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Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain) Ausgabe 1834 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Dates of Publication:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Note:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Succeeding Title:
Drucksache
Keywords:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1960
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 AbgH 6:3.WP
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 457, 26. Februar 1960

Contents

Table of contents

  • Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain)
  • Ausgabe 1834 (Public Domain)
  • No 1, 4. Januar 1834
  • Außerordentliche Beilage zum Berliner politischen Wochenblatt
  • No 2, 11. Januar 1834
  • No 3, 18. Januar 1834
  • No 4, 25. Januar 1834
  • No 5, 1. Februar 1834
  • No 6, 8. Februar 1834
  • No 7, 15. Februar 1834
  • No 8, 22. Februar 1834
  • No 9, 1. März 1834
  • No 10, 8. März 1834
  • No 11, 15. März 1834
  • No 12, 22. März 1834
  • No 13, 29. März 1834
  • No 14, 5. April 1834
  • No 15, 12. April 1834
  • No 16, 19. April 1834
  • No 17, 26. April 1834
  • No 18, 3. Mai 1834
  • No 19, 10. Mai 1834
  • No 20, 17. Mai 1834
  • No 21, 24. Mai 1834
  • No 22, 31. Mai 1834
  • No 23, 7. Juni 1834
  • No 24, 14. Juni 1834
  • No 25, 21. Juni 1834
  • No 26, 28. Juni 1834
  • No 27, 5. Juli 1834
  • No 28, 12. Juli 1834
  • No 29, 19. Juli 1834
  • No 30, 26. Juli 1834
  • No 31, 2. August 1834
  • No 32, 9. August 1834
  • No 33, 16. August 1834
  • No 34, 23. August 1834
  • No 35, 30. August 1834
  • No 36, 6. September 1834
  • No 37, 13. September 1834
  • No 38, 20. September 1834
  • No 39, 27. September 1834
  • No 40, 4. Oktober 1834
  • No 41, 11. Oktober 1834
  • No 42, 18. Oktober 1834
  • No 43, 25. Oktober 1834
  • No 44, 1. November 1834
  • No 45, 8. November 1834
  • No 46, 15. November 1834
  • No 47, 22. November 1834
  • No 48, 29. November 1834
  • No 49, 6. Dezember 1834
  • No 50, 13. Dezember 1834
  • No 51, 20. Dezember 1834
  • No 52, 27. Dezember 1834
  • Contents

Full text

Außerordentliche Verlage 
z » m 
Berliner politische n Wochenblatt. 
1. Berlin, den 4tcn Januar. 1834. 
mittel verloren. Jedermann weiß, daß sich dieß Alles 
durch die seitdem eingetretenen Territorial-Veränderun- 
gen wesentlich, und zwar zum entschiedenen Vortheile 
des Kaiserhauses geändert hat. — Eben so waren die 
inneren Verhältniße ungünstiger als in unseren Tagen, 
da nahmentlich der von 178S bis 1791 gegen die Pforte 
geführte Krieg zu bedeutenden Anstrengungen nöthigte, 
für welche sich keine Entschädigung fand. 
Preussen enthielt damals ungefähr auf einem 
Flächenraume von 3500 Quadratmeilen eine Bevölke- 
rung von 5£ Millionen Einwohner, während jetzt drei 
zehn Millionen auf einem Areal von fünftausend Qu. 
M. gezählt werden. Das deutsche Reich an Boden- 
fläche nur wenig größer als jetzt der deutsche Bund, 
zerfiel in mehr als dreihundert Herrschaften, der letztere 
zählt nur 38 Mitglieder, von denen die vier bedeutend 
sten im südwestlichen Deutschland, (Baiern, Würtcm- 
bcrg, Baden, Hessen-Darmstadt) eine Masse von 2300 
Quadratmcilen mit 7,700,000 Einwohner bilden. Wie 
wichtige Territorial-Acquisilionen Russland seit dem 
Jahre 1792 gemacht, ist bekannt, noch beträchtlicher 
aber der Zuwachs an materieller Kraft, welcher aus 
Verbesserungen der inneren Verhältniße hervorgegangen, 
nur möchte cs schwierig seyn, beides in bestimmten 
Zahlen auszudrücken. Die Veränderungen in dem Be, 
sitzstande der Könige von Sardinien und der Nie 
derlande sind weniger beträchtlich, ersterer hat Genua 
erworben, letzterer wichtige Colonien aufgeben müßen, 
als deren Aequivalent zum Theil Belgien betrachtet ward, 
welches dann in der Folge für ihn ebenfalls verloren 
gegangen ist. 
Die finanzielle Lage aller dieser Staaten war im 
Allgemeinen betrachtet, i. I. 1792 ohne Zweifel günsti 
ger als in unseren Tagen, wo das „Staatsschuldenwe- 
scn" überall zu hoher Vollkommenheit ausgebildet ist. 
Der schwere Druck einer eisernen Zeit, der so lange auf 
Europa lastete, erklärt diese Erscheinung vollständig. 
Gehen wir zu der Betrachtung über, welche Streit 
mittel die genannten Staaten ftühcrhin zu verwenden 
hatten, über welche sie dermalen gebieten. 
Frankreichs stehendes Heer betrug i. 1.1792 höch 
stens 150,000 Mann, wozu noch in demselben Jahre 
etwa 100,000 freiwillige Nationalgarden kamen. Un 
ter der Schreckensreqierung stieg die Anzahl der Bewaff 
neten bis auf eine Million. — Die jetzige französische 
Armee mag etwa 300,000 wirkliche Combattanren be 
tragen, von denen nach Abzug der Depots, der Besa 
tzungen in Algier und den Colonien, vielleicht 200,000 
die Grenze überschreiten können. Nimmt man an, daß 
es der Regierung gelänge 200,000 Mann Nationalgar. 
den zu mobilisiren, und die Hälfte davon zur Theilnahme 
an dem Kriege in der Fremde zu bestimmen (die andere 
Hälfte ist unbedingt zur Besetzung der Festungen 
nöthig) so ergiebt sich eine Streitmasse von drci- 
mahl hunderttausend Mann; dabei ist aber vor 
ausgesetzt, daß die beträchtlichen Armeccorps, welche man 
bisher in den Provinzen des Westens und Südens auf 
stellen zu müßen glaubte, von dort weggezogen werden 
können. Von dem inneren Zustande des Heeres ist frü 
her in diesen Blattern (No. 34 und 35 des Jahrgangs 
1833) die Rede gewesen. 
Ueber den Bestand der belgischen Armee existircn 
abweichende, und zum Theil sehr übertriebene Angaben; 
wir glauben die Würde der neuen Monarchie nicht 
durch die Annahme zu verletzen, daß sie höchstens 60 000 
Mann verwendbar haben könne. Ihre Proben haben 
dieselben in dem kurzen Feldzuge von 1831 abgelegt. 
Die etatsmäßige Stärke des oesterreichischen 
Heeres betrug im Jahre 1792 ungefähr 270,000 Mann; 
da aber ein sehr beträchtlicher Theil desselben in dem 
Kriege gegen die Pforte verwendet worden war, und — 
weniger durch das Schwert der Feinde, als durch ver 
heerende Krankheiten — bedeutende Verluste erlitten 
hatte, die schwerlich bereits ersetzt seyn konnten, so ist 
anzunehmen baß die Zahl der wirklich Streitfähigen 
weit hinter jener Summe zurückblicb. Jetzt kann die 
im Frieden bestehende Armee zu dreimal hundert tau 
send Mann berechnet werden, welche die Regierung im 
Falle des Bedarfs augenblicklich mit etwa zwcimahl 
hunderttausend Mann vollkommen ausgebildeter Trup 
pen jll vermehren vermag. Die Mittel dazu liegen 
theils in den Landwehrbataillonen, theils in der Mili- 
tairgrenze, deren Wichtigkeit man aus dem Umstande 
ermessen möge, baß sie bei den neuen Rüstungen des 
Jahres 1815 über 62,000 Mann lieferte. 
Die preussische Armee enthielt damals gegen 
190,000 MannFeldtruppcn, deren Ergänzung bei einem lan. 
gen und blutigen Kriege Schwierigkeiten finden konnte. 
Die dermalen verwendbare Macht ist, unabhängig von 
den Fcstungöbesatzungen und Depots auf 300,000 Mann 
zu schätzen, und ihre Ergänzung unter allen Umständen 
durch die allgemeine Verpflichtung zum Kriegsdienste 
gesichert, von der man sagen darf, daß sie bereits in 
die Sitten und Gewohnheiten der Nation übergegangen. 
Die größte Metamorphose, und zwar entschieden zum 
Bessern, hat ohne Frage die vormalige deutsche Reichs 
armee erfahren, welche aus den Beiträgen von mehr 
als dreihundert großen, mittleren, kleinen und kleinsten 
Staaten zusammengesetzt, das bunteste, incohärenteste und 
zum Theil unkriegerischste Allerlei bildete, welches je den 
Nahmen eines Heeres geführt. Scheidet man die Con. 
lingenke der größeren Machte davon aus, so zerfiel der 
Ucberrcst in zwei höchst verschiedene Hälften: die eine, 
(Hanoverancr, Hessen - Casscler, Draunschweiger u. s. w.) 
halte unter dem Herzoge Ferdinand den siebenjährigen 
Krieg mit Ehre und Glanz durchgekämpft, und zum 
größten Theile auch nachher wieder, in englischem Solde, 
Gelegenheit zu Erfahrungen gefunden; für die andre 
Hälfte war, mit wenigen Ausnahmen jener Krieg keine 
Quelle des Ruhms, und seitdem der Tempel des Janus 
geschlossen gewesen. Jene hätten einen trefflichen Kern 
für die übrigen bilden können, als die erschöpfte Lang 
mut^ des Reichstages im Jahre 1793 die Aufstellung 
des Tripli gebot, allein sie wurden in englischen Sold 
überlassen, fochten in den Niederlanden, und haben ihre 
südlichen Brüder niemals gesehen. Das Zusammen 
schmelzen der dreihundert Tcrritorialhoheiken in eine ge 
ringe Anzahl größerer Staatskörper vertilgte die Wur 
zel dieses Uebelstandes, die Praxis in den Kriegen Na 
poleons und der Jahre 1813 — 1815 machte die neu 
geschaffenen Truppenkörpcr kricgsgeübt, und gewährte 
ihnen Selbstvertrauen, durch die Beschlüße des deutschen 
Bundes wurde dafür gesorgt, daß das Heer desselben 
ein Achtung gebietendes sey. Während sonst das drei 
fache Contingent mit Einschluß des österreichischen und 
preussischen 120,000 Mann betrug, stellt jetzt der Bund 
über dreimahl hunderttausend Mann. 
Die Armee des Königs von Sardinien mochte 
im Jahre 1792 funfzigtausend Mann betragen, ihre je;, 
zige Kriegsstärke ist siebenzigkausend; über die inneren Ver 
hältniße derselben finden sich in No. 24. des Jahr 
gangs 1833 dieser Blätter einige Andeutungen. Hol- 
land unterhielt damals eine Streitmacht, die zu 40,000 
Mann angegeben ward, diese Zahl aber bei weitem 
nicht erreichte; überhaupt war das gestimmte Kriegs 
wesen der Republik während eines fünf und vierzigjäh 
rigen Friedens in traurigen Verfall gerathen, und die 
meist nach den Unruhen von 1786 in Sold genomme 
nen deutschen und Schwcizertruppcn bildeten den Kern 
einer Streitmacht, deren vaterländischer Theil nur durch 
Anwerbung ergänzt werden konnte. Wie dieselbe nach 
den Ercignißen des Jahres 1813 auf ganz anderen 
Grundlagen rcconsiruirt, wie sie darauf durch die bclgl. 
sche Empörung auf allen Seiten von Verrath umspon-
	        

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