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Erwin Schirmer (1908–1967) und sein Wirken in der Prähistorischen Archäologie Mitteldeutschlands
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Periodical
- Title:
- Prähistorische Zeitschrift
- Publication:
-
Berlin [u.a.]: de Gruyter
- Note:
- Gesehen am 04.09.10
- Scope:
- Online-Ressource
- ISSN:
- 1613-0804
- ZDB-ID:
-
2050013-0
- VÖBB-Katalog:
- 15137649
- Keywords:
- Vor- und Frühgeschichte ; Zeitschrift
- Classification:
- Geschichte
- Collection:
- Geschichte
- Copyright:
- Rights reserved
- Accessibility:
- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
- Title:
- Prähistorische Zeitschrift
- Publication:
-
Berlin [u.a.]: de Gruyter
- Note:
- Gesehen am 04.09.10
- Scope:
- Online-Ressource
- ISSN:
- 1613-0804
- ZDB-ID:
-
2050013-0
- VÖBB-Katalog:
- 15137649
- Keywords:
- Vor- und Frühgeschichte ; Zeitschrift
- Classification:
- Geschichte
- Collection:
- Geschichte
- Copyright:
- Rights reserved
- Accessibility:
- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
Article
- Title:
- Erwin Schirmer (1908–1967) und sein Wirken in der Prähistorischen Archäologie Mitteldeutschlands
- Publication:
-
Berlin [u.a.]: de Gruyter, 2026
- Language:
- German
- Information:
- Erwin Schirmer war der erste Schüler und Doktorand Gotthard Neumanns und von diesem bei allen größeren Projekten des aufstrebenden Germanischen Museums der Universität Jena, in Kapellendorf (heute Lkr. Weimarer Land) und an der Reichsburg Kyffhausen (heute Kyffhäuserkreis) eingesetzt. Ab 1936 leitete er das Städtische Museum für Urgeschichte in Weimar, zunächst als Assistent, später als Museumsleiter. Der Beitrag liefert neben biographischen Daten einen Überblick über die Tätigkeit Schirmers in der Prähistorischen Archäologie in Thüringen und Mitteldeutschland zwischen 1932 und 1945. Ferner werden die Planungen Schirmers für einen Museumsneubau, seine Vernetzung innerhalb der Vorgeschichtsforschung sowie seine Tätigkeit in der SS und sein Mitwirken in der Schulungsarbeit des nationalsozialistischen Staates beleuchtet. Den Abschluss bilden Darstellungen zur unmittelbaren Nachkriegszeit und seinem Lebensabend. Die historische Überlieferung, seine Publikationen in der Tagespresse und seine konzeptionellen Studien zeigen Schirmer als überzeugten Nationalsozialisten, der die Potenziale seiner Weltanschauung für die Vorgeschichtsforschung erkannt und sich selbst und seine Arbeit dem Staat in Dienst gestellt hat, seine innerparteiliche Vernetzung aber nicht zur Karriereförderung nutzte. Auch wenn Erwin Schirmer als Nachwuchswissenschaftler nicht zur „ersten Garde“ der thüringischen Archäologie jener Zeit zählt, ist eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Wirken notwendig und lohnenswert. Auf die Widergabe der vollständigen Bibliographie Schirmers wurde verzichtet, wenngleich sich nahezu alle greifbaren Veröffentlichungen in den Literaturnachweisen finden.
- Scope:
- Online-Ressource
- Note:
- Open Access unbekannt
- Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
- Keywords:
- Mitteldeutschland ; Thüringen ; Forschungsgeschichte der Archäologie ; Thüringen ; Nationalsozialismus ; 20 ; Jahrhundert ; History of Archaeology ; Thuringia ; National Socialism ; 20 th century
- Classification:
- Geschichte
- DDC Group:
- 930 Alte Geschichte, Archäologie
- Collection:
- Geschichte
- Copyright:
- Rights reserved
- Accessibility:
- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
- Title:
- Erwin Schirmer (1908–1967) und sein Wirken in der Prähistorischen Archäologie Mitteldeutschlands
- Publication:
-
Berlin [u.a.]: de Gruyter, 2026
- Language:
- German
- Information:
- Erwin Schirmer war der erste Schüler und Doktorand Gotthard Neumanns und von diesem bei allen größeren Projekten des aufstrebenden Germanischen Museums der Universität Jena, in Kapellendorf (heute Lkr. Weimarer Land) und an der Reichsburg Kyffhausen (heute Kyffhäuserkreis) eingesetzt. Ab 1936 leitete er das Städtische Museum für Urgeschichte in Weimar, zunächst als Assistent, später als Museumsleiter. Der Beitrag liefert neben biographischen Daten einen Überblick über die Tätigkeit Schirmers in der Prähistorischen Archäologie in Thüringen und Mitteldeutschland zwischen 1932 und 1945. Ferner werden die Planungen Schirmers für einen Museumsneubau, seine Vernetzung innerhalb der Vorgeschichtsforschung sowie seine Tätigkeit in der SS und sein Mitwirken in der Schulungsarbeit des nationalsozialistischen Staates beleuchtet. Den Abschluss bilden Darstellungen zur unmittelbaren Nachkriegszeit und seinem Lebensabend. Die historische Überlieferung, seine Publikationen in der Tagespresse und seine konzeptionellen Studien zeigen Schirmer als überzeugten Nationalsozialisten, der die Potenziale seiner Weltanschauung für die Vorgeschichtsforschung erkannt und sich selbst und seine Arbeit dem Staat in Dienst gestellt hat, seine innerparteiliche Vernetzung aber nicht zur Karriereförderung nutzte. Auch wenn Erwin Schirmer als Nachwuchswissenschaftler nicht zur „ersten Garde“ der thüringischen Archäologie jener Zeit zählt, ist eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Wirken notwendig und lohnenswert. Auf die Widergabe der vollständigen Bibliographie Schirmers wurde verzichtet, wenngleich sich nahezu alle greifbaren Veröffentlichungen in den Literaturnachweisen finden.
- Scope:
- Online-Ressource
- Note:
- Open Access unbekannt
- Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
- Keywords:
- Mitteldeutschland ; Thüringen ; Forschungsgeschichte der Archäologie ; Thüringen ; Nationalsozialismus ; 20 ; Jahrhundert ; History of Archaeology ; Thuringia ; National Socialism ; 20 th century
- Classification:
- Geschichte
- DDC Group:
- 930 Alte Geschichte, Archäologie
- Collection:
- Geschichte
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- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen