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Berlin in Geschichte und Gegenwart / Goldschmidt, Paul (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Berlin in Geschichte und Gegenwart / Goldschmidt, Paul (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Die Großmeister des Berliner Humors in alter und neuer Zeit : eine Sammlung des Heitersten, Witzigsten und Originellsten aus dem Reiche des Humors von Spree-Athen
Editor:
Kohut, Adolph
Erschienen:
Berlin: A. Hofmann & Comp., 1915
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Umfang:
XVI, 404 Seiten
Fußnote:
In der Digitalisierungsvorlage fehlen die Seiten 227 bis 230
Schlagworte:
Humoristische Darstellung
Berlin:
B 329 Literatur: Humoristische Literatur über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15505777
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 329/5 b
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Berlin in Geschichte und Gegenwart / Goldschmidt, Paul (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Bemerkungen zu den Übersichtsplänen
  • Erstes Kapitel. Lage, Boden und Anfänge
  • Zweites Kapitel. Aufschwung und Fall. 1320-1448
  • Drittes Kapitel. Die kurfürstliche Residenz. 1448-1648
  • Viertes Kapitel. Im Zeitalter des Absolutismus und des Merkantilsystems. 1648-1806
  • Erster Abschnitt. Neue Anfänge
  • Zweiter Abschnitt. Unter den beiden ersten Königen
  • Dritter Abschnitt. Unter dem großen Könige
  • Vierter Abschnitt. Der Ausgang des alten Staates
  • Fünftes Kapitel. Unglückszeit und Wedererhebung. 1806-1815
  • Sechstes Kapitel. Nach dem Befreiungskriege. 1815-1846
  • Siebentes Kapitel. Revolution und Reaktion. 1846-1858
  • Achtes Kapitel. Die Zeit der Erfüllung. 1858-1888
  • Neuntes Kapitel. Die Entwickelung zur Weltstadt
  • Erster Abschnitt. Stadterweiterung, Bevölkerungszunahme, Bauten, Verkehr
  • Zweiter Abschnitt. Städtische Verwaltung, Armenfürsorge, Gesundheitspflege, öffentliche Gärten
  • Dritter Abschnitt. Unterrichtswesen
  • Vierter Abschnitt. Handel und Industrie
  • Fünfter Abschnitt. Beleuchtung, Wasserzufuhr und Entwässerung
  • Sechster Abschnitt. Lebensmittelversorgung
  • Zehntes Kapitel. An der Wende des Jahrhunderts
  • Anmerkungen
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Index
  • Errata
  • Farbkarte

Volltext

Alchimisten. 
75 
Zur Leitung der Sternwarte wurde Gottfried Kirch, ein hervorragender 
Astronom, berufen, der in seiner Frau eine vorzügliche Gehülfin besaß. 
Sie hat den Kometen von 1702 entdeckt, auch fast die ganze Kalenderarbeit 
auf sich genommen; später konnte diese Arbeit ihrer Tochter übertragen 
werden. Unter den anderen Mitgliedern ragen der Hofprediger Jablonski 
und Frisch, der Rektor des Klostergymnasiums hervor, ein in den ver— 
schiedensten Fächern bewanderter Gelehrter, der gleichzeitig in allen vier 
Klassen der Akademie tätig war. Berühmt ist er durch seine Studien über 
die damals in Berlin erfundene neue Farbe, das „Berliner Blau“, das 
der Ausgangspunkt zahlreicher wichtiger Entdeckungen, z. B. der Blau— 
säure und des Blutlaugensalzes geworden ist. Der eigentliche Erfinder 
des Berliner Blau, Dippel, war ein unsteter Geist, Arzt, Theologe, philo— 
sophischer Freigeist und Alchimist. Er war 1704 aus Süddeutschland flüchtend 
nach Berlin gekommen und betrieb hier die Goldmacherei, mußte aber bald 
weiter ziehen, da er auch hier in allerlei Händel geriet. 
Der Glaube an den Stein der Weisen, an die Möglichkeit, Gold auf 
künstlichem Wege herzustellen, war trotz aller Mißerfolge noch unerschüttert. 
Einer der berühmtesten Adepten jener Zeit war Johann Kunckel, der später 
in Schweden als Bergrat angestellt und unter dem Namen Kunckel von 
Löwenslern geadelt wurde. Er war ehrlicher als die meisten seiner Kollegen, 
er hat niemals Erfolge geheuchelt und durch Täuschung Geld zu gewinnen 
bersucht. Auf dem vom Großen Kurfürsten am nördlichen Ende der Pfauen— 
insel für ihn eingerichteten Laboratorium, dessen Stelle noch erkennbar 
und durch einen Gedenkstein bezeichnet ist, hat er umfassende Untersuchungen 
angestellt und damit die spätere Entwickelung der chemischen Wissenschaft 
und ihre praktische Anwendung vorbereitet. Er hat das berühmte Rubin— 
dlas hergestellt, den Salpeteräther und manches andere entdeckt. 
Nicht lange nach seinem Fortgange tauchte hier ein anderer Alchimist 
auf. Im Juli 1701 hatte sich das Gerücht verbreitet, daß es einem sechzehn— 
jährigen Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger gelungen sei, Gold 
zu machen. Er selbst scheint der Sache nicht recht getraut zu haben, denn 
er flüchtete sich nach Wittenberg, um dort Medizin zu studieren. Da der 
König an seine Kunst glaubte und seinem Lande eine so schätzbare Kraft 
erhalten wollte, schickte er ihm Offiziere nach, die ihn zurückbringen sollten. 
Aber die kursächsische Regierung gab ihn nicht heraus, sondern setzte ihn 
gefangen und hat den unglücklichen jungen Mann bis zu seinem Tode, 
18 Jahre lang, gefangen gehalten, damit er nicht entfliehe oder seine Ge— 
heimnisse verrate. Gold zu machen, ist ihm freilich nicht gelungen, aber 
er hat bei seinen Versuchen die bisher in Europa unbekannte Kunst, Porzellan 
herzustellen, gefunden, die alsbald von der durch ihn begründeten Porzellan— 
fabrik in Meißen mit großem Erfolg ausgeübt wurde.
	        

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