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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1913 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Senat
Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Subseries:
Teil 5, Gesundheitswesen
Other titles:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Gesundheitswesen
Publication:
Berlin 1967
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1953-1967
ZDB-ID:
3061746-7 ZDB
Previous Title:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 5, Gesundheitswesen
Succeeding Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 4, Arbeit, Soziales, Familie, Jugend und Gesundheit
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1959
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15430124
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1913 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 33. Jahrgangs, 1913.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103

Full text

Nr. 44. 
Zentralblatt der Bauverwaltung. 289 
INHALT: Paul Hartung t- — Neue evangelische Kirche in Schneidemühl. (Schluß.) — Vermischtes- .Ehrung Wäsomanns. — .Wettbewerbe um Entwürfe für 
die Schiffbarmachung des Rheins von Basel bis in den Bodensee und zu einer Kreuzweganlage in Sierenz i. Elsaß. — Führung «tos Titels „Diplom 
ingenieur“. —- Baugesteins - Prüfung. — Eisenbahnen Transkauknsiens und der Kraftwagenverkehr auf der Qeorginischen Heerstraße^ hoher scnau. 
[Alle Rechte Vorbehalten.] 
Paul Hartung f. 
Bin schwerer Verlust hat die Bauabteilung des Kriegsministeriums 
betroffen: der Geheime Oh erb au rat Hartung, der ihr seit neun Jahren 
angehört hat, ist am 12. Mai d. J. verstorben. 
Paul Hartung war am 6. August 1847 geboren. Seine Geburts 
stätte war die Reichshauptstadt, die ihm nach dem Abschluß eines 
pflichttreuester Arbeit gewidmeten und durch so manche wohl 
verdienten Erfolge gekrönten Lebens 
laufs auch zur Grabstätte werden sollte. 
Den Schulunterricht genoß er auf der 
Luisenstädtischen Realschule und auf 
dem Friedrich - Wilhelms - Gymnasium. 
Nachdem er das Baufach als Beruf er 
wählt, war er zunächst unter Adlers 
Leitung als Baueleve beim Bau der 
Thomaskirche beschäftigt. Nach voll 
endetem Studium an der Berliner Bau 
akademie legte er im Jahre 1873 die 
Bauführerprüfung ab. Jetzt zog es ihn. 
nach einer kürzeren Beschäftigung bei 
der Eisenbahndirektion Hannover, nach 
Süddeutschland, wo er im wieder- 
gewonnenen Reichsland und in Baden 
während des größten Teils seiner beruf 
lichen Laufbahn tätig war, und zwar 
zunächst nach Konstanz, wohin er auch 
nach der im Jahre 1879 abgelegten Bau 
meisterprüfung zurückkehrte, um den 
Neuhau des Garnisonlazaretts zu leiten. 
Dort gründete Hartung sich ein 
eigenes Heim, das, in harmonischer Ver 
bindung des Nordens mit dem Süden 
unseres deutschen Vaterlandes, ihn, den 
Berliner, mit seiner Gattin, deren Heimat 
die Ufer des Bodensees, zu glücklichster 
Ehe vereinte und das durch die frei 
gebig gewährte Gastlichkeit auf alle, die 
in diesem Hause verkehrten, stets einen 
besonderen Reiz ausgeübt hat. 
Nach Abschluß der Tätigkeit in 
Konstanz folgte eine solche in Saar 
gemünd Und sodann eine längere Be 
schäftigung als Hilfsarbeiter bei der Inten 
dantur des NIV. Armeekorps in Karls 
ruhe. Mit der Ernennung zum Garnisonbauinspektor im Jahre 1887 
wurde Hartung die Lokalbauheamtenstelle II in Metz und später die 
jenige in Freiburg i. Br. übertragen. In beiden Orten fand er ein Feld 
umfangreichen Schaffens. Daß er während seiner Wirksamkeit in 
Freiburg sich großer Achtung erfreut hat, beweist der Umstand, daß 
der damalige Divisionskommandeur und seine Gemahlin, Ihre König 
lichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin von Baden, Ver 
anlassung genommen haben, an die Witwe ein Beileidstelegramm 
richten zu lassen, in dem die Verdienste des Heimgegangenen in 
wärmsten Worten anerkannt und das Bewahren eines treuen Gedächt 
nisses zum Ausdruck gebracht werden. 
Die Tätigkeit Hartungs in Süddeutschland schloß mit dem 
Jahre 1898 ab. Er kehrte nunmehr, und zwar als Intendantur* 
und Baurat bei der Intendantur der Militärischen Institute in 
seine Heimat zurück, die er nicht mehr verlassen sollte. Denn die 
in seinem Berufe erworbene praktische Befähigung und sein erfolg 
reiches Wirken in den einzelnen Stufen seiner dienstlichen Lauf 
bahn veranlaßten seine Berufung in 
die Bauabteilung des Kriegsmini 
steriums, zunächst zur Vertretung, so 
dann, seit 1905. als Geheimer Baurat 
und Vortragender Rat, von 1909 ah 
als Geheimer Oberbaurat. Hier hat 
er seine bewährte Kraft den Bau 
ausführungen für Traindepots, Verwal- 
tungs- und Dienstwohngebäude. Garni 
son Waschanstalten , hauptsächlich aber 
den Bauten für di«? Medizinalabteilung 
widmen können. Von einer größeren 
Zahl der hier in Betracht kommenden 
Lazarett ne uhauten seien nur diejenigen 
in Trier, Darmstadt, Koblenz, Gera, 
Wiesbaden, Metz genannt. Auch darf 
seine amtliche Tätigkeit hei den Neu 
bauten für die Kaiser-Wilhelms-Aka 
demie und das Offizierheim Taunus in 
Falkensteiri nicht unerwähnt bleiben. 
So ist Hartung durch vier Jahrzehnte 
als Ballbeamter der Heeresverwaltung 
erfolgreich tätig gewesen. Seine Ver 
dienste wurden durch Verleihung preußi 
scher, sächsischer und badischer Orden 
anerkannt. 
Aber nicht nur als Bauheamter, 
sondern auch mit der Waffe hat Har 
tung seinem Vaterlande in Krieg und 
Frieden treu gedient. Der Feldzug von 
1870/71 rief auch ihn zu den Fahnen. 
Er nahm beim 1. Brandenburgischen 
Dragoner - Regiment Nr. 2 an den 
Schlachten von Vionville, Gravelotte 
und Le Maus teil. Dem militärischen 
Dienst hat er mit besonderem Eifer 
obgelegen , bis zu seinem im Jahre 1882 
als Leutnant der Landwehr-Kavallerie erfolgten Ausscheiden. 
Schweren Herzens vermissen alle, die mit Paul Hartung in 
und außer Dienst in Berührung getreten waren, den gewissen 
haften, diensteifrigen und treuen Beamten, den lieben Kollegen, 
den braven Menschen. Sein ruhiges und entgegenkommendes 
Wesen, seine wohltuende Liebenswürdigkeit und die Lauterkeit 
seiner Denkungsart waren hervorstechende Eigenschaften seines 
Charakters. Sie haben ihm. wo ai^chr 'immer er während seiner 
Laufbahn tätig war, in besonderem Maße Beliebtheit und 
Freundschaft erworben. Ein ehrendes Andenken ist ihm ge 
sichert. A. 
Neue evangelische Kirche 
Die Abb. 9 bis 13 geben zusammen mit Abb. 2 (Seite 282) eine Vor 
stellung vom Inneren der Kirche. Der Aufbau des Altars (Abb. 9 u. 10) 
besteht nur in einem auf einer Predella ruhenden, zum Teil durchbrochen 
geschnitzten Rahmen, der ein von der Malerin Frl. Klara Hensel in 
Berlin geschaffenes, den Heiland in Gethsemane darstellendes Altar 
gemälde umschließt. Seitlich sind bis etwa zur halben Höhe des 
Bildes golddurehwirkte Teppiche aufgehängt. — Wegen ihrer Ver 
bindung mit der Sakristei hat die Kanzel (Abb. 11) eine langgestreckte 
rechteckige Form erhalten. Die Brüstung besteht aus Eichenholz, ist 
mit zum Teil durchbrochenem Schnitzwerk geschmückt und bemalt. 
Von dem Anbringen eines Schalldeckels ist Abstand genommen 
worden, ohne daß sich Mißstände gezeigt haben. — Der Taufstein 
(Abb, 12) ist aus Wesersandstein gefertigt, kräftige Maßwerkgliederung 
umschließt den in Kelchform gehaltenen Kern. Das Orgelwerk der 
Kirche umfaßt 36 klingende Stimmen, verteilt auf zwei Manuale 
und ein Pedal, mit annähernd 2000 tönenden Pfeifen. Das Gehäuse 
gliedert sich in zwei große seitliche Türme und einen kleineren Mittel 
turm, gekrönt von Giebeln, Fialen und Wimpergen. Das Werk 
kostete rd. 10 000, das Gehäuse 2000 und die Bemalung 350 Mark. 
in Sclmeidemiihl. (Schluß.) 
Das Innere der Kirche ist durch die Gebr. Linnemann in 
Frankfurt a. M. ausgemalt worden, angemessen farbig, ohne bunt zu 
werden. Bedeutsamen Schmuck hat besonders der Altarraum mit 
der Triumphbogen wand erhalten (Abb. 10). Auf letzterer sind in einer 
breiten Frieszone die Symbole des Heilandes und der vier Apostel 
zur Darstellung gebracht. Die Kappen des Chorgewölbes zeigen teils 
Rosen in Rankenwerk, teils aufgestreute Sterne. Den hohen Sockel 
bildet ein aufgemalter Teppich mit darüber befindlicher Maßwerk 
galerie. Aus der in der Hauptsache in Grau (Schwarz), Rot und 
Gelb gehaltenen Umgebung hebt sich das goklgerahmte Altarbild in 
dunklen, blauen und grünen Tönen wirkungsvoll heraus. 
Die Fenster des Chores sind mit figürlichen Darstellungen eben 
falls aus der Werkstatt der Gehr. Linnemann ausgestattet. Im Mittel 
fenster thront Christus, von Johannes dem Apostel und Johannes 
dem Evangelisten, nach welchen beiden die Kirche ihren Namen er 
halten hat, in den Seitenfenstem begleitet. Im Schiffe sind die Rippen 
durch bestimmtere Farben liervorgehoben, die weiß gestrichenen Kappen 
sind nur stellenweise leicht mit Rankenwerk belegt. Die Architektur 
teile und die unteren Wandflächen haben eine graue Färbung mit
	        

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