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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 43.1926 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 43.1926 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner illustrierte Zeitung
Erschienen:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Erscheinungsverlauf:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Bestand:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Fußnote:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Schlagworte:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Fußnote:
In der Digitalisierungsvorlage fehlen: Seiten 133-136
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15512209
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 43, 22. Oktober 1911

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 43.1926 (Rights reserved)
  • Titelblatt
  • Inhalt
  • Ausgabe 1926,1-3 Nr. 1-3
  • Ausgabe 1926,4-6 Nr. 4-6
  • Erinnerungen an Theodor Fontane / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Aus Briefen und Tagebuchausfzeichnungen einer Berlinerin / Elsner von Gronow, Kurt (Public Domain)
  • Berlin im Oktober 1806 / Wehrmann, Martin (Public Domain)
  • Ein Pionier der Volkskultur im vorigen Jahrhundert / Böttcher, Otto (Rights reserved)
  • Die Stadtältesten von Berlin (Public Domain)
  • Mutter Friedrich / Noël, Louis (Public Domain)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Mitteilungen des Vorstandes (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Public Domain)
  • Ausgabe 1926,7-9 Nr. 7-9
  • Ausgabe 1926,10-12 Nr. 10-12

Volltext

Erzählen, nach Wahl seiner Stoffe könnte man ihn einen damals erschienenen Buches von v, Salpius „Paul von Fuchs, 
vergröberten Fontane nennen, wenn dies nicht, wie etwa ein brandenburgisch-preußischer Staatsmann vor zweihundert 
eine bu>lige Benus, ein Widersinn wäre ; aber es stimmt un- Jahren. Biographischer Essay“ gefaßt, aber zunächst zurük- 
gefähr, wenn man ihn als vergröberten Hesekiel bezeichnet. gestellt. Jett zeigt sein Aufsaß, wie durch sorgfältiges Er- 
Der hatte nun wirklich eifrig und fleißig für die ursprünglich forschen von gewöhnlich unbeachtet gelassener Quellen, wie 
unter seiner Mitwirkung ins Leben getretenen Zeitschrift der Taufregister mit der tro&enen Angabe der Paten, ein 
gearbeitet, und Schneider, mit Hiltl gut befreundet, hatte es Lebensbild Farbe gewinnen könne. Da erscheint bei ihm das 
geschehen lassen, daß in umfangreicher Weise ältere, zum Leben und Treiben in Malchow um 1700 mit seltener Treue 
Teil sogar recht alte Sachen von ihm im „Bären“ wieder wie ein Ausschnitt aus der inneren Geschichte Kurbranden- 
abgedru>t wurden. Da hatte denn der ganz unerwartete burgs um jene Zeit. Menschen treten auf, die dem alten 
Tod beider Männer eine Lüke gerissen, die auch dem „Bären“ Staatsmanne v. Fuchs mehr oder weniger nahegestanden, 
verhängnisvoll zu werden drohte. Da trat Fontane, dessen der alte Porst, die Hertefelds aus Cleve, Fecau Landrätin 
Beziehungen zum „Bären“ sich bisher im wesentlichen auf v. Barfuß auf Blankenburg, die vierte Frau des bekannten 
die Duldung seiner Namennennung als Aushängeschild Geschichtsforschers Martin Friedrich Seidel (1621-1693) 
beschränkt hatte, vor den Riß. Jn dieser für den „Bären“ und nach dessen Tode selbst zur dritten Ehe geschritten, 
schweren Zeit wollte er nicht als Mitarbeiter scheinen, sondern Lettere ein Beweis dafür, daß sich zu jener Zeit nicht nur 
es wirklich sein, zugleich aber wollte er den beiden guten lang- die Witwer, sondern auch die Witwen bald zu trösten wußten 
jährigen Bekannten eine Art Totenopfer auf seine Art bringen. und sich neue Ehefesseln anlegten. 
So überließ er denn zum Jahresschlusse 1878 dem „Bären“ Der Dichter stand deutlich erkennbar in diesem Januar 
seine soeben entstandene köstliche „Weihnachts-Wanderung an einer Art Scheideweg, an dem er sich zu entschließen hatte, 
nach Malchow“ zum Abdruck, der dann dort im Januar 1879 ob er auf den Roman oder auf die geschichtliche Forschung 
erfolgt ist. Dieser Aufsaß, wohl der beste, den der „Bär“ ferner das Hauptgewicht seiner Tätigkeit legen sollte. Es 
jemals gebracht hat, hob nicht nur weithin das Ansehen des scheint, als habe ihn das Herz zur letzteren hingezogen, während 
so hart getroffenen Blattes, sondern der allgemeine überaus der Berstand ihn dazu trieb, dem Romane seine reichen Kräfte 
herzliche Beifall lo>te zugleich den Dichter, auf diesem Wege zu widmen. Jedenfalls schob er damals die Entscheidung 
in gleicher Weise fortzufahren. Da erbat er bereits am noch auf, ja es schien, als reize ihn die geschichtliche Forschung 
10. Januar 1879 von meinem Bater Werke über das Land zu neuen Arbeiten, da er -- wie erwähnt =- eine neue An- 
Beeskow-Storkow, namentlich den guten Wohlbrü>, in dem ordnung und Bermehrung seiner Wanderungen vorbereitete, 
man im Gegensaße zu dem entseklichen Berghaus immer und außerdem Stoff zu einer Geschichte der Minister v. Dankel- 
etwas finde. Es „prikele“ ihn -- so schreibt er -- noch in mann und v. Meinders sammelte. Bitter klagte er damals, 
diesem Winter dorthin eine Wanderung mit Schlitten und daß sich in jedem Buche immer nur dieselben vier bis fünf Reihen 
Schlitts<uhen zu unternehmen. Am 23. Januar führt er über diese Männer finden, die der eine Berfasser dem andern 
dann des weiteren aus, daß er „Teltow und Beeskow- immer wieder nachschreibe, was ihm nicht einmal zum Vor- 
Storkow“ zu einem Bande seiner Wanderungen vereinigen wurf gemacht werden könne, da wirklich nicht mehr vorhanden 
wolle; dieser Band werde ihm glücken, denn „je pauverer die sei. Diese Klage stimmte zu jener Zeit allerdings für die Zeit 
Gegend, desto besser das Buch; Moos- und Grashalm- vor dem Großen Kurfürsten, für die friderizianische aber nicht 
Kollektionen gäben die hübschesten Herbarien“. Aber sein mehr. Für diese hatten Roedenbe> und Preuß den urkund- 
„Bummel-Aufsaß“ über Malchow hatte ihm auch ein erhöhtes lichen Stoff gesammelt, und der von Fontane gedachte 
Gefühl der eigenen Kraft, aus wenig Stoff durch geschi>te Graf Lippe hatte mit einem jeden Fachgelehrten beschämenden 
Berbindung viel zu machen, gegeben. Aus dem dortigen Sammeleifer die entlegensten Spuren jener Zeit aufgestöbert 
Kirchenbuche habe er -- so schrieb er =- 20 Namen zusammen- und in seinem „Husarenbuche“ (1863) und zahllosen, in den 
gestellt, und jeder mit einiger Phantasie Begabte werde verschiedensten Zeitungen und Zeitschriften erschienenen 
zugestehen, daß er damit eine Art von Lebensbild des Aufsäßen zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Der Graf, 
Ministers v. Fuchs erschlossen habe. Er verpflichte sich, mit frühzeitig als Rittmeister bei den Husaren aus dem Heeres- 
Hilfe von so geringfügigem, aber in jedem Einzelfalle immer dienst geschieden, war in seinem „Quartier“ von Ecinnerungen 
einen Zoll, oder doch Zentimeter weiterführendem Stoff an seinen gefeierten Helden umgeben, seine Büchersammlung 
eine Kulturgeschichte zu schreiben und gute Porträts zu umfaßte mit seltener Vollständigkeit fast alles, was über 
malen, aber davon könne er nicht leben, Das könnten nur gut Friedrich geschrieben, und er selbst hatte sich derart in dessen 
situierte Leute wie Graf Lippe (der bekannte Friedrichs- Zeit hineingelebt, daß er in seinen Schriften, mehr noch im 
Forscher 1825-1909), der ja auch ähnliches geleistet habe. brieflichen und mündlichen Berkehr die ganz eigenartige, 
Die Historiker müßten von den Naturhistorikern lernen und reich mit französischen Worten untermischte Ausdru>sweise 
mit Geist, Kombinations- und Gestaltungskraft aus einer Friedrichs anwandte: „Doctissime I hope, daß Ihr Seelen- 
Kralle oder einem Wirbelknochen ein ganzes lebendiges Futteral wieder ganz au kait“ schrieb er, wo andere sagen: 
Wesen aufzubauen verstehen; an solchen mangele es aber. =- „Hoffentlich sind Sie wieder ganz gesund.“ Dieser Mann hat 
Diese Gedanken, die in mehreren Briefen aus dem Ende mittelbar auch Fontanes feiderizianische Arbeiten unterstüßt, 
Januar 1879 des näheren entwickelt sind, lassen erkennen, daß teils durch Bücher, teils durch Auskünfte, die ih =- wenn 
der Dichter damals eine Aufgabe, zu deren Lösung er Kraft mein Bater einmal nicht helfen konnte = in dessen Auftrage 
genug in sich verspürte, aus wirtschaftlichen Gründen zu- von dem überaus liebenswürdigen Manne für den Dichter 
rüdstellte. Nur der Zeitpunkt, die Wanderung nach Malchow erbitten mußte. Darin hatte dieser aber unbedingt recht, 
anzutreten und sie zu beschreiben, war mit Rücksicht auf jene daß der Graf von den kleinen überaus sorgfältigen und auf 
Todesfälle bestimmt worden, den Gedanken dazu hatte Grund umfassender Arbeit gefertigten Auffäten niemals 
vor Wanderer schon im Jahre 1877 nach Kenntnisnahme des auch nur das dürftigste Leben hätte führen können. Aber 
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