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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1964, IV. Wahlperiode, Band II, 24.-44. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1964, IV. Wahlperiode, Band II, 24.-44. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Erscheinungsverlauf:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Fußnote:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Spätere Titel:
Drucksache
Schlagworte:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1960
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502552
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 758 AbgH 6:3.WP
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 800, 30. Dezember 1960

Schnellzugriff

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1964, IV. Wahlperiode, Band II, 24.-44. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (24), 9. Januar 1964
  • Nr. 2 (25), 6. Februar 1964
  • Nr. 3 (26), 20. Februar 1964
  • Nr. 4 (27), 5. März 1964
  • Nr. 5 (28), 19. März 1964
  • Nr. 6 (29), 9. April 1964
  • Nr. 7 (30), 23. April 1964
  • Nr. 8 (31), 14. Mai 1964
  • Nr. 9 (32), 4. Juni 1964
  • Nr. 10 (33), 18. Juni 1964
  • Nr. 11 (34), 2. Juli 1964
  • Nr. 12 (35), 3. Juli 1964
  • Nr. 13 (36), 17. September 1964
  • Nr. 14 (37], 24. September 1964
  • Nr. 15 (38), 8. Oktober 1964
  • Nr. 16 (39), 15. Oktober 1964
  • Nr. 17 (40), 5. November 1964
  • Nr. 18 (41), 19. November 1964
  • Nr. 19 (42), 3. Dezember 1964
  • Nr. 20 (43), 17. Dezember 1964
  • Nr. 21 (44), 18. Dezember 1964

Volltext

286 
31. Sitzung vom 14. Mai 1964 
Müllerburg 
Es folgt lfd. Nr. 13, Drucksache 502: 
Beschluß des Ausschusses für Jugend vom 22. April 
1964 zum Antrag der Fraktion der SPD über Ver 
besserung der Heimerziehung in Berlin, Druck 
sache 456. 
Das Wort zur Berichterstattung hat die Abgeordnete 
Frau Wähler. 
Frau Wähler (CDU), Berichterstatter: Herr Präsi 
dent! Meine Damen und Herren! Der Ausschuß für Ju 
gend hat sich in seinen Sitzungen zweimal mit der Druck 
sache 456, dem Antrag der SPD über Verbesserung der 
Heimerziehung in Berlin, eingehend befaßt. Die Gründe, 
die schon bei der Einbringung des Antrags und in der 
Diskussion hier dargelegt worden sind, sind in den Aus 
schußsitzungen noch erweitert und vertieft worden. Es 
bestand Einmütigkeit darüber, daß es in der Heim 
situation ln Berlin dringend der Änderungen und Ver 
besserungen bedarf, nicht nur was die Qualität der Heim 
erziehung anbetrifft — soll doch der Heimaufenthalt für 
Kinder, die keine eigene Familie haben oder deren eigene 
Familie versagt hat, einen Ersatz für das Elternhaus 
bedeuten —, sondern auch was die Quantität betrifft, 
nämlich die Bereitstellung von Heimplätzen. Es ist noch 
nie in den letzten Jahrzehnten ein solcher Engpaß ge 
wesen wie jetzt. Das trifft nicht nur zu für die Kinder 
und Jugendlichen, die der öffentlichen Erziehung bedür 
fen, also der angeordneten Jugendhilfemaßnahmen oder 
der freiwilligen Ersatzerziehung in einem Erziehungs 
heim, sondern es trifft für alle Kategorien von Kindern 
und Jugendlichen zu, für Säuglinge, für Kleinkinder, für 
schulpflichtige Kinder, Insbesondere für Kinder, die der 
Sonderheimbetreuung bedürfen. 
Es muß also dringend etwas geschehen, und damit der 
Senat tätig werden kann, bedarf es zunächst der An 
nahme dieses Antrages der SPD, der ja einen Auftrag 
an den Senat enthält, dringend tätig zu werden. 
Wir haben im Ausschuß einige geringfügige Erweite 
rungen des Antrages für notwendig gehalten. Wir sind 
uns darüber klar, daß der Auftrag an den Senat bedeu 
ten soll, uns einmal eine Gesamtkonzeption darüber vor 
zulegen, in welcher Weise er diese Mängel abzustellen 
gedenkt, andererseits aber auch, sich zu geeigneten So 
fortmaßnahmen aufzuraffen. Wir können unmöglich 
warten, bis etwa das neue Hauptkinderheim bezugsfertig 
ist; denn das wird frühestens in einigen Jahren der Fall 
sein. Das jetzige, unzureichende Hauptkinderheim aber 
kann diesen Mängeln nicht in geeigneter Weise abhelfen. 
Wir werden wahrscheinlich dazu kommen müssen, zu 
improvisieren, wie wir es auf anderen sozialen Gebieten 
in der Vergangenheit ja auch schon mußten. Ich erinnere 
an die Flüchtlingssituation, die oft von heute auf mor 
gen Improvisation erforderlich machte, ich erinnere auch 
daran, daß wir einmal bei einem besonders starken An 
fall von Erkrankungen und einem besonders fühlbaren 
Bettenmangel in den Krankenhäusern uns in den Win 
termonaten zur Errichtung eines Behelfskrankenhauses 
durchringen mußten, das dann wieder geschlossen wer 
den konnte, als eine normale Situation eingetreten war. 
Wir werden also auf dem Gebiet der Kinderunterbrin 
gung improvisieren müssen, wir werden danach Aus 
schau halten müssen, ob es in Berlin noch Objekte gibt, 
die möglicherweise durch eine Veränderung ihrer Zweck 
bestimmung in kurzer Zeit diesem so dringenden Anlie 
gen nutzbar gemacht werden können. 
Es geht nicht an, daß wir den Kindern das vorenthal 
ten, worauf sie ja nach § 1 des Jugendwohlfahrtsgesetzes 
einen rechtlichen Anspruch haben, nämlich das Erzogen 
werden zu körperlich, geistig und gesellschaftlich voll 
wertigen Gliedern der menschlichen Gesellschaft. Gerade 
diese Kinder, die auf die Hilfe der Allgemeinheit so sehr 
angewiesen sind, machen es erforderlich, daß wir schnell 
und zügig zu Entschlüssen kommen. 
Wir haben deshalb dem Parlament vorzuschlagen, in 
Absatz 1 einzufügen „nach Dringlichkeit geordnet“; denn 
wir sind uns darüber im klaren, daß nicht alle Aufgaben 
auf einmal gemeistert werden können. In diesem Senats 
auftrag muß also das, was das allerdringlichste ist, zu 
erst erfüllt werden. Wir haben es ferner für erforderlich 
gehalten, den Personenkreis, der in der usprünglichen 
Fassung abgegrenzt war auf die Kinder und Jugend 
lichen, die der Erziehungshilfe bedürfen, zu erweitern 
auf alle die Kinder und Jugendlichen, die auch aus ande 
ren Gründen der Heimunterbringung bedürfen. 
Der Ausschuß war einstimmig der Meinung, daß der 
Antrag der SPD in der nunmehr vorliegenden, erweiter 
ten und geringfügig veränderten Form dem Hause zur 
Annahme empfohlen werden sollte. 
(Beifall.) 
Stellv. Präsident Müllerburg: Ich eröffne die Bera 
tung. Das Wort in der Beratung — wird nicht verlangt. 
Wir kommen zur Abstimmung über den Beschluß des 
Ausschusses für Jugend im Wortlaut der Drucksache 502. 
Wer dem Beschluß zuzustimmen wünscht, den bitte ich, 
das Handzeichen zu geben. — Ich bitte um die Gegen 
probe. — Ich stelle einstimmige Annahme fest. 
Wir kommen zu lfd. Nr. 14, Drucksache 506: 
Beschluß des Ausschusses für Wirtschaft vom 
14. April 1964 und des Hauptausschusses vom 
29. April 1964 zum Antrag der Fraktion der CDU 
über Förderungsmaßnahmen für das gestaltende 
Handwerk, Drucksache 323. 
Zur Berichterstattung für den Ausschuß für Wirtschaft 
hat das Wort Herr Abgeordneter Dr. Skrodzki. 
Dr. Skrodzki (CDU), Berichterstatter; Herr Präsi 
dent! Meine Damen und Herren! Der Zweck des Antrags 
der CDU ging dahin, weitere geeignete Förderungsmaß 
nahmen für das gestaltende Handwerk und das Kunst 
handwerk in Berlin zu ergreifen. Der Antrag enthielt 
auch einen Katalog von Förderungsmaßnahmen, die ge 
gebenenfalls in Betracht kommen können. Der Antrag 
ist sowohl dem Ausschuß für Wissenschaft und Kunst 
als auch dem Wirtschaftsausschuß als federführendem 
Ausschuß überwiesen worden. Der Ausschuß für Wissen 
schaft und Kunst hat dazu einige Anregungen gegeben, 
die später in dem Beschluß des Ausschusses für Wirt 
schaft mit verarbeitet worden sind. 
Der Ausschuß für Wirtschaft hat sich in drei Sitzun 
gen sehr eingehend mit dem Antrag beschäftigt und hat 
ihn unter zwei Gesichtspunkten geprüft, einmal unter 
dem Gesichtspunkt, ob überhaupt weitere Maßnahmen 
zur Förderung des gestaltenden Handwerks angezeigt 
sind, und zweitens, wie der Katalog, der ln diesem An 
trag enthalten ist, zu beurteilen ist und ob ihm zuzu 
stimmen ist, ob er gegebenenfalls erweitert und geändert 
werden sollte. Der Ausschuß ist zu einer erheblichen Aus 
gestaltung dieses Kataloges gekommen, und ich möchte 
dabei darauf hinweisen, daß die Senatsverwaltung für 
Wirtschaft dem Ausschuß in seinen Beratungen sehr 
wertvolle Unterstützung hat angedeihen lassen. 
Grundsätzlich hat sich der Ausschuß sehr positiv zu 
diesem Antrag gestellt, wobei sich im übrigen heraus 
gestellt hat, daß es keineswegs so ist, daß in Berlin etwa 
für das gestaltende Handwerk nichts geschähe. Es gibt 
schon eine Reihe von Maßnahmen, die auch in Berlin 
ergriffen worden sind; Sie finden sie in dem Beschluß des 
Ausschusses für Wirtschaft unter Punkt B. Es werden 
also z. B. Messezuschüsse gegeben, und im übrigen ist < 
vorgesehen, daß bei neuen Bauvorhaben auch das ge 
staltende Handwerk in den Prozentsätzen, die hier für 
künstlerische Ausgestaltung genannt werden, beteiligt 
werden soll. Darüber hinaus hat sich der Ausschuß, wie 
gesagt, mit den einzelnen in dem Katalog enthaltenen 
Positionen befaßt und hat sie, möchte ich sagen, durch 
aus positiv beurteilt und nach einer Reihe von Gesichts 
punkten ausgestaltet: ich will im einzelnen nicht darauf 
eingehen, Sie können das aus der Vorlage hier ersehen.
	        

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