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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner illustrierte Zeitung
Erschienen:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Erscheinungsverlauf:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Bestand:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Fußnote:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Schlagworte:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1909
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Fußnote:
Die in der Digitalisierungsvorlage fehlenden Seiten wurden von einem Ersatzexemplar entnommen.
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15512213
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 22, 30. Mai 1909

Schnellzugriff

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 43, 18.01.73
  • Nr. 44, 08.02.73
  • Nr. 45, 22.02.73
  • Nr. 46, 08.03.73
  • Nr. 47, 22.03.73
  • Nr. 48, 05.04.73
  • Nr. 49, 10.05.73
  • Nr. 50, 17.05.73
  • Nr. 51, 24.05.73
  • Nr. 52, 07.06.73
  • Nr. 53, 28.06.73
  • Nr. 54, 04.07.73
  • Nr. 55, 05.07.73
  • Nr. 56, 06.07.73
  • Nr. 57, 20.09.73
  • Nr. 58, 11.10.73
  • Nr. 59, 25.10.73
  • Nr. 60, 08.11.73
  • Nr. 61, 22.11.73
  • Nr. 62, 12.12.73
  • Nr. 63, 13.12.73
  • Nr. 64, 14.12.73

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
59. Sitzung vom 25. Oktober 1973 
deshalb darauf drängen, daß es gar nicht erst zum Klem 
men kommt, und wenn, daß dann abgeändert wird, daß 
dann variiert wird. Wir erwarten insoweit von einer leben 
digen Führung rechtzeitige Maßnahmen, um einen Miß 
erfolg zu verhindern. 
Ich habe diesen Punkt mit Absicht ln die Mitte meiner 
Ausführungen gestellt. Es gibt eine Vielzahl von anderen 
Problemen. Es sei hier nur das schwierige Problem des 
Personalvertretungsrechts angesprochen. Ich glaube, es ist 
gar nicht hilfreich, wenn man es allzu sehr vertieft, weil 
alle Beteiligten noch überlegen, ob es bessere Lösungen 
gibt. Es geht um die Fragen der inneren Struktur der 
Kriminalpolizei, die Behandlung der Verwaltungskräfte im 
polizeilichen Bereich und natürlich nicht zuletzt auch um 
den Wunsch nach einem neuen Polizeipräsidium. Aber das 
will ich jetzt hier alles nicht vertiefen. Wir sind ja in der 
ersten Runde. Ich darf Ihnen deshalb zusammenfassend 
nur folgendes sagen: 
Die CDU ist nach wie vor zur Mitarbeit bereit. Sie unter 
stützt die Zielvorstellung der Senatsvorlage, dem Bürger 
mehr Sicherheit zu geben. Aber sie erwartet die 'Überprü 
fung der Vorlage und die Anpassung an die tatsächlichen 
Erfordernisse. Sie legt Wert darauf, daß die Umorganisa 
tion nicht gegen den Willen der Betroffenen durchexerziert 
wird, weil sonst alle leiden. Und sie ist der Überzeugung, 
daß die Umorganisatfon an einem lebendigen Organismus, 
wie es die Polizei nun einmal ist, nur unter ständiger Er 
folgskontrolle und unter fortwährender Bereitschaft, er 
kannte Schwächen auszubessem, möglich ist. — Vielen 
Dank! 
(Beifall bei der CDU) 
Präsident Sickert: Das Wort hat der Abgeordnete 
Kaschke. 
Kaschke (F.D.P.): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Der Bundesinnenminister Genscher hat in einer 
Rede einmal gesagt, daß die Probleme der inneren Sicher 
heit in erster Linie auf die präventiven Wirkungen des ge 
sellschaftlichen und demokratischen Bewußtseins und Ver 
haltens abgestellt sind. Er hat weiter darauf hingewiesen, 
daß eine rein defensive Haltung, die sich auf die Existenz 
und die Qualität der Sicherheitsorgane verlassen würde, 
von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Es drängte 
mich, dieses einfach einmal voranzustellen, um das ganze 
zu relativieren. 
Worum es aber heute und hier geht, ist die Frage, ob 
die Qualität und Organisation unserer Sicherheitsorgane 
in Berlin in einer Zeit, in der in der ganzen Welt die Zahl 
von Verbrechen und Vergehen gestiegen ist, noch aus 
reichen. Die Vorlage des Senats geht davon aus, daß die 
Ausbildung und die Organisation verändert und dabei — 
nun, das hoffen wir mit der Senatsverwaltung und der 
Polizeiführung — auch verbessert werden kann. 
Grundsätzlich ist die Fraktion der Freien Demokraten 
dieses Hauses der Meinung, daß eine Reform notwendig 
ist, und wir sind auch der Meinung, daß die Ansätze in 
dieser Reform gut und richtig sind. Wir begrüßen die Vor 
lage dieses Berichts. 
Als der Herr Bürgermeister und Innensenator im ver 
gangenen Jahr zum erstenmal mit dem ersten Teil des Be 
richts der mit der Untersuchung beauftragten Firma 
Knight-Wegenstein vor die Öffentlichkeit trat, hat er sich 
vor Begeisterung kaum bremsen können. Auch wenn er 
heute sagt, so hätte er es nicht gemeint, klang es in den 
Ohren aller Berufsverbände doch so, als wenn es nur so 
richtig sei und daß man darüber kaum noch diskutieren 
müsse. Wie es auch sei, ob der fast durchgängige Aufschrei 
der Polizisten — bei allen Polizisten und vor allen Dingen 
natürlich bei den Gewerkschaften, Berufsorganisationen 
der Polizei — gegen die Reformpläne die Diskussion er 
zwungen hat, oder ob er sie selbst gewollt hat, ist vielleicht 
»der Schnee von gestern“. 
Wir Freien Demokraten bewerten es positiv, daß die Re 
formpläne in einer Unzahl von Gesprächen nicht nur zwi 
schen der Polizeiführung, dem Innensenator und den Ge 
werkschaften, sondern auch in den örtlichen Bereichen er 
örtert worden sind und — das freut mich sehr, denn wir 
haben ja heute keinen Tag X, an dem nun alles klar und 
entschieden ist — auch weiter erörtert werden. 
Die Fraktionen, vor allen Dingen die Mitglieder des 
Sicherheitsausschusses, können von der Vielzahl der Unter 
haltungen, Diskussionen und Einladungen von Berufsver 
bänden und einzelnen Stellen ja auch ein Lied singen. Ich 
glaube, wir haben auch eine große Anzahl von Diskussio 
nen geführt, und ich kann für mich in Anspruch nehmen, 
daß ich den Versuch gemacht habe, ebenfalls Emotionen, 
die entstanden waren — woher auch immer — mit ab 
zubauen. 
Manches oder vielleicht sogar vieles von den Vorstellun 
gen, die in diesen Unterhaltungen entwickelt worden sind, 
ist zweifellos in der heutigen Vorlage bereits berücksich 
tigt. Ich bin allerdings ziemlich sicher, daß bei der Aus 
füllung dieser Art Rahmenstruktur, dann nämlich, wenn es 
an die Klärung von Detailfragen in allen möglichen Be 
reichen kommt, noch manche Diskussion, manche Auf 
regung, manche Anregung geben wird, und ich hoffe 
— und wir werden daran teilzunehmen versuchen —, daß 
vernünftige Lösungen gefunden werden. Ich selbst z. B. bin 
noch nicht überzeugt, daß die Organisationsstruktur der 
Kriminalpolizei so, wie sie zur Zeit geplant ist, glücklich 
ist. Einerseits und in besonderem Maße soll die Organisa 
tionsreform dem Ziel dienen, die Bürgemähe der Polizei 
insgesamt zu verstärken, andererseits wird der Weg von 
vielen Wohngebieten zur nächsten Kripostelle außerordent 
lich weit sein. Bei Beispielen kommt man gern zu Über 
treibungen, man nimmt natürlich die Extreme heraus — 
das tun wir alle —, aber wenn jemand aus Heiligensee zur 
nächsten Kripostelle in die Pankstraße muß, ist das ver 
dammt weit. Oder wenn er von Rudow in die Friesenstraße 
muß, dann weiß ich noch nicht, ob das ganz richtig funk 
tionieren wird und ob da immer alle kommen. Jedenfalls 
haben die Kriminalbeamten da selbst einige Bedenken. 
Eine weitere Sorge konnte bis jetzt auch im Sicherheits 
ausschuß nicht ausgeräumt werden, nicht etwa, weil dies 
bezügliche Fragen nicht beantwortet wurden, sondern weil 
man — so erscheint es zumindest mir — bei der Polizei 
führung selbst in manchen Bereichen noch Probleme nicht 
ganz ausräumen konnte, man selbst noch nicht weiß, wie 
das funktionieren wird. Da ist z. B. — und das erscheint 
mir weiterhin wichtig — die Frage der stufenweisen Ver 
wirklichung des gesamten Organisationsplans. Es ist ja 
auf gar keinen Fall möglich, nur in einem Direktions 
bereich die Organisationsreform durchzuführen; man muß 
ja dann in einer ganzen Reihe von Bereichen, in denen zen 
trale Aufgaben erledigt werden, umstrukturieren, man muß 
sie verändern. Das wird besonders schwierig deshalb und 
dann, wenn in einem Teilbereich, in einer Direktion z. B., 
die neue Form der Organisation schon steht und in anderen 
Bereichen noch nach alter Art gearbeitet werden muß. Das 
kann Schwierigkeiten geben. Ich möchte auch hier nochmal 
sagen: Ich hoffe auch, daß es nicht etwa dazu kommt, daß 
man beim stufenweisen Ausbau nun eine Musterdirektion 
schafft und dort also die besten Beamten hinsteckt, und für 
die letzte Direktion — ich bitte um Entschuldigung — dann 
vielleicht nur noch die Fußkranken übrigbleiben. 
Ich möchte noch etwas zu dem Bereich sagen, der auch 
von dem Kollegen Schmitz hier in den Mittelpunkt der von 
uns durchaus für notwendig erachteten Reform gestellt 
worden ist, d. h. zu dem Teil, von dem ich nun allerdings 
meine, daß er schon so irgendwie gelöst werden sollte, wie 
hier versucht wird, ihn zu lösen. Ich weiß nur noch nicht, 
ob es so geht. Ich bin z. B. nicht sicher, ob es mit den 
722 Kontaktbereichen geht. Ich fürchte, sie werden immer 
noch viel zu groß sein. Ich hoffe, daß es gelingt, so viele 
entsprechend ausgebildete Beamte zu finden. 
Wir haben uns im Sicherheitsausschuß den Aufgaben 
katalog geben lassen. Ich hätte ihn an dieser Stelle auch 
verlesen; der Kollege Schmitz hat mir glücklicherweise 
diese Arbeit abgenommen. Ich will vielleicht nur noch 
2227
	        

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