Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1895 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1895 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Dates of Publication:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Note:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Succeeding Title:
Drucksache
Keywords:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1960
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 AbgH 6:3.WP
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 455, 12. Februar 1960

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1895 (Public Domain)
  • No. 1 (1), 5. Januar 1895
  • No. 2 (2), 5. Januar 1895
  • No. 3 (3-13), 5. Januar 1895
  • No. 4 (18-24), 12. Januar 1895
  • No. 5 (26), 14. Januar 1895
  • No. 6 (27-38), 19. Januar 1895
  • No. 7 (41), 26. Januar 1895
  • No. 8 (42-49), 26. Januar 1895
  • No. 9 (52), 2. Februar 1895
  • No. 10 (53-74), 2. Februar 1895
  • No. 11 (98), 8. Februar 1895
  • No. 12 (99-109), 9. Februar 1895
  • No. 13 (113-123), 16. Februar 1895
  • No. 14 (126-137), 23. Februar 1895
  • No. 15 (138), 25. Februar 1895
  • No. 16 (139-146), 2. März 1895
  • No. 17 (150), 4. März 1895
  • No. 18 (151-160), 9. März 1895
  • No. 19 (162), 11. März 1895
  • ad No. 20 (170-195), 16. März 1895
  • No. 21 (196), 18. März 1895
  • No. 22 (197-206), 23. März 1895
  • No. 23 (210), 25. März 1895
  • No. 24 (211), 28. März 1895
  • No. 25 (212-223), 30. März 1895
  • No. 26 (227-236), 6. April 1895
  • No. 27 (240-251), 13. April 1895
  • No. 28 (255-263), 20. April 1895
  • No. 29 (265), 22. April 1895
  • No. 30 (266), 23. April 1895
  • No. 31 (267), 24. April 1895
  • No. 32 (268-277), 27. April 1895
  • No. 33 (280), 29. April 1895
  • No. 34 (281), 1. Mai 1895
  • No. 35 (282-299), 4. Mai 1895
  • No. 36 (303-311), 11. Mai 1895
  • No. 37 (317-322), 18. Mai 1895
  • No. 38 (360-376), 25. Mai 1895
  • No. 39 (379-391), 25. Mai 1895
  • No. 40 (392-405), 8. Juni 1895
  • No. 41 (408-421), 15. Juni 1895
  • No. 42 (444-469), 22. Juni 1895
  • No. 43 (478), 24. Juni 1895
  • No. 44 (479-482), 8. August 1895
  • No. 45 (483), 10. August 1895
  • No. 46 (484), 31. August 1895
  • No. 47 (485-526), 31. August 1895
  • No. 48 (539-550), 7. September 1895
  • No. 49 (571-579), 14. September 1895
  • No. 50 (583-598), 21. September 1895
  • No. 51 (604-617), 28. September 1895
  • No. 52 (620-633), 5. Oktober 1895
  • No. 53 (636), 8. Oktober 1895
  • No. 54 (637-641), 12. Oktober 1895
  • No. 55 (644-661), 19. Oktober 1895
  • No. 56 (666-673), 26. Oktober 1895
  • No. 57 (678-693), 2. November 1895
  • No. 58 (698-706), 9. November 1895
  • No. 59 (735-754), 16. November 1895
  • No. 60 (758-772), 23. November 1895
  • No. 61 (774-783), 30. November 1895
  • No. 62 (788-801), 7. Dezember 1895
  • No. 63 (822), 14. Dezember 1895
  • No. 64 (823-839), 14. Dezember 1895

Full text

399 
Da das neue Siechen Haus eine besondere Heizung mit eigener Kessel 
anlage erhalten soll, ist ei» Mehrbedarf an Dampf nur für die beiden 
Küchen erforderlich. Zu diesem Zweck genügt nach dem Gutachten 
des städtischen Ingenieurs für Heiz- k. Anlagen die Beschaffung eines 
einzigen neuen Dampfkessels. 
Behufs Unterbringung des neuen Kessels muß das Kesselhaus 
um 3 m in der Länge erweitert werden. 
IV. Sonstige Nebenanlagen und Insgemein. 
Um eine bequeme Verbindung des neuen Siechenhauses mit den 
übrigen Anstaltsbauten für Fußgänger und zum Transport der 
Wäsche und Speisen herzustellen, soll die Verbindungshalle zwischen 
den alten Siechenhäusern beseitigt werden. Das vom Abbruch ge 
wonnene Material wird, soweit es brauchbar ist, zur Abänderung 
der Eingänge zu den alten Sichenhäusern und zum Bau des neuen 
Siechenhauses verwendet werden. 
Die Verbindungswege nach dem neuen Siechenhause werden am 
besten gleich dem vorhandenen Fahrwege, der das Hospital vom 
Siechenhause trennt, in gestampftem Asphalt herzustellen sein. 
Das unbebaute Terrain wird im Anschluß an die vorhandenen 
Gartenanlagen bepflanzt und mit Kieswegen versehen werden. 
An der nordwestlichen Spitze des Grundstücks verbleibt noch ein 
Bauplatz für ein später etiva noch zu erbauendes Nebengebäude. 
Der neu bebaute Gruudstückstheil, der au der Prenzlauer Allee 
bereits mit einem schmiedeeisernen Gitter zwischen massiven Pfeilern 
abgeschlossen ist, erhält an der Diesterwegstraße ein gleiches Gitter, 
an der Stargardterstraße dagegen in Rücksicht auf die gegenüber 
liegende Gasanstalt am besten eine volle massive Mauer. Der Bau 
grund ist, wie durch Ausgrabungen festgestellt ivorden ist, durchweg 
günstig. 
Die Gesammtkosten der Erweiterung betragen nach den Kosten" 
anschlügen 1 045,000 M oder bei einer Zahl von 448 Betten rot. 
2 333 M für das Bett, während der ursprüngliche Entwurf bei einer 
Zahl von 340 Betten 900 000 M Kosten erforderte oder pro Bett 
2 647 M. 
Der Stadtbauinspektor 
gez. Dylewski. 
Gelesen. 
Berlin, den 14. Juni 1895,. 
Der Stadtbaurath Der Stadt-Bauinspeklor 
Blankenstein. Streichelt. 
450. Antrag. 
Die Unterzeichneten beantragen, 
die Stadtverordneten-Versammlung wolle beschließen, 
den Magistrat zu ersuchen, ihr die von dem Herrn Ma 
gistrats-Vertreter in der Sitzung am 8. November v. I. 
in Aussicht gestellte Vorlage, betteffend die Reforni der 
Gewerbesteuer, mit thunlichster Beschleunigung zugehen 
zu lassen, damit die Reform möglichst am 1. April 1896 
in Kraft freien kann. 
Berlin, den 20. Juni 1895. 
Ullstein. 
Bracke. Deter. Dinse. Fasquel. Foersterling. Frick. 
Hätt. Kalisch. Ladewig. Mühlberger. Pincussohn. 
Plischke. vr. Preuß. Riemer. I>r. Rüge. Weiß. Witkowski. 
Wunder. 
4SI. Vorlage (J.-Nr. 70 Sch. 95,) — zur Kenntnisnahme , 
betreffend die von dem Magistrat an den Herrn 
Unterrichts-Minister gerichtete Vorstellung »vegen Be 
freiung der Kinder der aus der LandeS-Kirchc aus 
getretenen Personen von dem Religionsunterricht in 
den städtischen Gemeindeschulen. 
Unter Bezugnahme auf den Beschluß vom 27. September 1894 
(Prot. Nr. 8II) übersenden wir anliegend Abschrift einer an den 
Herrn Unterrichts-Minister unsererseits gerichteten Vorstellung zur 
Kenntnißnahme. 
Berlin, den 18. Juni 1895. 
Magistrat hiesiger König!. Haupt- und Residenzstadt. 
Zelle. 
I Zu Nr. 451. 
Abschrift Berlin, den 18. Juni 1995. 
Euer Excellenz 
halten ivir uns für verpflichtet, Folgendes ganz gehorsamst oorzu 
tragen: 
Bis zum Juni 1893 sind die uirsere Gemeindeschulen besuchenden 
Kinder solcher Personen, welche nach dem Gesetze vom 14. Mai 1873 
aus der Landes Kirche ausgetreten sind, insbesondere also die Kinder 
von Dissidenten auf Antrag der Ellern von der Theilnahme an dem 
Religionsunterricht der Gemeindeschule befreit worden. 
Durch Verfügung vom 8. Juni 1893 hat jedoch das Königliche 
Provinzial-Schul-Kollegium Hierselbst unserer Schul Deputation einen 
Erlaß Euer Excellenz Amtsvorgängers, des Herrn Grafen von Zedlitz 
vom 16. Januar 1892 zur Kenütnißnahme und Beachtung mitgetheilt, 
nach welchem der Vater eines schulpflichtigen Kindes selbst dann, 
wenn er für seine Person einer staatlich anerkannten Religions 
Gesellschaft nicht angehört, gleichwohl verpflichtet sein soll, das Kind 
an dem Religions Unterricht in der öffentlichen Volksschule theil- 
nehmen zu lassen, sofern er nicht den Nachweis erbringt, daß für den 
religiösen Unterricht des Kindes anderweil nach behördlichem Ermessen 
in ausreichender Weise gesorgt ist. 
Seitdem ist unsere Schul Deputation genöthigt, da das König 
liche Provinzial-Schul-Kollegium den von den Jugeudlehrern der 
hiesigen Dissidenten-Gemeindeu beabsichtigten Religions-Unterricht nicht 
gestattet und es demgeniäß den Mitgliedern dieser Gemeinden an 
einem Ersatzunterricht fehlt, die hiesigen Dissidenten durch Geldstrafen 
und nöthigenfalls durch Haft dazu zu zwingen, daß sie ihre die Ge 
meindeschulen besuchenden Kinder wider ihren Willen an dem in diesen 
Schulen ertheilten Religions unterricht theilnehmen lassen. 
Dadurch sind Verhältnisse entstanden, welche nicht nur von den 
zunächst betheiligten Personen, sondern von weiteren Kreisen unserer 
Bürgerschaft als schwere Mißstände empfunden iverden. 
Das gegenwärtig neu eingeführte Verfahren ist vor Allem nach 
unserer Ueberzeugung mit dem geltenden Rechte nicht vereinbar, denn 
es widerspricht im Allgenieinen der seit den Zeiten Friedrichs des 
Großen in Preußen herrschenden im Allgemeinen Landrecht und in 
der Verfassung gesetzlich und verfassungsmäßig geivährleisteten Glaubens 
und Gewissensfteiheit, und es verstößt speziell gegen die ausdrückliche 
Bestimmung im g. 11, Allgemeinen Landrechts, Theil II, Titel 12. 
Wenn das Allgemeine Landrecht im §. 2, II. 11 „jedem Ein 
wohner im Staate eine vollkommene Glaubens- und Gewissensfreiheit" 
gestattet und im g. 3 ebenda „Niemanden schuldig erklärt über seine 
Privatmeinungen in Religionssachen Vorschriften vom Staate anzu 
nehmen," und wenn die Verfassungs-Urkunde im Art. 11 die Freiheit 
des religiösen Bekenntnisses gewährleistet, so ist damit deutlich und 
bestimmt ausgesprochen, daß auf religiösem Gebiete ausnahmslos für 
alle Einwohner des Staates, also auch für schulpflichtige Kinder, jeder 
Zwang von Seiten des Staates ausgeschlossen ist, und Niemand, 
also auch kein schulpflichtiges Kind, von Staatswegeu verpflichtet 
Iverden darf, sich in einem bestimmten religiösen Bekenntniß unter 
weisen zu lassen. 
Wenn das Königliche Kammergericht in deni noch niehrfach zu 
erwähnenden Urtheile vom 17. April 1893 demgegenüber auszu 
führen sucht, in den gg. 1—4, A. L. R. II. 11. werden, weil sie in 
dem „von den Rechten und Pflichten der Kirchen und geistlichen Ge 
sellschaften" überschriebenen Titel 11, Theil 11 des Landrechis standen, 
die Glaubens- und Gewissensfreiheit nur den Kirchen und geistlichen 
Gesellschaften gegenüber verkündet, nicht aber auch für den Unterricht 
in einer Religion, so übersieht es, daß diese gg. nach ihrer Ueber- 
schrift (Allgemeine Grundsätze) und nach ihrer Fassung (Einwohner 
des Staates — Vorschriften vom Staate — k.) gerade augenscheinlich 
diejenigen allgemeinen Rechtsgrundsätze feststellen wollten, welche für 
das Verhältniß des Staates zur Religion seiner Einwohner maßgebend 
sein sollten. Wenn dasselbe Urtheil aber ferner die Behauptung auf 
stellt, daß der Vater dadurch, daß sein Kind irgend einen Religions 
unterricht erhält, in der vom Art. 11 der Verfassung gewährleisteten 
Gewissensfteiheit nicht beeinträchtigt werde, so vertritt es eine An 
schauung, die schwerlich von Jemanden, dem seine Religion und die 
Erziehung seiner Kinder am Herzen liegt, getheilt werden kann. 
Und wenn endlich der Miuisterial Erlaß vom 16. Januar 1892 
ausführt, daß eine Verletzung des Art. 11 der Verfassungs-Urkunde 
ausgeschlossen sei, weil dieser Artikel die Religionsfreiheit nur mit der 
Einschränkung gewährleiste, daß dadurch den bürgerlichen und staats 
bürgerlichen Pflichten kein Abbruch geschehe, und weil nach Art. 21, 
Abs. 2 und Art. 24 derselben Verfassungs-Urkunde und g. 75, A. L. R. 
VI. 2 es zu den bürgerlichen Pflichten gehöre, seine Kinder im 
religionsunmündigen Alter nicht ohne Unterricht in der Religion zu 
lassen, so bleibt er doch den Beweis dafür schuldig, daß dieser Unter 
richt in einer vom Staate zu genehmigenden Religion ertheilt 
werden muß. 
Das Gegentheil wird sich aus den Erörterungen zu g. 11, A. L. 
R. II 12 ergeben.
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

1. Nachtrag
1 / 110
2. Nachtrag
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.