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Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 11.1878 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 11.1878 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Rehbaum, Theobald
Titel:
Erlebtes und Erstrebtes : Lebenserinnerungen / mitgeteilt von Theobald Rehbaum für Verwandte und Freunde
Erschienen:
Berlin, 1914
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Umfang:
216 Seiten
Fußnote:
Als Manuskript gedruckt
Schlagworte:
Autobiografie
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15505751
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Rehb 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
[Text]

Kapitel

Titel:
Vor der kapitolinischen Venus

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Schnellzugriff

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 11.1878 (Public Domain)
  • Nr. 1, 04.01.1878
  • Nr. 2, 11.01.1878
  • Nr. 3, 18.01.1878
  • Nr. 4, 25.01.1878
  • Nr. 5, 01.02.1878
  • Nr. 6, 08.02.1878
  • Nr. 7, 15.02.1878
  • Nr. 8, 02.02.1878
  • Nr. 9, 01.03.1878
  • Nr. 10, 08.03.1878
  • Nr. 11, 15.03.1878
  • Nr. 12, 22.03.1878
  • Nr. 13, 29.03.1878
  • Nr. 14, 05.04.1878
  • Nr. 15, 12.04.1878
  • Nr. 16, 19.04.1878
  • Nr. 17, 26.04.1878
  • Nr. 18, 03.05.1878
  • Nr. 19, 10.05.1878
  • Nr. 20, 17.05.1878
  • Nr. 21, 24.05.1878
  • Nr. 22, 31.05.1878
  • Nr. 23, 07.06.1878
  • Nr. 24, 14.06.1878
  • Nr. 25, 21.06.1878
  • Nr. 26, 28.06.1878
  • Nr. 27, 05.07.1878
  • Nr. 28, 12.07.1878
  • Nr. 29, 19.07.1878
  • Nr. 30, 26.07.1878
  • Nr. 31, 02.08.1878
    Nr. 31, 02.08.1878
  • Nr. 32, 09.08.1878
  • Nr. 33, 16.08.1878
  • Nr. 34, 23.08.1878
  • Nr. 35, 30.08.1878
  • Nr. 36, 06.09.1878
  • Nr. 37, 13.09.1878
  • Nr. 38, 20.09.1878
  • Nr. 39, 27.09.1878
  • Nr. 40, 04.10.1878
  • Nr. 41, 11.10.1878
  • Nr. 42, 18.10.1878
  • Nr. 43, 25.10.1878
  • Nr. 44, 01.11.1878
  • Nr. 45, 08.11.1878
  • Nr. 46, 15.11.1878
  • Nr. 47, 22.11.1878
  • Nr. 48, 29.11.1878
  • Nr. 49, 06.12.1878
  • Nr. 50, 12.12.1878
  • Nr. 51, 20.12.1878
  • Nr. 52, 27.12.1878

Volltext

Berliner Wespen 
Europäischer Polizeibericht der Berliner Wespen. 
Name ist Schall und Rauch. A/s- 
Auf entsetzliche Weise sind in Sofia, in Philippopel und anderen 
Städten viele Polen und Ungarn dem Schutz, welchen die Russen den 
Christen zugesagt haben, zum Opfer gefallen. Sie wurden von den 
russischen Humanithätern ergriffen und unter rauschender Militärmusik 
ausgehängt. — Am 18. Februar beging in Bozen auf der Durchreise 
der protestantische sächsische Artillerie-Hauptmann Klähn das Ver 
brechen, zu sterben. Die Strafe folgte diesem Verbrechen auf dem Fuß, 
indem der Probst Wiescr das Gitter des Gottesackers verschließen ließ, 
so daß die Leiche auf der Straße von dem protestantischen Pfarrer- 
Richter aus Meran eingesegnet werden mußte. Dann erst wurde das 
Thor geöffnet. Wenn der genannte Probst nicht lebte, wäre wahrschein 
lich das bezeichnete Vergehen des ketzerischen Officiers ungeahndet ge 
blieben. — Vor einigen Tagen arbeitete der Abgeordnete Laster 
Morgens fünf Uhr, als die brennende Petroleumlampe umfiel und 
crplodirend Gardinen, Teppich und Schreibpult in Brand steckte. Der 
gleichfalls gefährdete Abgeordnete stellte sofort den Antrag, den Vorfall 
einer Commission, bestehet aus den von ihm herbeigerufenen Haus 
bewohnern, zur Erledigung zu übergeben, welchem Verlangen auch, 
glücklicherweise ohne Debatte, nachgegeben wurde. Der verehrte Land- 
und Reichsbote reserirte alsdann, daß er mit dem bloßen Schreck davon 
gekommen sei. (Beifall.) 
I. 
Es wird Dir nichts gethan, 
Drum sei nicht ängstlich, Welt, 
Ward auch im Vatican 
Ein Leo aufgestellt. 
Erblick' ihn ohne Scheu — 
Der Papst, darum sei froh. 
Ist kein gebor'ner Leu, 
Er nannte sich nur so. 
ll. 
Den Namen lies von vorn, 
Da mahnt er freilich Dich 
An Löwenmuth und Zorn, 
Und klingt gar fürchterlich. 
Ein Name ist's, nichts mehr — 
Wer ihn von hinten liest, 
Erfährt, was höchstens er 
Demnächst in's Feuer gießt. 
Adele Spitzeder hat, wie hiesige Blätter erfahren, gegen die Gebrüder 
Castan eine gerichtliche Beschwerde erhoben, weil diese ihre Figur im Ver 
brecherzimmer, neben der Kirst aus Potsdam, ausgestellt haben. 
Es erscheint auch entschieden ungerechtfertigt, die Spitzeder neben die 
Kirst zu stellen, da sie ohne Zweifel über diese gestellt werden muß. 
Als das Testament des seligen Vaters eröffnet wurde, fand sich, daß 
Don Carlos nichts geerbt hatte. Der Papst soll geäußert haben: Ich 
kenne meinen Carlos. Der läßt sich nichts schenken, der nimmt sich, was 
er haben will. 
Bismarck ist bekanntlich als Freund der indirecten Abgaben auch in 
sofern für die Tabaksteuer, als er meint, das Volk würde dieselbe wenig 
fühlen. Dies kann allerdings der Fall sein; allein, wenn wir sie auch 
wenig fühlen, so würden wir sie in Anbetracht der Sorten, zu denen 
wir uns bequemen müßten, jedenfalls desto mehr riechen. 
OS' Oeffentttcher Dank. 
Unter der Herrschaft türkischer Barbarei ging es mir sehr schlecht. 
Nur Mörder und Räuber, und auch diese erst nach langwierigen Gerichts 
verhandlungen, fielen mir anheim, und mein Dasein war daher unerträg 
lich. Seit Einführung der Cultur durch die Ruffen hat sich dies aber in 
überraschender Weise geändert, indem mir fast täglich anständige, würdige 
und ehrenwerthe Männer zugeführt werden, welche nichts verbrochen haben, 
als Polen oder Ungarn zu sein, und also eine Kundschaft bilden, deren 
sich wohl keiner meiner Collegen in anderen Ländern wird rühmen können. 
Hoch das Väterchen I Der Galgen. 
Das neue Hof-Rang Reglement 
vom 19. Januar 1878. 
Hlegek. 
Ein jeder Mann steht grad' so, wie 
Ihm Eifer, Fleiß, Erfolg, Genie 
Und ein'ges Andre außer diesen 
Die Stellung haben angewiesen; 
Die also, die in unsern Augen 
Besonders als verdienstvoll taugen, 
Die gehen hier auch Mann für Mann 
Im Hof-Rang-Reglement voran; 
Wer in der Kunst, in Wiffenschaft 
Sich zu was Rechtem aufgerafft. 
Der steht auch hier aus einer Stufe, 
Die stimmt zu seinem Fachberuse. 
So ist ohn' andere Jntereflen 
Hier Alles nach Verdienst bemeffen. 
Und kannst du nach des Mannes Thaten 
Gleich seine Numero errathen. 
Ausnahme I. 
Wenn wir die Fürsten, die sab 1ü 
Wir sorglich rubricirct sehn. 
Der Reihe nach in's Auge fasten 
Und sie Revue passiren lasten. 
So sehen wir als nachgesetzten 
Und wirklich allerallerletzten. 
Man muß es, um's zu glauben, sehn, 
Den Bismarck — ausgerechnet — stehn; 
Fürst Pückler-Muskau, Aremberg, 
Pleß, Rohan, Hatzfeld, Fürstenberg, 
Wied, Hohenlohe-Oehringen 
Solms -Lich, Salm - Horstmar, Jngel- 
singen, 
Salm-Salm, Salm-Reifferscheidt, Sul- 
kowski, 
Solms« Braunfels, Wittgenstein, Lich- 
nowski, 
Croy-Dülmen und in Summe 40 
Gehn alle vor. Wer leugnet, irrt sich. 
Ausnahme II. 
Wer bei der Universität 
Als Rektor an der Spitze steht, 
Müßt' eigentlich rangiren wie 
Ein General der Cavallerie, 
Und wenn schon das nicht, so doch grad'. 
Wie so ein zweiter Claffen-Ralh; 
Er weiß doch eine ganze Maste 
Und mehr, wie Räthe zweiter Elaste. 
Die Regel wäre dieses; doch 
Bekommt dieselbe hier ein Loch. 
Es steht der .Alma mater Wonne 
Erst siebenundvierzigste Colonne, 
Ganz nach den Chefs von Bataillonen; 
Du rufst: „O meine Illusionen!" 
Doch denk', es würden ja die Pröpste 
Beleidiget auf's Allergröbste, 
Sie, die so herrlich segnen können, 
Wollt' man das prae nicht ihnen gönnen; 
Und dann, wie könnte wohl vollends, 
Wollt man partout Magnificenz 
So ganz nach oben hin postiren, 
Der Oberst-Schenk sab 6 rangiren? 
Dem Usotor Universitatis 
Kommt das nicht zu — sapieuti satis! 
os Ausnahme III. 
Es stehn die Spitzen deutscher Kunst 
Auch nicht in sonderlicher Gunst; 
Wir finden diese ebenda. 
In selbigem Alinea, 
Wo die Rectoren auch erschienen; 
Sie werden wohl nicht mehr verdienen! 
Nicht sieben Centimeter ganz 
Darunter stehn die Lieuteuants, 
Und wird ein Oberst-Lieutenant 
Zum Obersten einmal ernannt. 
So kann ihn, sowie Seinesgleichen, 
Herr A. von Werner nie erreichen, 
Es sei denn, daß der Letztcitirte 
Zum Oberst-Truchseß avancirte. 
Ausnahme IV. 
Die Herren Landtagsdeputirten 
Sind die zu sünftletzt ausgeführten; 
Man sieht daraus, daß so ein Mann 
Von großem Glück noch sprechen kann, 
Daß er noch, der soviel sich däuchte, 
Den Anschluß überhaupt erreichte. 
Man sieht aus diesem auch noch ferner, 
Daß Landtagsmenschen subalterner, 
Ob man auch deutelt' d'ran und drehte, 
Als selbst der vierten Elaste Räthe. 
Die Herrn vom Reichstag aber steh'n, 
Wenn wir nach diesen schließlich späh'», — 
Warum? Das wisten wir nun zwar nicht — 
Die Herrn vom Rcichtag stehen —gar nicht; 
Vielleicht sind sie ganz über Allen, 
Vielleicht ganz unten weggefallen; 
Es wird somit, was wir beweinen, 
Herr Demmler nie bei Hos erscheinen. 
—mV Ausnahme V. — 
Wenn wir nach obigem Erwägen 
Den Maßstab an die Menschen legen. 
Mit dem nach menschlichem Tariren 
Allein uns glückt ein Rubricircn. 
So folget, daß man diese Liste 
Von A bis Z betrachten müßte, 
Von dem, was sonst gilt überall, 
Als einen einz'gen Ausnahmssall; 
Die Regel, die in Stand und Rang 
Sich in der Dinge richt'gem Gang 
Allüberall und stets bethätigt. 
Wird grad' durch ihn erst recht bestätigt. 
Fortsetzung, Rebus und Wespenpost ln der Beilage.
	        

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