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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Dates of Publication:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Note:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Succeeding Title:
Drucksache
Keywords:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1960
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 AbgH 6:3.WP
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 727, 28. Oktober 1960

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nummer 1, 4. Januar 1892
  • Nummer 2, 11. Januar 1892
  • Nummer 3, 18. Januar 1892
  • Nummer 4, 25. Januar 1892
  • Nummer 5, 1. Februar 1892
  • Nummer 6, 8. Februar 1892
  • Nummer 7, 15. Februar 1892
  • Nummer 8, 22. Februar 1892
  • Nummer 9, 29. Februar 1892
  • Nummer 10, 5. März 1892
  • Nummer 11, 14. März 1892
  • Nummer 12, 21. März 1892
  • Nummer 13, 28. März 1892
  • Nummer 14, 4. April 1892
  • Nummer 15, 11. April 1892
  • Nummer 16, 18. April 1892
  • Nummer 17, 25. April 1892
  • Nummer 18, 2. Mai 1892
  • Nummer 19, 9. Mai 1892
  • Nummer 20, 16. Mai 1892
  • Nummer 21, 23. Mai 1892
  • Nummer 22, 30. Mai 1892
  • Nummer 23, 6. Juni 1892
  • Nummer 24, 13. Juni 1892
  • Nummer 25, 20. Juni 1892
  • Nummer 26, 27. Juni 1892
  • Nummer 27, 4. Juli 1892
  • Nummer 28, 11. Juli 1892
  • Nummer 29, 18. Juli 1892
  • Nummer 30, 25. Juli 1892
  • Nummer 31, 1. August 1892
  • Nummer 32, 8. August 1892
  • Nummer 33, 15. August 1892
  • Nummer 34, 22. August 1892
  • Nummer 35, 29. August 1892
  • Nummer 36, 5. September 1892
  • Nummer 37, 12. September 1892
  • Nummer 38, 19. September 1892
  • Nummer 39, 26. September 1892
  • Nummer 40, 3. October 1892
  • Nummer 41, 10. October 1892
  • Nummer 42, 17. October 1892
  • Nummer 43, 24. October 1892
  • Nummer 44, 31. October 1892
  • Nummer 45, 7. November 1892
  • Nummer 46, 14. November 1892
  • Nummer 47, 21. November 1892
  • Nummer 48, 28. November 1892
  • Nummer 49, 5. Dezember 1892
  • Nummer 50, 12. Dezember 1892
  • Nummer 51, 19. Dezember 1892
  • Nummer 52, 26. Dezember 1892
  • ColorChart

Full text

WBWGerliner Illustrirle Zeitung. 
Moritz Moszkowski, 
somponist der Oper Boabdil“, 
Moritz Moszkowski. 
riedern, sind die beliebtesten: „Mädchenaug'“ und 
Schlaflied“. 
Die hohe Bedeutung der einzelnen Kom— 
„ositionen Moszkowski's läßt sich daran ermessen, 
»aß man fast kein Konzert-Programm findet ohne 
einen Namen. Ausübende Kuͤnstler, mögen sic 
jochberühmt oder nur erst wenig bekannt sein 
vählen ssets Piecen von Moszkowski, weil sie wissen, 
sich der Komponist einer großen Beliebtheit 
rfreut. 
Der Premiore der großen Oper „Boabdil“ darf 
nan daher mit um so größerer Spannung entgegen— 
ehen, als sie Moszkowski's Erstlingswerk auf dra— 
natischem Gebiete darstellt. 
dessen neneste große Oper „Boabdil“ demnächst im 
gl. Dpernhause zur Aufführung gelangen wird, isi 
Jeboren ain 28. August 1854 zu Breslau, als der 
Sohn polnischer Eltern. Schon sehr früh zeigte der 
Knabe ein bemerkenswerthes musikalisches Talent 
und durch die Fürsprache von Verwandten und Be— 
kannten, welche dieses Talent kultivirt sehen wollten, 
sowie auf die eindringlichen Bitten des kleinen 
Moritz selbst erlangte ex es, daß ihn seine Eltern 
zu einem Musiklehrer schickten, welcher ihn in die 
Geheimnisse der Tonkunst einweihen sollte. Der 
Knabe war damals erst neun Jahre alt und von 
zroßen Errungenschaften konnte also wohl noch 
nicht die Rede sein, um so weniger, als der Schul— 
unlerricht, welcher nicht vernachlaͤssigt werden sollte 
und mit großer Strenge betrieben wurde, die Unter 
veisung in den Anfangsgründen des Klaviers und 
der Geige ziemlich beeinträchtigte. Da nun auch die 
Eltern für die zarte Gesundheit ihres Lieblings 
ürchteten, so wäͤren die Bestrebungen des jungen 
Musikus beinahe vergebliche gewesen. Eine große 
Pause in den Üebungen trat kin und erst nach der 
ebersiedlung der Familie nach Dresden im Jahre 
1866 wurde der regelmäßige Musikunterricht wieder 
aufgenommen, zuerst bei einer rühmlich bekannten 
dehrerin, später auf dem Dresdener Konservatorium 
bei Professor Leonhardt. In diese Zeit schon fallen 
seine ersten Kompositionsversuche, die er allerdings 
nur sehr heimlich betrieb, da sein Lehrer, in der 
darmoniekunde oft Tadel wegen ungenügenden 
Memorirens und Repetirens seines Schüͤlers fand. 
Als Moritz 14 Jahre alt geworden, zogen seine 
Eltern nach Berlin, wo er in das Stern'sche Kon— 
ervatorium eintrat und in allen Disciplinen und 
Theorien der Musik unterrichtet wurde. 16 jährig 
ging er zu Kullak; zu seinen damaligen Studien— 
genossen zählten u. A. auch die Gebrüder Philipp 
ind KXaver Scharwenka und Alfred Grünfeld. Jetzt 
vagte er sich bereits daran, größere Orchesterwerke 
zu schreiben, die in öffentlichen Konzerten auch großen 
Beifäll fanden. Gleichzeitig trat er selbst als Klavier— 
Birtuose auf und unternahm als solcher Konzert— 
reisen durch alle europäischen Länder, überall 
Triumphe feiernd. Leider wurde er dann durch ein 
heftig auftretendes rheumatisches Leiden verhindert, 
nit seiner Kunst die Herzen der Hörer zu entzücken. 
Seit' jener Zeit wandte sich Moszkowski aus— 
chließlich der eigenen Komposition zu, auch ertheilte 
er Untexricht. Bis jetzt sind über 60 Werke von 
ihm erschienen. Ganz' besonders populär wurden 
die „Spaänischen Tänze“, die symphonische Dichtung 
Jo hanna d'Arc“ die außer in Berlin auch in 
inderen großen Städten zur Aufführung gelangte. 
Eine Orchestersuite brachte ihm die Ehrenmit— 
glied schafi der Londoner Philharmonie. Von seinen 
Die neuen Minister. 
Zu unsern Bildern auf 5. J. u. 2.) 
Heg Botho zu Eulenburg-Wicken ist am 831. Juli 
MS18l geboren, befindet sich also zur Zeit in 
einem 61. Lebensjahre. Er studirte 1849 -1862 
u Königsberg und Vonn die Rechte und begann 
eine he als Landrath zu Deutsch-Krone 
nard 1864 Hilfsarbeiter im Ministerium des Inneren, 
869 Regierungspräsident zu Wiesbaden, 1872 
zezirkspraͤsident zu Metz, 1873 Oberpräsident zu 
»aunover und war vom März 1878 bis Februar 
881 Minister des Innern. Im Mai 1878 fanden 
ie Attentate von Hödel und Nobeling statt. Graf 
s*ulenburg vertrat vor dem Reichstag das Sozialisten⸗ 
zesetz und veranlaßte nach dem Inkrafttreten desselben 
ie Verhängung des kleinen Belagerungszustandes 
iber Berlin. Ünter Eulenburg begann auch die 
ntisemitische Bewegung (1879 und 1880), welcher 
r mit ziemlicher Neutralität zusah. — Dem Fürsten 
zismarck erschien Eulenburg zu selbstständig. Ersterer 
uchte daher sich seines Ressortministers auf jede 
Irt zu entledigen und er that es durch die bekanntt 
zewaltscene im Herrenhause vom 19. Februar 1881 
z8 handelte sich um eine Novelle zur Kreisordnung 
ür die Graf Eulenburg im Gegensatze zu dem 
Ibg. v. Kleist-Retzow energisch eintrat. Unmittelbar, 
hene Graf Eulenburg seine Rede gehalten, erhob 
ich der Ministerialrath Rommel aus dem Handels— 
Ninisterium und verläas ein Rescript des durch Un— 
vohlsein am Erscheinen verhinderten Minister— 
räsidenten. Fürst Bismarck ersuchte darin das 
herrenhaus, die Regierungsvorlage im Gegensatz 
u dem Beschluß des Abgeordnetenhauses, für welchen 
oeben noch Graf Eulenburg als Ressortminister 
ingetreten war, anzunehmen. Nach dieser über— 
aschenden Erklärung fuhr der Graf sofort zum 
dönig und reichte seine Entlassung ein, welche ihm 
iach einigem Widerstreben dann auch ertheilt wurde 
Nr. 14. 
Graf Eulenburg, dessen Nachfolger Puttkamer wurde, 
verleble nun dinige Jahre in Zurückgezogenheit, 
schloß Frieden mit Fürst Bismarck und erhielt darauf 
die Stelle eines Oberpräsidenten von Hessen-Nassau. 
Dr Julius Robert Bosse ist am 12. Juli 1832 
Dzuů Quedlinburg geboren. Nach Absolvirung 
des dortigen Gymnasiums studirte er in Heidelberg, 
Halle und Berlin die Rechtss und Staatswissen⸗ 
schaften, arbeitete als Auscultator und Referendar 
in Quedlinburg und Halberstadt. 1858 Assessor, 
weilte er ein Jahr lang in Stockholm, um Gesand— 
schaftsarbeiten zu erledigen. Von 1861 bis 1868 
fungirte Dr. Bosse als Kammerdirektor des Grafen 
zu Stollberg-Roßla in Roßla und, kämpfte als 
Premierlieutenant der Landwehr bei Langensalza 
mit. Seit 1868 wieder im Staatsdienst, bekleidete 
er verschiedene einflußreiche Aemter, bis er 1876 
unter Faͤlk zum vortragenden Rath in das Cultus— 
ministerium berufen wurde, und als 1879 Graf Otto 
zu Stollberg Bicepräsident des Staatsministeriums 
wurde, trat Bosse als vortragender Rath zum 
Staatsministerium über. Inzwischen war im Reichs— 
amt des Inneren, an dessen Spitze Staatssekretäer 
von Boetticher getreten war, eine neue Abtheilung 
für wirthschaftliche Angelegenheiten gebildet, Hier 
erhielt Bosse am 1. Mai 1881 die neugeschaffene 
Directorstelle. 18890 wurde Bosse Nachfolger des 
UÜnlterstaatssecretär Eck und es wurde ihm fuͤr seine 
Leistungen bei der Zustandeführung des Altersver— 
sorgungsgesetzes (zugleich mit Minister von Boetticher) 
eitens der Universilät Marburg die Würde, eines 
Ehrendoktors beider Rechte verliehen. Im preußischen 
Siaatsrath zur Berathung der Arbeiterfrägen 1890 
ungirte Bosse als Stagissekretär und Protokoll— 
ührer (nach v. Möller's Tode.) In dieser Stellung 
lernte der Kaiser ihn näher kennen und schätzen. 
VBald wurde Bosse zum Staatssekretär des Reichs— 
custizamtes an Stelle des zum preußischen Justiz- 
ministers ernannten v. Schelling ausersehen, wo er in 
der Commission zur Ausarbeitung des Bürgerlichen 
Gesetzbuches den Vorsitz führte, und ist nunmehr 
preußischer Cultusminister geworden. Bosse hatte 
hisher wenig Gelegenheit, politisch hervorzutreten, 
zilt aber für einen entschieden konservativ und gut— 
hristlich gesinnten Maun, der allerdings nicht den 
Fanatismus der Kreuzzeitungspartei auf seine 
Fahne geschrieben zu haben sondern Verständigung 
nit freieren Anschäuungen zu ermöglichen scheint 
Ein neuer Meisterringer. 
* 
Ir den Tagen, als Mrs. Annie Abbot noch nicht 
Dder „Abjott“ (Richter's Varieté) der Berliner 
war, prangte eines Tages an den Littfaßsäulen 
ein großer weißer Zettel, auf welchem die, magnetische“ 
Mrs. Abbot einen Herrn Reinhold Schulz, Prinzen— 
traße 71, zum Erscheinen auf der Wintergarten— 
zühne kecken Muthes herausforderte. Dieser Herr 
-„chulz hatte nämlich in einer hiesigen Zeitung 
rklärt, daß er die Frau Abbot ohne Weiteres 
roram publico emporgehoben habe, was von dem 
Manager der Amerttanerin bestritten ward. Herr 
Reinhöld Schulz schrieb nun folgenden Brief: 
Die letzlen Tages⸗ und Abendzeitungen brachten 
inen Artikel, betreffs des Hebens der Mrs. Abbot 
m Wintergarten durch mich, der vollständig auf 
Wahrheit beruht, und zwar hob ich die Dame drei 
Mal. Das erste Mal, wie vorgeschrieben, mit be— 
decktem Arm, das zweite Mal mit auf meine Hand— 
rücken gelegten seidenen Tüchern, während die Arme 
der Dame entblößt waren,- und das dritte Mal 
Reinhold Schulz, 
der Ueberwinder der Mrs. Annie Abbot—
	        

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