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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XII.1862 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XII.1862 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Baluschek, Hans
Title:
Spreeluft : Berliner Geschichten / von Hans Baluschek ; mit Titelzeichnungen und 8 Vignetten vom Verfasser
Publication:
Berlin-Charlottenburg: Vita Deutsches Verlagshaus, 1913
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Scope:
227 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15505672
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Balu 2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Illustration

Title:
Veilchen

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XII.1862 (Public Domain)
  • Title page
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-X
  • H. XI-XII
  • Contents

Full text

119 
Verein für Eisenbahnkunde zu Berlin. Protocoll vom 14. Mai 1861. 
120 
gel senkrecht an die Achse angenietet, um die Bewegungsge 
schwindigkeit, mit welcher das Triebwasser aus dem Zuflufs- 
gerinne ankommt, für die Drehung des Kreiselrades nutzbar 
zu machen, zu welchem Zwecke auch das Ende des Zuflufs- 
gerinnes ein die Oeffnung (0) excentrisch umschliefsendes Ge 
häuse (g) bildet, durch dessen senkrecht stehende, gekrümmte 
Blechwandung das aus ersterem zugeführte Wasser spiralför 
mig nach der Kreiselachse und gegen die Kreuzflügel geleitet 
wird. Das Zuflufsgerinne ist mit einer Schütze (p) versehen, 
um die Zuflufsmenge zu reguliren. Das Kreiselrad dreht sich 
auf einem am oberen Ende der Kreuzflügel mittelst einer be 
sonderen gufseisernen Nabe angebrachten Stahlzapfen in dem 
mit einem Spurloch versehenen Kopf-Ende einer senkrecht ste 
henden Eisenspmdd (f), welche unten in dem Windkasten 
deckel fufst und in ihrer Mitte durch diagonale Spannstan 
gen (s) von den Ständern des Wasserzuflufsgerinnes aus con- 
triscb gehalten wird. Diese Spindel ist durch den unteren, 
mit Wasser gefüllten Th eil des Kreiselrades in einem gufsei 
sernen Rohre hindurchgeführt, welches mit einem Flansch 
an dem Boden des Rades und mit 4 Seitenrippen an den 
Kreuzflügeln festgenictet ist, und zugleich dazu dient, das 
Kreiselrad bei der Drehung centrisch zu führen. Der Zapfen 
kann von oben bequem geschmiert werden. Der Windkasten 
steht mittelst innerer Flanschen auf einem Mauerfufse, wel 
cher mit einem heberfürmigon Abflufscanale für die gebrauch 
ten Wasser nach dem Untergraben («) versehen ist und zu 
gleich dem Holzgerüste für das Zuflufsgerinne als Fundament 
dient. Ein am oberen Ende des Windkastens seitlich ange 
brachtes Windrohr dient zur Wegleitung der verdichteten 
Luft. 
Bei einem Gefälle von 8-J- Fufs der in der Zeichnung dar 
gestellten Maschine bleibt für die Fallröhren eine Länge von 
6 Fufs 7 Zoll, so dafs 2‘ Fufs oder 25 pCt. des ganzen Ge 
fälles für Wasservertheilung u. s. w. verloren gehen. 
Was die Windmenge und die Pressung, welche ein sol 
ches Gebläse bei gegebenem Gefälle zu liefern vermag, be 
trifft, so ist inan im Stande, dieselben innerhalb gewisser 
Grenzen durch Aenderung der Umdrehurigs-Geschwindigkeit 
des Kreisels und durch Aenderung der zufliefsenden Wasser 
menge zu reguliren. Die Pressung mufs dabei allerdings, in 
Wassersäulenhöher ausgedriiekt, noch erheblich kleiner blei 
ben, wie die Hohe der Fallrohren, Bei passend gewählten 
Verhältnissen in den Rohrquerschnitten und Geschwindigkei 
ten werden die Gefälle-Verluste, welche durch Reibung in den 
Rohren und zur Hervorbringung der nicht etwa schon von 
dem Kreiselrade gelieferten Bewegungs- Geschwindigkeit ent 
stehen, äufserst gering, so dafs sich auch hei ziemlich niedri 
gen Gefällen noch ein weit greiserer Wirkungsgrad mit die 
ser Maschine erreichen lassen dürfte, als mit irgend einer an 
dern bekannten, durch Wasser betriebenen Gebläsemaschine. 
Uebrigens empfiehlt sich dieselbe für den Praktiker besonders 
durch die Einfachheit und Billigkeit in der ersten Anlage, wie 
in der Wartung und Unterhaltung im Vergleich mit sonstigen 
Gebläsemaschinen, hei welchen Kolben, Ventile u, s. w. eine 
sorgfältige Instandhaltung und öftere. Erneuerung der Lide 
rungen erfordern. 
In dem Eingangs erwähnten Falle glaubte Referent einen 
besonders günstigen Erfolg durch die Anwendung dieses Ge 
bläses erwarten zu müssen, weil es möglich war, dabei das 
zu Gebote stehende wenige Aufschlagewasser in einer sehr 
bedeutenden Fallhöhe wirken zu lassen, also mit einer ge 
ringen Zahl von Wasserstopfen eine sehr grofso Luftsäule in. 
Bewegung zu setzen. Die senkrecht stehenden Fallrohren 
würden jedoch ein zu hohes, unbequemes und theures Gerüst 
erfordert haben. Um dies zu vermeiden, wurde von dem Ge 
nannten, statt der senkrechten, eine geneigte Aufstellung längs 
der Böschung des Haldensturzes und, statt zahlreicher Fall 
rohren, nur eine Bretterlutte von rechteckigem Querschnitt 
gewählt, welche platt auf die Haldenböschung gelegt werden 
konnte. Zur Wasservertheilung wurde, statt des Kreisels, eine 
einfache, durch ein Wasserrädchen bewegte Ventilvorrichtung 
über dem oberen Ende der Falllutte angebracht, und mit letz 
terem die zur Leitung der Luft durch den Stollen dienende 
Wetterlutte verbunden, um die Maschine nieht blasend, son 
dern ansaugend wirken zu lassen. Hiernach hat die Wetter- 
maschine folgende Einrichtung erhalten: Dicht unter dem 
oberen Rande des Haldensturzes ist ein oben offener Holzka 
sten, 4 Fufs lang und breit, auf einem niedrigen Gerüste auf 
gestellt, in dessen Boden sich eine mit einem Ventil ver- 
schliefshare Oeffnung befindet. Der Ventilsitz umschliefst als 
ein in einen starken Holzklotz eingelassener gufseiserner 
Rahmen diese Oeffnung, welche quadratisch sich nach unten 
pyramidal auf 6 Zoll Länge und Breite zusannneuzieht. Als 
Ventil dient ein passend zugespitzter senkrecht stehender Holz 
stempel, dessen Stiel oben gerade geführt, und mit einem 
Schlitz versehen ist, um darin die Hobedaumen zum Ocffnen 
des Ventils angreifen zu lassen, welche sich auf der Welle 
eines Wassorrädchetis — wie an einem Pochwerke — befin 
den. Das Wasserrädchen ist oberschlächtig, von 3 Fufs Durch 
messer, hängt frei über dem Kasten und erhält durch ein Ge 
rinne die zum Betrieb der Maschine dienenden Stollenwasser 
von oben her zugeführt. Die Welle des Rädchens ist so hoch 
gelegt, dafs die Hebedaumen den Ventilstempel etwa Zoll 
hoch heben und dann fallen lassen. Das über das Rädchen in 
den Kasten fallende "Wasser wird so mit jedem Hube durch die 
Oeffnung absatzweise in die Falllutte eingelassen- Unter der 
Ventilöflhung schliefst die von dem Stollen kommende Wet 
terlutte rechtwinklig mit einer gerundeten Kante an das obere 
Ende des Fallrohres an, welches hier zunächst, auf IjFufs 
Höhe senkrecht stehend, ein 6 Zoll weites quadratisches 
Prisma bildet, und aus diesem mit einer Krümmung in die 
durch die Jlaldenböschung gegebene Neigung übergeht. Der 
geneigte Theil der Falllutte ist 60 Fufs lang, aus Brettern 
einfach zusammeiigenagelt, in der Breite des Querschnitts 
gleichmäfsig 6 Zoll weit, wie das obere senkrechte Stück, in 
der Höhe aber allmälig von 3 Zoll am Ende der Krümmung 
auf Zoll am untern Ende verengt. Letzteres mündet in 
die freie, Luft. Der Querschnitt der Falllutte beträgt also 
oben x, unten T l ß - □Fufs und durchschnittlich in dem geneig 
ten Theile des Fallrohres ■ 6 = 13| □Zoll — □Fufs. 
Als Wetterleitung im Stollen dient eine gewöhnliche 4 Zoll 
weite Holzröhrenleitung, welche zum Anschliffs an das obere 
Ende des Fallrohres in einem doppelt gebogenen Krümmling 
endigt. 
Der Wasserstand wird etwa 4 Zoll hoch in dem Kasten 
gehalten. Die Maschine arbeitet am besten mit 75 bis 90 
Hüben p. Min. und Zoll Hub, wobei nach erhaltenen An 
gaben etwa I4 Cbf. Wasser verbraucht weiden. Durch He 
ben oder Senken der Lager des Rädchens ist der Hub des 
Ventils leicht zu reguliren. 
Als der Referent, welcher selbst nicht Gelegenheit hatte, 
die nach seinem Entwürfe ausgeführte Maschine im Gange 
zu sehen, die letzten Mittheilungen darüber erhielt, befand 
sich dieselbe bereits 19 Monate ohne irgend welche Störung 
in ununterbrochenem Betriebe, und war es mit Hülfe dersel 
ben gelungen, den Stollen vollständig aufzuwältigen, so dafs 
die unterirdische Wetterleitung die bedeutende Länge von 600
	        

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