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Der Geschlechtstrieb / Bernstein, Eduard (Public Domain)

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Monograph

Author:
Bernstein, Eduard
Title:
Der Geschlechtstrieb
Publication:
Berlin: Buchhandlung Vorwärts, 1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
24 Seiten
Note:
Digitalisierung geplant; $c2024; $5DE-109; $2pdager
DDC Group:
610 Medizin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15499752
Collection:
Society,Population,Social Affairs,Health
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
KucRb 793
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
4. Die Hygiene des Geschlechtstriebs

Contents

Table of contents

  • Der Geschlechtstrieb / Bernstein, Eduard (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 1. Der Geschlechtstrieb bei Mensch und Tier
  • 2. Das Geschlechtsleben im Laufe der Zeiten
  • 3. Abnormitäten und Perversitäten des Geschlechtstriebs
  • 4. Die Hygiene des Geschlechtstriebs
  • 5. Das Recht und die Ethik des Geschlechtstriebs
  • ColorChart

Full text

Anlage und Lebensweise haben da weitgehende Verschiedenheiten 
zur Folge. Nach den Erfahrungen jedoch, die bezüglich der Häufig— 
keit unfreiwilliger Samenentleerung gesunder Männer festgestellt 
wurden, dürfte ein Zeitraum von etlichen Wochen zwischen einem 
Beischlaf und dem nächsten der für die Samenproduktion beim 
Mann und das Reifen des Eies bei der Frau erforderten Zeit 
entsprechen. Jedenfalls sind viele Aerzte der Ansicht, daß heute 
der geschlechtliche Umgang im allgemeinen viel zu häufig statt— 
findet. Ein Zuviel führt aber zu körperlicher und nervöser Er— 
schöpfung, zu Schwächezuständen, welche die körperliche und geistige 
Leistungsfähigkeit ernsthaft beein?rächtigen und verkürzen können. 
Es sind ferner viele Aerzte der Ueberzeugung, daß bei 
entsprechender Lebensweise jüngere Leute des einen wie des 
anderen Geschlechts geschlechtlich enthaltsam sein 
können, ohne irgendwelche gesundheitlichen Nachteile zu erleiden. 
Dies gilt insbesondere für die Zeit, welche dem ersten Sturm nach 
Eintritt der Geschlechtsreife folgt. Berücksichtigt man nun die 
großen Gefahren des ungeregelten außerehelichen Geschlechtsver— 
kehrs in bezug auf Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten, an 
deren Folgen viele das ganze Leben hindurch zu tragen haben, so 
wird man zu dem Schluß geleitet, daß die Hygiene des Geschlechts— 
triebs Enthaltsamkeit bis zu der Zeit fordert, wo der junge Mensch 
durch die Reife seines Urteils hinreichend befähigt ist, die Folgen 
seines Handelns in je der Hinsicht zu überblicken und zu verant- 
worten. Es ist jedoch nicht nur die Rücksicht auf das per sön— 
hische Wohl, die dem Menschen die Hygiene des Geschlechtstriebs 
zum Gebot macht. Es handelt sich dabei auch um eine soziale 
Pflicht, um eine Pflicht gegen das Gemeinwesen, um 
eine Pflicht gegen die Menschheit als Gattung. 
5. Das Recht und die Ethik des Geschlechtstriebs. 
Unser Zeitalter, das ja ein Zeitalter des Ueberganges ist, 
schwankt hinsichtlich der Fragen des Geschlechtslebens zwischen zwei 
Extremen. Eine Auffassung, die völlige Geschlechtsfreiheit ver— 
langt, streitet mit einer anderen, die den Geschlechtsgenuß womög— 
lich in noch engere Fesseln schlagen möchte, als irgend eine frühere 
Zeit. Dazwischen liegen unendlich viele Kompromißstandpunkte, 
denen aber die innere Konsequenz, die überzeugende Begründung 
fehlt. Wollen wir einen Standpunkt gewinnen, der einer 
solchen Begründung fähig ist, so haben wir uns mit zwei 
Fragen abzufinden: der Frage nach dem Recht des Triebes 
im Leben des Menschen als Ginzelpersönlichkeit und 
der Frage nach dem Recht der Gesellschaft gegenüber der 
Person, 
Was die Frage nach dem Recht des Geschlechtstriebs im Leben 
des Menschen anbetrifft, so ist gar kein vernünftiger Grund vor—
	        

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