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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Straßenführer durch Berlin und Vororte / herausgegeben vom Berliner Lokal-Anzeiger
Other titles:
Straßenführer Berlin
Straßenführer für Berlin und Vororte
Publication:
Berlin: August Scherl G.m.b.H. 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1899; 1901; 1906-1908; 1912-1913; 1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3011220-5 ZDB
Succeeding Title:
Scherls Straßenführer durch Berlin
Berlin:
B 33 Allgemeine Landeskunde: Straßenverzeichnisse
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1899
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 33 Allgemeine Landeskunde: Straßenverzeichnisse
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15421806
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 33/9:1899
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 43, 18.01.73
  • Nr. 44, 08.02.73
  • Nr. 45, 22.02.73
  • Nr. 46, 08.03.73
  • Nr. 47, 22.03.73
  • Nr. 48, 05.04.73
  • Nr. 49, 10.05.73
  • Nr. 50, 17.05.73
  • Nr. 51, 24.05.73
  • Nr. 52, 07.06.73
  • Nr. 53, 28.06.73
  • Nr. 54, 04.07.73
  • Nr. 55, 05.07.73
  • Nr. 56, 06.07.73
  • Nr. 57, 20.09.73
  • Nr. 58, 11.10.73
  • Nr. 59, 25.10.73
  • Nr. 60, 08.11.73
  • Nr. 61, 22.11.73
  • Nr. 62, 12.12.73
  • Nr. 63, 13.12.73
  • Nr. 64, 14.12.73

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
53. Sitzung vom 28. Juni 1973 
samthochschule. Auch hier soll im Grunde genommen doch 
wieder nur verschleiert werden, daß die jahrelangen Ver 
suche, die Pädagogische Hochschule und die Freie Univer 
sität — dazu gibt es ein Gesetz, das seit Jahren auf dem 
Tisch liegt — zusammenzuführen, nicht geglückt sind und 
daß es auch mit der Integration der Hochschule für bil 
dende Künste nicht geklappt hat. Wir haben immer wieder 
gemahnt: Gebt uns doch mal einen Bericht darüber, man 
müßte doch mal darüber sprechen. — Doch bis heute kam 
kein Bericht. Nun versucht man, indem man in dieser 
Stadt ständige direktionslose Bewegung im tertiären Bil 
dungsbereich anzettelt, mangelnde Konzeption und Funk 
tion ersetzen oder besser verschleiern zu können. Hier 
würde ich sagen: Berlin ist ganz vorn — sicher —, aber 
am Abgrund; da wollten wir gar nicht hin! 
Die CDU bittet Sie herzlich, sich doch nun einmal im 
Interesse Berlins ernsthaft mit dem gegliederten und orga 
nisch strukturierten Hochschulgesamtbereich zu befassen, 
den wir Ihnen vorgeschlagen haben, der in einem Gesetzes 
vorschlag wieder auf dem Tisch liegt und der eigenstän 
diges Arbeiten gestattet. Schaffen Sie mit uns gemeinsam 
— wir sind ja dazu bereit — verfassungskonforme Gesetze, 
die Eigenverantwortung stärken, vernünftige — nämlich 
erreichbare — Ziele setzen und allen Beteiligten wieder 
Sicherheit für ihre Arbeit geben. Wir brauchen neue For- 
schungs- und Studienbereiche. Beispielsweise die medizi 
nische Physik bietet sich an, die Biochemie bietet sich an, 
die gerade dabei ist, an der Freien Universität zu scheitern, 
auch Flugtechnik und Flugsicherung bieten sich an. Das 
sind bescheidene Vorschläge — sicher —, aber sie sind 
praktisch, sie sind vielleicht klein aber sie sind überschau 
bar, und das wäre sehr vernünftig. 
Berlin braucht in jedem Fall gerade in diesem Bereich 
gesundes Leben, auch — ja vielleicht gerade — in der 
Kunst. Sie sollte ruhig Spaß machen. Sie sollte nicht, wie 
erst kürzlich geschehen, in erster Linie zur Steigerung des 
Weinbrandkonsums beitragen, sondern sie sollte wirklich 
dem Bürger Freude machen. Wir haben voller Staunen er 
fahren bei Besuchen, die wir in letzter Zeit im Theater 
bereich gemacht haben, daß man ab und zu mal wieder auf 
etwas Konservativeres zurückgreifen müsse, damit die Sta 
tistiken stimmen. Ich sage das hier in aller Klarheit und 
Deutlichkeit, auch wenn man mich vielleicht dafür be 
schimpft. Aber der Bürger würde dann viel lieber dort 
hingehen, und Sie hätten für die gleichen Subventionen 
ein viel besseres Ergebnis und brauchten nicht unter Um 
ständen gerade die Privattheater in ihren Subventionen zu 
kürzen. Und die Kunst sollte Niveau haben, nicht wie ge 
genwärtig die Filmfestspiele, bei denen man beim besten 
Willen davon nicht sprechen kann. — Recht vielen Dank! 
(Beifall bei der CDU) 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort hat der Abgeordnete 
Rasch. 
Basch (P.D.P.): Herr Präsident! Heine Damen und Her 
ren! Der Bericht des Senats weist in dem Bereich, zu dem 
ich jetzt sprechen möchte im wesentlichen — und auch die 
Frau Kollegin Dr. Besser hat darauf hingewiesen — sehr 
viele in Aussicht gestellte Hoffnungen auf, Entwicklungs 
tendenzen und Dinge, die nun mehr eingeleitet werden bzw. 
kurz vor der Vollendung stehen. Ich weise auf den Hoch 
schulentwicklungsplan und auf die Gesamthochschulpla 
nung hin. Der Senat schmückt sich in diesem Bereich ohne 
Zweifel mit Federn der Zukunft. Das will ich gelten lassen, 
wenn diese Zukunft wirklich auch greifbar ist. Ich will 
hoffen, daß wir nunmehr — und da scheint sich ja schon 
einiges angedeutet zu haben durch die Beschlüsse des Se 
nats sowohl was die Hochschulentwicklung angeht als auch 
was die Gesamthochschulen angeht — mit konkreten Din 
gen rechnen können, wobei ich den Verdacht hier ausspre 
chen muß, daß die Gesamthochschulplanung womöglich 
doch wieder ein wenig in den Hintergrund zu rücken 
scheint. Es wird sich zeigen, wie konkret das in der näch 
sten Zeit wird. 
Mittelpunkt in unserer nun von Sitzung zu Sitzung an 
dauernden hochschulpolitischen Debatte sind natürlich auch 
heute die Folgen des Verfassungsgerichtsentscheids, der, 
wie die CDU-Fraktion meint, die Reformuniversität Berlin 
nun letztendlich und völlig ad absurdum geführt hat und 
die Reform beendet hat. Dies kann und darf nach meiner 
Überzeugung und nach der Überzeugung meiner Fraktion 
nicht sein, sondern es gilt, unter Respektierung dieses Ent 
scheids den Raum voll auszuschöpfen, den dieser Entscheid 
uns läßt. Meine Fraktion wird dies tun und wir werden 
auch den Senat darin unterstützen — soweit wir das poli 
tisch können —, möglichst schnell konkrete Folgerungen 
aus dieser Entscheidung zu ziehen. Hier ist ja ein Entwurf 
schon in der Debatte. Wir sehen das Bemühen des Senats, 
möglichst viel an Mitwirkung und Mitbestimmung im uni 
versitären Bereich zu erhalten. Er hat einen Vorschlag in 
einer ganz bestimmten Richtung gemacht, wobei wir Be 
denken anmelden müssen in zweierlei Hinsicht. Erstens 
haben wir Sorge, ob in einem angemessenen Zeitraum, eine 
Realisierung möglich sein wird, was zur Folge haben kann, 
daß tatsächlich — wie ich hier schon einmal gesagt habe — 
die Hochschulpolitik und die Hochschulentscheidungen der 
Gremien vor dem Verwaltungsgericht stattfinden. Dieses 
muß ausgeräumt sein, damit die Universitäten arbeitsfähig 
bleiben. Zweitens ist natürlich auch zu überprüfen — und 
da beziehen wir mal die Position des Senats, der so viel 
prüft —, ob dieser Entwurf, der hier noch gar nicht in der 
konkreten Vorlage ist, auch wirklich verfassungskonform 
ist. Dieses wird festzustellen sein. Hier wird das Hoch 
schulrahmengesetz in einigen wesentlichen Bestandteilen 
vorweggenommen — ich spreche die Assistenzprofessoren 
frage an —; dieses ist ein offenes Problem und die Frage 
des Status der Assistenzprofessoren ist ein offenes Problem, 
wobei man sehr sorgfältig beobachten soll und sich fragen 
soll, ob das so schnell gelöst werden kann. Die Tendenz, 
die dahinter steht, können wir begrüßen, aber es wird hier 
auf die konkreten Ausformulierungen und auf die konkrete 
und schnelle Durchsetzbarkeit ankommen. Daran wird der 
Senat ohne Zweifel zu messen sein. 
Ich möchte noch einen anderen Punkt ansprechen, der 
den universitären Bereich durchaus wesentlich betrifft, und 
zwar den der Hausberufungen. Es ist mehrfach in der Ver 
gangenheit Kritik geäußert worden an der Tatsache, daß 
zu viele Hausberufungen in Berlin stattfinden. Es ist ohne 
Zweifel richtig, daß Hausberufungen sehr sorgfältig abge 
wogen werden sollen. Wir halten es aber für außerordent 
lich problematisch, wenn man die ganze Frage umkehrt 
und sagt: Hausberufungen sollen im Grunde genommen gar 
nicht stattfinden. — Ich darf nur an ein Schreiben des 
Senatsdirektors Heimann erinnern, der da sehr, sehr hohe 
Maßstäbe ansetzt, die darauf hinauslaufen können, daß der 
Gleichheitsgrundsatz in diesem Bereich verletzt wird. Da 
vor möchte ich warnen. Wenn das Schule macht, daß Haus 
berufungen ausgeschlossen sind, qualitativ weniger inter 
essante Bewerber aus dem übrigen Bundesgebiet genom 
men werden und qualitativ bessere Bewerber in Berlin zu 
rückstehen müssen, ist das auch keine gute Berufungs 
politik, die den Universitäten nützen kann. 
Im Kulturbereich kann man in diesem Moment an dieser 
Stelle recht wenig sagen, weil wir sonst nämlich in die 
Haushaltsberatung und in die Haushaltsdebatte hineinkom 
men würden. Der Kollege Hoppe hat vorhin schon einen 
Vorschlag für meine Fraktion gemacht ln dem Bereich und 
hat angeregt, den Zwischenbericht, in der nächsten Legis 
laturperiode natürlich, mit den Haushaltsberatungen zu 
verbinden. Dies scheint mir auch wesentlich und vernünftig 
zu sein, um hier ln Einzelfällen ganz konkrete Aussagen 
machen zu können. Wir hoffen jedenfalls, daß in dieser 
sehr schwierigen Position zwischen dem Bundesverfas 
sungsgerichtsentscheid und der Novellierung des Hoch 
schulrechts für Berlin eine Möglichkeit geschaffen wird, 
die die Arbeitsfähigkeit der Universitäten erhält und die 
auch das Maß an Mitwirkung und Mitbestimmung erhält, 
das nach diesem Entscheid vertretbar und möglich ist. In 
diesem Sinne werden wir dem Senat folgen. Auf die Ein 
zelbestimmungen und die einzelne technische Durchführung 
kommt es an. Viel Zeit darf dabei nicht verloren werden. 
— Ich danke Ihnen. 
(Beifall bei der FX».P.) 
1992
	        

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