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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 8.1882 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Erschienen:
Berlin: Zillesen 1900
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1882
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13056316
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 1/18:1881/82
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
Nr. 53, 30.09.1882

Schnellzugriff

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 8.1882 (Public Domain)
  • Nr. 1, 01.10.1881
  • Nr. 2, 08.10.1881
  • Nr. 3, 15.10.1881
  • Nr. 4, 22.10.1881
  • Nr. 5, 29.10.1881
  • Nr. 6, 05.11.1881
  • Nr. 7, 12.11.1881
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  • Nr. 11, 10.12.1881
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  • Nr. 15, 07.01.1882
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  • Nr. 17, 21.01.1882
  • Nr. 18, 28.01.1882
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  • Nr. 30, 22.04.1882
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  • Nr. 32, 06.05.1882
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  • Nr. 49, 02.09.1882
  • Nr. 50, 09.09.1882
  • Nr. 51, 16.09.1882
  • Nr. 52, 23.09.1882
  • Nr. 53, 30.09.1882

Volltext

672 
vernichtet worden. Daraus, daß das Kettchen im Grabe Rein 
hards von Cottbus gefunden wurde, ist zu schließen, daß es ein 
Familienstück geblieben und von dem jedesmaligen Repräsentanten 
des Geschlechts getragen worden ist. Dem Letzten seines Stammes 
hat man es mit in die Gruft gegeben. — 
Im ÄrbkilsMiner der Kaiserin. 
(Hierzu die Illustration Seite 669.) 
Wir befinden uns im Kaiserlichen Palais „Unter den Linden." 
Aus den Räumen des Erdgeschosses führt eine weiße Marmor 
treppe, mit einem Purpurteppich belegt, in die Beletage empor. 
Hier sind unmittelbar über den Gemächern des Kaisers die Wohn 
zimmer seiner Gemahlin. 
In der linken Hälfte des Palais befinden sich, bis zur Behren 
straße hinreichend, die Gesellschaftsräume, Musiksalon, Tanzsaal, 
Eßsaal, Wintergarten u. a. Während das Empfangszinimer des 
Kaisers in blau gehalten, ist das seiner Gemahlin ganz in dunkel 
roth dekorirt. 
Das Wohngcmach der Kaiserin ist nicht allein einer der 
schönsten, sondern auch einer der geschmackvollsten Räume; überall 
duftet es von Blumen, überall sind lauschige Sophaplätzchen, und 
das satte Roth des schweren geblümten Seidendamastes findet den 
wohlthucndsten Gegensatz in dem Grün der Blattpflanzen. Ein 
prachtvoller Flügel aus Ebenholz steht an einem Fenster. 
Das in unserer Illustration dargestellte Arbeitszimmer der 
Kaiserin befindet sich genau über dem des Kaisers, das mit seinem 
„historischen Fenster" allbekannt ist. Der Schreibtisch steht an 
dem erste» der auf den Opernplatz gehenden Fenster, der Schutz 
engel aus weißem Marmor an demselben ist weithin sichtbar. 
Ueber dem Tische erhebt sich, von einem grünen Rahmen lebenden 
Epheu's umgeben, das Portrait ihres Gemahls, von Angeli 
gemalt. Eine zweite Epheulaube befindet sich zur Linken, dabei 
noch manches behagliche Plätzchen und viele Kunstsachen. An der 
Wand zwischen Fenster und Thür hängt ein lebensgroßes Portrait 
Humboldts. Dem Arbeitszimmer schließen sich das Toilettenzimmer 
und das Schlafgemach an, welche dem Publikum nicht zugänglich 
sind. — G. de B - 
Professor Joseph Joachim. 
Kapellmeister der königl. Akademie der Künste. 
(Hierzu das Portrait Seite 673.) 
Um Mitte August dieses Jahres brachte der Reichsanzeiger eine 
Reihe hochinteressanter Ernennungen aus dem Wirkungskreise der könig 
lichen Hochschule für Musik. Danach wurde Professor Joseph 
Joachim zum Dirigenten der Aufführungen der genannten Hoch 
schule unter Beilegung des Charakters als Kapellmeister der könig 
lichen Akademie der Künste, sowie zum Vorsteher der Abtheilung 
für Orchkstcrinstrumente; Professor Kiel zum ordentlichen Lehrer 
und zugleich zum Vorsteher der Abtheilung für Komposition, 
Professor Schulze zum Vorsteher der Abtheilung für Gesang 
und Professor Rudorfs zum Vorsteher der Abtheilung für 
Klavier und Orgel ernannt. Außerdem wurden der Ob er-Hof- 
kapellmeister Taubert, sowie die Professoren Grell, Kiel 
und Bargiel zu Vorstehern der akademischen Meisterschulen 
für musikalische Komposition in Berlin berufen. 
Dies giebt uns den Anlaß, in unserer heutigen Nummer das 
Portrait Meister Joachim's zu bringen, und diesem einige bio 
graphische Daten hinzuzufügen. 
Joachim ist am 15. Juli 1831 zu Kittsee, einem kleinen 
Orte bei Preßburg, geboren. Obgleich er ungewöhnlich früh in 
die Oeffentlichkeit trat, und bereits in seinem zwölften Jahre im 
Leipziger Gewand-Hauskonzert die gewaltig schwere Othello-Phan 
tasie von Emst spielte, zählt er dennoch nicht zu den so beklagens- 
werthen Treibhausprodukten, die als musikalische Wunderkinder 
durch alle Hauptstädte geschleppt werden, und die später als ziem 
lich unbedeutende Musiker aus der Oeffentlichkeit verschwinden. 
So gesund und solid wie sein Aeußeres ist seine ganze künstlerische 
Natur. Nicht sich, nicht seine Kunstfertigkeit im glänzendsten Lichte 
zu zeigen ist sein Bestreben; nur die vollendetste Wiedergabe des 
Kunstwerkes ist ihm die Hauptsache. Er hat die deutsche Violi 
nistenschule zu der von keiner anderen Nation erreichten Höhe 
gehoben, auf welcher sie sich gegenwärtig befindet. 
Es war ein Glück für Joachim, daß er schon in früher 
Jugend in die tüchtige musikalische Atmosphäre von Leipzig kam. 
Nachdem er in Wien bei Böhm studirt, ging er in Leipzig in 
Ferdinand Davids Hände über und genoß zugleich den theoretischen 
Unterricht von Moritz Hauptmann. Auch lebten damals in Leipzig 
Robert und Clara Schumann und Mendelssohn, welche auf den 
jungen Musiker eine große Anregung ausübten. 
Auf Leipzig folgte Weimar, im achtzehnten Jahrhundert die 
Muscnstadt der Poesie, in unserem die der Musik. Hier waltete 
auch der geniale Franz Liszt. 
Bald darauf vertauschte Joachim seine Weimarer Stellung 
mit einer bedeutenderen in Hannover, wo er sich der hohen Gunst 
des blinden Königs erfreute. Von Hannover führte der Weg 
nach Berlin. Hier wirkt er als Direktor der königl. Hochschule 
für Musik in fruchtbringendster, umfassendster Thätigkeit. 
Der ihm jüngst verliehene Titel eines „Kapellmeisters der 
königlichen Akademie der Künste" ist für Joachim eigens geschaffen. 
Einiges über Serlin vsr 180 Jahren. 
Von Paul ürimlir. 
In einem im Jahre 1753 „auf Kosten Johann Friedrich 
Gaum in Ulm und Memmingen" in mehreren starken Bänden 
gedruckten und jetzt ziemlich seltenen Werke finden sich eine Reihe 
Andeutungen über die Stadt Berlin am Beginne des vorigen Jahr 
hunderts, die es vermöge ihres Interesses für den Leserkr^s dieser 
Blätter wohl verdienen, hier veröffentlicht zu werden. 
Das betreffende Werk ist ein von dem Prediger Johann 
Georg Schelhorn in Memmingen herausgegebener Abdruck des 
Tagebuchs, welches der hochgebildete Frankfurter Patriziersohn 
Zacharias Conrad von Uffenbach während seiner in die Jahre 
1709—1711 fallenden Reise durch „Niedersachscn, Holl- und Engel 
land" führte. 
In der nahezu 200 Seiten umfassenden Abhandlung über das 
Leben des genannten Reisenden, welche der Herausgeber dem Werke 
als Einleitung vorgefügt hat, wird unter andcrm auch erwähnt, 
daß der junge Uffenbach, nachdem er in Straßburg und Halle 
studirt und in dem Musensitze am Saalstrande sich das Diplom 
eines Doctors des Bürgerlichen- und des Kirchenrechts erworben, 
im Hochsommer 1703 nach Frankfurl a/M. zurückkehrte, vorher aber 
noch einen kleinen Abstecher nach Berlin unternahm. 
Aus den Anführungen über diesen Aufenthalt des jungen 
Mannes in der schon damals zusehends emporstrebenden Haupt 
stadt des neuen preußischen Königreichs mag das Interessanteste 
in folgendem hier Raum finden: 
Ende September 1703 langte der damals zwanzigjährige 
Doctor Juris in Berlin an. 
„In dieser wahrhaft königlichen Stadt" heißt es dann, „wei 
dete er das Gemüth und die Augen an der Besichtigung des 
Schlosses, welches damals mit ungemeinen Kosten und königlicher 
Pracht von Grund ausgebaut wurde; der vornehmsten Kirchen, des
	        

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