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Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 10.1906 (Rights reserved)

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Bibliographic data

Full text: Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 10.1906 (Rights reserved)

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Monograph

Title:
Handbuch des Kunstmarktes : Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, Danzig und Deutsch-Österreich ; mit sachlicher Unterstützung reichsbehördlicher, staatlicher und städtischer Institutionen sowie von Vereinen und Fachverbänden / Geleitwort von Max Osborn
Other:
Osborn, Max
Publication:
Berlin: Antiqua-Verl.-Gesellschaft, 1926
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
XXIII, 792 Seiten
DDC Group:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15346099
Collection:
Adress directories
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Dc 182
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved)
  • Ausgabe 10.1906 (Rights reserved)
  • Cover
  • Illustration: Tafel: Wilhelm II., Kaiser und König, ... als Brautpaar 1880. Gemalt von H. von Angeli
  • Illustration: Tafel: ..., Auguste-Victoria, Kaiserin und Königin als Brautpaar 1880. Gemalt von H. von Angeli
  • Title page
  • Illustration: Tafel: Wilhelm II., Kaiser und König, .... Photographische Aufnahmen von T. H. Voigt in Homburg v. d. H.
  • Illustration: Tafel: ..., Auguste-Victoria, Kaiserin und Königin. Photographische Aufnahmen von T. H. Voigt in Homburg v. d. H.
  • Dedication
  • Contents
  • Hohenzollern und Oldenburg-Schleswig-Holstein / Koser, Reinhold (Public Domain)
  • Consanguinitätstafel der Häuser Hohenzollern und Schleswig-Holstein (Schweden, Rußland, Oldenburg, Dänemark, Griechenland) / Schuster, Georg (Public Domain)
  • Das Marmorpalais im Neuen Garten zu Potsdam / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Friedrich der Große und Joseph II. in Neiße und Neustadt / Volz, Gustav Berthold (Public Domain)
  • Illustration: Abbildung: Friedrich der Große, gemalt von J. H. Chr. Franke. Hohenzollern Museum
  • Illustration: Abbildung: Faksimilewiedergabe des von Kaiser Joseph II. Friedrich dem Großen am 26. August 1769 in Neiße überreichten Entwurfes zum Neutralitätsabkommen und der dazu von Friedrich eigenhändig vorgeschlagenen Aenderungen. Geh. Staatsarchiv in Berlin
  • Illustration: Abbildung: Kaiser Joseph II. Oelgemälde im Schlosse von Breslau
  • Anhang
  • Die Hohenzollerngruft in der Pfarrkirche zu Küstrin / Berg, Gustav (Rights reserved)
  • Hof- und Landesverwaltung in der Mark Brandenburg unter Joachim II. / Hintze, Otto (Public Domain)
  • Voltaire als Kritiker der Oeuvres du Philosophe de Sanssouci / Koser, Reinhold (Public Domain)
  • Prinz Louis Ferdinand als Musiker. Sein Tod, seine Bestattung und sein Andenken / Tschirch, Otto (Public Domain)
  • Die Hohenzollern und die Oranier in ihren geistigen, verwandtschaftlichen und politischen Beziehungen / Keller, Ludwig (Public Domain)
  • Die preußischen Oberjägermeister / Genthe, Franz (Public Domain)
  • Miscellanea Zollerana (Public Domain)
  • Imprint

Full text

v HAZARD SEIZ CH 
EN %%S W= TE 
hätte, daß er in der Conversation des Königs alle weitere plaizirs soupirt wurde; nachher ging der Kaiser ordinairement zu Fuß ins 
vergäße, und sich's folglic) ausgebeten hätte, den König in seinem Muartier. 
Quartier zu genießen. Sie kamen also auch beide nicht in die Opera, Den 27. ging der Kaiser um */,7 Uhr Morgens zu Fuße in 
ohnerachtet bis nach 6 Uhr auf sie gewartet wurde; alsdann wurde dis Stadtkirche und hörte daselbst an */, Stunden die Messe und hat 
abgesagt, daß sie nicht kämen, und darauf ging die Opera erst an. dabei die Devotion gezeiget, daß er in der Bank gekniet. Der König 
Der König hielte sich beim Kaiser bis nach 8 Uhr auf, alsdann fuhr erwartete seiner, und sie kamen beide darauf zum Manöver, Der 
er von ihm weg nac< der Residenz, und um */,9 Uhr abends ging Aaifer hatte einen weißen Ro> mit carmosinen Ausschlägen und 
der Kaiser nebst seiner Generalität zu Fuße nach und zum Souper. eine Weste mit Gold an, sonst aber auch kein weiteres Distinctions- 
Des Generallientenant Diericke* Equipage war zum Behnf des zeichen an sich, und ritt ein s<warzbrannes Zolitz'sches Gestütpferd, 
Kaisers destinirt, er ist aber nie gefahren, sondern immer zu Fuße Wie er nun fast immer und unaufhörlich mit dem Uönige sprach, 
gegangen. so kam er auch nicht weit von seiner Seite, außer daß er dann und 
Den 26. des Morgens um 6 Uhr holte ihn der König zu wann eine kleine Excursion zur Cavallerie machte und sehr oft auch 
Pferde zum Manöver ab und ritte vor sein Quartier. Weil er aber mit dem General Seydlitz complimentirte. Nachmittag besuchten sie 
merkte, daß der Kaiser etwa noch nicht fertig war, so ritte der König wieder die Opera, beim Herausgehen brachte der Kaiser den König 
nach dem Berliner Thor und die Barriere zum Fort Preußen hinaus. bis an die Treppe der Residenz, der König nötigte ihn heraufzu- 
Bald darauf ward der Kaiser fertig, setzte sich zu Pferde, ritte na; kommen, er deprecierte aber, sie küßten sich, und der Kaiser ging zu 
der Residenz, als wenn er den Üönig abholen wollte, und da er Fuß nach Hanse und verbat sich sogar das Nachhauseleuchten, 
schon weg war, so ritte er zum Berliner Thor durch unser Lager marschirte also im Finstern. 
ihm nach, und sie kamen erst auf dem Ende zusammen, Der Kaiser Den letzten Tag, als den 28., hatte er wieder den grünen 
ritte einen Schimmel, einten Engländer, hatte einen grünen RoF No& an, ritt das nämliche schwarzbraune Pferd, holte den König 
mit roten Aufschlägen und eine Paille-Weste mit Gold an, sonst aber aus der Residenz ab und kamen zusammen zum Manöver heraus auf 
an sich kein weiteres Distinctionszeichen, etwa einen Stern, gar dem Felde. Nachdem ihm der König die Disposition des diesmaligen 
nichts. Nach vielen zärtlichen Bewillkommungen, so sich vorzüglich manövers erklärt zu haben schien, trennte sich der Kaiser vom Könige 
in einem freundschaftlichen Händedrücken äußerten, ritten sie beide umd eilte mit dem Prinz Heinrich seitwärts, sowohl zur Infanterie 
zusammen, der König gemeinhin zur rechten Hand, als welches der als Cavallerie, besahe sich alles und kam in dieser Begleitung des 
Kaiser sorgfältig zu vermeiden schien, jedoch traf sich auch öfters, Prinzen Heinrich wieder zum Könige. Hier standen sie nun eine 
daß der Kaiser rechter Hand ritte, und es war überhaupt kein Cere<“ ganze Weile, warteten ab, bis daß das Unhalt'sche Corps durch 
moniell sichtbar. Stephansdorf? defilirk war, und da ihnen seitwärts das Regiment 
Weil sic) Infanterie und Cavallerie in einer Linie rangirte, von Seydlitz stand, so ritte auf einmal der Kaiser zu gedachtem 
so hielt Kaiser und König in der Mitte; indessen, wie überhaupt der Regimente, der General Seydlitz begegnete ihn, aber der Kaiser machte 
Kaiser ein ganz vorzügliches Attachement für die Cavallerie zeigte, ihm ein verbindliches Compliment, und bald darauf wurde bei dem 
so waren seine Nugen auch nicht nur immer nach der Cavallerie, Seydlitz'schen Regiment ein Signal zur Einziehung der Flanqueurs 
sondern sobald bei der Cavallerie nur was, eine Shwenkung oder gegeben, Der General Seydlitz kam bald darauf zur Suite, und jetzt 
sonst was, vorkam, so eilte er vom Könige weg zu ihr hin und kam ging die Beurlaubung des Kaisers vom Könige an, sie ges<ahe vom 
hernach wieder zum Könige, Der König ließ alfo Infanterie und Pferde. Die beiden Häupter küßten einander so zärtlich, wie kaum 
Cavallerie nach geendigtem Manöver den ersten Tag vor ihm vor- lange gekannte Particuliers von einander Abschied nehmen, sie ritten 
beimars<ieren. Der Kaiser schien alles mit vieler Bewunderung anzu- um einander mehr als einmal und bekräftigten ihre Freundschaft5- 
sehen und fprach unaufhörlich mit dem Könige. TVeil alles sie vorbei Versicherungen mit dem zärtlicsten Händedrü>ken. Hierauf ritt der 
war, wobei zu merken, daß die Kaiserlichen Herrn Generals sehr fleißig Kaiser an den Prinz von Preußen, küßte ihn mehr als einmal 
bei die Regimenter herum geritten und nach alfem genau zu sehen zärtlich, darauf zum Prinzen Heinrich, den küßte er ebenfalls und 
geschienen, absonderlich der General d'Nyassasa, ihr Exerziermeister complimentierte mit ihm recht lange; hierauf zum Markgrafen 
bei der Cavallerie, so nahme der König seinen Hut ab und ma<ßte von Unsbach, den küßte er aber nicht; hiernächst ritte er an den 
dem Kaiser ein sehr verbindliches Compliment, als hätte er ihm jet General Seydlitz, machte ihm sehr sichtbar recht viele und verbind- 
seine Schönheiten gezeigt; der Kaiser erwiderte solches mit einem sehr liche Complimente, und endlich sagte er zur ganzen Suite: „Adieu, 
freundschaftlichen und verehrungsvollen Compliment, wobei das alles Messieurs“, und eilte mit einer sehr tiefen Derbeugung vom Könige 
deutlich schien, was er oft zum Könige gesagt haben sollte, daß er weg und geradeaus, wie man vermuthete, und wie sich's auch hernach 
ihn als seinen Vater verehre. Kurz, Freundschaft, Freunde und zeigte, zum Obrist Anhalt, der mit seinem Corps nach vorwärts stand, 
Zufriedenheit war in ihren Augen zu sehen. Sie ritten beide hinein, ihm aber für seine Person schon entgegen kam, Kaum war der 
und der Kaiser brachte den König diesesmal sowohl als sonst immer Kaiser etwa 60 Schritt vom Könige weg, seine Generals aber noch 
bis an die Residenz und ritte von da erst in sein Quartier und ging in der Suite des Königs mit ihrer Beurlaubung beschäftiget, wobei 
eine Stunde darauf zu Fuße nach, der König den Prinz von Sachsen -Teschen, den General Lacy und 
Nachmittags kamen beide Häupter in die Optra; der Kaiser, Faudon küßte, so kam er auf einmal wieder zurück und sagte zu 
der die Obligeance selber ist, grüßte alles ganz lebhaft, setzte sich seinen Generals spaßhaft: „Halt, meine Herren, Ihr wollt wohl gar 
neben dem Könige, und entretenirten sich beide durch ein fast unauf- von mir desertiren? es muß Euch hier zu gut gefallen, darum wollt 
hörliches Sprechen, schienen auch ihr Wohlgefallen darüber dadurch Ihr mich allein lassen, es hilft aber nichts, seid Ihr mit mir her- 
zu marquieren, daß sie bei ihrem Herausgehen der Balletmeisterin und gekommen, fo kommt nur wieder mit zurü>."? Don dieser Gelegen- 
ihm? ein sehr verbindliches Compliment machten. Weil die Opera Heit profitirte er nochmals, an den Rönig heranzureiten, ihm die 
aus war, so gingen sie zu Fuße bei Fa>eln nach der Residenz, allwo . 
| 1 8/ Meile nordwestlich von Neiße. =“ * Vgl. den fast gleich- 
1 Kommandant von Neiße, = ? zu. lautenden Bericht Krikendes, a. a, O, S. 23. 
>" 
128
	        

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