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Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 4.1902 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 4.1902 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Winterfeld, Ludwig von
Titel:
Entwicklung und Tätigkeit der Firma Siemens & Halske in den Jahren 1847 - 1897 / von Ludwig von Winterfeld
Erschienen:
Leipzig: Druck von E. Haberland, Leipzig-R., 1913
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Umfang:
IX, 142 Seiten
Berlin:
B 850 Wirtschaft. Finanzen: Einzelne Firmen und Kombinate
Dewey-Dezimalklassifikation:
600 Technik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15510774
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 850 Siem 12
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

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  • Ausgabe 4.1902 (Public Domain)
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  • H. 11
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Volltext

U • V, IV. 12, 
Das Bismarckdenkmal für jdamburg. 
keinem glänzenden, achtunggebie 
tenden Erfolge schloss der Wett 
bewerb uin das Hamburger Bis- 
marckdenkmal ab — glänzend, 
weil dabei ein in seinem Grundgedanken 
wie eine Offenbarung wirkender Entwurf 
herauskam, zur Ausführung geeignet wie 
keiner achtunggebietend, weil die Bau 
kunst hier wieder einmal den schlagenden 
Beweis erbracht hat, dass ohne ihre vor 
herrschende Mitarbeit eine Lösung monu 
mentaler Di nkmalnufgabeu nicht möglich 
ist. 
Was wir schon im io. Hefte dieses Jahr 
gangs S, 349 u. ff. über den Anteil der Bau 
kunst bei Denkmalsbauten gelegentlich der 
Besprechung des fiirBcrlingeplantenRichard 
Wagner-Denkmals geschrieben haben, ist 
durch die kurz nachher erfolgte Entschei 
dung des Hamburger Wettkampfes vollauf 
bestätigt worden. Haben doch gerade die 
Jünger der Baukunst in diesem Falle den 
Hauptsieg davongetragen, und zeigen gerade 
die besten Entwürfe des Wettbewerbs ent 
weder rein architektonischen Charakter oder 
sie weisen der Architektur die führende 
Rolle zu. 
Es bedurfte allerdings auch wieder ein 
mal eines solchen »Schlagers, um die ver 
altete, alter immer noch sowohl bei den 
Laien als auch leider noch bei der Kunst 
welt vielfach verbreitete und tief ein 
gewurzelte Anschauung wieder aufzurütteln 
und um zu schütteln, dass nur die Bildhauer 
kunst zur Gestaltung von Denkmälern be 
rufen sei, und dass die Architektur dabei 
nur eine sehr nebensächliche Rolle zu 
spielen habe. Es ist gerade, als ob die 
Welt von dem grossartigen Rktti&Pfann- 
schen Entwurf zum Kaiser Wilhelm Denk 
mal in Berlin oder von den prächtigen 
architektonischen Entwürfen für die ein 
zelnen Provinzialkaiserdenkmäler nie etwas 
gehört, als ob Bruno Schmitz niemals 
seine herrlichen Monumente geschaffen 
hätte und als ob das lediglich bildbauerische 
Niederwalddenkmal nicht von seinem hohen 
Standorte herab predigte, wie man ein 
solches Denkmal nicht gestalten darf. Da 
gegen erhofft man alles Heil nur von der 
Bildnerei; diese aber reicht für grosse, mo 
numentale Aufgaben nicht aus. Hier ver 
sagen ihre Ausdrucksmittel; hier hat eine 
Kunst einzutreten, die mit Massen zu ar 
beiten und sie zu meistern versteht. Und 
diese Kunst ist einzig die Baukunst; sie 
muss mit dem baukünstlerischen Grund 
gedanken den Ton angeben. Bei Denk 
mälern, die weiter nichts als eine Porträt- 
tigur, vielleicht noch mit bildnerischem 
Schmuck, erfordern, soll der Bildhauerkunst 
unbestritten der Vorrang gewahrt bleiben. 
Bei grossen Aufgaben aber tritt sie erst in 
zweiter Reihe auf, dort fällt ihr nur die 
Durcharbeitung dessen zu, worin der ganze 
Denkmalsgedanke gipfelt, der eigentlichen 
Denkmalfigur. 
Es giebt unendlich viele Menschen, die 
sich unter einem Denkmal nichts anderes 
vorstellen können, als eben nur eine Figur 
und immer nur eine Figur, und diese dann 
möglichst porträtähnlich, wie eine Photo 
graphie. Das ist eine sehr traurige An 
schauung, die dem freien Schaffen des 
Künstlers hemmend im Wege steht. Diese 
Auffassung ist aber leider von den Bild 
hauern zum grössten Teile auch künstlich 
grossgezogen worden - - was ihm am häufig-
	        

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