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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 4.1878 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 4.1878 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Erschienen:
Berlin: Heymanns 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Frühere Titel:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Spätere Titel:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1876
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11432687
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/10:1876
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 4.1878 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Januar 1878, Nr. 1
  • 15. Januar 1878, Nr. 2
  • 1. Februar 1878, Nr. 3
  • 15. Februar 1878, Nr. 4
  • 1. März 1878, Nr. 5
  • 15. März 1878, Nr. 6
  • 1. April 1878, Nr. 7
  • 15. April 1878, Nr. 8
  • 1. Mai 1878, Nr. 9
  • 15. Mai 1878, Nr. 10
  • 1. Juni 1878, Nr. 11
  • 15. Juni 1878, Nr. 12
  • 1. Juli 1878, Nr. 13
  • 15. Juli 1878, Nr. 14
  • 1. August 1878, Nr. 15
  • 15. August 1878, Nr. 16
  • 1. September 1878, Nr. 17
  • 15. September 1878, Nr. 18
  • 1. Oktober 1878, Nr. 19
  • 15. Oktober 1878, Nr. 20
  • 1. November 1878, Nr. 21
  • 15. November 1878, Nr. 22
  • 1. Dezember 1878, Nr. 23
  • 15. Dezember 1878, Nr. 24

Volltext

7 
Bischöfe St. Nicolaus und Martinus die Flügelmänner sind, 
während aus der Rückseite, wo sämmtliche Figuren bei I) nach 
rechts, bei 2) nach links gewendet sind, wenn der Schrein zu 
geklappt war, oben St. Gregorius und St. Ambrosius in der 
Mitte sich anschauten, während die beiden Ritter St. Wenzel und 
St. Moritz mit ihren Fahnen auf den Flügeln Wacht hielten. 
Höchst beachtenswerth ist nun aber das Auftreten der sonst 
sehr seltenen Heiligen Wenzel, Sigismund und Berit, welches auf 
die Entstehung dieser Tafeln in einer Zeit, wo böhmischer Ein 
fluß in der Mark herrschte, zu schließen nöthigt. Es handelt sich 
aber nicht nur um die Namen, sondern diese Figuren sind auch 
in der Zeichnung fast identisch mit den entsprechenden drei Heiligen 
zu Mühlhausen in Schwaben, die in Heideloff, Kunst des Mittel 
alters in Schwaben rc. Taf. XI, Nr. 1—3 abgebildet sind, und 
über deren böhmischen Ursprung dort im Text S. 37 ausführlicher 
berichtet ist. Es haben auch die Malereien unsrer Tafeln, obgleich 
sie, wie gewöhnlich die auf den Außenseiten der Altarflügel, nur 
von untergeordneter Qualität sind, ersichtlich alle die Eigenthüm 
lichkeiten, welche als charakteristisch für die böhmische Malerschule 
angegeben zu werden Pflegen (vgl. z. B. Schnaases, Geschichte d. 
bild. K. Bd. VI S. 434 flgd.). 
Es läßt sich aber die Cntstehungszeit des Kunstwerks mit 
großer Wahrscheinlichkeit noch genauer fixiren. Die Zeit des 
böhmischen Glanzes der Mark fällt in die Periode des Bischofs 
Dietrich von der Schulenburg (1365—93), von dem bekannt ist, 
welche Rolle er am Hofe Karl's IV. und Sigismunds gespielt hat. 
Wie bedeutend sein Regiment für die Baugeschichte des Doms 
gewesen ist, kann bei Adler S. 12 und 14 nachgelesen werden, 
und über seine Wirksamkeit für das kirchliche Leben seiner Diözese 
in Riedel's cod. dipl. Bd. VIII. Es wäre für eine farbengeübte 
Phantasie eine dankbare Aufgabe, aus diesen fragmentarischen 
Nachrichten das Bild eines gar stattlichen Staatsmannes, Kirchen 
fürsten und Kunstgönners aus einer der glücklichsten Glanzperioden 
der mittelalterlichen Geschichte der Mark herauszuarbeiten. Hier 
mag die Bemerkung eingefügt werden, daß die Inschrift auf 
seinem Grabstein, der sehr wohlerhalten und der künstlerisch be 
deutsamste unter den mittelalterlichen Grabsteinen des Doms ist, 
bei Riedel 1. c. S. 506 ganz sinnlos wiedergegeben ist. Um 
die Reliefsigur des Verstorbenen läuft nämlich zunächst die Umschrift 
in gothischen Minuskeln: Anno domini MCCC nonagesimo 
kerrio srxto ks maji obiit revercndus in xpo pater rt dns dns thi- 
dcrirus de schulenborch huius errlesic tricesimus tcrrius eps. Außer 
dem schwebt beiderseits neben dem Kopfe des Verstorbenen aus Wol 
ken ein kleiner Engel mit einem Spruchbande herab, dessen Inschrift 
sich noch weiter auf der Platte des Grabsteins fortsetzt. 
. (Schluß folgt.) 
Ein Lrletmrß Lerlins im 30jährigen Kriege. 
Von AirÜarck Lermgurer. 
Vortrag, gehalten in der Abendsitzung des Vereins für die Geschichte 
Berlins, Sonnabend, den 24. November 1877. 
„Das' Kriegsmmisterium ist heute nichts mehr als 
Finanzerei und Kaufmannschaft. Alles läuft auf's Geld 
' hinaus, wer nicht Praktiken macht, den Kriegsherrn und 
Musterkommiffarius tüchtig betrügt, ist kein Kriegsmann." 
(Danziger, Oberstwachtmeister und Militärschriftsteller 
des 17. Jahrhunderts.) 
Die Erlebnisie der Mark im 30jährigen Kriege füllen be 
kanntlich eines der traurigsten Blätter der vaterländischen Ge 
schichte. In der Wüste, die nach Erlöschung der Kriegsfackel 
der größte Theil Deutschlands war, bildete die Mark wohl die 
ödeste und trostloseste Stelle. Bekannt ist auch, daß an diesem 
Resultat die unglückselige Politik Georg Wilhelms die meiste 
Schuld trug. 
Es war zuerst im Jahre 1626, als die Mark nach langer 
Friedensruhe Feindesschaaren auf ihrem Boden sah; es waren 
die wilden Truppen des Grafen von Mansfeld, der soeben an 
der Tessauer Brücke geschlagen war, und von den ebenso räuberischen 
Truppen Wallensteins durch die Mark und Schlesien, wie ein 
flüchtiges Wild, gehetzt wurden. Die eilige Flucht des Mans- 
felder ließ den Aufenthalt der Soldateska in diesem Jahre nur 
eine kurze Zeit währen. In desto reicherem Maaße hatte die 
Mark im nächsten Jahre Gelegenheit, die Anwesenheit der 
kaiserlichen Armee zu fühlen; wenn auch diese nicht gerade 
als Feind kam, so hatte das Land bekanntlich doch von ihr, wie 
von dem schlimmsten Feinde, zu leiden. Der Wallcnstcinsche 
Grundsatz, daß die kaiserliche Armee nicht auf Kosten des Kai 
sers, sondern derjenigen Länder, durch welche er zog, erhalten 
werden müsse — mochten diese Länder nun feindlich oder freundlich 
sein — kam hier im vollsten Maaße zur praktischen Anwendung. 
Unser Vaterland hat zwar mehrmals die Gelegenheit gehabt, sich 
feindlicher Requisitionen zu erfreuen, so namentlich in den Na 
poleonischen Kriegen, aber es ist dies Alles nurKinderspiel gegen das, 
was von den Wallensteinschen Requisitionen uns berichtet wird, 
wobei noch zu bemerken ist, daß die Mark eigentlich als 
ein dem Kaiser befreundetes Land galt. — 
In der Neumark lag der Oheim des später so berühmt gewordenen 
Grafen von Montecuculi, der Oberst Graf Ernst von Montecu- 
culi. Für diesen mußten täglich nicht weniger als 30 bis 
60 Essen beschafft werden, und damit über seine gewaltsamen 
Erpressungen später von den Städten nicht geklagt werden konnte, 
wandte er das probate Mittel an, sich jedes Mal beim Abzug 
ein Zeugniß ausstellen zu lassen, daß er vortreffliche Mannes 
zucht gehalten habe. Ebenso trieb es der bekannte General 
Pappenheim, der in Gardelegen lag, am allerschlimmsten aber der 
Oberst Hebron zu Brandenburg. Um dessen Truppen zu er 
halten, mußten die umliegenden Städte eine monatliche Eon- 
tribution von 23,100 Mark aufbringen. In der Uckermark 
kommandirte der General-Feldmarschall von Arnim, der, trotzdem 
er dieser Gegend selbst entsprossen war, sich durchaus nicht durch 
eine Heimathsliebe abhalten ließ, seine eigenen Landsleute auf's 
Stärkste zu brandschatzen. In der gesammten Mark wurde der 
Wildstand von den kaiserlichen Generalen und Osficieren nieder 
geschossen, theils zu Vergnügungs- theils zu Verköstigungs 
zwecken. Die kurfürstlichen Beamten befanden sich in der un 
glücklichsten Lage. Der Kurfürst hatte sich nach Königsberg 
zurückgezogen, und die Regierung einem Staatsrath unter Vorsitz 
des Markgrafen Sigismund hinterlassen. Gewalt durften die 
Beamten nicht anwenden, und doch gab cs kein anderes Mittel, 
das hier hätte nützen können. Unsere Stadt Berlin kam ver- 
verhältnißmäßig spät an die Reihe, ausgeplündert zu werden, bis 
am 15. November 1627 Wallenstein selbst hierher kam, und von 
jetzt ab die Stadt, mehr als alle anderen, nachholen mußte an 
dem, was ihr bis dahin erspart gewesen war. Ich verweise, 
was diesen Aufenthalt Wallensteins in Berlin anlangt, auf einen 
Aufsatz des Herrn Geh. Hofrath L. Schneider in der Spcner'schen 
Zeitung vom 15. November 1847*). 
In Folgendem will ich ein anderes Erlebniß Berlins 
*) Abgedruckt in dm Schriften des Vereins für die Geschichte der 
Stadt Berlin, Heft XI. pag. 58 ff.
	        

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