den Räten exforderten 
Leistungen lediglih aus dem Patronate zu begründen, so ist es doch 
anderseits ganz selbstverständlih, daß das Patronat, mit dem von 
jeher ein Ehrenrec<t und eine Ehrenpfliht zum Schutze der Kirche, auf 
die es sich bezvg, und ein Präsentations- oder Berufungsrecht bezügl. 
der daran fungierenden Geistlihen verbunden gewesen war, sich not- 
wendig in den Städten wandeln mußte, die jezt bis auf die kleinsten 
hinab gewisse Patronatsrechte ve<htlich und tatsächlich ausübten. 
No<h ein Punkt ist hier zu beachten: Der Landesherr hatte sich mit 
Einverständnis, mindestens Geschehenlassen der Stände das Aufsichtsrecht 
über das kir<lihe Leben im weitesten Umfange, das oberste Patronat 
(Advokatie) über alle Kirchen des Landes angeeignet, wobei es. auf die 
Begründung dieses Überganges nicht ankommt, und er übte dieses Recht 
teils dur< kir<liche Aufsicht8beamte (Inspektoren), teils dur< Visitatoren, 
1: 
1.
	        

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