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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1908, XVII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

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thumbs: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1908, XVII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Tovote, Heinz
Title:
Durchs Ziel : Roman / Heinz Tovote
Edition:
Dritte Auflage
Publication:
Berlin: F. Fontane, [1914]
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Scope:
367 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15505724
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Tov 3
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
I.

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1908, XVII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 5. Januar 1908
  • Nr. 2, 12. Januar 1908
  • Nr. 3, 19. Januar 1908
  • Nr. 4, 26. Januar 1908
  • Nr. 5, 2. Februar 1908
  • Nr. 6, 9. Februar 1908
  • Nr. 7, 16. Februar 1908
  • Nr. 8, 23. Februar 1908
  • Nr. 9, 1. März 1908
  • Nr. 10, 8. März 1908
  • Nr. 11, 15. März 1908
  • Nr. 12, 22. März 1908
  • Nr. 13, 29. März 1908
  • Nr. 14, 5. April 1908
  • Nr. 15, 12. April 1908
  • Nr. 16, 19. April 1908
  • Nr. 17, 26. April 1908
  • Nr. 18, 3. Mai 1908
  • Nr. 19, 10. Mai 1908
  • Nr. 20, 17. Mai 1908
  • Nr. 21, 24. Mai 1908
  • Nr. 22, 31. Mai 1908
  • Nr. 23, 7. Juni 1908
  • Nr. 24, 14. Juni 1908
  • Nr. 25, 21. Juni 1908
  • Nr. 26, 28. Juni 1908
  • ColorChart
  • Nr. 27, 5. Juli 1908
  • Nr. 28, 12. Juli 1908
  • Nr. 29, 19. Juli 1908
  • Nr. 30, 26. Juli 1908
  • Nr. 31, 2. August 1908
  • Nr. 32, 9. August 1908
  • Nr. 33, 16. August 1908
  • Nr. 34, 23. August 1908
  • Nr. 35, 30. August 1908
  • Nr. 36, 6. September 1908
  • Nr. 37, 13. September 1908
  • Nr. 38, 20. September 1908
  • Nr. 39, 27. September 1908
  • Nr. 40, 4. Oktober 1908
  • Nr. 41, 11. Oktober 1908
  • Nr. 42, 18. Oktober 1908
  • Nr. 43, 23. Oktober 1908
  • Nr. 44, 1. November 1908
  • Nr. 45, 8. November 1908
  • Nr. 46, 15. November 1908
  • Nr. 47, 22. November 1908
  • Nr. 48, 29. November 1908
  • Nr. 49, 5. Dezember 1908
  • Nr. 50, 13. Dezember 1908
  • Nr. 51, 20. Dezember 1908
  • Nr. 52, 27. Dezember 1908
  • ColorChart

Full text

Nr. 
Der „Garten“, auf den sie wies, war ein küm— 
merlicher Rasenflecken mit ein paar Bäumen zwi— 
schen den Hintergebäuden im Hof. Ein Gitter 
perrte ihn ab und hielt Unberufene fern. Erich 
von Wölsick drehte sich um und ging rasch in die 
Nacht hinaäus. Er wandte den Kopf nicht mehr. Es 
war ja vergeblich. Jacobe Ansold hatte ihn offen— 
bar bemerkt, vom Fenster aus, schon lange! Seit— 
dem vermied sie es, die Straße zu betreten ... 
Nun blieb nur noch übrig, ihr zu schreiben. Zu 
Hause angelangt, kämpfte er einen schweren Kampf 
mit seinem Stolzs. Er sah sie immer noch vor sich, 
wie sie ihm mit ausgestreckter Hand die Türe wies, 
und dann lachte er bitter auf, setzte sich an den Tisch 
und warf fiebernd-hastig, als könne es ihn gleich 
wieder gereuen, die Zeilen auf das Papier: 
„Ich muß Sie noch einmal sprechen, Jacobe! 
Verstehen Sie, was diese Bitte heißt? Dies Opfer 
meines Selbstbewußtseins, nach der Art, wie Sie mir 
begegnet sind? Wenn ein Mann das fertig bringt, 
zann liebt erl Einen besseren Beweis kann ich Ihnen 
nicht geben, daß ich Sie blindlings, wahnsinnig liebe! 
zch war das vorigemal unter dem Eindruck des 
schlechten Gewissens viel zu kalt und ruhigl Dies— 
mal überzeuge ich Sie! Das weiß ichl! Wenn 
Ihnen nur ein bißchen an Ihrem und meinem Glück 
ijegt, dann erhören Sie meine Bitte! Sagen Sie 
nir bitte, wann ich kommen darf! Ich zähle die 
Stunden, die Minuten! .... Glauben Sie mir, 
ꝛs hängt alles für uns von dieser Unterredung ab. 
berliner Iustrirte Zeitung 
Vir beide vertragen auf die Dauer den Zustand 
ruicht, den Sie geschaffen haben. Ein bißchen Ver— 
rauen von Ihnen zu meiner Liebe — nur fünf 
Minuten zwischen uns, machen alles gutl Antworten 
S„ie mir mit jal Sie haben mein Schicksal in 
Zänden! Erich von Wölsick.“ 
Er verschloß den Brief und klingelte seinem 
Diener. Er wagte ihm, als er eintrat, nicht in 
»as glattrasierte, kümmerliche Gesicht zu sehen, so 
itt er innerlich unter der Demütigung, die er sich 
elber auferlegte. 
„Michael!“ sagte er geyreßt. „Dies hier muß he— 
tellt werden — verstanden? Sie kennen Frau Haupt— 
nann Ansold — vom Sommer her — wo wir die 
lebung machten — Sie wissen?“ 
„Ja wohl, gnädiger Herr!“ Es zuckte nichts auf 
Nichaels verkniffenen Zügen. Er wußte alles. Er 
atte Nachschlüssel zu sämtlichen Fächern des Schreib— 
isches seines Herrn. 
„In deren Hände persönlich geben Sie diesen 
Brief! Wie Sie das fertig bringen, ist Ihre Sache! 
Ztellen Sie den Fuß zwischen Tür und Angel, steigen 
zie von der Hintertreppe in die Küche — mir ganz 
inerleil- Aber kommen Sie mir nicht ohne »eine 
igenhändige Antwort von Frau Ansold vor die 
ugen! Verstanden? Es soll Ihr Schaden nicht 
ein!“ 
Gleich hinter dem schweigenden Diener verließ 
ruch er am nächsten Morgen die Wohnung. Es litt 
hn vor Ungeduld nicht in seinen vier Wänden. Erst 
95 
nach drei Stunden kehrte er von einem einsamen 
türmischen Spaziergang den Kurfürstendamm ent— 
ang zurück. Michael war schon wieder da und 
bürstete Kleider. „Die Antwort der gnädigen Frau 
liegt auf dem Schreibtischl“ meldete er trocken. 
„Sie haben eine bekommen?“ 
„Ja. Ich ging hinter dem Briefträger hinein. 
Da war die gnädige Frau. Sie hat sich einen 
Augenblick besonnen. Aber wie ich in allem Respekt 
agte: „Ich gehe nicht ohne Bescheid weg — und 
venn mam den Schutzmann holt!“ — da nahm sie 
»en Brief mit sich in ihr Zimmer und brachte mir 
nach einiger Zeit ihre Antwort heraus!“ 
Erich von Wölsick holte aus seiner Brieftasche 
zinen Hundertmarkschein, warf ihn ohne ein Wort vor 
Michael auf die Hose, an der er eben rieb, und eilte 
n das Zimmer. Ja — da schimmerte es weiß auf 
der grünen Schreibtischplatte und machte ihm das 
derz heiß und jagte ihm das Blut durch die Adern. 
Was sie ihm auch schrieb — das tödliche Schweigen 
var doch gebrochen! Es war wieder ein Band zwischen 
Ihnen! Das schlang er bald enger und enger! 
Er riß den Umschlag auf: Das war nicht Ihre 
Schrift! Das waren seine eigenen Zügel! Sein 
eigener Brief lag, sorgfältig zusammengefaltet, vor 
ihm. Keine Zeile von ihrer Hand war dabei ... 
Und als Michael nach einiger Zeit zufällig in das 
Zimmer trat, war er vor Staunen starr. Da lag 
sein Herr auf dem Diwan, das Gesicht in die Kissen 
hergraben, die Hände geballt, und sichluchzte, schluchgzte 
& 
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ArltI. 20. Prosp. grat 
Damenbart e 
Jür, bei Anwendung der neuen amétik. 
Methode, ärztliehn empf., verschwindet 
sotort jegl. unerwunschter Haarwuchs 
spureu. Schmerzlos dureh Ahsterben 
er Wurzeln für immer. Sicherer als 
BPlektrolyse! Selhstanwendung. Kein 
Risiko, du Erfolg garantiert, sonst Geld 
zuruck. Preis MK 5.- geg. Nachnahmer 
Eer. Wagner, Külnu-IsMl üäBü3- 
RB 4 
9 S 
verschwind. rasch durch Antirhinol, 
vollx. unschudl. I FI. Nachn. 2 MSOPfF fr 
Prosp. ęr. ADot. Bad Aúblinæe III. Bavorn
	        

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