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Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 3.1919/21 36. bis 49. Sitzung (27. Juni bis 19. Juli 1919) (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Dates of Publication:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Note:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Succeeding Title:
Drucksache
Keywords:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1969
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502631
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 715, 18. April 1969

Contents

Table of contents

  • Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1919/21 36. bis 49. Sitzung (27. Juni bis 19. Juli 1919) (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 36. Sitzung, Freitag den 27. Juni 1919
  • 37. Sitzung, Dienstag den 1. Juli 1919
  • 38. Sitzung, Mittwoch den 2. Juli 1919
  • 39. Sitzung, Donnerstag den 3. Juli 1919
  • 40. Sitzung, Freitag den 4. Juli 1919
  • 41. Sitzung, Dienstag den 8. Juli 1919
  • 42. Sitzung, Mittwoch den 9. Juli 1919
  • 43. Sitzung, Donnerstag den 10. Juli 1919
  • 44. Sitzung, Freitag den 11. Juli 1919
  • 45. Sitzung, Dienstag den 15. Juli 1919
  • 46. Sitzung, Mittwoch den 16. Juli 1919
  • 47. Sitzung, Donnerstag den 17. Juli 1919
  • 48. Sitzung, Freitag den 18. Juli 1919
  • 49. Sitzung, Sonnabend den 19. Juli 1919
  • ColorChart

Full text

9841. „ Berfassunggebende Preußische Ländesversammlung 43. Sizung am 10. Juli 1919 3322 
[SausShalt des Ministeriums des Innern] in Not geraten waren. Diese, sowie die deutschen Kriegs- 
- = pfleger haben in den traurigsten Verhältnissen gelebt, da 
[Dr Struve, Antragsteller (D. Dem.) 4 sie NE Nied ee jken be wahnd zi 
Beseitigung der Reglementierung ge- 89 aten ihre volle Ausrüstung erhielten. Ihr Lohn 
fordert. I< glaube, es ist notwendig, daß wir auch vetrug 33 H pro Monat. 
hier schnell eine Lösung finden. - (Hört, hört! bei der Unabhängigen Sozialdemokratischen 
- Bei der jezigen Form der Überwachung der Prosti- Partei) 
tution ist es nicht möglich gewesen, die Verbreitung der | . : Ee 
Geschlechtskrankheiten einzudämmen. Bei der Entlassung erhielten sie einen Anzug, teilweise 
. . aber erst Monate na< dem Kriege. 
OI (Hört, hört! bei der Unabhängigen Sozialdemokrati 
Tripper und Syphilis grassieren jezt überall. Während ört; hört!" beider nabhangigen ozialdemokratischen 
sie früher eine Domäne der Großstädte waren, sind sie 
jeht überall zu finden, in allen Städten und leider au<h Die ArbeitSslosigkeit ist dadurch um so größer geworden, 
auf dem flachen Lande. weil fie bei ungenügender Kleidung ihren Beruf nicht 
(Hört, hört 1) wiederaufnehmen konnten. Weil auch die Erwerbslosen- 
! unterstüzung so gering ist, daß sie nicht zum Leben auSs- 
Während diese Krankheiten früher nur bei einzelnen reicht =- wir wissen alle, daß sämtliche weiblichen Erwerb3- 
Gesells<haftsklassen zu Hause waren, sind sie jezt durch alle losen nur mit 3,50 X abgespeist werden, und daß diese 
Gruppen und Schichten des Volkes gegangen. Nicht nur 3,50 X in dieser Zeit, in der wir leben, nicht auSreichen, 
die Unverheirateten, sondern leider auch die Verheirateten um einigermaßen so zu leben, wie es einem Menschen zu- 
haben sehr unter dieser Plage zu leiden. Das ist auh kommt --, wurden zahllose Schwestern geradezu der Prosti- 
eine von den beklagenswerten Folgeersheinungen des tution in die Arme getrieben. Daran tragen die zu- 
Krieges. ständigen Behörden Schuld. Ihren Rest an Hab und 
Daher ist ein schnelles Zugreifen notwendig, na; Gut haben sie vollends bei dem Rückzug eingebüßt. De3- 
meiner Meinung auch ein möglichst gleihmäßiges Zu- halb fordern die Schwestern eine stande3gemäße Aus- 
greifen. Daher dürfen wir hier in Preußen keine parti- rüstung oder eine entsprechende Entschädigung. Jür die 
fularistisc<he Erledigung schaffen, sondern, solange Schwestern in Krankenhäusern und Kliniken ist geseßlicher 
wir keinen Einheitsstaat haben, müssen wir geseßgebe- Schuß erforderlih. In den städtischen Krankenhäusern 
risch einheitlich für das ganze Gebiet der hat man meist den Acistundentag s<on eingeführt, 
Deuts<en Republik vorgehen. Nach einer Rü>- aber bei den Lazaretten und Privatkliniken ist das bis 
spra<ße mit allen Parteien des Hohen Häuses bitte iH, heute no< nicht der Fall. Auch die Mutterhäuser und 
wie verabredet, meinen Antrag dem Bevölkerung3- Scwesternheime sind keine Stätten des Scußes für die 
auss<uß zu überweisen. Schweitern. 
(Bravo!) (Zuruf: Für die kotholischen Schwestern sind sie es!) 
: „ 4 : -=- Mag sein, aber die kommen hier nicht allein in Frage. 
Pants zz Präsident Dr. Frenhel: "Wir kommen zu Auch die Mutterhäuser und Sc<hwesternheime sind keine 
: Stätten des Schußes für die Schwestern, sondern sie 
Antrag der Abgeordneten Adolph Hoffmann und dienen in gewisser Beziehung nur der Ausbeutung. 
Genossen über die Notlage der Krankenschwestern . 
und ihre Arbeitszeit =- Drusache Nr 287 (Lebhafter Widerspruch) 
Zur Begründung des Antrages hat das Wort Sie haben sogar hier in Berlin Schwesternheime; sie 
Frau John. zahlen ihren Schwestern 40 bis 50 X monatlich, während 
sie selbst erheblich) höhere Säße berehnen. Wir haben 
Frau John, Antragstellerin (U. Soz.-Dem.): Meine Heime, wo die Sc<western no< 50 [ Kaution stellen 
Herren und Damen, die Krankenpflege ist ein edler Beruf, müssen, die sie bei ihrem Austritt nicht wieder zurüc- 
schwerer und verantwortungsvoller, als er von den Augen erhalten. 
des nien detradiet wird. Das de Schwesiein ies (Lebhafte Zurufe =- Widerspruch) 
ens<heit während des Krieges geleistet haben bei über- . . , 
aus langer Arbeitszeit und geringer Bezahlung, brau<e 7. TV werde Ihnen den Beweis erbringen, daß das keine 
ich hier wohl nicht näher zu erörtern Irreführungen sind. I< will Ihnen Mißstände von 
ö * Berliner Schwesternheimen anführen. 
(Sehr richtig!) (3 ) 
Viele deutsche Berufsschwestern sind gezwungen gewesen, uease 
shon zu Anfang des Krieges unter den ungünstigsten EZ seien hier einige Beispiele genannt, welche den Namen 
Bedingungen in die österreichische Krankenpflege zu treten. Schwesternheime nicht verdienen. Sogenannte Schwestern- 
Der Grund dafür war, daß die deutsche Oberste Heeres heime hatten 3. B. für 24 Schwestern acht Betten zur 
leitung die Berufss<hwestern ausgeschaltet hat, daß sie Verfügung, welche nebenbei von Wanzen stroßten. Die 
Freiwillige einstellte, die kein Staat8examen und keinen dortigen Schwestern werden alle mit 30 bis 40 X monat- 
Krankenprobedienst gemacht hatten, Reen eichen angestellt, damit sie iw 
(55088 „. gleich wieder davon laufen können. Andere Heime be- 
(Abgeordneter Dr Schloßmann: Hört, hört!) zahlen ihren Schwestern «Gehalt von 40 X monatlich ; 
sondern die in einem Ac<htwochenkursus die Berechtigung davon müssen die Schwestern die Reinigung ihrer Wäsche 
dazu erlangten, wozu die Berufsschwester mindestens ein bestreiten; und, wenn sie müde und abgespannt von Naht- 
Jahr gebraucht hat. Warum? Weil teilweise eben die wachen nach Hause kommen, mußten sie mit alten Damen, 
Hilfssc<western Leute waren, die wohlhabend und niht welche in den Heimen aufgenommen werden, bis 11 und 
darauf angewiesen waren und darum billiger arbeiten 12 Uhr mittags spazierengehen und dann noch bis 2 Uhr 
konnten, teilweise auch solche, die bei AuSbruch des Krieges Zimmer einigen, bevor sie sc<hlafengehen durften. Die
	        

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