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Deutsche Kolonial-Ausstellung 1896 / Meineke, Gustav (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsche Kolonial-Ausstellung 1896 / Meineke, Gustav (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Erscheinungsverlauf:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Fußnote:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Spätere Titel:
Drucksache
Schlagworte:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1969
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502631
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 937, 21. November 1969

Schnellzugriff

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  • Deutsche Kolonial-Ausstellung 1896 / Meineke, Gustav (Public Domain)
  • Einband
  • Werbung
  • Karten: Deutsche Kolonial-Ausstellung
  • Werbung
  • Titelblatt
  • Gruppe XXIII der Berliner Gewerbe-Ausstellung
  • [Einleitung]
  • Organe der Deutschen Kolonial-Ausstellung
  • Die Erwerbung der deutschen Kolonien
  • Rathschläge für den Besuch der Ausstellung
  • Abbildung: Haupteingang zur Deutschen Kolonial-Ausstellung
  • Der ethnologische Theil
  • 1. Kamerun
  • 2. Togo
  • 3. Kaiser Wilhelmsland und der Bismarck-Archipel
  • 4. Deutsch-Ostafrika
  • 5. Deutsch-Südwestafrika
  • Der wissenschaftlich-kommerzielle Theil
  • Kolonialhalle
  • Exporthallen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichniss der Aussteller
  • Verzeichniss der Inserenten
  • Werbung
  • Farbkarte

Volltext

Gruppe XXIII. Kolonial-Ausstellung 55 
Bettelhaftigkeit. Neuerdings wird der Versuch gemacht, diese Leute zum 
Waffendienst heranzuziehen. Die erste Quote der wehrpflichtigen Bastards ist 
bereits ausgebildet und damit ein sicherer Grund gelegt, um für den Fall eines 
Krieges eine Hilfstruppe heranzubilden. 
Dornkraal mit Oehsenwagen. 
Unter den Ausstellungsobjekten, welche mit dem Leben des Europäers 
in Südwestafrika verknüpft sind, ist vorerst der in einem Dornkraal, wie 
er zum Schutze gegen Vieh und Menschen errichtet wird, untergebrachte 
Ochsenwagen der genaueren Betrachtung werth, denn er ist das Haupt- 
Verkehrsmittel in den Theilen Südafrikas, welche noch nicht von Eisen 
bahnen durchzogen sind. 
Die Wagen sind auf ausserordentlich kräftig gebauten Untergestellen - 
einfachster Konstruktion aufgebaut. Die Radfelgen sind gut handbreit, 
die Speichen wenigstens faustdick, ein flngerstarkes Eisenband schützt den 
Holzbau. Die Hinterräder sind l*/a m ™ Durchmesser, die Vorderräder 
1 m hoch. Darauf erhebt sich ein Kasten von 4 m Länge und 2 m 
Höhe, der halbkreisförmig mit wasserdichtem Plantueh überdeckt ist. Die 
Stelle des Bockes nimmt die „Vorkiste“ ein, mit einem Hängeschlosse verschliess- 
bar, in welcher Essgeräthe geborgen werden. Die vordere Hälfte des Wagens 
trägt in etwa ein Drittel Höhe eine zum Herausnehmen eingerichtete „Kaddel“, 
die schon erwähnte Bastard-Matratze, die für zwei Personen Liegeraum gewährt. 
An den inneren Seitenwänden des Wagens sind einige Taschen aus Segeltuch zur 
Aufnahme von Toilettegegenständen, Weinflaschen, Landkarten, Tabak und anderen 
kleinen Habseligkeiten vorhanden. Die Fracht ist im Schiff und im Hinterraum 
des Wagens fest verstaut ; auf dem Hinterbrett stehen ein bis zwei Wasserfässer 
fest verschnürt oder verklammert. Zu beiden Seiten ist je eine Seitenkiste an 
gebracht, die das Koch- und Essgeschirr für das Wagenpersonal. Reservezug 
riemen und anderes mehr enthalten. Eine Schosskelle unterhalb des Wagens birgt 
Decken und Essvorräthe des Personals. Eine nach oben und unten bewegliche 
Deichsel trägt an der Spitze ein langes Trektau, aus Ochsenleder, Ketten oder 
Drathseil gefertigt, das lang genug ist für 18 — 20 Trekochsen. Ueber je zwei 
Ochsen wird ein kunstloses Joch gelegt, das aus einer Stange mit vier verschieb 
baren Jochscheiten besteht. An den Jochscheiten sind die Ochsenstrippen befestigt, 
die dem Thiere um die Kehle gelegt werden. Die Ochsen ziehen also mit dem 
Nacken. Ein derartiger Ochsenwagen stellt sich in der Kapkolonie auf rund 
2000 Mark, neuerdings hat man die Ochsenwagen in Deutschland angefertigt, die 
sich bedeutend billiger stellen. Für reguläre Führung und Bedienung einer 
solchen Transportmaschine gehören drei Mann, der Treiber, meistens ein Bastard, 
welcher die grosse Ochsenpeitsche von 6 m Länge, welche an einem 4 m langen 
Bambusschaft befestigt ist, handhabt, der Leiter, dessen Aufgabe darin besteht, 
das vorderste Ochsenpaar richtig zu dirigiren, und der Viehtreiber, welcher auf 
die Reserve-Trekochsen und Schlachtvieh zu achten hat. Die Zahl der Ochsen 
ist verschieden, sechs bis neun Ochsenpaare ist das gewöhnliche, zuweilen geht 
man noch darüber hinaus. Die Bedürfnisslosigkeit der Damara-Ocbsen ist bekannt, 
besonders sind sie zur Ueberwindung grosser wasserloser Strecken sehr geeignet. 
Die Unkosten, welche die Anschaffung und Instandhaltung des Wagens, die Be 
schaffung des Gespannes, die Löhnung und Beköstigung der Bedienungsmannschaft 
und endlich die Dauer und das Risiko der Reise verursachen, sind der Grund 
für die Höhe der Frachtpreise. Diese betrugen früher von der Küste bis Wind- 
hoek (Weglänge etwa 860 Kilometer, also wie von Berlin nach Kassel) für den 
englischen Gentner = rund 45 Kilogramm 14 Mark, sind seitdem noch gestiegen 
und erreichten während des Krieges mit Hendrik Witboois Hottentottenstamm 
25—30 Mark für obiges Gewicht. 
Das „Hartebeesthaus“, 
scherzhaft so genannt nach der „Hartebeest-Antilope“ (alcelaphus caama), 
ist die erste Unterkunft, welche sich die Buren oder Europäer in dem
	        

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