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Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 3.1870 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 3.1870 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner illustrierte Zeitung
Publication:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Dates of Publication:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Holdings:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Note:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Keywords:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Note:
In der Digitalisierungsvorlage fehlen die Seiten: 17-20, 771-774
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15512225
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 33, 14. August 1910

Contents

Table of contents

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1870 (Public Domain)
  • Nr. 1, 02.01.1870
  • Nr. 2, 09.01.1870
  • Nr. 3, 16.01.1870
  • Nr. 4, 23.01.1870
  • Nr. 5, 30.01.1870
  • Nr. 6, 06.02.1870
  • Nr. 7, 13.02.1870
  • Nr. 8, 20.02.1870
  • Nr. 9, 27.02.1870
  • Nr. 10, 06.03.1870
  • Nr. 11, 13.03.1870
  • Nr. 12, 20.03.1870
  • Nr. 14, 03.04.1870
  • Nr. 13, 27.03.1870
  • Nr. 15, 10.04.1870
  • Nr. 16, 17.04.1870
  • Nr. 17, 24.04.1870
  • Nr. 19, 08.05.1870
  • Nr. 18, 01.05.1870
  • Nr. 20, 15.05.1870
  • Nr. 21, 22.05.1870
  • Nr. 22, 29.05.1870
  • Nr. 23, 05.06.1870
  • Nr. 24, 10.06.1870
  • Nr. 25, 17.06.1870
  • Nr. 26, 24.06.1870
  • Nr. 27, 01.07.1870
  • Nr. 28, 08.07.1870
  • Nr. 29, 15.07.1870
  • Nr. 30, 22.07.1870
  • Nr. 31, 29.07.1870
  • Nr. 32, 05.08.1870
  • Nr. 33, 12.08.1870
  • Nr. 34, 19.08.1870
  • Nr. 35, 26.08.1870
  • Nr. 36, 02.09.1870
  • Nr. 37, 09.09.1870
  • Nr. 38, 16.09.1870
  • Nr. 39, 23.09.1870
  • Nr. 40, 30.09.1870
  • Nr. 41, 07.10.1870
  • Nr. 42, 14.10.1870
  • Nr. 43, 21.10.1870
  • Nr. 44, 28.10.1870
  • Nr. 45, 04.11.1870
  • Nr. 46, 11.11.1870
  • Nr. 47, 18.11.1870
  • Nr. 48, 25.11.1870
  • Nr. 49, 02.12.1870
  • Nr. 50, 09.12.1870
  • Nr. 51, 16.12.1870
  • Nr. 52, 23.12.1870
  • Nr. 53, 30.12.1870

Full text

Berliner W espen 
Un ^ er 
Berliner, Du bist ungeduldig? Du denkst wohl, 
Paris kommt gelaufen, um für einen Sechser die 
Thür auszuschließen wie Dein Nachtwächter, und 
wir brauchten nur zu schreien: 
Wächter! Wächter! 
Es geht aber wirklich nicht 
soleicht, wie ein Feldpostpacket 
sein muß. Denn was hat ein Sol 
dat zu thun, wenn er eine Festung 
eingenommen hat? Er muß ste vor 
her belagert haben. Aber Ihr dürft 
nicht glauben, daß wir von Moltke's 
Plänen mehr wissen als von den Erbs 
würsten. Vorläufig hungern wir Pa 
ris aus, denn: 
Hunger ist der beste Krupp! 
sagt Hmster, und wenn erst die Pa 
riser den Braten nicht mehr ric- 
chen und fie umsonst beten: Gieb 
uns unser täglich Pferd! dann 
werden sie wohl einsehen, daß sie nicht 
von der Luft existiren können wie ihre 
Luftballons, und werden ihren Trochu 
ansingen: 
Du bist der beste »„der auch nicht! 
und dann werden sie uns hineinlassen. 
Deutschland, Du bist jetzt geeint. Du hast einige Fürsten, einige 
Völker, hast Du nicht auch 
einige Geduld? 
Man bezwingt ja Paris nicht im Halsumdrehen! Und wenn Paris nicht 
durch seinen Hunger fällt, nun dann fällt cS 
durch unser Essen, 
von woher man uns täglich Kanonen schickt, und diese werden schon dafür 
sorgen, daß uns die Granaten und die Gambettas nichtmehr lange um den 
Kopf herumfliegen. Aber wir werden, wenn das Bombardement losgeht, 
in der größten Verlegenheit sein, denn hinter uns heißt es: 
Die Jungfrau kommt! 
und vor uns 
geht die »Siiselei los, 
und wo wir schießen werden, können wir also eine Dame dem Erdboden 
gleichmachen. Meine Frau schreibt mir schon eine Felpostkarte über die andere 
mit portofreien Grobheiten, weil ich diesem unsoliden Feldzug nicht aus 
weiche, denn so einer schicke sich nicht für einen soliden Ehemann, und 
Moltke sollte sich schämen, sich noch an seinem siebzigsten Geburtstag auf 
so was einzulassen, und ich sollte mich nicht unterstehen," mir 'eine solche 
Cito je nn i zu schießen, so eine alte Jungfer von Orleans', die gleich sagt: 
„Wie wird mich? Leichte Wolken heben mir!" 
und dann hinterher: 
„Kurz ist der Schmerz, und ewig ist die Freude!" 
denn ste hat das Stück im Schauspielhaus gesehen und dcnft, daß kein mo 
biles Mädchen einen preußischen Soldaten schont, weil die Jungfrau sagt: 
„Mein ist der Helm, und mir gehört er zu!" 
Aber meine Frau macht aus jedem Backfisch einen Elephanten, und 
wenn sie mit Schiller fürchtet, so hoffe ich mit Goethe, daß wir jetzt, 
da sich das schöne Geschlecht hineinmischt, Paris bald haben werden, denn 
Das Ewig-Weibliche 
Zieht uns hinan! 
Nur ein klein Bischen mehr Geduld! 
Der Herr Generalpostdireftor Stephan bittet, den Soldaten im Felde 
nur geruchlosen Käse zu senden, keinen — ruchlosen. 
Freilich sollte auch jeder Geber den Wertb seiner Liebesgabe dadurch 
erhöhen, daß er jedes — Selbstlob vermeidet. 
An den Herrn Generalpostdirektor. 
Besten Dank für Ihren Käse-Ukas, denn wer wäre ein Freund von 
Maden? Wenn aber zwischen den Liebesgaben nächstens einmal wirklich ein 
Mädchen wäre, so würde sich nicht bei Ihnen beklagen 
Der Mobile der Berliner Wespen. 
> An die Amazonenlegion von Waris. 
Gott grüß' Dir, Schwester Straubinger! 
Die Gänselegion des Capitols. 
Än Moltke. 
Treu durch siebzig lange Jahre, 
Jüngling Du im weißen Haare, 
Rühmend preist die Welt Dich so: 
Schlachten sinnend 
Und gewinnend, 
Wortverachtend, thatenftoh, 
Laut, wie Sturm, in heißer Fehde 
Und am Tag des Sieges stumm, 
Schufst Du nach der eig'nen Weife, 
Ihm zum Heil und Dir zum Preise, 
Mächt'gen Griffs ein Volk der Rede 
In ein Volk der Thaten um! 
C° Pariser Feuilleton der Berliner Wespen. vS' 
Wls\ Monsieur Benoit. slT<r- 
Ein Roman nach Louis Napoleon's Entwurf. 
I. 
Denn er war es. 
Herr Benoit war im Jahre 1847 nach Amerika ausgewandert. Es 
ging ihm gut daselbst, und bald fteute er sich, Frankreich Valet gesagt zu 
haben. 
Der Leser wird bereits errathen haben, daß diese Freude eine ungerecht 
fertigte war. Denn es waren Lügner, welche nach Amerika reisten, um 
Herrn Benoit mitzutheilen, daß Frankreich unter dem Scepter Napoleons 
unglücklich geworden sei. Sie schilderten die freie und blühende Heimath 
als geknechtet und erniedrigt und gaben ihm schlechte Bücher wie Hapolsou 
le Petit zu lesen, in welchem der Staatsstreich, die Kriege, die Präfecten- 
wirthschast und andere Herrlichkeiten des Kaiserreichs in einem Licht darge 
stellt waren, in welchen sich der Docht der absichtlichen Entstellung nur zu 
deutlich bemerkbar machte. 
Endlich, nach 19jähriger Abwesenheit, entschloß sich Herr Benoit, 
nach Frankreich zurückzukehren, um den Kaiser Napoleon umzubringen. 
Er lud einen Revolver und fuhr ab. 
II. 
Von dem herrlichsten Wetter begünstigt, fanden unterwegs fürchterliche 
Seestürme statt. Der Dampfer, auf welchem sich Herr Benoit befand, wurde 
hin und her geschleudert. Was ist das für ein Wrack? fragte er einmal, als 
sie an einem gescheiterten Schiff vorüberfuhren. 
Ein Dreimaster, welcher auf dem Wege von Cayenne nach Frankreich 
mit allen Amncstirten untergegangen ist! sagte der Capitain. 
Amnestirt? rief Herr Benoit entzückt. Also wird Frankreich milde und 
versöhnlich regiert? 
Jawohl, sagte der Capitain und warf ihn die Cajütentreppe hinunter. 
III. 
Herr Benoit kam in Brest an. Von dem herrlichsten Wetter begün 
stigt, nahm er einen Lohndiener. Wohin strömen diese Leute? ftagte er den 
selben. 
In die Mairie zur Wahl, lautete die Antwort. 
Was? jubelte Herr Benoi t, Frankreich wird also constitutionell regiert? 
Jawohl, sagte der Lohndiener und rannte ängstlich davon. 
Abends fuhr Herr Benoit nach Paris. Die Eisenbahn geht um acht 
Uhr, sagte man ihm im Hütcl. 
Eisenbahn? rief Herr Benoit. Um Gottes Willen, man hat mir ja 
in Am-rika gesagt, Frankreich sei in allen Dingen vernachlässigt! Also 
haben wir am Ende auch Telegraphen, und Frankreich's Kaiser huldigt ernstlich 
dem Fortschritt! 
Jawohl, sagte der Oberkellner, aber machen Sie nur, daß Sie fort 
kommen! 
IV. 
Von dem herrlichsten Wetter begünstigt, kam Herr Benoit in Paris
	        

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