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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXIX.1879 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXIX.1879 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber:
Berlin
Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin : Organ für die gesammte Gemeinde-Verwaltung und Gemeinde-Interessen / herausgegeben vom Magistrat
Weitere Titel:
gesamte
Erschienen:
Berlin: Loewenthal 1927
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
29.1888-45.1904; 47.1906-68.1927
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen
ZDB-ID:
2900120-1 ZDB
Frühere Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Spätere Titel:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1910
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Fußnote:
Fehlende Seiten: II-III
Beilagen fehlen
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15392320
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:1909
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXIX.1879 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-III
  • H. IV-VII
  • H. VIII-X
  • H. XI-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

408 
J. Stübben, Paris in Bezug auf Straßenbau und Stadterweiterung. 
404 
durchbrechung, in Fig. 25 das mit 2 Kiosken und einem 
Pissoir besetzte Spitztrottoir an Stelle der geometrischen 
Einmündung der Eue bleue in die Rue Cadet, in Fig. 28 
die die Platzfläcbe ohne eigentliche Beeinträchtigung des 
Fährverkehrs einschränkenden weit vorgestreckten Trottoire 
der Eckhäuser. Derartige weit vortretende oder Spitztrot 
toire erfreuen sieb wegen der Bequemlichkeit, die sie dem 
Fufsgänger beim Ueberschreiton des Strafsendammes bieten, 
namentlich an breiten Kreuzungsstellen und Knotenpunkten 
einer um so gröfseren Beliebtheit, als hier den Cafe- und 
Ladenbesitzern die Ausdehnung ihres Geschäftsbetriebes bis 
weit auf die Bürgersteigfläche gegen entsprechende Gebühren 
zahlung gestattet werden kann. 
Diese Stralsenzusammenführungen bilden den Uebergang 
zu den eigentlichen Verkehrsplätzen, deren mehr oder weniger 
ausgedehnte Fläche gänzlich oder mit Ausnahme einiger Trot 
toirinseln dem Fährverkehr überlassen und welche in greiser 
Zahl und mannigfacher Gestalt, als Kreise, Polygone oder 
Sterne, über das städtische Weichbild verbreitet sind. Die 
Figuren 32 bis 37 zeigen solche Plätze in Combination mit 
der Aufstellung monumentaler Bauwerke, während die Ver 
kehrsplätze in Figur 38 bis 43 durch Springbrunnen ge 
schmückt sind, in Figur 40 und 41 unter einer gewissen 
Beeinträchtigung ihres eigentlichen Zweckes. Eine eigen 
tümliche Anlage von bedeutenden Dimensionen, mit einem 
Denkmale, zwei großen Refuges und baumbesetzten Trottoiren 
ist der in Figur 29 dargostcllte Clichy-Platz, offenbar das 
Product einer allmäligen Sammlung von Verkehrslinien. 
Die auf den freien Plätzen beiegenen Springbrunnen- 
Bassins sind in der Regel mit einem Kranze von Rasen, 
Blumen und Ziergewächsen eingefafst, wie solches in Figur 
42 näher angegeben ist. Das Einfriedigungsgitter ist nach 
aufseu von einem breiten Aspbalttrottoir umgeben, nach innen 
von einem schmalen, sauber gehaltenen Kieswege begleitet; 
dann folgt ein reiner Rasenstrcifcn, darauf ein ringförmiges 
Blumenbeet von gewölbtem Querschnitt, endlich der in Hau 
steinen oder Cementputz hergostellte Bassinrand. Auch wechseln 
der Blumenkranz und der Rasenstreifen in ihrer Lage ab, 
wie in Figur 39, deren Anordnung, namentlich durch die 
gesenkte Lago des Wasserbeckens, von besonderer Schön 
heit ist. 
In Betreff des Details der Square - und Parkanlagen, 
über deren Bedeutung und allgemeine Anordnung bereits im 
ersten Theile dieses Aufsatzes berichtet wurde, mögen hier 
noch einige Beobachtungen über die Einfriedigungen und 
die Disposition der Beete mitgetheüt werden. Die Um 
schließung nach den umgebenden Straßen hin wird in der 
Regel durch ein niedriges (Square Montbolon, Beliecbasse etc.) 
oder ein hohes Eiaeugitter (Square Vintiraille, Tuileriengarten, 
Park Monceaux etc.) gebildet; die Höhe wechselt zwischen 
1 und 4 m; der Square dos Arts et Metiers ist von einer 
gemauerten, aus massiven Balustern bestehenden Brüstung 
eingeschlossen, der Park Monceaux ist zum Theil von Privat 
grundstücken (obne trennende Strafse) umgeben, die Champs 
elysees zeigen keine geschlossene Einzäunung, sondern nur 
eine Einfriedigung der einzelnen Beete. Die letztere besteht 
hier wie in den. meisten anderen Gartenanlagon aus imitirten 
gebogenen Holzstäben aus Gufseisen (fer rustique), welche 
mit beiden Enden im Verband in den Boden gesetzt sind. 
Der Rasen beginnt nicht unmittelbar an diesen Halbkreis 
stäben, sondern liegt etwa 10 cm zurück. Eine vereinzelt 
vorkommende, zierliche Einfriedigung ist aus Pfosten herge 
stellt, die aus gewundenen leichten Eisenstäben bestehen, 
und aus Ketten, welche aus einzelnen, gewundenen und in 
einander geschmiedeten Blechplättchen zusammengesetzt sind.*) 
Die Figuren der Beete sind in den Parks meist frei 
geschwungene Linien (sogenannte englische Anlagen); in den 
meisten Squares ist eine Vermittelung zwischen der regel- 
mäfsigen Gesammtform und dem freieren Detail zu bemerken; 
in einzelnen Anlagen, z. B. im Tuileriengarten und im größe 
ren Theile des Luxemburggartens bilden die Beete streng 
geometrische Figuren. Das Nivellement der Beete ist ihrer 
Grundrifsform angepafst. Die geometrischen Beete, z. B. au 
den Tuilerien und in der mit dem Luxemburgpark in Ver 
bindung stehenden Avenue de 1’Observatolre (conf. Fig. 16), 
haben in der Regel den Wegen entlang einen regelmäfsig 
geformten, erhabenen Wulst (welcher gern mit Blumen ge 
schmückt wird) oder eine scharf hinabtretende Randstufe, 
während die innere Rasenfläche mehr oder weniger unter 
das Wegeniveau gesenkt ist. Die Beete der „englischen“ 
Anlagen sind derart nivellirt, dafs innerhalb eines leicht 
geschwellten Randes die Rasenflächen als Thäler, die Bosquets 
und Blumenplätze als Hügel ausgebildet sind. Die Gesträuoher 
stehen in der Regel in dichten Gruppen, sogenannten Massifs, 
und sind von einem wund gehaltenen Erdstreifen oder, was 
besonders reizvoll ist, mit einem schmalen ringförmigen 
Blumenbeete eingefafst. Auch die vereinzelt angeordneten 
Bäume und Sträueher pflegen sich aus einer erhöhten, rein- 
gehaltenen Stolle zu erheben. Nicht allein in den Parks, 
sondern auch in den Squares, insofern sie nicht ausdrücklich 
als Vordergrund einer Architektur dienen, stehen vielfach 
uralte Stämme mit ausgedehnten Kronen, z. B. in dem Square 
des Arts et Metiers und im Square Saint Jeaques. Dabei 
licht man es, ältere Bäume, namentlich abgestorbene Stämme, 
in zierlicher Art mit Schlingpflanzen zu überziehen. 
Die Besprengung der Rasenflächen erfolgt meist durch 
ein transportables senkrecht stehendes Rohr, welches durch 
einen Schlauch mit einem Hydranten in Verbindung steht 
und dessen drehbarer Kopf ein oder zwei horizontale Aus- 
strömungsrohr© trägt; das Ausströmon bringt nach Art des 
Segner’schen Wasserrades eine Drehung und dadurch eine 
Verkeilung des Wassers im Umkreise des Standrohrs hervor. 
Was die Pariser Stadtverwaltung in Park- und Garten 
anlagen leisten kann, das hat sie in den Buttes Chau- 
mont 2 ) in wahrhaft grofsartiger Weise gezeigt; aus einem 
verrufenen, öden und durchwühlten Steinbruchterrain des entle 
genen Stadttheils Villette, welches nur noch zur Schmutzablage 
rung benutzt wurde, ist in kurzer Zeit durch den Pariser Bau- 
director Alpband, der mit Recht ein ing&rieur-artiste genannt 
wird, unter Assistenz des Architekten Davioud, desselben, 
der als Baumeister des Trocaderopalastes bekannt ist, und 
des inzwischen verstorbenen Obergärtners Barillet, eine An 
lage geschaffen worden, welche nicht mehr ein Park im 
gewöhnlichen Sinne, sondern ein künstliches Stück wilder, 
romantischer Natur ist, das sich mit mancher berühmten 
Gebirgslandschaft messen kann. Grüne Thalgründe, bewach- 
* Vergl. auch Ztachr, des Arch. u. Ing, Vereins zu Hannover, 
1878, Figurentafel Blatt 742, Text S. 169. 
2) Lee Buttes-Chaumont. Notice historique et descriptive par 
0. Bouö.
	        

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