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-
Organisationale Vernetzung von präventivem und intervenierendem Kinderschutz
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Periodical
- Title:
- Sozialer Sinn
- Publication:
-
Berlin: de Gruyter Oldenbourg
- Note:
- Gesehen am 23. November 2016
- Volltext auch als Teil einer Datenbank verfügbar
- Scope:
- Online-Ressource
- ISSN:
- 2366-0228
- ZDB-ID:
-
2441504-2
- VÖBB-Katalog:
- 35425598
- Keywords:
- Zeitschrift
- Classification:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
- Collection:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
- Copyright:
- Rights reserved
- Accessibility:
- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
- Title:
- Sozialer Sinn
- Publication:
-
Berlin: de Gruyter Oldenbourg
- Note:
- Gesehen am 23. November 2016
- Volltext auch als Teil einer Datenbank verfügbar
- Scope:
- Online-Ressource
- ISSN:
- 2366-0228
- ZDB-ID:
-
2441504-2
- VÖBB-Katalog:
- 35425598
- Keywords:
- Zeitschrift
- Classification:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
- Collection:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
- Copyright:
- Rights reserved
- Accessibility:
- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
Article
- Title:
- Organisationale Vernetzung von präventivem und intervenierendem Kinderschutz : Frühe Hilfen zwischen Grenz- und Integrationsarbeit
- Publication:
-
Berlin: de Gruyter Oldenbourg, 2025
- Language:
- English
- Information:
- Der Beitrag präsentiert Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Risikoeinschätzung und Fallprozessierung in Frühen Hilfen und Kinderschutz“ (RiFFKi), das mit dem Ansatz einer Institutional Ethnography die Institutionalisierung von Frühen Hilfen in Kommunen untersucht. Frühe Hilfen bezeichnen in Deutschland familienunterstützende Leistungen in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes, die z.B. von Familienhebammen erbracht werden, im Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG 2012) rechtlich kodifiziert sind und bereits vor dessen Inkrafttreten kommunal intensiv auf- und ausgebaut wurden. Während die hoheitlichen Aufgaben der Gefahrenabwehr und Eingriffsbefugnisse mit Bezug auf § 8a SGB VIII klar den Jugendämtern zugewiesen werden, ist die Platzierung und Vernetzung der Frühen Hilfen in den Hilfesystemen nicht so klar geregelt. Vielmehr sind sie laut Bundesstiftung Frühe Hilfen als ein die bestehenden Sozialleistungssysteme verbindendes Versorgungselement konzipiert. Am Beispiel von zwei kontrastiv ausgewählten Städten werden in dem Beitrag deshalb die Fragen fokussiert, wie die Unterscheidung zwischen präventivem und intervenierendem Kinderschutz in der Falldifferenzierung und -prozessierung in den Frühen Hilfen bedeutsam wird und wie Frühe Hilfen und Kinderschutz organisational verknüpft werden. Unterschiedliche Dokumente aus den beiden Städten, welche die Fallarbeit instrumentieren, werden dafür (trans-) sequentiell analysiert. Auf diese Weise werden exemplarisch an zwei Fällen widersprüchlich institutionalisierte Praktiken qualitativ rekonstruiert, nämlich einerseits eine programmatische Grenzarbeit zwischen Prävention und Intervention und andererseits die praktische organisationale Vernetzung von präventivem und intervenierendem Kinderschutz.
- Scope:
- Online-Ressource
- Note:
- Open Access
- Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
- Keywords:
- Institutional Ethnography ; Kinderschutz ; Dokumentenanalyse
- Classification:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
- DDC Group:
- 360 Soziale Probleme, Sozialarbeit
- Collection:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
- Copyright:
- Rights reserved
- Accessibility:
- Free Access
- Title:
- Organisationale Vernetzung von präventivem und intervenierendem Kinderschutz : Frühe Hilfen zwischen Grenz- und Integrationsarbeit
- Publication:
-
Berlin: de Gruyter Oldenbourg, 2025
- Language:
- English
- Information:
- Der Beitrag präsentiert Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Risikoeinschätzung und Fallprozessierung in Frühen Hilfen und Kinderschutz“ (RiFFKi), das mit dem Ansatz einer Institutional Ethnography die Institutionalisierung von Frühen Hilfen in Kommunen untersucht. Frühe Hilfen bezeichnen in Deutschland familienunterstützende Leistungen in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes, die z.B. von Familienhebammen erbracht werden, im Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG 2012) rechtlich kodifiziert sind und bereits vor dessen Inkrafttreten kommunal intensiv auf- und ausgebaut wurden. Während die hoheitlichen Aufgaben der Gefahrenabwehr und Eingriffsbefugnisse mit Bezug auf § 8a SGB VIII klar den Jugendämtern zugewiesen werden, ist die Platzierung und Vernetzung der Frühen Hilfen in den Hilfesystemen nicht so klar geregelt. Vielmehr sind sie laut Bundesstiftung Frühe Hilfen als ein die bestehenden Sozialleistungssysteme verbindendes Versorgungselement konzipiert. Am Beispiel von zwei kontrastiv ausgewählten Städten werden in dem Beitrag deshalb die Fragen fokussiert, wie die Unterscheidung zwischen präventivem und intervenierendem Kinderschutz in der Falldifferenzierung und -prozessierung in den Frühen Hilfen bedeutsam wird und wie Frühe Hilfen und Kinderschutz organisational verknüpft werden. Unterschiedliche Dokumente aus den beiden Städten, welche die Fallarbeit instrumentieren, werden dafür (trans-) sequentiell analysiert. Auf diese Weise werden exemplarisch an zwei Fällen widersprüchlich institutionalisierte Praktiken qualitativ rekonstruiert, nämlich einerseits eine programmatische Grenzarbeit zwischen Prävention und Intervention und andererseits die praktische organisationale Vernetzung von präventivem und intervenierendem Kinderschutz.
- Scope:
- Online-Ressource
- Note:
- Open Access
- Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
- Keywords:
- Institutional Ethnography ; Kinderschutz ; Dokumentenanalyse
- Classification:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
- DDC Group:
- 360 Soziale Probleme, Sozialarbeit
- Collection:
- Biografien
- Sozialwissenschaften
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- Accessibility:
- Free Access