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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1929 (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1929 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Erscheinungsverlauf:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Fußnote:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Spätere Titel:
Drucksache
Schlagworte:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1969
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502631
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 789, 20. Juni 1969

Schnellzugriff

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  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1929 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1929
  • Sitzung 1, 10. Januar 1929
  • Sitzung 2, 17. Januar 1929
  • Sitzung 3, 24. Januar 1929
  • Sitzung 4, 25. Januar 1929
  • Sitzung 5, 29. Januar 1929
  • Sitzung 6, 31. Januar 1929
  • Sitzung 7, 7. Februar 1929
  • Sitzung 8, 14. Februar 1929
  • Sitzung 9, 21. Februar 1929
  • Sitzung 10, 28. Februar 1929
  • Sitzung 11, 7. März 1929
  • Sitzung 12, 14. März 1929
  • Sitzung 13, 19. März 1929
  • Sitzung 14, 21. März 1929
  • Sitzung 15, 22. März 1929
  • Sitzung 16, 11. April 1929
  • Sitzung 17, 16. April 1929
  • Sitzung 18, 18. April 1929
  • Sitzung 19, 23. April 1929
  • Sitzung 20, 25. April 1929
  • Sitzung 21, 2. Mai 1929
  • Sitzung 22, 10. Mai 1929
  • Sitzung 23, 28. Mai 1929
  • Sitzung 24, 6. Juni 1929
  • Sitzung 25, 13. Juni 1929
  • Sitzung 26, 20. Juni 1929
  • Sitzung 27, 27. Juni 1929
  • Sitzung 28, 5. September 1929
  • Sitzung 29, 12. September 1929
  • Sitzung 30, 19. September 1929
  • Sitzung 31, 24. September 1929
  • Sitzung 32, 1. Oktober 1929
  • Sitzung 33, 10. Oktober 1929
  • Sitzung 34, 15. Oktober 1929
  • Sitzung 35, 17. Oktober 1929
  • Sitzung 36, 24. Oktober 1929
  • Sitzung 37, 31. Oktober 1929
  • Sitzung 38, 7. November 1929
  • Sitzung 39, 14. November 1929
  • Sitzung 1.(40.), 12. Dezember 1929
  • Sitzung 2.(41.), 19. Dezember 1929
  • Sitzung 3.(42.), 20. Dezember 1929

Volltext

Sitzung am 7 
war dem Dezernenten des Hauptgesundheitsamtes 
ebenfalls bekannt. Es wäre daher dach wohl ord 
nungsgemäß gewesen, wenn er die Frage in den Ma 
gistrat gebracht und den Magistrat hätte entscheiden 
fassen. Sv aber hat er es mindestens zugelassen, 
wenn nicht den Auftrag dazu gegeben, daß ein ihm 
Nachgeordneter Beamter einfach die Verfügung an die 
Krankenanstalten erlassen hat. Der Herr Dezernent 
des Gesundheitswesens hätte wissen müssen, um 
welche schwerwiegende Frage cs sich handelt und 
hätte diese Entscheidung nicht einfach in die Hand 
irgendeines Nachgeordneten Beamten legen dürfen. 
Der Magistrat schreibt, daß er den Auftrag zur 
Sichtung der Büchereien erteilt habe. Und in dem 
Schlußsatz seines Schreibens vom 26. Februar 1929 
betont er: 
„Die Aussonderung selbst geschieht durch Ver 
fügung des Magistrats (Deputation fiir das Ge 
sundheitswesen)." 
Auch das trifft nicht einmal sachlich zu, denn die 
Mitglieder der Gesundheitsdepntation werden mir be 
stätigen, daß sie sich nicht mehr mit dem Beschlusse 
des Ausschusses beschäftigt haben und daß die Be 
schlüsse des Ausschusses, vielleicht sogar noch darüber 
hinausgehend, einfach durchgeführt worden sind, ohne 
daß die Gesundheitsdeputation Beschluß fassen konnte. 
Formell auch ist die schriftliche Antwort des Ma 
gistrats nicht den Tatsachen entsprechend. Im Schluß 
sätze sagt er aber: 
„Nach Abschluß der Arbeiten des Ausschusses 
wird der Deputation Bericht erstattet werden." 
Ja, weiß denn der Magistrat nicht, daß längst vor 
dem 26. Februar die Beschlüsse des Ausschusses der 
Deputation durch Herrn Dr. Waetzoldt ausgeführt 
worden sind? Wie kann er uns dann am 26. Februar 
schreiben, daß der Ausschuß seine Arbeiten noch nicht 
abgeschlossen habe und daß nach Abschluß der 
Arbeiten die Deputation Beschluß fassen wird? Hier 
ist doch ein Widerspruch. Hier sieht man das bekannte 
Nebeneinanderarbeiten. Die linke Hand weiß nicht, 
was die rechte tut, wie wir das ja in der Gesund 
heitsverwaltung der Stadt Berlin gewohnt sind. 
Darüber zu sprechen wird sich ja nachher in der 
Aussprache noch hinreichend Gelegenheit bieten. 
Lassen Sie mich das bloß andeuten, was ich Ihnen 
darüber zu sagen habe: Sie scheinen doch furchtbare 
Angst vor allem, was national ist, zu haben, daß Sie 
mit den Krankenanstalten ausgerechnet diese Kinker 
litzchen machen. 
Lassen Sie mich noch auf etwas Formelles 
kommen. Wir haben eine Deputation für Kunst 
und Bildung. Aber ausgerechnet für die Bereinigung 
der Büchereien oder für die Durchsicht der Büche 
reien beauftragt der Magistrat angeblich die Ge 
sundheitsdepntation. Ich könnte dem Magistrat emp 
fehlen, sich zu seinem Grundsatz zu machen, dem 
nächst H och b a n vo r l a g e n durch irgendeine andere Depu 
tation, sagen wir mal durch die Schuldepntativn, 
erledigen zu lassen. i 
Vorst. Haß: Die Anfrage wird vom Herrn 
Stadtmedizinalrat beantwortet. 
Stadtmedizinalrat Prof. Dr. von Drigalski: 
Meine Damen und Herren! Der Magistrat hat sich 
einem Beschluß der Gesundheitsdeputation ange 
schlossen, nach dem die Büchereien in unseren An 
stalten, die ja doch zum Teil sehr alt sind, einer 
Durchsicht und nötigenfalls einer Bereinigung unter 
zogen werden sollen. Die Aktion wurde einem 
Unterausschuß der Deputation übergeben, und ein 
jjehtig hochstehender Dezernent hat die Dinge im 
Einvernehmen mit diesem Unterausschuß ausgeführt, 
-wenn man mit diesen Dingen, lute der Durchsicht 
. März 1929. 271 
einer großen Reihe von Büchern, auch noch das 
Plenum der Deputation befassen wollte, dann wüßte 
ich nicht mehr, wie wir mit den Arbeiten wichtigster 
Art vorankommen sollen, ohne erheblich die wirt 
schaftlichen und gesundheitlichen Dinge leiden zu 
lassen. 
(Zuruf rechts.) 
Es ist m. E. hier vollkommen ordnungsmäßig ver 
fahren worden. 
(Sehr wahr!) 
Ich meine auch nicht, daß hier wohlverstandene 
nationale Interessen verletzt werden können. 
(Zurufe rechts.) 
Es kommt in unseren Anstalten doch darauf an, das; 
wir unseren Patienten, die aus ganz verschiedenen 
Parteilagern stammen und ganz verschiedene Richtung 
haben, durchweg keinen Anstoß zur Beunruhigung, 
zur Aufregung und zum Aergernis geben. 
(Links: Sehr wahr!) 
Das ist geistige Hygiene, und da müssen wir 
Rücksicht nach der einen Seite und Rücksicht nach 
der anderen Seite nehmen. Es wird auf der einen 
und der anderen Seite zuweilen gesündigt. Wir 
müssen aber bei weitest gehender Toleranz dafür 
sorgen, daß wenigstens die Bibliothek keine Ver 
anlassung gibt, daß sich jemand erregt oder ärgert. 
Das hat keinen Zweck; dazu sind die Bibliotheken 
nicht da. Lediglich dieser Aufgabe ist der Unter 
ausschuß nachgekommen, und ich halte diese An 
gelegenheit nicht für so umstürzend, daß ein — ich 
wiederhole — Vertrauensmann, ein geistig hoch 
stehender Dezernent, mit dem besonderen Unteraus 
schuß der Deputation damit nicht fertig werden sollte. 
(Stadtv. Pfundtner: Ich beantrage Besprechung!) 
Vorst. Haß: Es ist Besprechung der Anfrage be 
antragt. Der Antrag bedarf der Unterstützung durch 
15 Mitglieder. 
(Unterstützung erfolgt.) 
Die Unterstützung reicht aus. Das Wort hat Herr 
Kollege Döriug. 
Stadtv. Döriug (DN): Meine Damen und.Herren! 
Ueber die verwaltungstechnischen und verwaltungs 
rechtlichen Bedenken des Verfahrens des Haupt 
gesundheitsamts in dieser Frage hat schon mein 
Kollege Faust hier das Nötige gesagt. Ich möchte 
die andere Seite der Sache beleuchten, die in noch 
viel stärkerem Maße Anlaß, zu schweren Bedenken 
gegeben hat, nämlich das Sachliche, um das es sich 
hier überhaupt handelt. Es ist von der Gesund« 
heitsdepntation ein Unterausschuß eingesetzt worden, 
der die Büchereien, der Krankenhäuser und An 
stalten nicht etwa daraufhin zu prüfen hatte, ob die 
Bestände ergänzungsbedürftig, ob sie schadhaft und 
infolgedessen auszuscheiden wären und dergleichen, 
nein, der Ausschuß hat den Auftrag bekommen, 
alles zu entfernen, was inhaltlich im Sinne der 
Mehrheit der Gesundheitsdepntation „anrüchig" ist. 
(Sehr richtig! links.) 
In diesem Sinne hat der Ausschuß sich seiner Auf 
gabe entledigt, in diesem Geiste hat man gehandelt. 
So liegt die Geschichte, Herr Stadtmedizinalrat. 
(Zuruf des Stadtmedizinalrats.) • 
— Das haben Sie vorhin nicht erklärt. — 
Es sind Bücher ausgeschieden worden — wenn 
Sie sich die Sache einmal angesehen hätten, würden 
Sie es wissen —, die funkelnagelneu, die noch 
nicht einmal in den Leserkreis hineingezogen waren. 
Wie kann man sich hier hinstellen und — ohne sich 
darum gekümmert zu haben — sagen: Das sind 
Bücher, die sehr alt sind und die deshalb ausge 
schieden werden mußten. Das sieht dann so aus,
	        

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