Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

mirador

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

mirador: mirador

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau
Weitere Titel:
Archiv für Geschichte und Aesthetik der Architektur
Ernst Wasmuths Monatshefte für Baukunst
Erschienen:
Berlin: [s.n.] 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Erscheinungsverlauf:
1.1914/15 - 15.1931; mehr nicht digital.
Fußnote:

4.1919/20 - 5.1920/21 mit Anh.: Archiv für Geschichte und Aesthetik der Architektur Beilage: „Städtebau“ Jahrgang 25.1930-26.1931: https://digital.zlb.de/viewer/metadata/16297425/1/
Beilage: „Die Baupolitik“ Jahrgang 3.1929: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-14321039
Beilage: „Städtebau, Baupolitik“ Jahrgang 4.1930-5.1931: https://digital.zlb.de/viewer/metadata/16297402/1/LOG_0000/

ZDB-ID:
2378120-8 ZDB
Frühere Titel:
Berliner Architekturwelt
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1927
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Fußnote:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst 1.1914/15
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen

Titelblatt

Titel:
Titelblatt

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1986, 10. Wahlperiode, Band II, 19.-35. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 19, 16. Januar 1986
  • Nr. 20, 30. Januar 1986
  • Nr. 21, 1. Februar 1986
  • Nr. 22, 13. Februar 1986
  • Nr. 23, 27. Februar 1986
  • Nr. 24, 13. März 1986
  • Nr. 25, 15. März 1986
  • Nr. 26, 9. April 1986
  • Nr. 27, 17. April 1986
  • Nr. 28, 24. April 1986
  • Nr. 29, 15. Mai 1986
  • Nr. 30, 29. Mai 1986
  • Nr. 31, 12. Juni 1986
  • Nr. 32, 26. Juni 1986
  • Nr. 33, 12. Juli 1986
  • Nr. 34, 11. September 1986
  • Nr. 35, 25. September 1986

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 10. Wahlperiode 
31.Sitzung vom 12.Juni 1986 
1778 
Biederbick 
(A) Im übrigen, Herr Kollege Edel: Ein anderes Intrument der 
Sozialpolitik in der Wohnungspolitik ist der weite Bereich des 
sozialen Wohnungsbaues, der die Aufgabe hat, diejenigen, die 
sich vom Einkommen her bestimmte Wohnungen nicht leisten 
können, zu für sie angemessenen und vertretbaren Preisen 
mit Wohnraum zu versorgen. Das ist Sozialpolitik, wenn wir 
sozialen Wohnungsbau machen — gezielte Sozialpolitik für 
entsprechende Einkommensgruppen. Auch das dürfen Sie bei 
der gesamten Betrachtungsweise nicht außer acht lassen. 
[Edel (SPD): Ich glaube, Sie haben wohl noch nie 
eine Sozialwohnung gesucht!] 
Was die Aufhebung der Mietpreisbindung und die Folgen 
betrifft, so ist hier in diesem Raum in den letzten anderthalb 
Stunden eine Menge spekuliert worden. Dabei ist vergessen 
worden, daß an die Stelle der Mietpreisbindung das soziale 
Mietrecht tritt, wie wir es im übrigen Bundesgebiet schon seit 
sehr langer Zeit haben. Sie müssen sich ansehen, wie sich die 
Mietensituation in Westdeutschland beispielsweise im Ver 
gleich zu Berlin entwickelt hat. Und dann können Sie sich hier 
nicht hinstellen und sagen, daß es im sozialen Mietrecht 
möglich sei, hier schlagartig zu exorbitanten Mietpreissteige 
rungen zu kommen. Das geht doch an der Wahrheit vorbei. 
Natürlich wird es zu einer Differenzierung innerhalb der 
Mieten kommen. Ich persönlich gehe auch davon aus, daß es 
sehr viele Wohnungen geben wird, die sogar billiger werden, 
[Edel (SPD): Traumtänzer!] 
so, wie es nach einer Übergangszeit Wohnungen geben wird, 
bei denen sich das so einspielen wird. Natürlich gibt es eine 
Übergangszeit mit Anpassungsschwierigkeiten, wie immer, 
wenn man von einem System staatlicher Reglementierung in 
ein anderes System wechselt. Das kann niemand bestreiten, 
(B) aber man muß auf die langfristigen Folgen in der Politik sehen, 
und die langfristigen Folgen sind nach unserer Überzeugung 
so, daß dieses eher zum Vorteil der Mieter ausschlagen wird, 
als wenn wir die Mietpreisbindung hier beibehalten würden. 
Diese Differenzierung ist von uns gewünscht. 
[Beifall bei der F.D.P. - Helms (AL): Sie haben 
die Vorteile nicht erkannt! — Weitere Zurufe von 
der AL] 
— Ja, das ist ihr Problem, daß Sie manchmal etwas nicht 
erkennen, doch dabei kann ich Ihnen wirklich nicht helfen, 
Herr Kollege Helms. Lassen Sie mich bitte in Ruhe weiterma 
chen! 
[Glocke des Präsidenten] 
- Danke schön! Es geht schon. Die kommen schon von allein 
zur Ruhe. - Also, weswegen wir die Differenzierung der 
Mieten wollen, ist ein ganz einfacher Grund, den ich Ihnen an 
einem Beispiel erklären will. Das ist wie beim Auto. Kein 
Gebrauchtwagenhändler würde auf die Idee kommen, einen 
Gebrauchtwagen nur deswegen zum gleichen Preis zu ver 
kaufen, weil er vom gleichen Typ und Baujahr ist; ansonsten ist 
der eine eine Rostlaube, und der andere ist ein sehr gut 
erhaltener Zweitwagen. Das ist doch auch eine Differenzie 
rung, obgleich es das gleiche Baujahr, dasselbe Alter und 
derselbe Typ ist. So ist es eben auch hier, 
[Zuruf der Frau Abg. Ahme (AL)] 
Die Differenzierung der Mieten, Frau Ahme, berücksichtigt 
eben, daß es unterschiedliche Wohnungen gibt mit unter 
schiedlichem Standard, auch mit unterschiedlicher Erhaltung, 
und daß eben auch derjenige Hauseigentümer, der in seine 
Häuser etwas hineinsteckt und der damit die Häuser auch in 
einem für die Mieter angemessenen Zustand bringt, natürlich 
entsprechend mehr Miete bekommt. Diese Differenzierung ist (C) 
genauso notwendig wie die Differenzierung auch nach der 
Lage der Wohnung im Stadtgebiet. Auch dies halten wir für 
wünschenswert, und deswegen glauben wir, daß der Schritt in 
Richtung auf mehr Markt in dieser Frage letztendlich zu einer 
Änderung in Richtung auf Mietsenkung als auch in Richtung 
Steigerung führen wird. Aber, wie gesagt, das ist aus unserer 
Sicht im Rahmen dessen, was innerhalb der Regelungen des 
sozialen Mietrechts möglich ist, gewünscht. 
Präsident Rebsch: Herr Kollege Biederbick, sind Sie ande 
ren Sinnes geworden? - Sie bleiben also dabei, keine 
Zwischenfragen zu gestatten. 
[Unruhe] 
Biederbick (F.D.P.): Im übrigen möchte ich noch zur Frage 
der Eigentumsbildung und der Umwandlung von Mietwohnun 
gen in Eigentumswohnungen etwas sagen. 
[Frau Ahme (AL): Differenzierung zwischen 
Zweitwohnung und Rostlaube! — Glocke des 
Präsidenten] 
Es wird Sie nicht überraschen, wenn ich das sage: Wir sind als 
Liberale für die Eigentumsbildung gerade auch beim Gut 
Wohnen. Wir halten das im übrigen auch aus sozialpolitischen 
Gründen für einen richtigen Weg, und wenn man sich die 
Bedingungen hier in dieser Stadt einmal ansieht und fragt, wie 
denn der Wunsch der Bürger ist, dann gibt es sehr, sehr viele 
Bürger, die den Wunsch haben, Eigentum zu bilden. 
[Nagel (SPD): Aber nicht gezwungenermaßen!] 
Und zur Frage, wie es denn möglich ist, diesen Wunsch der 
Bürger in Berlin zu realisieren, werden Sie zumindest mit mir 
in dem Punkt übereinstimmen, daß die Realisierung des 
Wunsches der Bürger auf Eigentumsbildung nicht möglich ist, 
indem wir unsere letzten Frei- und Grünflächen nur noch mit 
Einfamilienhäusern zubauen. Dies ist doch für Berlin keine 
Perspektive. Wenn wir also mit diesem Wunsch konfrontiert 
sind, dann können wir diesen in der Stadt nur im Wohnungsbe 
stand realisieren. 
[Frau Ahme (AL); 10 %!] 
Worauf es ankommt, Frau Ahme — das hat sowohl der 
Bausenator als auch mein Kollege Simon bereits angespro 
chen -, ist, daß es bei dieser Umwandlung nicht zu Auswüch 
sen kommt, wie wir sie in den Anfängen erlebt haben, als 
Leitungen kaputtgemacht worden sind und man die Mieter 
herausekelte. Das ist der Punkt, gegen den man sich sehr 
entschieden wenden muß, wozu es auch entsprechende 
Bestimmungen der Wohnungsaufsicht gibt. Aber grundsätz 
lich ist die Möglichkeit, Eigentum auch im Wohnungsbestand 
zu bilden, ein vernünftiger, ein richtiger Weg, und das wollen 
wir nachdrücklich unterstreichen. Und wenn Herr Nagel sagt, 
daß die Umwandlung nur in seltenen Fällen zur Eigentumsbil 
dung in Mieterhand geführt hat, dann dürfen Sie dabei, Herr 
Nagel, 
[Edel (SPD): Das sagt nicht nur Herr Nagel, das 
sagt der Bericht des Senators auch!] 
allerdings auch nicht eines vergessen, auch Sie, Herr Kollege 
Edel, daß natürlich ein zweiter Weg sehr wohl dazu geführt 
hat, weil eben diejenigen Mieter, die sich dann eine Eigen 
tumswohnung gekauft haben und entsprechend umgezogen 
sind, im gleichen Moment natürlich auch wiederum eine
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der erste Buchstabe des Wortes "Baum"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.