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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1926
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14181797
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 36

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1926 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 46. Jahrgangs, 1926.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52

Full text

Nummer 36 
ZENTRALBLATT DER BAUVERWALTUNG 
421 
in den Dampfwerken eine wesentliche Herabsetzung des Kohlen 
verbrauchs für -die erzeugte kWh eintritt. Um die Leistung des 
Werkes Vianden zu erhöhen, ist überdies in großem Umfange vor 
gesehen, Naehtkraft aus diesen Dampfwerken zum Hinaufpumpen 
von Wasser aus dem Unterbecken in die obere Talsperre zu verwen 
den, wodurch die Tagesleistung der Wasserkraftanlage über den 
natürlichen Zufluß hinaus wesentlich erhöht wird. 
Durch diese Akkumulierung von Naehtkraft ist es möglich, die 
Generatorleistung im Endausbau bis auf 600 000 KW zu steigern. Die 
erforderliche Pumpenleistung erreicht dann 250 000 KW und die 
Jahreserzeugung im Endzustand 170 Millionen kW*h aus natürlichem 
Zufluß und 330 kWh aus der Akkumulierung von Nachtstrom. Bei 
den Baukosten für den Endausbau, die sich auf etwa 125 Millionen KM 
belaufen, kann bei den heutigen Zinssätzen der vom Werk Vianden 
abgegebene Spitzenstrom für 4 Pf/kWh erzeugt werden. 
Die Erzeugung von 500 Millionen kWh an Spitzenstrom deckt den 
Spitzenstrombedarf für ein Stromversorgungsgebiet, das einen ge 
samten Stromverbrauch von 4 Milliarden kWh hat, d f h. das Werk 
Vianden ist nach dem jetzigen Stande des Stromverbrauchs in der 
Lage, den Spitzenstrom für halb Deutschland zu liefern. 
Die örtlichen Verhältnisse der Anlage sind außerordentlich gün 
stig, da sämtliche Bauteile in einem geologisch hervorragend 
geeigneten Gebiet liegen, dem rheinischen Tonschiefer, der bezüglich 
Standsiclierheit und Wasserundurchlässigkeit allen Anforderungen 
genügt. Auch topograpisch ist das Gelände sehr günstig, da die 
große Flußschleife der Our bei Biewcls die Möglichkeit bietet, mit 
einer ganz außerordentlich kurzen Druckrohrleitung das Wasser 
unmittelbar von der Talsperre dem Kraftwerk zuzuführen. Die da 
durch bedingten geringen Druckverluste gestatten es, ohne daß die 
Wirtschaftlichkeit der Anlage irgendwie ungünstig beeinflußt wird, 
die Maschinenleistung des Werkes bis auf die außerordentliche Höhe 
von 600 000 KW zu bringen. Die in dem Entwurf vorgesehenen 
Bauwerke sind konstruktiv durchaus einfach und stellen keinerlei 
unerprobte Neukonstruktionen dar. Die Talsperre von 106 m Höhe 
in Stampfbeton ist trotz ihrer großen Maliermasse von 700 000 cbm 
als ein Bauwerk zu bezeichnen, das in allen Punkten nach den 
heutigen Regeln der Baukunst einwandfrei durchgcbildet werden 
kann. Das gleiche gilt für die untere Absperrung der Our, für das 
sehr einfache Einlaufbauwerk, die Druckrohrleitung und das 
Krafthaus. 
Der von der A.E. G. aufgestelltc Entwurf liegt zurzeit den Be 
hörden in Trier und Luxemburg zur Genehmigung vor. Die Geneh 
migung ist beantragt durch die Eifelkraftwerk-Aktiengescllschaft, bei 
der außer der A. E. G. das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk 
in Essen und der preußische Kreis Bitblirg beteiligt sind. 
Oie internationale Ausstellung für Binnenschiffahrt und Wasserkraftnutzung in Basel 1926. III. 
Die Darbietungen der einzelnen Länder können liier nicht so aus 
führlich behandelt werden, wie die deutsche Abteilung im Teil II 
(S. 388). Die nachstehenden Ausführungen geben nnr einen all 
gemeinen Ueberbliek über das Hauptsächlichste; das muß leider 
auch für die schweizerische Abteilung gelten, die ein län 
geres Verweilen wohl verdient hätte. 
Um mit den Vorführungen aus dem Gebiete der Binnenschiffahrt 
dieses Landes, die sich in den oberen Räumen der Halle II befinden, 
zu beginnen, sei zunächst auf das 26 m lange Bild der gefällereichen 
und zur Kraftausnutzung besonders geeigneten Rheinstrccke von 
Basel bis zum Bodensee hingewiesen, das aus etwa 750 Flieger 
aufnahmen zusammengesetzt ist und im Maßstab 1 :5000 und in natür 
licher Färbung von fachkundiger Hand bemalt, alle der Schiffbar 
machung und Wasserkraftnutzung dienenden Bauten darstellt. Der 
Ausbau dieser Strecke wird durch eine Reihe von Karten, unter denen 
ein aus dem Jahre 1839 stammender Entwurf für die Umgehung des 
Rheinfalles bei Schaffhausen auffällt, erläutert. An sonstigen Ent 
würfen werden die Niedrigwasserregulierung der Rheinstrecke 
Basel—Straßburg und die Regulierung des Bodensees nebst einer 
Ucbersichtskarte mit den gesamten von der Schweiz geplanten 
Wasserstraßen und deren Einpassung in das europäische Binnen- 
schiffahrtnetz gezeigt. Ferner sehen wir hier die Wasscrwirtschafts- 
pjäne der Reuß und Limmat, die Entwürfe für die Brienzer 
und Thuner Secrcgulicrung, die Pläne für den Ausbau der Wasser 
straße zwischen Rhone und Rhein, Hafenpläne und Bilder vom 
Bodcnscc und dem Altenrhein usw. Die Liebe und Sorgfalt, 
mit denen diese Ausstellung behandelt ist, zeugen von dem großen 
Interesse, das die Schweiz an der Verwirklichung ihrer großzügigen 
Pläne hat. Hängt doch von ihnen, namentlich von den Fahrwasser 
verhältnissen in der Rheinstrecke Basel—Straßburg, die Zukunft der 
Baseler Hafenanlagen, die im Erdgeschoß der Halle III ausgestellt 
sind, ab. Neben den Plänen des alten St. Johann-Hafens ist hier 
der neue Kleinhüninger Hafen, dessen kiirzliche Fertigstellung und 
Verkehrsübergabe der Stadt Basel den unmittelbaren Anlaß zu dem 
Beschluß gegeben hat, die Ausstellung ins Werk zu setzen, in Modell 
und Bild vorgeführt. Im Zusammenhänge hiermit stehen die Dar 
stellungen der geschichtlichen Entwicklung der schweizer Rhein 
schiffahrt, sowie auch der Entwicklung der Verkehrsanlagen und des 
Güterverkehrs bei Basel, und der Verbesserungen der Schleppschiff 
fahrt durch die angestrebte Rheinregulierung, die die jährliche Durch 
schnittszahl der Schiffahrtstage von 100 auf 300 erhöhen soll. 
Einer besonderen Würdigung bedarf die im Erdgeschoß der 
Halle II befindliche wissenschaftliche Abteilung der schweizerischen 
Ausstellung. Da finden wir zunächst bedeutsame Ergebnisse lang 
jähriger hydrologischer Untersuchungen über den Gesamtwasser 
vorrat in der Alpenregion, die durch die hydrologische Abteilung der 
schweizerischen Meteorologischen Zentralanstalt in dem besonders 
hierzu geeigneten hintersten Teil des Walliser Saastales angestellt 
wurden. Die eidgenössische Technische Hochschule Zürich und der 
schweizerische Ingenieur- und Architektenverein zeigen in gemein 
samer Ausstellung ihre Arbeiten über die Verbesserungen in der Aus 
nutzung der hydro-elektrischen Werke, über die Schwankungen ihrej 
ideellen Benutzungsdauer und Wirkungsgrade u. a. Ein großes durch 
sichtiges Plattenrelief stellt das Verhältnis der Leistungsausnutzung 
zur Verfügbarkeit der Leistungen dar. Ferner wird an Zeichnungen 
typischer Anlagen die Entwicklung der Schaltanlagen, Transforma- 
toren, Turbinen und Generatoren für Hoch- und Niederdruckanlagen 
usw. sowie der baulichen Ausbildung ganzer Kraftwerkanlagen'dar 
gestellt. Bemerkenswert sind auch die Bilder der in den Maschinen 
laboratorien ausgeführten Strömungsversuche sowie die Modelle von 
Flügelmcssungen und schließlich eine kleine Sammlung historisch 
bedeutsamer Bruchstücke von Turbinenwellen, Laufrädern usw. 
Was der Schweiz an Bodenschätzen fehlt, ersetzen ihr die un 
ermeßlichen Werte an Wasserkräften, über deren Ausnutzung eine 
große Reliefkarte der Schweiz Aufschluß gibt. Sie ist mit einer 
großen Anzahl kleiner Lämpchen von verschiedener Farbe, Form 
und Größe ausgestattet, die alle Kraftzentralen der bestehenden, irn 
Bau befindlichen und geplanten Kraftwerke in verschiedene Größen 
klassen eingeordnet anzeigen. Ferner ist die Zunahme der Wasser 
kraftnutzung an einer großen, ebenfalls mit aufleuchtenden Licht- 
lämpchen versehenen Karte etwa für die letzten 50 Jahre in anschau 
licher Weise dargestellt. Andere Karten lassen in leuchtenden Linien 
die Verbindungsleitungen der schweizerischen Wasserkraftwerke und 
den Stand der bereits genehmigten und angcmeldcten Wasserkraft 
werke erkennen, wobei zu erwähnen ist, daß heute in diesem Lande 
bereits etwa 98,5 v H aller Bewohner die Möglichkeit geboten ist, 
sich an ein Stromleitungsnetz anzuschließen. Ein großer Teil der 
schweizerischen Elektrizitäts-Unternehmungen hat in einer reich“ 
haltigen, in den oberen Räumen der Halle III untergebrachten Sonder 
schau die ausgeführten Werke in Bild, Modell und zeichnerischen 
Darstellungen ihrer Leistungsfähigkeit und vieler bemerkenswerter 
Einzelheiten ausgestellt; sic gibt eine Vorstellung von der gewaltigen 
Kulturleistung, die hier von den Kantonen, Städten, Gemeinden und 
Einzelunternehmungen in seltener Einmütigkeit und Zusammenarbeit 
bewältigt worden ist und noch bewältigt werden soll, und deren 
Bedeutung u. a. auch in einer Sonderausstellung der elektrisch be 
triebenen schweizerischen Bundesbahnen vor Augen geführt wird. 
Aus ihr möge ein recht gelungenes Diorama, das den im Führerstand 
eines elektrischen Triebwagens stehenden Besucher einen Blick in 
die Wunder der schweizerischen Berge tun läßt, noch besonders 
hervorgehoben werden. 
In einer kleinen aber recht bemerkenswerten Sammlung gibt 
Oesterreich ein Bild von der ihm zu Gebote stehenden Fülle 
von natürlichen Voraussetzungen für eine großzügige Wasserwirt 
schaft in allen ihren Zweigen. Hier spielt die Donau die Hauptrolle. 
Wir lernen die in der Hand des österreichischen Bundesministeriums 
für Land- und Forstwirtschaft ruhenden Regulicrungsarbciten an 
diesem Strom kennen und erhalten eine Uebersicht über die auf der 
Donau verkehrenden, dem Personen, und Güterverkehr dienenden 
Fahrzeuge, die zumeist aus den ebenfalls dargestellten beiden Schiffs 
werften der Donau-Dampfschiffahrt-Gcsellschaft hervorgegangen sind, 
sowie über die Umschlag- und Verladeeinrichtungen dieser Gesell 
schaft in den österreichischen Häfen. Die Flußschiffswerft Linz Akt.- 
Ges. zeigt Modelle von Motorschiffen mit Verbrennungsmotoren 
eigener Erzeugung, die Maschinen- und Wagen-Aktiengesellschaft in 
Simmering Modelle und Bilder von Umschlaganlagcn, die von ihr 
für die Flußhäfen der Donau und verschiedene Seehäfen Europas 
geliefert sind. Unter den Hafendarstellungen sind die Pläne für einen 
großen städtischen Umschlag-, Handels- und Industrie-Hafen bei 
Krems an der Donau zu erwähnen, der auch als Sicherheitshafen 
gegen Hochwasser und Eisgang dienen soll Dieser Teil der Samm 
lung wird jedoch überragt von der reichhaltigen Schau aus dem Ge 
biete der Wasserkraftnutzung, aus dem die österreichischen Wirt- 
Schaftsverbände, darunter die Hauptstadt Wien als Mittelpunkt des 
größten Verbrauchszentrums an elektrischer Energie in Oesterreich, 
Modelle und Entwürfe der Wasserkraftwerke zeigen und damit einen 
Begriff geben von der Größe und Bedeutung der Wasserwirtschaft 
dieses Landes. Aus einer Uebersicht Uber die Fortschritte der letz
	        

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