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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1978/79, 7. Wahlperiode, Band IV/V, 75.-105. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1978/79, 7. Wahlperiode, Band IV/V, 75.-105. Sitzung (Public Domain)

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Abschnitt

Titel:
Band 3, 158 (Sammlung Friedlaender)
Erschienen:
- 1848-07
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2005
Zusammenfassung:
Band 3, Dokument 158 der Sammlung Friedlaender. Digitalisierung durch die Universitätsbibliothek Lodz und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin 2005.
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1752297
Sammlung:
Sammlung Friedlaender
Standort der Druckausgabe:
Universitätsbibliothek Łódź
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1978/79, 7. Wahlperiode, Band IV/V, 75.-105. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 75, 19. Januar 1978
  • Nr. 76, 26. Januar 1978
  • Nr. 77, 9. Februar 1978
  • Nr. 78, 23. Februar 1978
  • Nr. 79, 2. März 1978
  • Nr. 80, 6. April 1978
  • Nr. 81, 27. April 1978
  • Nr. 82, 11. Mai 1978
  • Nr. 83, 18. Mai 1978
  • Nr. 84, 25. Mai 1978
  • Nr. 85, 1. Juni 1978
  • Nr. 86, 3. Juni 1978
  • Nr. 87, 8. Juni 1978
  • Nr. 88, 16. Juni 1978
  • Nr. 89, 22. Juni 1978
  • Nr. 90, 6. Juli 1978
  • Nr. 91, 13. Juli 1978
  • Nr. 92, 14. September 1978
  • Nr. 93, 28. September 1978
  • Nr. 94, 12. Oktober 1978
  • Nr. 95, 26. Oktober 1978
  • Nr. 96, 9. November 1978
  • Nr. 97, 16. November 1978
  • Nr. 98, 23. November 1978
  • Nr. 99, 7. Dezember 1978
  • Nr. 100, 13. Dezember 1978
  • Nr. 101, 14. Dezember 1978
  • Nr. 102, 22. Dezember 1978
  • Nr. 103, 18. Januar 1979
  • Nr. 104, 25. Januar 1979
  • Nr. 105, 15. März 1979

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 7. Wahlperiode 
76. Sitzung vom 26. Januar 1978 
Zum Punkt 4, Erweiterung des Angebots an Arbeitsge 
meinschaften: Wir denken bei der Erweiterung des An 
gebots an Arbeitsgemeinschaften nicht etwa nur an 
Hobbygruppen oder Angebote im handwerklichen und 
sportlichen Bereich, sondern ganz besonders auch an Ange 
bote im musischen Bereich. Es geht uns nicht darum, daß 
ein Liedchen mehr gesungen oder ein Topflappen mehr 
gehäkelt wird, sondern unserer Meinung nach könnte man 
durch ein solches Angebot Bildungsbarrieren abbauen und 
Schülern Zugang zu Lebensbereichen verschaffen, die ihnen 
sonst verschlossen bleiben, well innerhalb ihrer Familien 
ein solches Angebot nicht gewährleistet ist. 
Gastspiele der Städtischen Bühnen im Märkischen Vier 
tel und anderswo halten wir zwar für sinnvoll, wir meinen 
aber, es wäre auch richtig, daß man schon in der Haupt 
schule versucht, die Schüler an Kunst heranzuführen. Da 
bei ist nicht an theoretische Kunstbetraehtung gedacht, 
denn das würde die Schüler im Endeffekt doch wieder nur 
langweilen und sie damit auch überfordern, sondern an 
praktisches Tun. 
Einige kurze Sätze nur noch zu dem Punkt 6, therapeuti 
sche Betreuung: Auch hier möchte ich mit einigen Erklä 
rungen eventuellen Mißverständnissen verbeugen. Wir for 
dern bei diesem Punkt nicht etwa die Einstellung einer 
Fülle junger Diplom-Psychologen, die vielleicht sogar ge 
rade erst frisch von der Universität kommen, denn das 
würde sicherlich der prekären Situation an manchen 
Hauptschulen hier in Berlin nicht nützen, sondern wir 
denken eher daran, daß erfahrenen Hauptschullehrern die 
Möglichkeit geboten wird, eine Zusatzausbildung zu durch 
laufen. Diese erfahrenen Pädagogen wären dann unserer 
Meinung nach in der Lage, bei entsprechend niedriger 
Pflichtstundenzahi, sozusagen als Anlaufstelle oder Kon 
fliktfeuerwehr oder wie immer Sie das auch nennen wollen, 
vor Ort in ihrer Schule in Konfliktsituationen helfen zu 
können. 
Lassen Sie mich zusammenfassend sagen, daß die zehn 
Punkte unseres Antrages sicherlich keine Patentrezepte 
darstellen, aber praktische Vorschläge sind. Wir können 
die Hauptschule nicht länger mit ihren Problemen allein 
lassen. Ich bitte daher die Kollegen der SPD- und der 
F.D.P.-Fraktion eindringlich darum, uns bei unseren Be 
mühungen zur Verbesserung der Situation der Hauptschule 
zu unterstützen und nicht unseren Antrag mit ihrer Mehr 
heit einfach vom Tisch zu wischen. 
Schließen möchte ich mit einem Dank an die Lehrer, die 
nur mit ihrem Engagement und ihrem Idealismus die 
Hauptschule überhaupt noch funktionsfähig halten. Vielen 
Dank! 
(Beifall bei der CDU) 
Stellv. Präsident Sickert: Ich eröffne die Beratung. Das 
Wort hat Frau Abgeordnete Fechner. 
Frau Fechner (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Frau Corduanl Den Gedanken von der Zwerg 
schule, den hat die CDU offensichtlich überwunden und hat 
sich weitgehend den schulpolitischen Vorstellungen der 
SPD angenähert. Das freut mich außerordentlich. 
(Beifall bei der SPD) 
Im übrigen rennt der Antrag natürlich offene Türen ein. 
(Abg. Ulzen; Dann können Sie ja zustimmen!) 
Wenn man sich die zehn Punkte durchliest, drängt sich 
einem der Verdacht auf, daß Ihnen bekannt ist, was der 
Schulsenator sich im Schulentwicklungsplan III vorgenom 
men hat. 
(Abg. Feilcke: Woher kennen Sie denn das?) 
Die Materialien dazu sind ja den Verbänden zugeleitet wor 
den, und Sie wissen sicherlich ganz genau, daß sieben die 
ser Punkte dort ausführlich behandelt worden sind und 
in etwa dem entsprechen, was Ihnen vorschwebt. Ich 
würde es für sinnvoll halten, wenn wir Ihren Antrag be 
raten, daß wir ihn in die Beratung des Schulentwicklungs 
plans III einbeziehen, der ja hoffentlich bald vorgelegt 
werden wird. 
Stellv. Präsident Sickert: Gestatten Sie eine Zwischen 
frage, Frau Fechner ? 
Frau Fechner (SPD); Ja! 
Stellv. Präsident Sickert: Bitte schön, Herr Abgeordne 
ter Ulzen! 
ülzen (CDU): Frau Kollegin, sind Sie in der Lage, dem 
Hause zu verkünden, wann der Schulentwicklungsplan III 
hier im Parlament vorgelegt wird, so daß wir wirklich 
wissen, was der Senator nun will. Er hat schon sehr viel 
erzählt. 
(Zurufe von der SPD) 
Sie stimmen mir sicherlich zu, daß in diesem Falle eine 
ganz konkrete Vorlage die Beratung erleichtern würde. 
Frau Fechner (SPD); Lieber Herr Ulzen, ich gehe davon 
aus, daß Sie den Inhalt des Schulentwicklungsplans III 
recht gut kennen, wie ich aus diesem Antrag ersehen kann. 
(Abg. Feilcke; Woher denn? — 
Abg. Diepgen: Wo ist er denn? — 
Wieder ein Planungsversäumnis des Senats!) 
Die Verbände haben ja den Schulentwicklungsplan III zur 
Stellungnahme vorliegen gehabt, und ich gehe davon aus, 
daß Ihre Freunde Ihnen diesen zur Stellungnahme auch 
vorgelegt haben. 
Nun zu einzelnen Punkten Ihres Antrages. 
(Zuruf) 
— Lassen Sie mich reden. — Und zwar zu Punkt 3, Be 
freiung vom Englischunterricht: In Baden-Württemberg 
und in Bayern ist ja dieser Weg beschritten worden, und 
zwar in Abweichung vom Hamburger Abkommen. Im Ham 
burger Abkommen haben sich alle Kultusminister auf ein 
bestimmtes Verfahren in diesem Bereich geeinigt. Baden- 
Württemberg und Bayern sind davon abgewichen. Ich weiß 
nicht, ob das wirklich ein gutes Verfahren ist, denn auf 
diese Weise ist den Hauptschülern der Weg zu einem 
qualifizierten Hauptschulabschluß verbaut worden. 
(Beifall bei der SPD) 
Ich gebe Ihnen zu, daß besondere Maßnahmen überlegt 
werden müssen, wie man schwachen Schülern gerade im 
Bereich Englisch auch helfen kann, zu Abschlüssen zu 
kommen. Ich kann mir vorstellen, daß das auf anderen 
Wegen auch geht. Ich möchte jedenfalls jedem Schüler die 
Chance geben, den Hauptschulabschluß zu erreichen. Wir 
können im Ausschuß im einzelnen darüber reden. 
Ebenso Ihr Punkt 10; Ich habe den Eindruck, da sind Sie 
nicht auf der Höhe der Diskussion und wissen nicht, was 
sich in den letzten Klassen der Hauptschulen abspielt. In 
einem Viertel des gesamten Unterrichts wird dort Arbeits 
lehre erteilt, nämlich acht Wochenstunden. Ich finde, da 
ist eine gute Entwicklung, die sich da vollzogen hat. Aber 
Sie werden sicherlich im Ausschuß dann erläutern, welche 
weiteren Vorstellungen Sie entwickelt haben. 
(Abg. Feilcke; Das ist eine gute Entwicklung, 
wenn 25 o/o der Hauptschüler ohne Abschluß 
aus der Schule kommen ?) 
Auf diesen Komplex möchte ich gerade eingehen. Frau 
Corduan hat ja den Eindruck erweckt, als ob in der 
Hauptschule eine Katastrophe eingetreten und die Hölle 
los ist. Genau das ist doch nicht der Pall. Wer aufmerk 
sam die Entwicklung in der Hauptschule verfolgt hat — 
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