Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe III.1883 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe III.1883 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Berliner illustrierte Zeitung
Publication:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Dates of Publication:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Holdings:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Note:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Keywords:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1892
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek, 2025
Note:
"Nummer 2, 11. Januar 1892" ist einer anderen Digitalisierungsvorlage entnommen worden
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15511314
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nummer 28, 11. Juli 1892
Publication:
, 1892-07-11

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe III.1883 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniß des III. Jahrgangs.
  • No. 1
  • No. 2
  • No. 3
  • No. 4
  • No. 5
  • No. 6
  • No. 7
  • No. 8
  • No. 9
  • No. 10
  • No. 11
  • No. 12
  • No. 13
  • No. 14
  • No. 15
  • No. 16
  • No. 17
  • No. 18
  • No. 19
  • No. 20
  • No. 21
  • No. 22
  • No. 23
  • No. 24
  • No. 25
  • No. 26
  • No. 27
  • No. 28
  • No. 29
  • No. 30
  • No. 31
  • No. 32
  • No. 33
  • No. 34
  • No. 35
  • No. 36
  • No. 37
  • No. 38
  • No. 39
  • No. 40
  • No. 41
  • No. 42
  • No. 43
  • No. 44
  • No. 45
  • No. 46
  • No. 47
  • No. 48
  • No. 49
  • No. 50
  • No. 51
  • No. 52

Full text

244 
7. Juli 1883. 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
Oberlicht - Construction. 
Einen bemerkenswerthen Beitrag zur Erfüllung der praktischen 
Anforderungen, welche an die Ueberdeckung grofser Räume durch 
Eisen und Glas gestellt werden, bot ein in der Fach-Aus 
stellung des Vereins Deutscher Blech-Arbeiter in Berlin ausgestelltes 
Modell. Dasselbe, nach dem Entwurf von Baurath A. Tiede durch 
Fr. Peters angefertigt, stellt die beim Neubau des naturhistorischen 
Museums in Berlin beabsichtigte Hofüberdeckung dar. Die dafür 
gewählte, durch die nebenstehenden Skizzen klargelegte Anordnung 
ist besonders in Bezug auf die Eindeckung des Glases imd die 
Ableitung des Schweifswassers eigenartig und beachtenswerth. 
Bei dem äufseren Oberlicht werden (wie Fig. 1 und 2 zeigen), 
die Scheiben auf den Sprossen nicht in Kitt gelegt, sondern durch 
die übergeschobene und aufgeschraubte Kappe a in ihrer Lage fest 
gehalten. An den Querstöfsen wird, ein schmaler Glasstreifen b auf 
die untere Scheibe schräg aufgekittet und zwar so weit vom oberen 
Ende derselben entfernt, dafs eine Fläche freibleibt, auf welcher die 
Schweifswassertropfen an den aufgelegten Glasstreifen anstofsend 
seitlich in die Schweifsrinne geleitet werden. Bei der inneren 
Glasdecke (Fig. 3) bildet das über das tragende Flacheisen gezogene 
Zinkprofil gleich die Schweifsrinne. Die Scheiben liegen dabei auf 
einer von oben über den Sprossenrücken geschobenen Leiste d von 
verbleitem Eisenblech auf. Die Falze werden verkittet. An den 
Querstöfsen ist ebenso wie beim äufseren Oberlicht verfahren, Dur 
wird der Glasstreifen nicht aufgekittet, sondern mit ‘Wasserglas be 
festigt, um auch die überdeckten Glasflächen möglichst durchschei 
nend zu erhalten. Die Reinigung der Deckenoberfläche von Staub 
und Schmutz erfolgt durch Abspülen vermittelst eines auf dem First 
entlang geführten Wasserrohres. Durch die Schlitze e fliefst das 
Wasser auf die das Oberlicht ringsum einfassenden Pultdächer ab. 
Die Lüftung des zwischen Dach und Decke befindlichen Zwischen 
raumes, welcher so hoch angenommen ist, dafs ein Begehen der 
Deckenfläche möglich ist, wird durch feststehende Stabläden in den 
senkrechten Umfassungs wänden bewirkt. 
—TI.— 
Balkendecken und Deckenputz 
Herr Kortüm lenkt in seinem Aufsatze über „Holzbalkendecken 
in Wohngebäuden“ im Jahrgang 1881, S. 370 d. Bl., die Aufmerk 
samkeit auf das in holzarmen Ländern, wie z. B. der europäi 
schen Türkei, Griechenland und einem Theile von Italien übliche 
\ erfahren, zu den Zimmerdecken anstatt der vollen Balken Bohlen 
zu verwenden, die entsprechend enger gelegt werden, und spricht 
am Schlüsse die Ueberzeugung aus, „dafs bei der in Norddeutsch 
land üblichen Constructionsweise mit vollen Balken eine rationelle 
Ausnutzung des Materiales nicht stattfinde, und dafs unter Umständen 
durch Anwendung schmalerer Balken wesentliche Ersparnisse erzielt 
werden können“. Das Verzeichnis der obengenannten Länder läfst 
sich weiter vervollständigen durch Hinzufügung von Belgien, Holland, 
England und Nordamerika. Aber auch in Deutschland sind die 
Bohlenbalken in einem gröfseren Umkreise vertreten, und zwar ganz 
allgemein im Regierungsbezirk Aachen, sowie mehrfach in den Re 
gierungsbezirken Köln, Düsseldorf und Coblenz. Für den Regierungs 
bezirk Aachen trifft die Bezeichnung „holzarm“ keineswegs zu, denn 
während die bewaldete Fläche in den östlichen Bezirken, wie z. B. 
Königsberg 19,21 pCt, Gumbinnen 16,82 pCt., Danzig 18,78 pCt., 
Marienwerder 22,27 pCt. der Gesamtfläche beträgt, sind im Regierungs 
bezirk Aachen sogar 26,3 pCt. des ganzen Gebiets bewaldet. Wir 
werden daher die Vorliebe für diese Art der Balkendecken aus an 
deren Ursachen abzuleiten haben. Die äufsere Veranlassung wird 
vielleicht die Nachbarschaft Belgiens und Hollands gewesen sein, die 
Hauptursaehe ist aber unzweifelhaft iu dem viel stärker als in den 
östlichen Provinzen ausgesprochenen Streben nach billiger Bauweise 
zu suchen, ein Streben, welches seinerseits eine Erklärung dariu 
findet, dafs auch weniger bemittelte Familien ein eigenes Ilaus, und 
wenn es auch nur zwei Fenster breit sein sollte, zu bewohnen 
wünschen. 
Die hier üblichen Abmessungen sind für Tannenbalken 9 zu 18 cm, 
10 zu 20 cm, 10 zu 24 cm und 12 zu 24 cm, mithin beträgt die Höhe 
meistens das Doppelte der Breite, wobei die Balkenentfernung 47 cm 
(18 Zoll) oder neuerdiDgs 50 cm von Mitte zu Mitte genommen wird. 
Eine praktische Regel zur leichteren Ermittelung der Holzstärken ist 
folgende: Man nehme als Höhe die freitragende Länge halb und 
setze statt Meter Centimeter, also auf 4 m Zimrnertiefe 20 cm, auf 
5 m 25 cm, auf 6 m 30 cm Balkenhöhe, bei 10 bezw. 12>/a und 15 cm 
Stärke. Im Privatbail werden meistens etwas schwächere Ab 
messungen gewählt. Die übliche Balkeniänge beträgt 10 bis 11,5 m, 
bei gröfseren Längen erhöhen sich die Marktpreise. Bei letzteren 
unterscheidet man das Bauholz nach „vollkantig“ und „scharfkantig“; 
bei „vollkantigem“ Holz ist eine Waldkante gestattet, und zwar je 
nach der Stärke 4-7 cm diagonal gemessen, während bei „scharf 
kantigem“ der Querschnitt durchaus rechteckig sein inufs. Bei ge 
ringen Bauten ist auch noch eine dritte Art „gewöhnliches Bauholz“ 
im Gebrauch, bei welchem die Fläche am Zopf nur 2,5 cm zu haben 
braucht. Der Preis stellt sich zur Zeit in der Stadt Aachen für „ge 
wöhnliches Bauholz“ auf 38 Mark, für „voilkaiitiges“ auf 43 Mark, 
„scharfkantiges“ auf 48 Mark für 1 cbm. Austritt des Ausdruckes 
„Balken“ wird vielfach „Trave“, aus dem lateinischen trabs, ge 
braucht. Fufsbodenlagerhölzer und Sparren werden ebenso, wie die 
Balken, nur in 50 cm Abstand gelegt und erhalten beide 8 zu 8 bis 8 
zu 10 cm Stärke. 
Vergleicht man mit den oben genannten Balkenabmessungen die 
in England üblichen, unter denen Stärken von 6 zu 25, selbst 6 zu 
30 cm nicht selten sind, so wird man finden, dafs die in Aachen ge 
bräuchlichen Mafse ungefähr die Mitte halten zwischen denen des 
übrigen Deutschlands und Englands. 
im Regierungsbezirk Aachen. 
Es fragt sich nun, ob und welche Vortheile der,Aachener Balken 
vor dem fast quadratischen, wie er sonst in Deutschland üblich ist, 
bietet. Zunächst ist freilich nicht in Abrede zu stellen, dafs die 
Tragfähigkeit durch die mehrfache Zertheilung eines Baumstammes 
beeiuträchtigt wird. Theoretisch sollen allerdings zwei Balken von 
10 cm Stärke dasselbe tragen, wie ein 20 cm starker Balken. In 
Wirklichkeit trifft dies jedoch Dicht zu, da die Fasern eines Stammes 
nicht alle parallel laufen, mithin bei mehrfacher Zerschneidung ver- 
hältnifsmäfsig weniger ganz durchgehende Fasern vorhanden sein 
werden. Ein weiterer Uebelstand ist die rasche Zerstörung bei 
Feuersbrünsten, welcher ein fast quadratischer Balken wesentlich 
gröfseren Widerstand entgegensetzt. Diesen Nachtheilen stehen aber 
erhebliche Vortheile gegenüber: Zunächst eioe bessere Ausnutzung 
der Rundhölzer. Aus einem Stamme von 47 cm (18 11 ) Durchmesser 
am Zopfrade läfst sich beispielsweise nur ein Balken von 23 zu 26 cm, 
jedoch drei Balken von 13 zu 26 cm schneiden: ist ein Stamm nicht 
ganz gerade gewachsen oder hat er einseitige Schäden, so ist oft 
noch ein 13 zu 26 cm starker Balken zu gewinnen, während derselbe 
Stamm, sobald eiue Balkenlage von 23 zu 26 cm verlangt ist, für 
diesen Zweck nicht mehr gebraucht werden kann. Emen weiteren 
Vortheil bietet die leichtere Handhabung bei dem Auf- und Um 
laden, ebenso beim Auf bringen der Balken. Der gröfste Vorzug 
dürfte aber in der schnelleren Austrockmmg zu suchen sein, die 
freilich bei den rasch vollendeten und ebenso schnell bezogenen 
„Dreifensterhäusera“ wichtiger ist, als bei den langsamer vorschrei 
tenden Miethsbauten des Ostens. Aufserdem wird bei der engen 
Lage des Aachener Balkens am F'ufsboden und Deckenputz nicht 
unerheblich gespart. Der hier übliche, 2 bis 2,5 cm starke F’ufsboden 
von 10 bis 15 cm breiten ungespundeten Brettern kostet 2,2 bis 
2,5 Mark für 1 qin, während sich der Preis des gespundeten 3,3 cm 
starken auf 4 Mark stellt. Au Putzlatten ergibt sich, wie ich weiter 
unten auseinandersetzen werde, ein Vortheil von 40 Pf. für 1 qm, 
mithin eine Gesamtersparnifs an Fufsboden und Deckenputz von etwa 
2 Mark für 1 qm. Bei der Staakung wird die Ersparnifs au schwäche 
reu Staakhölzeru durch den Mehrverbrauch an Auflagerlatten auf 
gehoben werden. 
Vergleicht man diese Vortheile mit den oben genannten Nach 
theilen, so dürfte sich in den meisten Fällen ein Mehr zu Gunsten 
des Bohlenbalkens herausstellen, selbst in Gegenden, welche an Bau 
holz keinen Mangel leiden. 
Der Deckenputz weicht im Regierungsbezirk Aachen wesent 
lich von dem der östlichen Provinzen ab. Hier gehört er nicht zu 
den Maurerarbeiten, sondern zu den „Pliester-Arbeiten“, welche 
alle Putz- und Stückarbeiten umfassen. Sobald der Rohbau vollendet 
ist, bat der Maurer und Zimmermann im Hause nichts mehr zu 
suchen und der Pliesterer und Schreiner treten au ihre Stelle. Die 
„Pliesterieute“ für den Regierungsbezirk Aachen kommen meistens 
aus dem durch seine Kunsttöpferei früher weltbekannten Raeren 
(spr. Raren), von wo sie sich bis nach Holland und Belgien ver 
breiten. Etymologisch bängt diese Handwerksbezeiclmung wohl mit 
dem französischen plätre (Gips) zusammen. Das Verfahren ist 
folgendes: Unter die Balken werden die tannenen, rechteckig ge 
schnittenen „Pliesterlatteu“, 1 zu 2,5 cm stark, in 2,5 cm lichter Ent 
fernung auf die flache Seite genagelt, wobei als Nägel 3,5 cm lange 
Drahtstifte mit glatten Köpfen zur Verwendung kommen. Auf diese 
Latten wird der Verputz in 3 Aufträgen aufgebracht. Der erste 
Auftrag besteht aus einem Gemisch von Kalkmörtel und Haferstroh 
und wird so weit durch die Latten durebgedriiekt, dafs sich ober 
halb derselben I'mkrampungen bilden, welche ein Herabfallen des
	        

Downloads

Downloads

Full record

METS (entire work)
TOC

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.