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Städtebau (Public Domain) Ausgabe 1.1904 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Städtebau (Public Domain) Ausgabe 1.1904 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Wald, Carl
Titel:
Der Spreekönig : Berliner Original-Roman aus der Gegenwart
Erschienen:
Berlin: Druck und Verlag von A. W. Hayn's Erben, 1896
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
258, 237 Seiten
Fußnote:
Enthält: Band 1-2, Zählungsfehler in Band 2 zwischen dem einunddreißigsten und zweiunddreißigsten Kapitel
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15444471
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 For 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Enthaltenes Werk

Titel:
Erster Band

Kapitel

Titel:
Zweites Kapitel

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  • Städtebau (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1904 (Public Domain)
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  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12
  • Anhang

Volltext

1. Jahrgang 
1904 
5. Heft 
65 
M<=>mT^5C(1RIF r P 
FÜR- DiE- KÜNSTLERISCHE AUyQESTAL 
TUNQ■DER -STÄDTE • MACH • IHREN-WlRT 
5CHAFTÜCHEN- GESUNDHEITLICHEN- UND 
sozialen-Grundsätzen; qeqründet-von 
.TtiEODORfinrrKF’CTMfUP.SiTf? 
jg^WERLAQ v °"ERN\T WAIMUTHBERÜNÄ 
Nachdruck der Aufsätze ohne ausdrückliche Zustimmung der Schriftleitung verboten. 
VOM KÖLNER DOM UND SEINER UMGEBUNG. 
Von H. BOHRER, Köln a. Rh. 
Wer mit geschultem Auge den Kölner Dom in seiner 
Umgebung betrachtet, wird sich eines Gefühls der Unzu 
friedenheit nicht erwehren können. Bei so vielen modernen 
deutschen Plätzen ist kein künstlerischer Zusammenhang 
zwischen Platz und den umgebenden Gebäuden vorhanden 
oder wo er vorhanden ist, da fehlt die rechte Harmonie. 
Kein Wunder! Wurden doch die Plätze und Straßen, 
die künstlerisch so eng mit den sie umgrenzenden Gebäu 
den Zusammenhängen, mehr oder weniger nur nach 
realistisch - praktischen Gesichtspunkten hergestellt. Zu 
lange schon dauerte die für eine gewisse Zeit zweifellos 
sehr wohltätige Hyksosherrschaft der Ingenieure, Geometer, 
Gärtner, Gas- und Wasserfachmänner über ein Gebiet, 
dessen Herrscher der beste Architekt sein sollte, nicht ein 
Ornamenten- und Fassadenzeichner, sondern ein Städte 
bauer, der mit großen Flächen und Massen zu wirtschaften 
versteht. Es ist Zeit, daß die Regierung der idealen Prak 
tiker, denen wir die Gesundung unserer Städte, die gün 
stige Sterblichkeitsziffer und tausend Bequemlichkeiten zum 
großen Teil verdanken, durch die Regierung praktischer 
Idealisten abgelöst werde, damit wieder überall im deutschen 
Vaterland, besonders aber in Köln und hier vor allen Din 
gen in der Umgebung des Domes die Schönheit zu ihrem 
Recht gelange. Denn bunt durcheinander befinden sich um 
die Kathedrale herum Laternen, Kandelaber, Drahtmaste, 
Rettungsinseln und Blumenbeete, schöne und weniger 
schöne, im einzeln dem praktischen Bedürfnisse vortrefflich 
angepaßt, in der Gesamt-Anordnung aber dem fühlenden 
Menschen ein Graus, auf, man möchte sagen, amorphen 
Plätzen, die ohne Begrenzung willkürlich ineinander fließen, 
denen leider keine bildende Künstlerhand klare Gestalt und 
übersichtliche Form gegeben hat. Es sind überhaupt keine 
Plätze, sondern größtenteils nur stellenweise verdickte 
Straßen, auf denen allerhand nützliche Dinge herumstehen 
und liegen. Doch die scheinbar fast planlosen Platzbil 
dungen haben ihre Geschichte, und auch diese Geschichte 
lehrt wie jede andere bestehende Zustände begreifen und 
entschuldigen. 
Die Triebfedern des Räderwerks dieser Geschichte 
lagen in den nach der Vollendung des Domes sich geltend 
machenden modernen Bedürfnissen, die zum Teil ideeller, 
zum Teil praktischer Natur waren. Als Nebenmotive liefen 
noch die verschiedensten Rücksichten unter, bei denen die 
hochachtbare Pietät und das liebe leidige Geld die Haupt 
rolle spielten. Die ideellen Bedürfnisse traten zuerst hervor. 
Dachte man doch anfangs der achtziger Jahre wohl kaum 
an einen neuen Bahnhof und noch schlief damals der Wall- 
rafsplatz einen Dornröschenschlaf. Als aber der Stolz ob 
des vollendeten herrlichsten Domes der Welt die Brust 
schwellte, was lag da näher als der Wunsch, das nationale 
Kleinod der Welt in möglichst klarer Weise vorzuführen? 
Was war bei den Ideen der achtziger Jahre, wo die heu 
tigen Anschauungen über Städtebau und Gebäudewirkung 
sich noch nicht geklärt hatten, begreiflicher, als daß man 
sein Bestes auf einem ungeheuren Präsentierteller bot und 
versuchte, das köstliche Mahl ohne Gewürz dem Kunst 
freunde zum Genuß zu reichen? Aber man hat eine traurige 
Erfahrung gemacht. Der Dom ist nicht dem Kaviar zu 
vergleichen, der ungesalzen am besten schmecken soll. 
Kenner, Feinschmecker und auch solche, die nur Schwarz 
brot und Kartoffeln gewöhnt sind, finden den Dom in seinem 
jetzigen Zustande, man möchte sagen, naturell, unschmack- 
halj und unverdaulich. Sie vermissen die notwendigen 
pikanten Zutaten, die z. B. die Kirche St. Martin in den alten 
Häusern der Hafengasse und des Fischmarktes in einziger 
Weise besitzt und die den Architekturwert dieses Bauwerks 
dem Beschauer unwiderstehlich beweisen und einprägen. 
Einen ähnlichen Eindruck, den Verhältnissen entsprechend
	        

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