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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1889 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner illustrierte Zeitung
Publication:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Dates of Publication:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Holdings:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Note:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Keywords:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1892
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek, 2025
Note:
"Nummer 2, 11. Januar 1892" ist einer anderen Digitalisierungsvorlage entnommen worden
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15511314
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nummer 15, 11. April 1892
Publication:
, 1892-04-11

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1889 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des IX. Jahrgangs, 1889.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 2A
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 5A
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 8A
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 11A
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 14A
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 17A
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 27A
  • Nr. 28
  • Nr. 28A
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 35A
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 37A
  • Nr. 38
  • Nr. 38A
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 40A
  • Nr. 41
  • Nr. 41A
  • Nr. 42
  • Nr. 42A
  • Nr. 43
  • Nr. 43A
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 47A
  • Nr. 48
  • Nr. 48A
  • Nr. 49
  • Nr. 49A
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 51A
  • Nr. 52

Full text

258 
17. Juli 1889. 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
In dieser Gleichung, deren Entwicklung als bekannt vorausgesetzt 
werden darf, bezeichnet l die freie Länge des Stabes, J das Träg 
heitsmoment des gleichförmig gedachten Querschnitts, E den Elastici- 
tätsmodulus. 
In der Praxis haben die meisten Constructionsglicder vcrhältnifs- 
mäfsig selten eine solche freie Länge, dafs Gleichung IV Anwendung 
finden konnte, andrerseits ist aber auch die Länge der Stäbe meist 
wesentlich gröfser, als bei den Gleichungen III und lila voraus 
gesetzt ist. Bei den dazwischen liegenden Fällen — welche ent 
schieden die Mehrzahl bilden — kann man sich die gröfste Kanten 
pressung/3 aus zwei Pressungen zusammengesetzt denken, 
von welchen die erste aus Gleichung III sich ergiebt, die zweite 
infolge der Biegung des Stabes eintritt. Hierdurch wjrd man auf 
eine zusammengesetzte Gleichung hingewiesen, dercu Form so zu 
wählen ist, dafs dieselbe bei sehr kurzen Stäben in Gleichung lila, 
bei sehr langen Stäben in Gleichung IV übergeht. Eine derartige 
Formel ist schon im Jahre 185i von Professor Schwarz in der Zeit 
schrift. für Bauwesen anfgestellt worden. Indem derselbe für die 
durch Biegung veranlufste Pressung ß,, die derselben entsprechende 
Verkürzung^// einführt und in Gleichung IV für E den Werth 
ß lt ' i einsetzt, hat 
als gtoCste Kantenpressung ß eines be 
liebigen Stabes erhalten: 
ß = ß,+ß» = 
p , pf 
F + ~7T'-j 
ji 
"i 
v. 
Hieraus findet sich die der rcchnungsmäfsig zulässigen Kanten 
pressung ß entsprechende Belastung: 
ß F 
P = : . \ a. 
l + rr 
Fl- 
J 
n 
41 
~~r 
Herr Schwarz hat in Gleichung Va für 
41 
l 
den der Elastieitüts- 
grenze entsprechenden "Werth eingesetzt, was für mäfsig grofse -j 
insofern ausreichend erscheinen könnte, als die Kantenpressung bei 
Einrechnung sämtlicher Neben Spannungen und Stofswirkungen die 
Elasticitätsgrenze nicht überschreiten darf, während nur ein Thei 1 
dieser Pressung durch die Biegung des Stabes, der Rest durch die 
von der Biegung unabhängige, annähernd gleichförmig vertheilte 
Belastung veranlafst ist. Da aber letzterer Werth bei längeren 
Stäben sehr znrücktritt und da in den Gleichungen V und Va den 
anfänglichen Biegungen und sonstigen Unvegelmäfsigkeiten nicht 
Rechnung getragen ist, so giebt diese Gleichung insbesondere für 
etwas gröfsere Verhältnisse ^ keine genügende Sicherheit mehr, 
weshalb wir In der zweiten Ausgabe des Baues der Brückenträger (1803'i 
nach dem Vorgänge Scheft’lers (über Zerknickungsfestigkeifc 1858) zur 
Bestimmung der Kantenpressung ß unter Einsetzung eines die ur 
sprünglichen Unregelmässigkeiten in sich begreifenden Hiegungs- 
pfeils f d. ln des Abstandes der Kraft P von der neutralen Faser 
in der Stabmitte, die Gleichung 
ß p + i'f ”] vi. 
entwickelt haben, in welcher den Abstand zwischen dem äufsersten 
goprefsten Punkte und der Biegungsachse bezeichnet. 
Die Grofse/, welche aufser dem eigentlichen Biegungspfeil auch 
die Abweichung der Druckmittelkraft von der Verbindungslinie, der 
Schwerpunkte der beiden Endquorschnitte oder der Achse des unbe 
lasteten Stabes in sich begreift, ist eine durchaus unbekannte Grofse, 
welche durch eine Erfahrungszahl berücksichtigt werden soll. Wenn 
man zunächst von vorerwähnter Abweichung absieht, und unter der 
Voraussetzung spitzer oder abgerundeter Enden die Biegung des 
Stabes nach einem Kreisbogen vom Halbmesser r anniimnt, wobei 
die Kraft in der Richtung der Bogensehne wirkend gedacht wird, so 
ist unter diesen Voraussetzungen der der Biegung entsprechende 
Theil der Jvantenpressung offenbar proportional und, weil man 
für r den für solche schwache Biegungen zweifellos richtigen Werth 
-J— setzen darf, auch proportional sodafs auf der rechten 
Seite der obigen Gleichung VI das Product/. v n durch einen Werth 
- ~ ersetzt werden darf. Der unter den gemachten Voraussetzungen 
unveränderliche "Werth x schwankt nun allerdings schon infolge der 
oben erwähnten Abweichungen der Druckmittelkraft, doch läfst sich 
erwarten, dafs zum mindesten für nicht zu sehr verschiedene, d. h. 
innerhalb bestimmter Grenzen sich bewegende Verhältnisse -*• ein 
Mittelwerth bestimmt werden kann, welcher dem praktischen Bedürf 
nisse genügt.*) Auf Grund derartiger Betrachtungen, welche sich 
unschwer auf Stäbe mit stumpfen Enden ausdehnen lassen, erhält 
man die von uns seiner Zeit etwas abweichend abgeleitete, der 
Schwarzsclien Formel ähnliche Gleichung: 
F 0 = 
A 
1 -j- X 
F 
FF 
T" 
VII. 
als eine Nnlierungsforrnel, welche die Länge und die Qucrscluiitts- 
mafse der Stäbe entsprechend berücksichtigt. Wir haben in dem 
oben erwähnten Buche den Werth •/ unter Annahme einer der Zug 
festigkeit nahe stehenden Pressung /3 0 aus den Bruch-Versuchen 
HodgkinsOns bestimmt und zwar für schweifseisorne Stäbe mit 
stumpfen (flachen) Enden zu 0,00008. — Man könnte darüber im 
Zweifel sein, ob in Rücksicht auf die in Wirklichkeit eintretenden 
gröfsten Pressungen, welche im allgemeinen zwischen den rechnungs- 
mäfsig zulässigen und den der Elasticitätsgrcnze entsprechenden An 
strengungen liegen, der Werth x nach den Bruch-Belastungen zu 
bemessen sei. Wir erinnern aber daran, dafs wir bei Besprechung 
der für Zugfestigkeit anzunehmenden gröfsten zulässigen Spannung 
verlangt haben, dafs in Rücksicht, auf besondere, ganz unvorher 
gesehene Zufälligkeiten ein gewisser Theil der Bruchlast als gröfster 
Werth der zulässigen Pressung angenommen werden müsse. Wenn 
daher auch 2uzugeben ist, dafs hei Annahme des dem Bruche ent 
sprechenden x die nach dieser Rcclmungsweise sich ergebenden 
thatsiichlichen Pressungen verhältnifsrnäfsig kleiner ausfalleu, als sie 
nach der Luge dev Elastieitätsgreuze zulässig wären, so scheint uns 
andrerseits kein Grund vorzuliegen, gerade bei den auf Knickfestig 
keit beanspruchten Gliedern auf die Sicherheit gegen unvorherge 
sehene Kraft-Einwirkungen zu verzichten, sodafs auch hier ein ge 
wisser Theil der Bruchlast als Grcnzwcrth der noch zulässigen 
Anstrengung anzunohmen ist. Auch in den zweifellos zahlreicheren 
Fällen, wo der Grenzwerth der rechnungsmäfsigen Pressung nicht 
erreicht wird, vielmehr die einsehlicfslich aller Stofs- und Neben 
wirkungen nicht, zu überschreitende Elastieitätsgreuze maßgebend 
ist, erscheint es nicht nur der Gleichförmigkeit wegen, sondern auch 
in Rücksicht auf die unbekannte Beeinflussung der Biegungspfeile 
durch Stöfse und Nebenspannungen gleichfalls gerechtfertigt, dafs 
die Verhältnifszabl x nach der Bruchlast berechnet und aus letzterer 
die rechnungsmäfsige zulässige Pressung, wie bei der Zugfestigkeit 
abgeleitet wird. 
Während wir die Gleichung VIT, wie oben erwähnt, im Jahre 1863 
veröffentlicht haben, ist, dieselbe von Hrn. Director Gerber schon 
früher, insbesondere auch beim Bau der Mainzer Rheinbriieke, prak 
tisch angewendet worden. Dieselbe ist neuerdings wiederholt als 
Schwarz-Rankinescho Formel bezeichnet worden, was insofern nicht 
stimmt,, als die mit Gleichung VII übereinstimmende Rankinesche 
Formel kaum vor 1863 aufgestellt, jedenfalls aber unseres Wissens 
in Deutschland zu dieser Zeit nicht, bekannt war, während Schwarz 
eine aus Bruehversuclien abgeleitete Vcrhältnifszahl nicht angewendet 
hat. Es möchte sich empfehlen, obige Gleichung VII, für welche 
wir im nachfolgenden genauere Werthe von x entwickeln werden, als 
Näherungsform el für zusammengesetzte Knickfestigkeit 
zu bezeichnen. 
Hr. Professor Bauschinger, welcher bei den 1882 in Nürnberg 
mit gufseisernen Säulen angestellten Versuchen die Anwendbarkeit 
der obigen Gleichung VII, sowie der von uns für gufsciscrnc Stäbe 
mit abgestumpften Enden angegebene Vcrhältnifszahl x bestätigt 
gefunden hatte (zu vergleichen Civil-Ingeoieur, Band XXVIII, Heft8), 
hat in einem auf der Wanderversammlung der deutschen Arehitekton- 
und Ingenieurvereine iti Frankfurt im Jahre 1886 gehaltenen Vor 
trage sich dahin ausgesprochen, dafs nach den von ihm in den letzten 
Jahren angestellten Versuchen für Schweifseiscnetäbc die obige 
Gleichung VII und insbesondere der von uns angenommene Werth x 
nicht stimme, diese Zahl vielmehr einen sehr schwankenden Werth 
zeige. 
Die von Hrn. Bauschingcr angestellten, sehr umfassenden Ver 
suche, welche derselbe später in dem fünfzehnten Hefte der Mitthei 
lungen aus dem mechanisch-technischen Laboratorium der Münchener 
technischen Hochschule veröffentlicht hat, sind mit besonderer Ge 
nauigkeit ausgeführt, und mit allen in Betracht kommenden Einzel 
heiten aufs sorgfältigste zusammen gestellt, sodafs dadurch diese 
schwierige Frage einen wesentlichen Schritt weiter gefördert worden 
ist. Nach dieser Abhandlung weichen die gröfsten Kantenpressungen, 
welche nach obiger Gleichung VI unter Zugrundelegung der für den 
Augenblick des beginnenden Einknickens gemessenen Biegungspfeile 
*) Die von Tetmajer angestellten Untersuchungen ergaben aller 
dings sehr veränderliche Werthe von x. Vergl. Schweizerische Bauztg. 
1887, S. 93 u. 1888, S. 110.
	        

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