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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 6.1873 (Public Domain)

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Monografie

Urheber (Körperschaft):
Verein Jugendheim (Charlottenburg, Berlin)
Titel:
Das Charlottenburger Jugendheim
Erschienen:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar], [1913?]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Umfang:
14 Seiten, 24 ungezählte Blätter
Fußnote:
Die Provenienzmerkmale, die in einzelnen Objekten vorhanden sind, werden derzeit vom Referat Provenienzforschung der ZLB geprüft.
Berlin:
B 953 Gesundheit. Soziales: Kindertagesstätten. Kinderläden
Dewey-Dezimalklassifikation:
360 Soziale Probleme, Sozialarbeit
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15505918
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 953 Cha 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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Schnellzugriff

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 6.1873 (Public Domain)
  • Nr. 1, 03.01.1873
  • Nr. 2, 10.01.1873
  • Nr. 3, 17.01.1873
  • Nr. 4, 24.01.1873
  • Nr. 5, 31.01.1873
  • Nr. 6, 07.02.1873
  • Nr. 7, 14.02.1873
  • Nr. 8, 21.02.1873
  • Nr. 9, 28.02.1873
  • Nr. 10, 07.03.1873
  • Nr. 11, 14.03.1873
  • Nr. 12, 21.03.1873
  • Nr. 13, 28.03.1873
  • Nr. 14, 04.04.1873
  • Nr. 15, 11.04.1873
  • Nr. 16, 18.04.1873
  • Nr. 17, 25.04.1873
  • Nr. 18, 02.05.1873
  • Nr. 19, 09.05.1873
  • Nr. 20, 16.05.1873
  • Nr. 21, 23.05.1873
  • Nr. 22, 30.05.1873
  • Nr. 23, 06.06.1873
  • Nr. 24, 13.06.1873
  • Nr. 25, 20.06.1873
  • Nr. 26, 27.06.1873
  • Nr. 27, 04.07.1873
  • Nr. 28, 11.07.1873
  • Nr. 29, 18.07.1873
  • Nr. 30, 25.07.1873
  • Nr. 31, 01.08.1873
  • Nr. 32, 08.08.1873
  • Nr. 33, 15.08.1873
  • Nr. 34, 22.08.1873
  • Nr. 35, 29.08.1873
  • Nr. 36, 05.09.1873
  • Nr. 37, 12.09.1873
  • Nr. 38, 19.09.1873
  • Nr. 39, 26.09.1873
  • Nr. 40, 03.10.1873
  • Nr. 41, 10.10.1873
  • Nr. 42, 17.10.1873
  • Nr. 43, 24.10.1873
  • Nr. 44, 31.10.1873
  • Nr. 45, 07.11.1873
  • Nr. 46, 14.11.1873
  • Nr. 47, 21.11.1873
  • Nr. 48, 28.11.1873
  • Nr. 49, 05.12.1873
  • Nr. 50, 12.12.1873
  • Nr. 51, 19.12.1873
  • Nr. 52, 25.12.1873

Volltext

Berliner Wespett c 
Europäischer Poiizeibericht der Berliner Wespen. 
Vor einigen Tagen brach auch das jetzt überall so viele Opfer hin 
raffende Wunder in Chislehurst aus. Dem daselbst wohnenden Sohn 
des verewigten Napoleon gingen nämlich in Genf zwanzig Millionen 
Franken aus der Nase. Dieses intereffante Organ soll nun nächstens 
von Frankreich aus bewallfahren werden. — Ain 24. wäre in Rubrort 
eine Prozession, welche aus Sterkrade zurückkehrte, fast ohne Prügelei 
zu Ende gegangen, wenn nicht zwei Bürger auf den Einfall gekommen 
wären, beim Vorbeigehen bedeckt zu bleiben. Sofort stürzten die 
Wunderbolde über dieselben her und mißhandelten sie zur Ehre Gottes 
auf das Empörendste. Dabei begab sich natürlich ein Wunder: Die 
Köpfe der Bürger zeigten plötzlich Beulen, welche zusammen das Bild 
der Siebenhügelstadt darstellen. — Das wahrhaft erschreckende und in 
verschiedene Leitungen übergegangene Gerücht, der Stadtrath von Sieg 
burg habe seit längerer Zeit gar keinen Stoff zum Lachen gegeben, wird 
so eben auf das Bestimmteste widerlegt. Bereits am 23. April d. I. 
hatte derselbe .beschlossen, eine confessionelle Trennung der Begräbniß- 
stätten einzuführen. Es ist die Schuld der Regierung zu Köln, daß dies 
erst jetzt bekannt wird, indem sie vor einigen Tagen erklärte, der Stadt 
rath von Siegburg sei gar nicht befugt, so komisch zu sein. 
Jer Erfahrene. 
(Falk in's Stammbuch.) 
Geh den Pfaffen zart entgegen, 
Du bereust es aus mein Wort, 
Und wer rasch ist und verwegen, 
Kommt wohl etwas besser fort. 
Doch wem wenig dran gelegen, 
Daß Rom excommunicirt, 
Der allein, der reusstrt. 
«ikthk. 
Der „Gießener Anzeiger" theilt aus den Protokollen der letzten Ses 
sion der Hesfischen Kammer einen Anttag mit, welcher wörtlich lautete: 
„Der Landesgestütscommission einige Privatpersonen beizugeben, die sich 
damit zu beschäftigen hätten, brauchbare Hengste in's Leben zu rufe»." 
Hoffentlich ist dieser Antrag mit großer Majorität abgelehnt worden, 
auch wenn der betreffende Antragsteller in seiner Motivirung den Ver 
such gemacht haben sollte, den ohnedies überbürdeten Mitgliedern der 
Hessischen Kammer diese gradezu als Pferdearbeit zu bezeichnende Aufgabe 
zu erleichtern. 
\ Letzte Iragen an den Unfehlbaren. 
(Fortsetzung.) 
181. Wie oft — aber fluchen ste nicht, Sie können ja sonst unser 
eigenes Wort nicht hören — wie oft wird die „Provinzial-Cor- 
respondenz" noch hochofficiös versichern, daß dieRegierung 
mit Energie gegen die renitenten Bischöfe vorgehen wird? 
182. Nachdem Lulu gesagt: Alles durch und für das Volk 
heißt es nun noch: Kinder und Narren reden die Wahrheit? 
183. Hat die Stadt Genf als Universalerbin des Herzogs 
Karl auch dessen Thorheiten geerbt? 
184. Wenn Dr. Kanealy eine Rede von 21 Tagen Länge 
hielt, um den Pfendo-Tichborne zu vertheidigen, wie lange 
müßte er reden, um einen Menschen zu vertheidigen, der sich 
für Gott ausgiebt? 
185. Warum können die Wallfahrer die Hühneraugen, 
welche sie sich an den Fuß laufen, nicht auch verdrehen? 
186. Würden Sie Herrn Schliemann verfluchen, wenn 
er die Stirn hätte, so frech zu sein, die Keckheit zu haben, 
Ihnen den Schatz des Ketzers von Troja als Peterspfennig 
anzubieten? 
(Fortsetzung folgt.) 
Der katholische Pfarrer Herdes in Lüdenscheid hat erklätt, den 
Jahrestag von Sedan nicht mitfeiern zu können, da es sich nicht zieme, 
daß das Kind lacht, wenn die Mutter weint. 
Da der Herr Pfarrer mit der weinenden Mutter die Kirche bezeich 
nen will, so können wtt ihn vollständig beruhigen. Er und Seinesglei 
chen brauchten nur ihr Amt niederzulegen, dann würde die Kirche keine 
Thräne vergießen. 
Uede über ein Lutodafs. 
Von P. Kozmiau. 
O, Tonsur! O, Haarschwund! O über Dich, kirchliche Schur, die 
Du es unmöglich machst, daß sich mir die Haare zu Berge sträuben und 
daß ich sie mir raufe über die Schandthaten dieser Welt! Wäre ich 
ein Struwelpeter, ich würde meine Locken mit der Wurzel ausroden, daß 
mein Schädel mit ewiger Platte sich bedeckte und auf kahler Höh' auck 
nicht ein einziges Härchen übrig bliebe, zu träumen von den Palmen in> 
Morgenland. Denn qewichen von der Erde sind Pietät und Frömmig 
keit, und alle Menschen sind Ulanen, denen nichts heilig ist. Meiner 
Brüder und meine eigene arme Seele schmachtete nach einem Ketzer 
gericht, nach einem Autodafe, auf dessen Heerd sich täglich ein Ketzer am 
Spieß drehen sollte, daß der liebliche Duft aufsteige zum Himmel, denn 
ein guter gebratener Gottesleugner ist eine gute Gabe Gottes. Ich 
schmachtete nach dem Moment, wo ich, wie der Berliner Budiker, meinen 
Beichtstuhl, bedeckt mit einer weißen Schürze, vor die Kirche stellen 
konnte, andeutend: Heute ftische Ketzerwurst! Aber das Holz war da, 
die Ketzer waren da, — der Scheiterhaufen fehlte. Der verdammte 
Staat hat unsere Feinde gegen Feuer versichert, und unsere Tändstickor 
wollen nicht brennen an dem Schwefclholzkasten der Kirchengesetze! Da 
— was sehen meine Angen! — da flammte ein Scheiterhaufen! Ich 
drückte mein Ohr auf den Fußboden, aber, wie ich auch lauschte, keinen 
Ketzer hörte ich schreien. Das Fener verzehrte — 0 sancta simplicitas! — 
die Spielgeräthschaften von Helgoland! 
Was hat die arme Roulette verbrochen, daß man ste den Tod des 
Ketzers sterben ließ? Sie nahm mit frommer Harke unsern Verfolgern 
das Geld ab, und wer nicht wie ich hcranttat, um für den Peters 
pfennig zu gewinnen, setzte auf Rouge, und es kam Noir, und setzte auf 
Noir, und cs kam Rouge. Ich aber schnappte mit köstlichem Gewinn 
ab und schloß den Croupier in mein Gebet ein, daß der Himmel ihn 
segne bis jenseits der Saison. Freilich, der Ketzer haßt das Spiel, weil 
er nicht gewinnen kann, denn ihm erscheint kein Engel und zeigt mit 
seinem Flammenschwcrt auf die nächste Stummer, ich aber betete und 
gewann und verließ mit kalten Füßen den Spielsaal. 
O Schmach, nun hat man überall in Deutschland dao Spiel auf 
gehoben wie die Jesuitcnklöster, und mitten im Ocean loderte die Roulette 
in Flammen auf. Der Ketzer aber geht uneingeäschert einher und der 
Jesuitenhetzer ungeschmort. Giebt es noch Gerechtigkeit? Lebt noch der 
alte Gott? Er denkt nicht daran. Kein Hahn kräht nach dem Autodafe 
von Helgoland, aber wenn ein Offizier die Nasenspitzen seiner Soldaten 
ein Bischen verbrennt, dann schreit das verfluchte Federvieh. So will ich 
denn wallfahrten nach der Asche der Roulette auf Helgoland und will 
harren, bis ihre irdischen Ucberreste Wunder thun, oder meine Brust 
zermartern und klagen: Riou ne va plus! 
Kon guten Merken. 
Die Dankbarkeit ist eine Howe Zier, 
Und drum gewährt die Bitte mir, die schlichte: 
Viel gute Werke, Menschheit, dankst Du mir, 
O, thu' ein einz'ges nun — an meiner Nichte! 
z. ,«» Seeth-,e». 
Auf die Nachricht hin, daß Bischof Ledöchowski als neuer Felsen 
entdeckt ist, hat sich der bekannte Kiese lack nach Posen begeben, um 
nach alter Gewohnheit seinen Namen auf denselben zu pinseln. 
Offener Brief an das Schicksal. <S^ 
Jeehrt es Schicksal! 
Da rutscht nu jeden Oogenblick jetzt so'n Exttazug mit'n Paar 
Mandeln Millionen von Frankreich 'rüber, deß unser Eenem, wenn er's 
liest, der letzte Kassenschein im Portmonneh zusammenlooft. Warum 
jeht denn nu so'n Zug nich mal in die Achsenbrüche, wen» ick jerade 
in die Nähe bin, deß mir een Paar Müll-Jardensplitter in die Rock 
schöße fliegen? Denn könnte man sich doch statt uf die ttockene Lorbeern 
ooch mal uf die faule Schwelle legen, ohne jrade Direktor zu sind. Ick 
ftage bloß: Worum nich? 
IHaAmiä), Siejer. 
Berlin, 8. W. Hasenhaide, Boom rechts. 
Bebui and Weapenpoe« In der Beilage.
	        

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