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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Monografie

Titel:
Berlin als Domäne der Generalpächter : 1000% Pachtsteigerung innerhalb 10 Jahren! / Verband der Laubenkolonisten Berlins und Umgegend
Herausgeber:
Verband der Laubenkolonisten Berlins und Umgegend
Erschienen:
Neukölln: Verlag des "Verbandes der Laubenkolonisten Berlins und Umgegend", [1915?]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Umfang:
15 Seiten
Berlin:
B 886 Ver- und Entsorgung. Rettungsdienste: Landwirtschaft. Laubenkolonien. Gärtnereien
Dewey-Dezimalklassifikation:
710 Landschaftsgestaltung, Raumplanung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15510359
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 886/169
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Die Notwendigkeit von Laubenkolonien für die Volks-Gesundheit

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berlin als Domäne der Generalpächter (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Vom Wohnhaus zur Mietskaserne
  • Die Vernichtung der Volks-Gesundheit durch die Mietskaserne
  • Die Notwendigkeit von Laubenkolonien für die Volks-Gesundheit
  • Das soziale Unverständnis der städtischen Behörden gegenüber den Laubenkolonisten
  • Wie geht das an? Kann uns die Grundeigentums-Deputation darüber eine Antwort erteilen?
  • Berlin muss reformieren
  • Farbkarte

Volltext

Hasten und Treiben der Großstadt, außer dem Brausen und Toben der 
Maschinen in den Fabriken es noch etwas anderes gibt, das uns er— 
möglicht die in dumpfen Arbeitsstätten verbrauchten geistigen und 
ohysischen Kräfte zu ersetzten. Hier aber auch sehen wir, daß wir die 
für uns materiellen schweren Opfer nicht umsonst gebracht haben; weß' 
Kolonisten Herz hat nicht schon höher geschlagen, wenn, von der Arbeits— 
stätte da draußend anlangend, ihm die Kinder entgegeneilen, mit lachen⸗ 
den von der Sonne gebräunten Gesichtern, und dann zeigen, wie sie 
tags über gebuddelt, hier eine Blume gepflanzt, dort das Unkraut her— 
ausgezogen haben, er weiß jetzt, daß er nicht nur die Gesundheit seiner 
Kinder gestärkt hat, sondern daß auch ethische Werte hier draußen 
verborgen liegen, die auf seine Kinder übertragen, in ihnen die Liebe 
zur Natur erwecken. Diese geheimnisvolle Kraft, die Herz und Gemüt 
oeredelt und das Verständnis schärft für alles das Große und Hehre 
was das Schaffen der Natur in sich birgt, und wenn dann der Rau— 
reif des Herbstes kommt, der alle die Schöpfungen des Jahres mit fich 
nimmt, dann kommt nach einer kurzen Spanne der Bitterkeit das große 
unendliche Sehnen nach dem Frühling, wo alles von Neuem wieder 
grünt und blüht, dieses gewaltige Sehnen, dem wir die herrlichsten 
Schöpfungen, die Menschengeist gezeugt, zu verdanken haben. 
Hier draußen wäre es möglich gewesen, alles das zu vergessen, 
was uns die Großstadt entzogen, jedoch auch hier ist es wieder ein 
etwas, das uns das Leben verbittert, das uns den Wermutstropfen in 
den Freudenkelch schüttet und das ist 
Das soziale Unverständnis der städtischen Behörden 
gegenüber den Laubenkcolonisten. 
Wäre man in einem Lande, wo Vernunft das oberste Gesetz 
ist, wo die Menschlichkeit nicht durch eine Epoche der wüstesten Profit— 
zier zur Karrikatur geworden ist, es wäre wohl das Selbstverständlichste 
oon der Welt, daß die Gemeindebehörden von Berlin sagen müßten, da 
es uns jetzt nicht mehr möglich ist, innerhalb der Stadt Freiflächen zu 
errichten, so stellen wir der Bevölkerung unser unbebautes Gelände außer— 
halb der Stadt zur freien Benutzung. Denn Berlin muß doch Frei— 
dlächen für seine Einwohner schaffen, die kostenlos zur Verfügung stehen, 
dabei ist es doch ganz gleichgiltig, ob dieselben innerhalb oder außerhalb 
der Stadt liegen, ja, außerhalb noch eher kostenlos, denn es ist ja das 
Erreichen derselben schon an und für fsich mit Unkosten verknüpft, und 
wäre Berlin nicht so widersinnig gebaut, wäre mehr Luft und Licht vor— 
gesehen, so würde sich kein Mensch einfallen lassen, sich draußen aufs Feld 
zu setzen, und wenn das Letzere nicht der Fall, dann würden die Frei— 
lächen, wie ein Teil derselben jetzt noch, vielfach brach liegen und kein 
Gewinnst daraus zu ziehen sein. Aber weil nun gerade die Leidtragen— 
den dieser herrlichen Bauordnung die Freiflächen da draußen benutzen und 
sich eine Laube darauf gebaut haben, das veranlaßt die Behörden Berlins, 
lich ihre eigenen Sünden bezahlen zu lassen. Sarkastisch wurde bei den 
verschiedenen Steuervorlagen im Reichstage auf die Luftsteuer hinge— 
wiesen, hier ist sie in Reinkultur. Es nimmt uns Wunder, daß der 
Magistrat nicht so konsequent ist, sich die Benutzung der Freiflächen inner— 
halb der Stadt wie Friedrichshain, Humboldthain ꝛc. auch bezahlen zu 
lassen, das entspräche doch dem obersten Grundsatz der Grundeigentums— 
Deputation, daß sie aus ihren Freiflächen (d. h. dem Lufthunger) so viel 
wie möglich herausschlagen will.
	        

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