- Pfad:
-
Unsinkbarer Mythos – Die Untersuchungen zum Untergang der „Estonia“ und die prekäre Plausibilisierung organisationaler Devianz
Dateien
Der Zugriff ist aus rechtlichen Gründen nur in den Räumen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin gestattet. Hier finden Sie unsere aktuellen Öffnungszeiten.
Zeitschrift
- Titel:
- Soziale Systeme
- Erschienen:
-
Berlin: De Gruyter Oldenbourg
- Fußnote:
- Volltext auch als Teil einer Datenbank verfügbar
- C!läuft noch: 19.2013/14,1-2 ist 2015 erschienen. Vorwort 19,1 kündigt 4 weitere Hefte an(11-02-16)
- Umfang:
- Online-Ressource
- ISSN:
- 2366-0473
- ZDB-ID:
-
2119162-1
- VÖBB-Katalog:
- 35425719
- Schlagworte:
- Soziologie ; Zeitschrift ; Zeitschrift
- ZLB-Systematik:
- Sozialwissenschaften
- Sammlung:
- Sozialwissenschaften
- Copyright:
- Rechte vorbehalten
- Zugriffsberechtigung:
- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
Aufsatz
- Titel:
- Unsinkbarer Mythos – Die Untersuchungen zum Untergang der „Estonia“ und die prekäre Plausibilisierung organisationaler Devianz
- Erschienen:
-
Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 2024
- Sprache:
- Deutsch
- Zusammenfassung:
- Der Untergang der Ostsee-Fähre „Estonia“ vor 30 Jahren mit 852 Toten gilt nach jenem der „Titanic“ als größte europäische Schiffskatastrophe in Friedenszeiten. Obwohl es von staatlich-offizieller Seite den Versuch einer umfassenden Aufklärung der Unglücksursache gab, hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein umfangreicher Komplex alternativer Erklärungsansätze, Verschwörungstheorien und wiederholter Untersuchungen entwickelt. Der Beitrag betrachtet vor diesem Hintergrund die Ausbildung interorganisationaler und informaler Ordnungen vor und nach dem Schiffsunglück. Es wird rekonstruiert, wie die exzeptionelle Optik eines Großschadensereignisses, das mit organisationaler Devianz und Defizienz in Verbindung steht, eine verstehende Akzeptanz in der Umwelt hemmt. Dies wird anhand von Auslöse-, Stimulations- und Verstärkungseffekten im Zusammenhang mit den staatlichen Untersuchungsaktivitäten und einer skeptischen Alternativaufklärung herausgearbeitet. In dem zum Mythos gewordenen Estonia-Komplex finden Untersuchungen und Spekulationen kein Ende, weil die kommunikative Überlagerung mit informalen und interorganisationalen Strukturen die finale Plausibilisierung der Erklärung der Katastrophe blockiert.
- Umfang:
- Online-Ressource
- Fußnote:
- Kein Open Access
- Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
- ZLB-Systematik:
- Sozialwissenschaften
- Sonstiges
- Sammlung:
- Sozialwissenschaften
- Sonstiges
- Copyright:
- Rechte vorbehalten
- Zugriffsberechtigung:
- Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen