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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 71.1921 (Public Domain)

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Document

Author:
Kuczynski, Emmy
Kuczynski, Alice
Addressee:
Kuczynski, Robert René
Title:
Mutter 6. Semester Okt. 1896 - März 97
Erstellungsdatum:
o.D. [26.12.]
Ort:
Berlin
Language:
German
Scope:
1 Br., 1 Bl.
Kalliope-Datenbank:
DE-611-HS-771834
Keywords:
Brief
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15507226
Collection:
2. Korrespondenzen, K
Shelfmark:
Kuc7-2-K783
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 71.1921 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Full text

40 
F. Pricß, Der elfenbeinerne Grabeshochsitz Theoderichs des Großen. 
behandelnden Bilde vom Traume 
Pharaos dieser einschließlich der 
Unterlage und der tragenden 
Riemen in die senkrechte Bild 
ebene herurageschlagen. Das 
Bett ist mit schwellenden Feder 
betten ausgestattet, die bei den 
Germanen von den ältesten 
Zeiten her bekannt und ge 
schätzt waren. 28 ) Joseph hat 
städtische oder höfische Kleider 
erhalten, ein kittelartiges Ge 
wand und Hosen, beides mit 
gemusterten oder gesteppten 
Zierstreifen. Die Figur der 
Frau Potiphars ist ihrer Größe 
und Stellung nach dem Aus- 
führenden wohl am wenigsten 
geraten. Vielleicht muß man an 
nehmen , daß der entwerfende 
Künstler die Figur auf dem Bett 
rande sitzend gezeichnet und der 
ausführende Gehilfe diese schwie 
rige Stellung nicht verstanden hat 
oder nicht hat ausreichend klar 
wiedergeben können. 
Die folgende Szene spielt 
sich wieder im Freien ab, wie 
der Türsturz der im Hindergrund 
erscheinenden Haustür angibt. 
Joseph wird von zwei Personen 
in das Gefängnis abgeführt, hinter 
dessen Fenstern schon zwei In 
sassen sitzen, deren Betrübnis in 
der Haltung gut ausgedrückt ist. 
Die hintere der beiden fortführen 
den Personen ist nach dem Ge 
sichte und der Haartracht mit 
Haube offenbar die Verführerin 
selbst. Sie hat den Arm Josephs 
mit e * nem Kunstgriff erfaßt, wie Abb. 9. Oben; Joseph empfängt seinen Vater. Unten: Pharaos Traum, 
er heute wohl noch unter Knaben 
bekannt und üblich ist, um den anderen wehrlos zu 
machen. Die zweite Person, die Joseph bei den Haaren 
ergriffen hat, stellt nach dem unten näher zu behan 
delnden Schmuckstück auf der rechten Schulter einen 
hohen Beamten, und also wohl Potiphar selbst dar. Die 
Handbewegung der Linken ist sprechend und scheint zu 
sagen: Wie konntest du, dem ich soviel an vertraut hatte, 
etwas derartiges tun? Jetzt steht dir das Gefängnis bevor. 
Überall findet sich eine lebensvolle und treuherzige Auffassung 
der Worte der Bibel, wie sie den Germanen eigen und bei 
einem Volke, das durch Wulfilas und anderer Übersetzungen 
die Bibel in der Volkssprache selbst kannte, wohl anzuneh 
men ist. Dieselbe Auffassung darf man an den Szenen aus 
dem Neuen Testamente in den Mosaikbildern der Hofkirche 
Theoderichs, jetzt St. Apollinare nuovo, rühmen. 
28) Vgl. Stephani a. a. 0. S. 383. 
Der Traum des Pharao (Abb. 9) spielt sich natürlich 
wieder innerhalb des Hauses ab, wie die Ausbildung der 
Tür angibt. Der Traumgott, geflügelt und mit Fackel, hier 
durch wohl das nächtliche Dunkel andeutend, erzählt dem 
Pharao von den im Hintergründe erscheinenden sieben fetten 
und sieben mageren Kühen, bei welch letzteren man die 
Rippen sieht. 
Das Bett Pharaos zeigt wieder dieselben nordischen 
Eigentümlichkeiten, wie das der Frau Potiphars. Die Herum- 
schlagung des Schlafenden mit der Schlafunterlage und 
dem wagerechten Riemenwerk in die senkrecht stehende 
Bildebene ist oben schon erläutert. Eine Fußbank wie bei 
Jakob findet sich auch hier wieder vor. Fußbänke (pallr), 
teils fest unter den Wandbänken herumlaufend, teils znm 
Versetzen eingerichtet, gehörten zur notwendigen Ausstattung 
des meistens nur mit Lehmboden versehenen nordischen 
Hauses (vgl. Stephani a. a. 0. S. 367).
	        

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