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Schleiermacher und seine Lieben / Herz, Henriette (Public Domain)

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Monograph

Author:
Herz, Henriette
Title:
Schleiermacher und seine Lieben : nach Originalbriefen der Henriette Herz / Henriette Herz
Publication:
Magdeburg: Creutz'sche Verlagsbuchhandlung, 1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
141 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15477934
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Herz 6
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Briefe der Henriette Herz

Chapter

Title:
II. Ehrenfrieds Glück und Ende

Contents

Table of contents

  • Schleiermacher und seine Lieben / Herz, Henriette (Public Domain)
  • Illustration: Friedrich Schleiermacher
  • Title page
  • Zur Einführung
  • Das Haus Herz in Berlin
  • Ehrenfried v. Willich
  • Die Frau im Leben Schleiermachers
  • Briefe der Henriette Herz
  • I. In Prenzlau
  • II. Ehrenfrieds Glück und Ende
  • Schlußwort
  • Seiten-Nachweisung
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Full text

53 
II. Ehrenfrieds Gluͤck und Ende. 
Die Reise Ehrenfried v. Willichs, von welcher in den beiden letzten 
Briefen die Rede war, bezwecdkte seine Anstellung als Militaͤrgeistlicher 
in Stralsund. Seine Bewerbung war erfolgreich und im April finden 
wir den jungen Geistlichen schon in seinem neuen Amte. 
Im Einklang nun mit dem alten Herkommen, daß die Pfarrer sich 
bald nach Antritt ihres Amts unter den Toͤchtern des Landes nach 
einer Frau Pfarrerin umsehen, verlobte sich der 26 jaͤhrige Ehrenfried 
v. Willich mit der um 11 Jahre juͤngeren Henriette v. Muͤhlenfels. 
Sie war verwaist und hatte, abgesehen von einigen Jahren im Hause 
einer Tante in Greifswald, eine nicht sehr gluͤckliche Kindheit hinter sich. 
Ihre Eltern waren laͤngst entschlafen und die aͤltere Schwester Charlotte, 
mit dem Gutsbesitzer Karl v. Kathen in Goͤtemitz auf Ruͤgen vermaͤhlt, 
war durch ihre Hausfrauen- und Mutterpflichten stark in Anspruch ge⸗ 
nommen. So mag es sich erklaͤren, daß Henriette zwar wie ihre aͤltere 
Schwester außergewoͤhnlich begabt war, aber nicht jene Cigenschaft besaß, 
die dieser uͤberall die Herzen erschloß. Ernst Moritz Arndt, der beide 
Schwestern als Landsmann genau kannte und hochschaͤtzte, sagt von 
Henriette, daß sie zwar in ihrer aufopfernden Liebe, ihrer Geduld, Demut 
und Froͤmmigkeit ihm ruͤhrend erscheine, aber von vielen Guten viel ge— 
scholten worden sei. Sie beachtete nur Menschen von ausgesprochener 
Eigenart und geistiger Bedeutung und verletzte leicht alle Durchschnitts⸗ 
menschen durch mangelnde Aufmerksamkeit. Sie war „eine eminent 
vornehme, aristokratische Natur“, hochbeschwingt, schwaͤrmerisch, etwas 
schwermuͤtia. 
Der Kreis, in dem die Schwestern heimisch waren, lag auch dem 
jungen Braͤutigam nicht fern. Denn auch seine Wiege hatte auf dem 
sagenumwobenen Ostsee-Eiland gestanden, in Sagard, wo einst sein 
Vater und nun sein wuͤrdiger Bruder im reichen Pfarrhause schaltete. 
Er kannte also Land und Leute und wußte genau, daß er recht daran 
that, seine Beziehungen zur lieben Insel noch staͤrker zu befestigen. Denn 
in den dortigen Gutshaͤusern und Pfarreien herrschte damals ein be— 
sonders guter Geist. 
Philipp Galen, der gern seine Romane auf Nuͤgen spielen laͤßt, 
schreibt einmal (Strandvogt v. Jasmund J. 1800): „Die Geistlichen 
auf Ruͤgen haben sich von jeher nicht allein durch große geistige Bildung,
	        

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