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Adolf Stoecker / Braun, Max (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Adolf Stoecker / Braun, Max (Public Domain)

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Monograph

Author:
Braun, Max
Title:
Adolf Stoecker / von Max Braun
Publication:
Berlin: Verlag der Vaterländischen Verlags- und Kunstanstalt, 1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
286 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15495236
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Stoeck 1 a
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
IV. Babel oder Jerusalem?

Contents

Table of contents

  • Adolf Stoecker / Braun, Max (Public Domain)
  • Cover
  • Photograph: Adolf Stoecker
  • Title page
  • Ein Dank und ein Wunsch
  • Aus dem Vorwort der ersten Auflagen
  • Contents
  • I. Ein Sonntagskind
  • II. In's Sonnenland!
  • Illustration: Die Heilige-Geist-Kirche in Halberstast, hinter der Stoeckers Geburtshaus liegt. Einst und jetzt
  • III. Von der Dorfkirche zum Kaiserdom
  • Photograph: Anne Stoecker. Adolf Stoecker
  • Photograph: Adolf Stoecker
  • IV. Babel oder Jerusalem?
  • V. Im "Apostolat des kleinen Mannes"
  • Photograph: Das Wohnzimmer von Stoeckers im Hause Königgrätzer Straße 46b
  • VI. Die Stoeckerkanzel
  • Photograph: Die Stadtmissionskirche Johannistisch 6
  • VII. "Mönchlein! Mönchlein!"
  • Photograph: 25jährige Jubiläumsfeier der Christlich-sozialen Partei im Eiskeller-Etablissement zu Berlin - 2. Januar 1903
  • Illustration: Zeitschriften, die A. Stoecker begründet und an denen er mitgearbeitet hat
  • VIII. Das schwarze Kreuz
  • IX. "Als die Sterbenden ..."
  • Photograph: Adolf Stoecker
  • X. Der "Hofprediger aller Deutschen"
  • Photograph: Graf Waldersee und A. Stoecker auf einer Huldigungsfahrt nach Friedrichsruh
  • XI. Mit der kurländischen Reisedecke
  • XII. "Schwarz-weiß bis auf die Knochen!"
  • XIII. Schwarz-weiß-rot sei's Panier!
  • Photograph: [?] Adolf Stoecker
  • XIV. Daheim bei Frau Aenne
  • Illustration: Handschriften von Adolf Stoecker, Anna Stoecker
  • XV. Der Reintaler Bauer
  • Photograph: Der Reintaler Hof bei Partenkirchen
  • Photograph: Das Hospiz Reintal bei Partenkirchen
  • XVI. "Elias war ein Mensch gleich wie wir"
  • Photograph: Auf dem Balkon des Bauernhauses im Reintal
  • XVII. Alpenglühen
  • Photograph: Das Grabdenkmal auf dem Dreifaltigkeitskirchhofe in Berlin
  • Quellen
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Babel oder Jerusalem? 41 IV. Babel oder Jerusalem? „Brennpunkte der Zivilisation hat man die Großstädte genannt. Sie sind auch Brennpunkte; es ist nur die Frage, wovon sie brennen“. Berlin! — Ein Meer — mit herrlichem Spiegel, mit grauenvollen Gründen ... ein Ozean — unter Sternen und Stürmen ... Unzählige im deutschen Volk sind auf seine lichte Höhe gefahren zu erfolgreicher Arbeit, zu Glück und Glanz; zahllose andere sind in seinen wilden, dunklen Fluten gesunken, ertrunken ... Mit ungeschwächter, ja, mit immer sich erneuernder Kraft ladet, lockt, zwingt es ... nach Berlin! ... Adolf Stoecker vernahm den Ruf mit frohem Mute und zog in die Reichshauptstadt ein. Wenn ein Pastor auf dem Lande, im kleinen Orte, seinen Einzug hält, so ist ihm ein feierlicher Willkomm der Gemeinde sicher. Das be— kränzte Pfarrhaus, die gefüllte Speisekammer, Sang und Klang begrüßen ihn, und man gibt ein Festmahl zu seinen Ehren. Und in Berlin? O, da fragt zunächst niemand nach ihm, auch wenn er, ein gesegneter und geliebter Hirte, in der alten Gemeinde soeben weggefeiert war mit vielen Tränen. Emil Frommel erzählt humorvoll über seinen Einzug in der Weltstadt, daß seine alte Gemeinde geglaubt habe, der König selbst würde ihn in Empfang nehmen; es wäre aber nur die Droschke Nr. 2894 gewesen, die sich seiner angenommen. Aehnlich erging es Adolf Stoecker. Doch fand er mit seiner Frau in der Hindersinstraße, wo das Dompfarrhaus liegt, bei der befreundeten Witwe eines in der Schlacht von St. Privat gefallenen Obersten einen sehr freundlichen Willkomm. Auch seine drei Amtsbrüder

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