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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Erscheinungsverlauf:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Fußnote:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Spätere Titel:
Drucksache
Schlagworte:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1960
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502552
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 758 AbgH 6:3.WP
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 769, 25. November 1960

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1928 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1928
  • No. 1, 12. Januar 1928
  • No. 2, 19. Januar 1928
  • No. 3, 24. Januar 1928
  • No. 4, 26. Januar 1928
  • No. 5, 2. Februar 1928
  • No. 6, 3. Februar 1928
  • No. 7, 9. Februar 1928
  • No. 8, 16. Februar 1918
  • No. 9, 23. Februar 1928
  • No. 10, 8. März 1928
  • No. 11, 15. März 1928
  • No. 12, 22. März 1928
  • No. 13, 27. März 1928
  • No. 14, 29. März 1928
  • No. 15, 30. März 1928
  • No. 16, 17. April 1928
  • No. 17, 19. April 1928
  • No. 18, 26. April 1928
  • No. 19, 3. Mai 1928
  • No. 20, 10. Mai 1928
  • No. 21, 22. Mai 1928
  • No. 22, 5. Juni 1928
  • No. 23, 14. Juni 1928
  • No. 24, 21. Juni 1928
  • No. 25, 26. Juni 1928
  • No. 26, 28. Juni 1928
  • No. 27, 13. September 1928
  • No. 28, 20. September 1928
  • No. 29, 4. Oktober 1928
  • No. 30, 11. Oktober 1928
  • No. 31, 16. Oktober 1928
  • No. 32, 18. Oktober 1928
  • No. 33, 25. Oktober 1928
  • No. 34, 8. November 1928
  • No. 35, 13. November 1928
  • No. 36, 15. November 1928
  • No. 37, 22. November 1928
  • No. 38, 29. November 1928
  • No. 39, 6. Dezember 1928
  • No. 40, 13. Dezember 1928
  • No. 41, 20. Dezember 1928

Volltext

Sitzung am 18. 
der allgemeinen Wirtschaftslage Deutschlands, die, 
wie der Herr Kämmerer im Haushaltsausschuß offen 
erklärt hat, die Aufnahme von Inlandsanleihen für 
die nächsten Jahre auch für Zwecke, wie sie hier in 
Frage kommen, ganz ausschließt, und die auch sonst, 
wie wir alle wissen, in keiner Weise als günstig 
bezeichnet werden kann. 
Die Annahme des Antrages des Haushaltsaus 
schusses ist meiner Fraktion nur dadurch möglich ge 
worden, daß er auch den von mir und meinen Freun 
den im Ausschuß gestellten Antrag 'enthält,, davon 
abzusehen, daß für die Durchführung des Bau 
programms ein bestimmter Zeitpunkt schon jetzt fest 
gelegt wird — die Magistratsvorlage sah einen 
solchen von 5 Jahren vor —. Es steht uns also die 
Entschließung darüber frei, binnen welcher Frist das 
Banprvgramm durchgeführt werden soll. Wir sind 
in der Lage, die Bewilligung der einzelnen Bauten 
abhängig zu machen von der jeweiligen Finanz- und 
der allgemeinen Wirtschaftslage und in jedem Jahre 
nicht mehr zu bewilligen bzw. zu bauen, als sich da 
mit verträgt. 
Wir legen aber Gewicht auch darauf — und das 
war der eigentliche Grund, weswegen ich heute um 
das Wort gebeten habe —, daß hier einmal aus 
gesprochen wird, daß es uns notwendig erscheint, 
daß die Stadtverordnetenversammlung sich überlegt, 
ob es auf die Dauer, angängig ist, daß, wie es bis 
her geschehen ist, die Bauprvgramme der „Bewag" 
und unserer anderen Werke fast ausschließlich nach 
dem von der Verwaltung geschätzten Bedarf für die 
kommenden Jahre von der Verwaltung aufgestellt 
werden und daß die Frage, ob die dazu erforderlichen 
Mittel vonhanden sind bzw. zu annehmbaren Be 
dingungen beschafft werden können,, erst in zweiter 
Linie geprüft wird, ja noch niemals — das darf man 
wohl sagen — den Ausschlag dabei gegeben hat, 
So würde nach unserer Ueberzeugung ein vor 
sichtiger Kaufmann nicht handeln. Als wir die 
Verwaltung unserer Werke vor einigen Jahren städti 
schen Gesellschaften übertragen haben, ist das nicht 
zuletzt deswegen geschehen, weil wir wollten, daß die 
Verwaltung unserer Werke möglichst nach kauf 
männischen Gesichtspunkten und Grundsätzen erfolgen 
soll. 
(Rechts: Sehr wahr!) 
Meine Freunde halten es für nötig, darauf mit 
allem Ernste hinzuweisen, damit es'nicht in Ver 
gessenheit gerät und auch unsere Werksverwaltungen 
in Zukunft darauf Rücksicht nehmen, und zwar die 
jenige Rücksicht nehmen, die gerade in der gegen 
wärtigen Zeit nach unserer Ueberzeugung dringend 
geboten ist. Es kann ja leider nicht damit gerechnet 
werden, daß die allgemeine Wirtschaftslage sich in 
absehbarer Zeit bessern wird, zumal erst jetzt die 
gapze Schwere der Dawesbelastung auf der Wirt 
schaft ruht und sie übermäßig drückt. Meine Damen 
und Herren! Nach unserer Ueberzeugung' kann dar 
auf gar nicht nachdrücklich genug hingewiesen werden. 
Diese trüben Aussichten rechtfertigen auch gewisse 
Zweifel daran, ob die Zahlen, mit denen die Vor 
lage begründet wird, wirklich zutreffend sind. Aber 
wie gesagt, meine Freunde wollen alle diese Be 
denken heute zurücktreten lassen und diesmal sowohl 
das Bauprogramm wie den fiir dieses Jahr ge 
forderten Anleihebedarf genehmigen. 
Zu der Frage der Werksanleihen Stellung zu 
nehmen und auf die großen Nachteile hinzuweisen, 
die damit unzweifelhaft verbunden sind, halte ich 
nicht für erforderlich. Es ist in neuester Zeit so 
wohl in der Deputation wie im Haushaltsausschuß 
eingehend darüber verhandelt worden. Es wird 
kaum ein Mitglied in dieser Versammlung geben, das 
sich nicht darüber vollkommen klar ist. 
Oktober 1928. 7ß9 
Stadtv. Letz (K): Meine Damen und Herren! 
Ich hatte eigentlich nicht die Absicht, zu dieser Vor 
lage zu sprechen. Aber die Ausführungen, die Herr 
Kollege Dethleffsen vor mir gemacht hat, zwingen 
mich doch dazu, einige Worte zu den Dingen zu 
sagen. Herr Kollege Dethleffsen sagt folgendes: Er 
sagt, daß mit seinem Antrag erreicht wird, daß nur 
soviel Geld verbaut wird, wie in diesem Jahre 
vorhanden ist. Wir sind der Ansicht, daß der An 
trag, der im Ausschuß angenommen worden ist und 
der die Festlegung für ein bestimmtes Jahr nicht 
vorsieht, allerdings diese eine Deutung zuläßt, daß 
aber die Mehrheit der Parteien im Ausschuß dem 
nicht zustimmte aus den Gründen, die Herr Kollege 
Dethleffsen angeführt hat, sondern weil sie der An 
sicht war, durch die Nichtfestlegung einer bestimmten 
Summe für ein bestimmtes Jahr evtl. auch eine 
Beschleunigung der Durchführung des Banpro 
gramms der Elektrizitätswerke erzielen zu können. 
Es liegt dann auch keine Bindung vor, in dem be 
treffenden Jahr nur soviel zu verbauen, wie in dem 
Bauprogramm vorgesehen ist. 
Meine Damen und Herren! Wir sehen es als 
einen großen Vorzug der Vorlage an, daß hier das 
erstemal in großzügiger Weise auf die Dauer von 
wenigstens 5 Jahren von feiten der Direktion der 
E-Werke ein Ueberblick über das gegeben wird, was 
gebaut werden soll und halten es schlechterdings für 
unmöglich, daß man zu einet* Erweiterung des 
Netzes und zu einer Erweiterung der Anlage der 
I Elektrizitätswerke Stellung nehmen kann, wenn man 
nicht von vornherein darüber im klaren ist, was 
zum mindesten int Zeitraum der nächsten 5 Jahre, 
vielleicht auch 10 Jahre, gebaut werden soll. Es 
muß ja rein technisch gesehen schon ein derartiger 
Plan vorliegen, weil sonst die Inangriffnahme der 
Arbeiten einfach unmöglich ist. 
Wir sind auch der Ansicht, daß die für die Er 
weiterung der Elektrizitätsversorgung erforderlichen 
Mittel beschafft werden müssen, wenn es irgendwie 
möglich ist. Die Vergrößerung des Elektrizitäts 
verbrauches in einer Großstadt wie Berlin, Herr 
Kollege Dethlesfsen, hängt doch vor allen Dingen 
auch sehr" eng zusammen mit der Ausdehnung der 
Berliner Wirtschaft überhaupt. Wenn Sie sagen, 
Dawesanleihen drücken jetzt am meisten ans das 
deutsche Bolk, so haben Sie schon recht damit. Aber 
die Dinge liegen doch so, daß auf der anderen Seite 
jemand, der die Produktion einengen will, jemand, 
der den Werken nicht die Möglichkeit geben will, den 
für die Motore nötigen Strom zu beschaffen, aller 
dings andere Ziele haben muß als die Erhaltung 
der Werke in städtischem Besitz und die Möglichkeit 
der Beschaffung des notwendigsten Betriebsstoffes 
für die Industrie. Die Dinge liegen doch anders. 
Sie liegen so, daß Anleihen für Privatfirmen ohne 
weiteres möglich wären und daß, wenn die Stadt 
verordnetenversammlung nicht zu diesem Baupro 
gramm ihre Zustimmung erteilen würde, doch eines 
Tages die Berliner Elektrizitätswerke vor der Frage 
stehen würden, ihre Verpflichtungen zur Abgabe von 
Strom nicht mehr erfüllen zu können, d. H. also, ge 
zwungen wären, eine Rationierung, eine Ein 
schränkung des Stromverbrauchs vorzunehmen und 
damit deren Abnehmern die Möglichkeit zu nehmen, 
die vorhandenen Produktionsanlagen auszunutzen 
oder aber Privatkapital an der weiteren Ausnutzung 
der Elektrizitätswerke Berlins zit beteiligen. Vor 
diese Alternative gestellt, sind wir allerdings der An 
sicht,. daß der Elektrizitätsverbrauch in der Hand der 
Kommune Berlin bleiben wird. Wir werden deshalb 
dem geforderten Bauprogramin unsere Zustimmung 
erteilen, ebenfalls der Beschaffung der Mittel.
	        

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