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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Dates of Publication:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Note:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Succeeding Title:
Drucksache
Keywords:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1969
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502631
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 679, 21. März 1969

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (44), 23. Januar 1969
  • Nr. 2 (45), 13. Februar 1969
  • Nr. 3 (46), 27. Februar 1969
  • Nr. 4 (47), 13. März 1969
  • Nr. 5 (48), 27. März 1969
  • Nr. 6 (49), 24. April 1969
  • Nr. 7 (50), 8. Mai 1969
  • Nr. 8 (51), 22. Mai 1969
  • Nr. 9 (52), 12. Juni 1969
  • Nr. 10 (53), 26. Juni 1969
  • Nr. 11 (54), 9. Juli 1969
  • Nr. 12 (55), 10. Juli 1969
  • Nr. 13 (56), 25. September 1969
  • Nr. 14 (57), 28. September 1969
  • Nr. 15 (58), 9. Oktober 1969
  • Nr. 16 (59), 23. Oktober 1969
  • Nr. 17 (60), 13. November 1969
  • Nr. 18 (61), 27. November 1969
  • Nr. 19 (62), 11. Dezember 1969
  • Nr. 20 (63), 17. Dezember 1969
  • Nr. 21 (64), 18. Dezember 1969
  • Nr. 22 (65), 19. Dezember 1969

Full text

788 
64. Sitzung vom 18. Dezember 1969 
Löffler 
worden vor dem Hintergrund, daß eine zum Teil unsach 
lich artikulierende Unruhe zu beobachten ist. 
Man wird diese Unruhe, die in Teilen der Elternschaft 
vorhanden ist, sehr genau prüfen müssen. 
(Zwischenruf des Abg. Lummer: Und der andere 
Teil der Unruhe ist aber berechtigt ?) 
— Ja, gewiß doch. Ich werde darauf zu sprechen kom 
men. Haben Sie doch keine Sorge. 
Wissen Sie, wenn ich das hier einschieben darf: Wir 
haben mit großer Ruhe und Gelassenheit und Aufmerk 
samkeit, wie es sich geziemt, wenn der Sprecher der 
Opposition zu einem so wichtigen Einzelplan Darlegun 
gen macht, zugehört. Sie sind bereits nicht mehr in der 
Lage, ohne Nervosität offenbar den ersten Satz anzu 
hören. 
(Zurufe von der CDU.) 
— Nein, ich habe noch gar keine Sachaussage gemacht, 
Herr Kollege Franke. Ich gedenke jetzt zunächst keine 
Zwischenfragen zuzulassen; wenn ich einige Sach 
aussagen gemacht habe, selbstverständlich. 
(Abg. Franke: Jetzt stelle ich fest, Sie haben soeben 
festgestellt, daß wir uns unziemlich verhalten.) 
-— Ist mir nicht wert, darauf einzugehen. 
Ich habe behauptet, daß wir mit geziemender Sorgfalt 
Ihren Darlegungen zugehört haben, was ich für mich 
auch erbeten habe. Aber lassen wir das; der Streit kann 
noch kommen, wenn ich sachliche Aussagen mache. 
Diese Debatte findet aber nicht nur vor diesem Hinter 
grund statt, sondern auch vor der Tatsache, daß wir mit 
diesem Haushaltsplan 1970 einen gewissen Endpunkt 
einer Entwicklung erreichen .weil für das Jahr 1971 eine 
neue, fünfjährige Planung für den Ausbau der Berliner 
Schule Mittelpunkt und Grundlage der späteren Haus 
halterörterung sein wird. Wir blicken also heute gleich 
sam zurück auf Erfolge oder Mißerfolge einer acht 
jährigen planvollen Entwicklung. Diese Entwicklung ist 
noch eingeleitet worden, als Herr Tiburtius Kultus 
minister ln der Großen Koalition hier in Berlin war, da 
mals der jetzige Schulsenator Landesschulrat, erstmalig 
für ein deutsches Land damals wurde die Denkschrift 
zur inneren Schulreform vorgelegt, vom Hause gebilligt 
und die dort ausgewiesenen Zahlen waren Bestandteil 
— oder Grundlage — der laufenden Entwicklungen der 
Haushaltsberatungen in diesem Einzelplan. Diese Denk 
schrift zur inneren Schulreform ist fortgeschrieben wor 
den in einer Dreijahresplanung, die wir im Herbst 
vorigen Jahres im Schulausschuß gemeinsam beraten 
haben. Ich komme darauf zurück. 
Nun stehen wir vor dem Abschluß dieser Periode und 
dürfen einen Rückblick halten — und müssen das sehr 
nüchtern tun — und ich werde mich hüten, nur von Er 
folgen zu sprechen. Ich werde ganz selbstverständlich 
dort, wo wir zu diesem Ergebnis gelangt sind, kritische 
Anmerkungen auch an die Adresse des Senators machen 
müssen. Aber lassen Sie doch erst einmal den Gesamt 
überblick sehen. Wir haben in diesen acht Jahren der 
Entwicklung, wenn ich das Jahr 1970 einbeziehe, eine 
Steigerung der Gesmtschülerzahl in Berlin von 4,4% 
aufzuweisen und eine Gesamtsteigerung der Lehrerzahl 
von 15,1%. Nun behaupte ich nicht, daß —- wenn man 
diesen Erfolg mitteilt oder sich vor Augen führt — da 
mit die nichtbesetzten Planstellen entschuldigt werden, 
oder daß die Probleme, die mit der Tatsache der nicht 
besetzten 46 Planstellen Zusammenhängen, verniedlicht 
oder verkleinert werden, sondern wir müssen nur unsere 
Kritik —- und das ist auch ein Appell an die Opposition 
selbstverständlich —- einordnen in die Gesamtlinie. Die 
Gesamtlinie ist, daß wir nicht nur — in diesem Lande — 
eine Programmatik im schulpolitischen Bereich haben, 
die sich sehen lassen kann, sondern daß wir, wenn wir 
nüchtern zurückblicken, auf Erfolge verweisen können. 
Selbstverständlich bedeutet die Tatsache, daß um 4,4 % 
die Schülerzahlen gestiegen sind und um 15,1 % die Leh 
rerzahlen, daß in diesen acht Jahren eine Vielzahl päd 
agogischer Verbesserungen planvoll durchgeführt wurde. 
Frequenzsenkung, Teilungsstunden, Vorklassen und was 
es alles da an pädagogischen Verbesserungen gibt. Ich 
will hier keine Schulausschuß-Einzelberatung durchfüh 
ren, also nur die Stichworte nennen. Das sage ich den 
kritischen Eltern, die nunmehr in den letzten Wochen 
— verständlich dort, wo Engpässe sind — auf Sorgen 
aufmerksam machen und Forderungen stellen, die — be 
trachtet man sie völlig isoliert — nicht nur ganz ver 
nünftig und natürlich sind, sondern auch wünschens 
wert. Wir wünschen, daß die Elternschaft sich mit den 
Problemen ihrer Schule beschäftigt und über die Pro 
bleme ihrer Schule selbstverständlich auch mit Petitio 
nen, mit Verlautbarungen an die Öffentlichkeit, an die 
Fraktionen herantritt, damit auch wir auf diese Eng 
pässe aufmerksam gemacht werden, wo wir es nicht 
schon wissen. 
Nun ist in diesem Zusammenhang von der Eltern 
schaft oder von Teilen der Elternschaft, die nun darauf 
verweisen, daß in einzelnen ersten Klassen 40 oder so 
gar 41 Schüler vorhanden sind oder daß an dieser oder 
der anderen Schule ein räumlicher Engpaß besteht, ist 
von diesen Elternschaften der einzelnen Schulen zum 
Beispiel auch die Forderung erhoben worden, man solle 
doch anstreben, in den Grundschulen die Klassenfrequen 
zen auf 25 zu senken. Ich nehme bewußt diesen Punkt 
zur Debatte von vor einer Woche auf, weil es in diesem 
Zusammenhang unter Haushaltsgesichtspunkten noch 
einmal beleuchtet werden muß. 
Meiner Fraktion ist bekannt, daß die CDU-Fraktion 
von ihrem verbürgten und selbstverständlichen Recht 
Gebrauch macht -— das begrüßen wir ausdrücklich —, 
sich mit den Eltern in einem Gespräch zu befinden. Es 
ist uns auch bekannt, daß in einem Sofortprogramm, 
das die CDU-Fraktion dann jeweils diesen Eltern — dan 
kenswerter Weise — übergibt, auch die Forderung ent 
halten ist, durch einen Stufenplan zu einer Frequenz 
senkung auf 25 Schüler für die Grundschulen zu kom 
men, zunächst anzufangen bei den ersten und zweiten 
Klassen und das dann auszudehnen auf die dritten bis 
sechsten Klassen. Diesem Ziel wird kein Bildungspoliti 
ker und auch kein Sozialpolitiker und auch kein Finanz 
politiker widersprechen können. Wir müssen in einer 
Haushaltsdebatte ganz realistisch einschätzen, wie 
schnell und ob mit den Mitteln, die wir jetzt zur Ver 
fügung haben, so ein Ziel überhaupt erreichbar ist. Wür 
den wir dieses Ziel erreichen wollen, müßten wir zusätz 
lich 320 bis 350 Millionen nur im Schulbau investieren 
und zusätzliche Personalausgaben nur bei Lehrerplan 
stellen in Höhe von 25 Millionen Mark jährlich ins Auge 
fassen. Ich sage noch einmal: das Ziel ist vernünftig, 
nur bitte ich dann doch herzlich, wenn Oppositionspoli 
tiker ein solch erstrebenswertes Ziel diskutieren, dann 
auch die Relation zur Wirklichkeit zu suchen und dann 
zu sagen, daß man dieses Ziel nicht wird ohne Steuer 
erhöhungen erreichen können. 
Ich bekunde ganz ausdrücklich als Einzelperson — 
hier nicht mit Bindung für meine Fraktion -—, daß ich 
aus meinen bildungspolitischen Vorstellungen und den 
Daten, die ich zugrunde lege, zum Ergebnis komme, 
daß wir Bildungspolitik mit einer hohen Prioritätsstufe 
in dieser Bundesrepublik und den elf Ländern nicht wer 
den betreiben können mit einer Chance auf wesentliche 
Erfolge, die über das, was wir bisher erreicht haben, 
hinausgehen, ohne eine Steuererhöhungspolitik ins Auge 
zu fassen. Ich habe in dem ersten Gespräch, das ich mit 
anderen mit Bundesminister Leussink führen konnte, 
ihm diese meine Auffassung ganz deutlich unterbreitet. 
Alles andere ist Illusion; denn solche Forderungen, 
solche vernünftigen Forderungen — ich deklariere es 
noch einmal als solche — haben wir auch im sozialen
	        

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