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Das Leben des Staatsrath Kunth / Goldschmidt, Friedrich (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Dates of Publication:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Note:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Succeeding Title:
Drucksache
Keywords:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1960
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 AbgH 6:3.WP
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 738, 11. November 1960

Contents

Table of contents

  • Das Leben des Staatsrath Kunth / Goldschmidt, Friedrich (Public Domain)
  • Illustration: Kunth
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Corrigenda
  • Erstes Kapitel. Kindheit und Jugend. 1757-1777
  • Zweites Kapitel. Im Humboldtschen Hause. 1777-1789
  • Drittes Kapitel. Im Staatsdienste. 1789-1806
  • Viertes Kapitel. Häusliche Verhältnisse. Ehe
  • Fünftes Kapitel. In der Franzosenzeit. 1806-1808
  • Sechstes Kapitel. Unter dem Ministerium Altenstein-Dohna. 1809-1810
  • Siebentes Kapitel. Unter dem Staatskanzler Hardenberg. 1810-1815
  • Achtes Kapitel. Gewerbliche Zustände in Preußen. 1815-1818
  • Neuntes Kapitel. Die Zollordnung vom 26. Mai 1818
  • Zehntes Kapitel. Nach der Zollordnung
  • Elftes Kapitel. Gründung der Gewerbeschulen
  • Zwölftes Kapitel. Letzte Jahre und Familienverhältnisse
  • Anhang
  • I. Zu Kapitel 8
  • II. Zu Kapitel 9
  • III. Zu Kapitel 11
  • IV. Aus Kunths Briefen an Stein
  • ColorChart

Full text

2?6 
den wichtigsten Materialien (Wolle, Flachs, Holz) stehen wir sogar ent 
schieden im Vortheil. Die Zinsen stehen in den europäischen Fabrik 
ländern seit langer Zeit ungefähr gleich. Ich habe viele Bilanzen unserer 
Fabrikanten gesehen, nach welchen man bis zu 100000 Rthlr. und mehr 
in einzelnen Posten zu 4 Prozent Zinsen erborgt hatte. In England 
ist der Stand der drei Prozentstocks seit langer Zeit um 60, hiernach 
berechnet sich die gewöhnliche Zinse auf 5 Prozent. Den Profit nimmt 
überall Jeder gern so hoch, als ihm die Konkurrenz gestattet. Es bleiben 
also nur die Löhne übrig, insofern sie in einigen Ländern entweder niedriger 
find, als in andern, oder als niedriger vorausgesetzt werden. Je größer 
in einem gegebenen Fabrikat der Preis der Materialien ist, nach ihrer 
Beschaffenheit oder Menge (Taft, Fries), desto geringer gegen den Preis 
des Ganzen ist der Preis der Löhne. Bei Seidcnwaaren ist dieser etwa 
h'z oder V«» bei gutem Tuch etwa >/r, bei grobem Tuch, Fries u. a. etwa 
'/,, bei Baumwollwaaren, das Garn als Material angesehen, wie cs dies 
bei uns zum größten Theil noch ist, etwa s-, bei Leder vielleicht nur 
Geringer ist der Unterschied bei Fabrikaten, die besondere Geschick 
lichkeit oder großen Zeitaufwand fordern (Stickereien, Kanten, Hautelisse), 
oder deren Materialien wenig kostbar sind (Töpferwaaren, Papier), aber 
immer, auch bei den feinsten oder gröbsten Fabrikaten, ist für Materialien, 
Zinsen und Profit der gebührende Theil zuvor in Abzug zu bringen. 
Natürlich wirkt nach diesen verschiedenen Verhältnissen auch die Abgabe 
verschieden. Wäre sie z. B. vom Ganzen 8'/g Prozent, so wird sie bei 
Seidenwaaren auf die Löhne allein wirken, wie 25 oder 33 Prozent; bei 
feinerem Tuch wie 16, bei Baumwollenwaarcn wie 16; bei Leder fast wie 
100 Prozent; liberal! aber wird die Wirkung auf die Löhne allein, in 
Zahlen ausgedrlickt, sich höher stellen, als die nominelle Abgabe. Diese 
Bemerkung, deren Richtigkeit Niemand bestreitet, führt auf die Regel, daß 
beim Manufakturhandel nur mäßige Abgaben nöthig und anwendbar sind. 
Fabriken, welche behaupten, bei uns unter dem Schutz von S'l 3 Prozent 
nomineller Abgabe nicht bestehen zu können, sprechen sich selbst das Urtheil, 
daß sie nur eine Last für alle Konsumenten und den Handel sind. Denn 
es ist kein Fabrikland in Europa, gegen welches die Löhne bei uns noth 
wendigerweise um 12, 16 oder 25 Prozent höher stehen. Nothwendig 
aber ist es freilich nicht, daß z. B. in Kattundruckereicn Lehrlinge in den 
letzten Lehrjahren 6 Rthlr., Ausgelernte 10 bis 14 Rthlr. oder mehr 
wöchentlichen Lohn empfangen, da ein Weber in Berlin sich mit 3—5 Rthlr., 
ein guter Maschinenspinner und viele andere Handwerker mit 6 Rthlr., 
gute Drucker in Chemnitz (bei wenigstens gleich hohen Preisen der Lebens 
mittel) mit 5—6 Rthlr. begnügen müssen, und wäre es nothwendig, so 
würde dies nur beweisen, daß Berlin kein Ort mehr für Kattundruckercien 
sei, wie es denn wahrscheinlich, um der Lebensart willen, in einigen Jahren
	        

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