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25 Jahre sozialdemokratischer Arbeit in der Gemeinde / Hirsch, Paul (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: 25 Jahre sozialdemokratischer Arbeit in der Gemeinde / Hirsch, Paul (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Diversity-Landesprogramm : Maßnahmen – Leitfaden – Leitbild / Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Landesstelle für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung
Erschienen:
Berlin: Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, September 2020
Sprache:
Deutsch
Umfang:
1 Online-Ressource (52 Seiten)
Berlin:
B 766 Staat. Politik. Verwaltung: Gesamtdarstellungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15510494
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • 25 Jahre sozialdemokratischer Arbeit in der Gemeinde / Hirsch, Paul (Public Domain)
  • Titelblatt
  • SPD. Bürgerschaftsfraktion des Landes Bremen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Zitat / Lassalle, Ferdinand
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Das kommunale Wahlrecht
  • Zweiter Abschnitt. Im Kampfe um das Selbstverwaltungsrecht
  • Dritter Abschnitt. Öffentliche Gesundheitspflege
  • Vierter Abschnitt. Wohnungspolitik
  • Fünfter Abschnitt. Kommunale Arbeiterpolitik und Sozialdemokratie
  • Sechster Abschnitt. Ausbau der sozialen Gesetzgebung in ortsstatutarischer Regelung
  • Siebenter Abschnitt. Spezielle Arbeiterpolitik
  • Achter Abschnitt. Beamten- und Lehrerbesoldungen
  • Neunter Abschnitt. Schul- und Erziehungswesen
  • Zehnter Abschnitt. Schulgesundheitspflege
  • Elfter Abschnitt. Fortbildungsschulwesen
  • Zwölfter Abschnitt. Armenpflege, Waisenpflege und Fürsorgeerziehung
  • Dreizehnter Abschnitt. Wirtschaftspflege
  • Vierzehnter Abschnitt. Verkehrspolitik
  • Fünfzehnter Abschnitt. Eingemeindung und kommunale Zweckverbände
  • Sechzehnter Abschnitt. Im Kampf gegen polizeiliche Übergriffe und polizeiliche Bevormundung
  • Siebzehnter Abschnitt. Steuerwesen
  • Achtzehnter Abschnitt. Verschiedenes
  • Anlagen
  • I. Alphabetisches Verzeichnis der sozialdemokratischen Stadtverordneten seit 1884
  • II. Die sozialdemokratischen Fraktionen von 1884 bis 1908
  • III. Beteiligung der sozialdemokratischen Stadtverordneten an Deputationen und ständigen Ausschüssen
  • IV. Die Stadtverordneten-Ergänzungswahlen der dritten Abteilung von 1883 bis 1907
  • Farbkarte

Volltext

124 
3. Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit. 
Wenn die städtischen Körperschaften Berlins sich heute nach langem 
Sträuben zu Maßnahmen zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit auf— 
gerafft haben, wenn sie diesem furchtbaren Äbel gegenüber nicht mehr untätig 
die Hände in den Schoß legen, so ist das in erster Linie, wenn nicht aus— 
schließlich, das Verdienst der Sozialdemokratie. Mögen in Parteileidenschaft 
berblendete, von fanatischem Haß gegen die Sozialdemokratie beseelte 
Gegner sich immerhin abmühen, ihr diesen Ruhm streitig zu machen, ein 
Blick in die Akten der Verwaltung beweist, daß die sozialdemokratische 
Fraktion es gewesen ist, deren fortgesetzten Anregungen folgend, die Mehrheit 
sich schließlich zu gewissen Zugeständnissen bequemen mußte, daß dieselben 
und ähnliche Maßregeln, die einstmals von der Bourgeoisie verspottet und 
verhöhnt sind, heute von ihr selbst ergriffen werden und daß sich unter dem 
Einflusse der Sozialdemokratie endlich eine Wandlung zum Besseren in den 
Anschauungen der städtischen Körperschaften vollzogen hat. 
Als erster brachte Dr. Zadek bei der Etatsberatung am 24. März 1892 
die große Kindersterblichkeit in Berlin zur Sprache. Er tadelte es, daß 
die Stadt bisher keinerlei Maßnahmen dagegen ergriffen hätte und regte 
die Schaffung eines Asyls für Uneheliche, wo die Mütter die Möglichkeit 
zu nähren haben, sowie die Anterstützung stillender Mütter an. Des 
weiteren betonte er die Notwendigkeit einer geordneten Wohnungshygiene 
im Interesse der Herabminderung der Kindersterblichkeit, und übte abfällige 
Kritik daran, daß die Stadt noch nicht einmal für die Abgabe sterilisierter 
Milch gesorgt habe, die, wenn sie auch nicht vollständig die natürliche 
Nahrung ersetzen könne, doch die Gefahr des Brechdurchfalls erheblich 
oermindere. 
Noch in demselben Jahre verdichteten sich seine Anregungen zu positiven 
Vorschlägen. Als die Versammlung am 27. Oktober eine Magistratsvor— 
lage betreffend die Annahme des von der Kaiserin aus den Uberschüssen 
der Schloßfreiheit⸗Lotterie der Stadtgemeinde überwiesenen Betrages behufs 
Verwendung zum Besten hülfsbedürftiger Wöchnerinnen Berlins beriet, 
da war es wiederum der Sozialdemokrat Or. Zadek, der unter scharfer 
Betonung der Notwendigkeit der Fürsorge insbesondere für Schwangere 
ohne eigenen Hausstand, einen Antrag ankündigte, der der Versammlung 
wenige Tage später, am 29. Oktober, zuging und folgenden Wortlaut hatte: 
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, den Magistrat 
um eine Vorlage zu ersuchen, derzufolge die städtische Heimstätte für 
zenesende Wöchnerinnen in eine Anstalt umgestaltet wird, in welcher 
durch Schwangerschaft erwerbsunfähige und unterkunftsbedürftige Frauen 
aufgenommen und bis nach der Entbindung und völligen Wieder- 
herstellung ihrer Erwerbsfähigkeit unentgeltlich verpflegt werden. 
Der Antrag wurde am 3. November beraten. Kaum hatte Zadek ihn 
begründet, als auch schon Stadtverordneter Spinola den üblichen Antrag 
auf Übergang zur Tagesordnung stellte. Allerdings mußte Spinola 
selbst zugeben, daß es richtig sei, daß die beiden Entbindungsanstalten 
Berlins auf die Dauer dem Bedürfnis nicht genügen, aber er wollte 
offenbar einem Sozialdemokraten nicht den Ruhm gönnen, auf irgend einem 
Gebiete bahnbrechend voranzugehen. Deshalb der Antrag auf UÜbergang 
zur Tagesordnung, der allerdings, nachdem Virchow dagegen gesprochen.
	        

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