Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1.1874 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1.1874 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Urheber (Körperschaft):
Berliner Lehrerverein
Titel:
Straube's Berolina-Führer durch die Reichshauptstadt und ihre Umgebung / herausgegeben vom Verkehrs-Ausschuss des Berliner Lehrer-Vereins ; in der Bearbeitung von Otto Hach
Beitragende:
Hach, Otto
Erschienen:
Berlin: Geographisches Institut und Landkarten-Verlag Jul. Straube, [1912]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
112 Seiten
Schlagworte:
Berlin ; Führer ; Führer
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15496789
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Signatur:
B 22/60 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Index

Titel:
Alphabetisches Register

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1874 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • No. 1, 26.02.1874
  • No. 2, 05.03.1874
  • No. 3, 12.03.1874
  • No. 4, 19.03.1874
  • No. 5, 26.03.1874
  • No. 6, 01.04.1874
  • No. 7, 09.04.1874
  • No. 8, 16.04.1874
  • No. 9, 23.04.1874
  • No. 10, 30.04.1874
  • No. 11, 07.05.1874
  • No. 12, 13.05.1874
  • No. 13, 21.05.1874
  • No. 14, 28.05.1874
  • No. 15, 04.05.1874
  • No. 16, 11.06.1874
  • No. 17, 18.06.1874
  • No. 18, 25.06.1874
  • No. 19, 02.07.1874
  • No. 20, 09.07.1874
  • No. 21, 16.07.1874
  • No. 22, 23.07.1874
  • No. 23, 30.07.1874
  • No. 24, 06.08.1874
  • No. 25, 13.08.1874
  • No. 26, 20.08.1874
  • No. 27, 27.08.1874
  • No. 28, 03.09.1874
  • No. 29, 10.09.1874
  • No. 30, 17.09.1874
  • No. 31, 24.09.1874
  • No. 32, 01.10.1874
  • No. 33, 08.10.1874
  • No. 34, 15.10.1874
  • No. 35, 22.10.1874
  • No. 36, 29.10.1874
  • No. 37, 05.11.1874
  • No. 38, 12.11.1874
  • No. 39, 19.11.1874
  • No. 40, 26.11.1874
  • No. 41, 03.12.1874
  • No. 42, 10.12.1874
  • No. 43, 17.12.1874
  • No. 44, 22.12.1874

Volltext

gestellten Arbeiter und Apparate resp. Fuhrwerke zu bedie 
nen, und von Polizeiwegen einen Tarif festzusetzen, nach 
welchem die Entleerung und Abfuhr für den Kubikmeter 
des Inhalts der Senkgrube resp. unter Ueberlassung der 
Auswurfstoffe an den Unternehmer oder unter Abfuhr der 
selben auf Grundstücke der betreffenden Besitzer, von den 
selben zu vergüten ist. 
Mit dem Bemerken, daß über die in Karlsruhe statt 
findenden Verhältnisse auf Verlangen gegen Vergütung der 
Kopialien von hier aus Auskunft ertheilt werden wird, und 
daß die Zahl der in Stettin in Betracht kommenden Häu 
ser ca. 1600 beträgt, werden geeignete kautionsfähige Un 
ternehmer aufgefordert, binnen 4 Wochen ihre Offerten der 
Polizeidirektion mitzutheilen. Gleichzeitig werde,: Unterneh 
mungslustige übrigens aufmerksam daraus gemacht, daß um ein 
die ganze Stadt umfassendes Geschäft in die Hand zu neh 
men, mindestens ein disponibles Betriebskapital von 30,000 
Thlr. erforderlich sein dürfte. Sollten Unternehmer nur 
einen Theil der Abfuhr übernehmen wollen, so ist dies an 
zugeben. 
Ich glaube, dadurch den Beweis geliefert zu haben, daß es nicht 
allein in der Möglichkeit liegt, sondern auch, daß man auf demselben 
Wege hier wie in Stettin verfahren kann. 
Hiernach könnte ich Ihnen die Offerte der Englischen Gesellschaft 
vorlesen. Zn Bezug aus die Bemerkung des Kollegen Schneitler, 
der ja selbst Fachmann ist und es besser wissen muß, verstehe ich 
nicht, wie man sagen kann, daß die Dungstoffe nur 3 Meilen weit 
gefahren werden können. Sie werden doch wohl ebensogut hier zu 
transportiren sein, wie der Guano aus Peru! 
Stadtv. Dr Birchow: M. H.! Zch werde mich möglichst kurz 
fassen und danke Ihnen für die Güte, mit der Sie mich anhören 
wollen. 
Ich wollte zunächst nur bemerken, wenn, wie der Herr Vorredner 
ragte, meine humoristische Darstellung ihn verletzt haben sollte, so 
litte ich ihn hiermit förmlich um Entschuldigung. Niemand braucht 
a eine ernste Frage mit dem Gesicht eines Leichenbitters zu verhan 
deln, man kann sie auch mal von der natürlichen, humoristischen 
Seite auffassen und ich appellire an die Erinnerung der Mitglieder, 
ob ich nicht ein gewisses Recht hatte, es so humoristisch auszudrücken. 
Zur Uebrigen werden Sie mir wohl glauben, wenn ich versichere, 
daß mir die Angelegenheit überaus ernsthaft ist. 
Ferner habe ich nur gesagt, die Freunde der Abfuhr seien in 
der Deputation reichlich genug gewesen, um ihre Vorschläge zu machen. 
Nur daß sie nicht eine finanziell durchsichtige Prüfung angestellt haben, 
mache ich ihnen zum Vorwurf. 
Ferner habe ich mich zu verwahren dagegen, daß man ein Ver 
dienst der Deputation daraus herleitet, es sei früher nicht davon die 
Rede gewesen, daß die Müllabfuhr fortbestehen müsse. Zn dem Ge 
neralbericht, der jetzt nicht mehr so in Ihrer Erinnerung ist — ich 
will Niemand einen Vorwurf machen — aber gleich im Anfang auf 
Seite 2, wohin Jemand, der ihn gelesen hat, wohl kommen konnte, 
heißt es: 
Auf der andern Seite ist es nicht minder selbstverständ 
lich, daß es keine Art der Kanalisation giebt, bei welcher 
die Abfuhr aufhören könnte. Die Entfernung des Straßen- 
schmutzes, des Stalldüngers, der Asche und des Kehrichts 
der Wohnungen, der festen Küchenabfälle wird niemals 
durch Wasser geschehen können 
Wenn daher das gleichzeitige Bestehen von Kanalisation 
und Abfuhr für alle Zeiten als eine unumgängliche Noth 
wendigkeit zugestanden werden muß, so stellt sich die Frage 
dahin: 
welche Stoffe sollen durch Kanäle, welche durch Wagen 
aus der Stadt entfernt werden. 
(Sehr richtig!) 
Konnte das deutlicher formulirt werden? Zch weiß wirklich nicht, 
wie man sagen konnte, diese Frage wäre durch die Deputation als 
eine neue angeregt. 
Nun möge mir namentlich Herr Krebs nicht übel nehmen, wenn 
ich einen Passus in dem Bericht der Deputation gefunden habe, in 
dem man eigentlich einen Angriff auf die Kanalisation finden könnte. 
Auf Seite 8 nämlich hat die Deputation die Frage aufgeworfen: 
Soll — wo nicht kanalisirt wird — das verunreinigte 
Wasser in der Folge anders abgeführt werden, als durch 
offene Rinnsteine und vereinzelte Leitungen nach den öffent 
lichen Wasserläufen? 
Diese Frage ist in dem Generalbericht im Einverständnisse mit 
der Deputation und der früheren Entscheidung der Behörden immer 
dahin beantwortet worden, daß diese Abfuhr in die öffentlichen 
Wasserläufe nicht stattfinden dürfe. Wenn nun die Deputation, wie 
es hier ausdrücklich heißt, diese Frage verneint, so war dies eine sehr 
entschiedene Erklärung gegen die Nothwendigkeit der Kanalisation. 
1IL 
Denn bisher hat man daran festgehalten, daß doch immer eine Ka 
nalisation nothwendig sein wird, um die unreinen Wasser nicht in 
die Stromläufe, sondern aus der Stadt herauszuleiten. Aus dem 
Bericht kann man wenigstens dies nicht herauslesen und ich mache 
dem Bericht den Vorwurf, daß er sich auf das Wiebesche Werk hier 
bei bezieht. Wiebe stand allerdings auf dem Standpunkt, daß er 
sogar die sämmtlichen Fäcalien in die Stromläufe lassen wollte, also 
hier in die Spree. Dagegen hat man sich empört und man kann 
sich nicht darauf stützen, daß man es allerdings bei dem niedrigen 
damaligen Standpunkt dieser Frage für möglich hielt. Damals be 
stand das noch fo in England und dagegen sind die Parlaments- 
Kommissarien eingesetzt, namentlich die River-pollution-commission, 
die sich auf das Bestimmteste dagegen erklärt hat. 
Ich zitire dies alles nur, uitt mich in dieser Beziehung zu recht 
fertigen, wenn ich den Eindruck gehabt habe, daß die Deputation 
hätte weiter gehen wollen, als bloß sich mit der Abfuhr speziell zu 
beschäftigen. 
Was die Absuhrfrage selbst betrifft, so hat uns Kollege Lissauer 
eben noch verlesen, daß der Polizeipräsident in Stettin eine Auf 
forderung erläßt, es möchten sich Abfuhrgesellschaften melden. Es 
wäre mir sehr erwünscht, wenn der Polizei Präsident von Berlin das 
auch thäte. Zch würde sogar gern bereit sein, eine gewisse Beihilfe 
zu gewähren, — und damit Herr Kollege Lissauer das nicht für leere 
Worte hält, will ich mich nur daraus berufen, daß ich im vorigen 
Jahre in der Sanitäts-Kommission direkt den Antrag gestellt habe, 
es möchte sich die Sanitätskommission den städtischen Behörden 
gegenüber dahin erklären, daß die Stadt verpflichtet sein solle, für 
Abladeplätze zu sorgen. Soweit gehe ich auch noch heute. Ich 
wünsche, daß man den Abfuhrgesellschasten entgegenkommen und 
ihnen die Möglichkeit gewährt, solche Plätze zu beschaffen. Weiter 
aber, glaube ich, können wir im Augenblicke nicht gehen; irgend eine 
Verantwortlichkeit dahin zu übernehmen, daß nun die Leute diese 
Depotplätze auch benutzen. Wenn die Gesellschaft die Sachen nicht 
entfernen kann so kann nicht mehr die Stadt, sondern die einzelne 
Gesellschaft dem Polizeipräsidium gegenüber hasten. Ich sehe nicht 
ein, wie die Stadt sich als Garant für eine solche Privatgesellschaft 
hinstellen kann. 
Herr Kollege Krebs geht ferner darin zu weit, wenn er uns 
die Aussicht eröffnet, daß wir etwa Zweigbahnen von der Görlitzer 
Bahn sei es bauen oder garantiren sollen, um an verschiedenen Stel 
len diese Stoffe abzulagern. Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine 
Zweigbahn rentabel sein sollte durch bloße Abfuhr von Fäkalien. 
Wenn man Brand anführt, so gebe ich zu, daß da viel Sand liegt, 
der befruchtet werden könnte, aber ich glaube, es ist zu weil, um 
diese Sachen dahin auszuführen. Wie die Gesellschaften es im Ein 
zelnen ausführen, ich glaube, in dieses Detail werden wir uns hier 
nicht vertiefen können', aber ich meine allerdings, wir können uns 
den Gesellschaften gegenüber wohlwollend verhalten und dahin wir 
ken, daß ihnen die erste Bedingung erfüllt wird, nämlich Plätze zu 
haben. Damit ist dann für ein Provisorium Alles geschehen, was 
geschehen kann. 
Wenn der Herr Referent fragt, was ich denn für Vorschläge 
mache, so sind es die: die Kanalisirung so schnell wie möglich! Alles 
Andere sind Dinge, die die Stadt unmöglich als solche machen kann. 
Nun ich darf Ihnen wohl das öffentliche Geheimniß verrathen, daß 
die Stadtverordnetenversammlung in allernächster Zeit wieder vor 
die Frage gestellt werden wird, ob sie nun die Kanalisation ausdeh 
nen will und sie Verwendung finden lassen will für das betreffende 
Rieselfeld. Sie werden dann in der Lage sein, zu urtheilen, und es 
wird dann die Möglichkeit gegeben fein, auch denjenigen Stadttheilen, 
die bisher nicht kanalisirt sind, diese Wohlthat zu Theil werden zu 
lassen. Ich kann also nicht sagen, machen Sie inzwischen kostspielige 
Einrichtungen, welche im Lause weniger Jahre überflüssig werden. 
(Die Debatte wird geschlossen.) 
Ref. Stadtv. Lissauer: Zur Sache selbst habe ich weiter 
nichts hinzuzufügen, als es gereicht mir zu besonderen Genugthuung 
daß Herr Birchow doch die Möglichkeit gezeigt hat, den Weg zu be 
treten, um einmal zu einem erwünschten Abschluß zu gelangen, indem 
man die Gesellschaft beauftragt und zwar so, wie es die Negierung 
von Stettin dem Polizeipräsidium dort aufgetragen hat. Meinen 
Antrag will ich also dahin modifiziren, daß ich bitte, die Versammlung 
möge beschließen, bas in den 4 Protokollen enthaltene Material dem 
Magistrat mit dem Ersuchen zu übersenden, der Versammlung in 
diesem Sinne eine Vorläge zu machen. 
Borsteher: Das kommt also überein mit dem Krebsschen 
Antrage. 
Ich werde gleich direkt über den Magistratsantrag abstimmen 
lassen und dann über den Antrag Krebs. 
Zur Fragestellung hat das Wort Kollege Löwe. 
Stadtv. Löwe: Zch glaube der Antrag den die Deputation 
resp. der Herr Ref. gestellt hat, ist ein aufschiebender. Ich bin nicht 
der Meinung, daß wir gegenüber diesem aufschiebenden Antrage den
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Download der aktuellen Seite Vorschau Download der aktuellen Seite Klein Download der aktuellen Seite Mittel Download der aktuellen Seite Groß Download der aktuellen Seite Master ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.