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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

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fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Baluschek, Hans
Title:
Spreeluft : Berliner Geschichten / von Hans Baluschek ; mit Titelzeichnungen und 8 Vignetten vom Verfasser
Publication:
Berlin-Charlottenburg: Vita Deutsches Verlagshaus, 1913
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Scope:
227 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15505672
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Balu 2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
[Text]

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1926 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1926
  • Sitzung 1, 7. Januar 1926
  • Sitzung 2, 14. Januar 1926
  • Sitzung 3, 21. Januar 1926
  • Sitzung 4, 28. Januar 1926
  • Sitzung 5, 2. Februar 1926
  • Sitzung 6, 4. Februar 1926
  • Sitzung 7, 11. Februar 1926
  • Sitzung 8, 16. Februar 1926
  • Sitzung 9, 18. Februar 1926
  • Sitzung 10, 25. Februar 1926
  • Sitzung 11, 4. März 1926
  • Sitzung 12, 11. März 1926
  • Sitzung 13, 18. März 1926
  • Sitzung 14, 25. März 1926
  • Sitzung 15, 30. März 1926
  • Sitzung 16, 13. April 1926
  • Sitzung 17, 15. April 1926
  • Sitzung 18, 22. April 1926
  • Sitzung 19, 29. April 1926
  • Sitzung 20, 6. Mai 1926
  • Sitzung 21, 18. Mai 1926
  • Sitzung 22, 1. Juni 1926
  • Sitzung 23, 4. Juni 1926
  • Sitzung 24, 8. Juni 1926
  • Sitzung 25, 10. Juni 1926
  • Sitzung 26, 15. Juni 1926
  • Sitzung 27, 24. Juni 1926
  • Sitzung 28, 1. Juli 1926
  • Sitzung 29, 29. Juli 1926
  • Sitzung 30, 7. September 1926
  • Sitzung 31, 23. September 1926
  • Sitzung 32, 7. Oktober 1926
  • Sitzung 33, 12. Oktober 1926
  • Sitzung 34, 14. Oktober 1926
  • Sitzung 35, 21. Oktober 1926
  • Sitzung 36, 28. Oktober 1926
  • Sitzung 37, 4. November 1926
  • Sitzung 38, 18. November 1926
  • Sitzung 39, 25. November 1926
  • Sitzung 40, 2. Dezember 1926
  • Sitzung 41, 7. Dezember 1926
  • Sitzung 42, 14. Dezember 1926
  • Sitzung 43, 16. Dezember 1926

Full text

980 Sitzung am 18. 
diesen Bezirken je ein Gewerbearzt eingestellt wird ober 
ein dem Gewerbearzt unterstellte Assistent, der im Rahmen 
des über ganz Groß-Berlin zu organisierenden Netzes 
nun seine Tätigkeit ausübt. 
Wir sind deshalb der Auffassung, daß der Magistrat 
Berlin die Besetzung der Stelle des Gewerbearztes dazu 
benutzen muß, um diese Frage endlich einmal in groß 
zügigem Sinne zu klären. Wir als Vertreter der Ar 
beiterschaft haben ein Interesse daran, daß der Gewerbe 
hygiene mehr als bisher von seiten der Kommune Auf 
merksamkeit geschenkt wird. Denn die Gewerbehygiene 
ist eine Sache der Stadtgemeinde, die in ihren Mauern 
die Betriebe beherbergt, deren Bürger die Arbeiter sind, 
die in diesen Betrieben zu arbeiten haben, die also ein 
Recht daraus haben, daß die Kommune ihnen in dieser 
Angelegenheit zur Seite steht. Wir verlangen deshalb, 
daß nicht nur e i n Gewerbearzt eingestellt wird für 
Berlin, sondern daß die Frage in der Weise geregelt 
ivird, daß Berlin in Bezirke aufgeteilt wird, daß Assi 
stenten dem Gewerbearzt zur Seite gestellt werden und 
daß Berlin darauf hinwirkt, eine gesetzliche Regelung 
dieser Angelegenheit durchzuführen. 
Weiter möchten wir darauf aufmerksam machen, daß 
uns bei jeder Gelegenheit — namentlich wird es den Mit 
gliedern des Beamtenausschusses bekannt sein —• immer 
wieder vor Augen gehalten wird: Ja, wir bekommen aber 
keine Leute, wenn wir nicht mehr bezahlen. Ich stelle 
fest, daß es eigentlich eine eigenartige Auffassung ist, aus 
gerechnet von der Kommune oder vom Staat usw. eine 
außerordentliche Bezahlung zu verlangen, wenn man 
eine Tätigkeit im Interesse der Allgemeinheit aufnehmen 
soll. Ich schlage vor, daß mau vielleicht die Ausschreibung 
dann etwas anders aufziehen soll, um wenigstens den 
Versuch zu unternehmen, eine geeignete und brauchbare 
Person so schnell wie möglich zu bekommen, damit das 
Werk der Organisierung der Gewerbehygiene für die 
Stadt Berlin nicht noch länger verzögert und hinaus 
geschoben wird. 
(Bei den Kommunisten: Bravo!) 
Stadtmedizinalrat Prof. Dr. b. Drigalski: Die 
Beunruhigung, die durch die Verzögerung entstanden ist, 
ist durchaus zu verstehen. Aber es ist nicht die Schuld des 
Magistrats, daß die Sache sich so lange Zeit hinausgezogen 
hat. Selten haben wir bei einer Ausschreibung so wenige 
Bewerbungen gesehen, wie dieses Mal. Es ist wiederholt 
ausgeschrieben worden. Auch der Ausschuß des Landes 
arbeitsamts ist sich ja, wie die Tatsache der wiederholten 
Ausschreibung beweist, darüber klar gewesen, daß nicht 
gerade unbedingt überzeugende Nennungen vorgelegen 
haben. Nun hat der letzte Vorschlag des Landesarbeits 
amts eine Persönlichkeit enthalten, ans die sich alle 
Kreise einigen konnten, sowohl die Vertreter des Landes- 
arbeitsamts als auch aller Voraussicht nach des Magi 
strats. Dieser Vorschlag zerfiel dadurch, daß der qualifi 
zierteste der Bewerber im letzten Moment ausfiel. 
Ich stehe ganz auf einem ähnlichen Standpunkt wie 
der Vorredner, Herr Kollege Raddatz. Herr Kollege Syn 
dikus hat bereits ausgeführt, daß es sich hier nicht um 
einen Mann handeln kann, der lediglich einfach hinter 
einander untersucht, was fehlt diesem und was fehlt 
jenem, sondern um einen Organisator, der den Teil der 
Gewerbehygiene, der wesentlich an kommunale Interessen 
rührt, auch innerlich und organisatorisch bearbeitet. Sol 
cher Kräfte, meine Damen ltitb Herren, haben wir bisher 
ganz wenige. Ich habe mir große Mühe gegeben, eine 
möglichst hoch qualifizierten Mann zu gewinnen. Die 
wenigen Herren, an die ich mich wenden konnte, haben 
abgesagt, ans guten Gründen. Es kann aber nicht die 
Absicht des Magistrats sein, sich jetzt mit einer reinen 
Möglichkeit zu begnügen. Es lagen noch zwei Vorschläge 
vor. Bei beiden Vorschlägen stand die Sache so, daß man 
hoffen konnte, daß einer der betreffenden Herren die 
Sache machen würde. Aber man hatte keinerlei Gewiß 
heit und Unterlagen dafür. Die betreffenden Bewerber 
November 1926. 
haben offen und ehrlich ausgesprochen, daß sie eine be 
sondere Vorbildung nicht besäßen. Das ist aber keine aus 
reichende Unterlage für den Magistrat, bei Besetzung einer 
so ernst zu nehmenden Stelle. So ist es dem Magistrat 
nicht zu verdenken, wenn er zu einem Entschluß auf 
Grund des Vorschlages, der zu V» durch Zurückziehung 
einer wichtigen Kandidatur zerfallen war, nicht gekommen 
ist, sondern sich weiter überlegt, lote er diesen wichtigen 
Platz mit dem besten Mann besetzen kan». 
Wir haben übrigens die Hoffnung, einen Mann zu 
bekommen, zu dem wir das Zutrauen haben können, daß 
er sowohl der Persönlichkeit wie der Vorbildung nach der 
Stelle genügen wird und die Stelle innerlich und äußerlich 
so organisiert, daß etwas Ersprießliches für die Gemeinde 
daraus entspringt. 
Stadtb. Flatau (S.): Meine Damen und Herren! 
Die Herren Vertreter vom Magistrat brauchen uns doch 
wirklich nicht zu sagen, wie wichtig der Posten des Ge 
werbearztes ist, denn wir sind es doch gerade gewesen, 
die die Bemühungen des Vorsitzenden des Landesarbeits 
amts, des Herrn Stadtrat Brühl, nachdrücklichst gegen 
erhebliche Stimmen hier in der Stadtverordnetenversamm 
lung unterstützt haben, diese Stelle einzurichten. Wir 
haben bei der Errichtung der Stelle an gar keine andere 
Abgrenzung gedacht, als sie hier Herr Kollege Raddatz 
vorhin gekennzeichnet hat. Also, wir sind von der Wich 
tigkeit des Postens immer schon überzeugt gewesen. 
Wir sehen in der Art der Behandlung dieser An 
gelegenheit etwas, was nicht ohne weiteres deutlich macht, 
daß der Magistrat der Angelegenheit dieselbe Wichtigkeit 
beimißt, wie wir sie ihr im Landesarbeitsamt bezw. in der 
Stadtverordnetenversammlung beigcmessen haben. 
Es kommt noch etwas anderes hinzu, was ja den 
Herren Vertretern des Magistrats nicht ohne weiteres 
ans der Anfrage klar geworden zu sein braucht. D i e 
Behandlung, die der M a g i str at auch in 
dieser Angelegenheit wieder dem Landes- 
a r b e i t s a m t zuteil werben läßt, ist symp 
tomatisch. Gewiß kann der Magistrat formell sagen: 
Wir brauchen euch überhaupt nicht zu fragen bei einer An 
gelegenheit, bei der cs sich um die Anstellung eines Be 
amten handelt. Aber ich sage, man kann auch als Ma 
gistrat die Meinung einer Körperschaft beachten, die eine 
Spezialangelegenheit behandelt. Und wenn ich weiß, daß 
in der Körperschaft die Vertreter derjenigen Gruppen 
fitzen, die den überwiegenden' Teil der gesamten Kosten 
dieser Körperschaft aufbringen, ja, dann muß ich mich 
schließlich etwas anders einstellen, als es in diesem Falle 
geschehen ist. Ich könnte mir doch denken, daß gerade, 
wenn der Herr Stadtmedizinalrat bei der Auswahl mit 
gewirkt hat, der Magistrat vielleicht gesagt hätte, nur 
dieser einzige Mann kommt überhaupt in Betracht, und 
wenn dieser einzige Mann aus Gründen, die bei ihm 
liegen oder aus Gründen, die beim Magistrat evtl. zu 
Tage treten, nicht in die Stelle kommt, dann werden wir 
uns eben wieder unterhalten. Aber ohne jede Be 
nachrichtigung des Landesarbeitsamts ist 
man an die neue Ausschreibung der Stelle gegangen nach 
genau derselben Gruppe, bei der man schon die Erfah 
rung gemacht hat, wie ans den Worten des Herrn 
Stadtmedizinalrats hervorging, daß sich für diese Gruppe, 
also für diese Bezahlung, nicht genügend qualifizierte 
Bewerber gemeldet haben. Ich führe das ja nicht allein 
ans die Gruppe zurück, sondern ich führe es darauf zurück 
— ganz sachlich gesprochen —, daß eben die Funktionen 
eines Gewerbearztes außerhalb Berlins überhaupt nicht 
genügend bekannt sind, und daß bei der immer noch 
herrschenden Sucht, einen möglichst „fulminanten" Titel 
zu erhalten, der Titel „G e w e r b e a r z t" vielleicht nicht 
genügend Anziehungskraft hat, weil man sich n. U. 
darunter vielleicht einen Arzt vorstellt, der unter einem 
über ihm stehenden beamteten Arzt zu arbeiten hat. 
So sind die Dinge.
	        

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