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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 26.1900 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 26.1900 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Braun, Max
Title:
Adolf Stoecker / von Max Braun
Publication:
Berlin: Verlag der Vaterländischen Verlags- und Kunstanstalt, 1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
286 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15495236
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Stoeck 1 a
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
IX. "Als die Sterbenden ..."

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 26.1900 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Sonnabend, 6. Januar 1900 Nr, 1
  • Sonnabend, 13. Januar 1900 Nr, 2
  • Sonnabend, 20. Januar 1900 Nr, 3
  • Sonnabend, 27. Januar 1900 Nr, 4
  • Sonnabend, 3. Februar 1900 Nr, 5
  • Sonnabend, 10. Februar 1900 Nr, 6
  • Sonnabend, 17. Februar 1900 Nr, 7
  • Sonnabend, 24. Februar 1900 Nr, 8
  • Sonnabend, 3. März 1900 Nr, 9
  • Sonnabend, 10. März 1900 Nr, 10
  • Sonnabend, 17. März 1900 Nr, 11
  • Sonnabend, 24. März 1900 Nr, 12
  • Sonnabend, 31. März 1900 Nr, 13
  • Sonnabend, 7. April 1900 Nr, 14
  • Sonnabend, 14. April 1900 Nr, 15
  • Sonnabend, 21. April 1900 Nr, 16
  • Sonnabend, 28. April 1900 Nr, 17
  • Sonnabend, 5. Mai 1900 Nr, 18
  • Sonnabend, 12. Mai 1900 Nr, 19
  • Sonnabend, 19. Mai 1900 Nr, 20
  • Sonnabend, 26. Mai 1900 Nr, 21
  • Sonnabend, 2. Juni 1900 Nr, 22
  • Sonnabend, 9. Juni 1900 Nr, 23
  • Sonnabend, 16. Juni 1900 Nr, 24
  • Sonnabend, 23. Juni 1900 Nr, 25
  • Sonnabend, 30. Juni 1900 Nr, 26
  • Sonnabend, 7. Juli 1900 Nr, 27
  • Sonnabend, 14. Juli 1900 Nr, 28
  • Sonnabend, 21. Juli 1900 Nr, 29
  • Sonnabend, 28. Juli 1900 Nr, 30
  • Sonnabend, 4. August 1900 Nr, 31
  • Sonnabend, 11. August 1900 Nr, 32
  • Sonnabend, 18. August 1900 Nr, 33
  • Sonnabend, 25. August 1900 Nr, 34
  • Sonnabend, 1. September 1900 Nr, 35
  • Sonnabend, 8. September 1900 Nr, 36
  • Sonnabend, 15. September 1900 Nr, 37
  • Sonnabend, 22. September 1900 Nr, 38
  • Sonnabend, 29. September 1900 Nr, 39
  • Sonnabend, 6. Oktober 1900 Nr, 40
  • Sonnabend, 13. Oktober 1900 Nr, 41
  • Sonnabend, 20. Oktober 1900 Nr, 42
  • Sonnabend, 27. Oktober 1900 Nr, 43
  • Sonnabend, 3. November 1900 Nr, 44
  • Sonnabend, 10. November 1900 Nr, 45
  • Sonnabend, 17. November 1900 Nr, 46
  • Sonnabend, 24. November 1900 Nr, 47
  • Sonnabend, 1. Dezember 1900 Nr, 48
  • Sonnabend, 8. Dezember 1900 Nr, 49
  • Sonnabend, 15. Dezember 1900 Nr, 50
  • Sonnabend, 22. Dezember 1900 Nr, 51
  • Sonnabend, 29. Dezember 1900 Nr, 52

Full text

584 
imct) Paris, erweiterte das 1724 gegründete Collegium medico- 
chirurgicum in Berlin, ließ 1744 durch den General Grafen von 
Rothenburg, außerordentlichen Gesandten in Paris, zwölf französische 
Aerzte engagieren und kassierte 1746 den Regiments-Feldscher des 
Dragoner-Regiments Bayreuth, der es verabsäumt hatte, die gehörige 
Anzahl Feldschers beim Regiment anzustellen. Schon als Kronprinz 
besuchte er eifrig die Militärhospitäler und gab oft selbst sanitäre und 
medizinische Vorschriften. Als der General von Müuchow im Februar 1745 
meldete, der Major v. G. sei am Fleckenfieber gestorben und drei Offiziere 
und ebensoviel Füsiliere lägen an derselben Krankheit danieder, schrieb 
der König, die erkrankten Soldaten sollten zur Ader gelassen, dann sollten 
ihnen Vesicatoria gesetzt werden, zugleich sollten sie mit Zitronensaft oder 
Essig gemischtes Wasser trinken. So sei er „mit diesem Succeß" bei 
seinem Regimente verfahren. Ruhrkranke kurierte er im bayrischen Erb 
folgekriege erfolgreich mit Brechweinstein. Gegen das Faulfieber empfahl 
er Spiritum vitrioli in vielem Wasser zu nehmen. Sich selbst wußte 
er, wenn ihn das Podagra plagte, durch Enthaltsamkeit im Essen und 
Trinken, schweißtreibende Mittel n. a. zu heilen. An Voltaire schrieb 
er 1765: „Da ich finde, daß Elixire und Tränkchen mir nicht die ge 
ringste Hilfe geben, so unterwerfe ich mich einer strengen Diät und habe 
inich dabei bis jetzt recht wohl befunden." An den Geheimen Kämmerer 
Fredersdorf richtete er die Worte: „Glaube mihr, ich verstehe mehr von 
der Anathomic und Medicin wie Du, Alter, Deine Krankheit laesset sich 
nicht zwinge», sie ist Compliziret und gehört ein Habiler (geschickter) 
Docter dartzu die Mittels so ein zu richten, das was das eine Hclsfen 
sol, das andere nicht Schadet." Bekannt ist ja auch, wie der große 
König sich mit Aerzten gern über medizinische Gegenstände unterhielt, 
wie er den vr. Tralles in, Breslau, der den Prinzen Ferdinand von 
Preußen bei einem heftigen Entzündungsfieber behandete, über dessen 
Krankheit und ihre Heilung ausführlich befragte und mit dem 
hannüvcrischeu Leibarzte Ritter vr. Zimmermann 1771 fast sämtliche 
Krankheiten und deren Hejlung besprach. 
Zielen als Wustrauer Gutsherr. Der Vater des berühmten 
preußischen Husarenführers Hans Joachim von Zielen besaß von dxn 
Aeckeru des Dorfes Wustrau nur ungefähr den sechsten Teil; das übrige 
lag in den Händen zweier anderer Gutsbesitzer von Wustrau. Sein 
Einkommen betrug 4—500 Thaler jährlich, die er nicht einmal in Ruhe 
verzehren kounte, da ihn übermütige und reiche Nachbarn oft in endlose 
Rechtshändel verwickelten. Der Sohn hatte schon als Jüngling allerlei 
Pläne in Bezug auf sein väterliches Erbgut vor, aber die beiden ersten 
schlestschcn Kriege gaben ihm vollauf Beschäftigung, und erst im Jahre 
1746 konnte er an die Verschönerung seines Wustrauer Besitzes und 
ernstlich an die Erbauung eines neuen Wohnhauses denken. Freilich 
hatte er nur 800 Thaler zur Verfügung, aber der König unterstützte 
ihn wesentlich. Er schenkte ihm eine große Partie Bauholz und 
80 Prahmen (Kähne) Kalksteine. Dennoch mußte Ziele» Schulden 
machen; denn er ließ dem Hause so solide und feste Mauern geben, als 
sollten sic einer ganzen Ewigkeit Widerstand leisten. So unnmschränkt 
er sonst seine Gemahlin (Levpoldine Judith, geborene von Jürgas) auf 
dem Gute wirtschaften ließ, so selbständig überlegte er den Banplan 
und sorgte für dessen Ausführung, während sie besorgt ans die immer 
mehr anwachsende Schuldenlast hinblickte. Bei Aufhebung der Ackcr- 
gcnicinheit überließ er seinen Wustrauer Unterthanen freiwillig das 
Beste. Endlich hatte er das ganze Dorf, größtenteils allerdings mit 
geliehenem Gelde, an sich gekauft und begann, besonders tut Winter, 
wo die Landleute mehr Zeit hatten, sogar mit Hilfe frenlder Dorf- 
schaften gewaltige Veränderungen auf seinem Besitztum. Auch zog er 
nun Ansiedler nach Wustrau und baute ihnen Häuser, kurz, die That 
kraft Zielens zeigte sich nicht nur auf dem militärischen, sondern auch 
auf dem ökonoüiischen Gebiete. Im Jahre 1770 setzte ihn eine in 
Wustrau ausbrcchende Viehseuche in große Verlegenheit; aber sein König, 
vom Obersten von Prittwitz davon benachrichtigt, half ihin mit einem 
Geschenk von 10000 Thalern wieder ans. Jedes Mal, wen» Zieleil 
nach Wustrau kam — dies geschah seit 1766 jeden Sommer auf mehrere 
Monate —, brachte er neue Pläne, neue Entwürfe mit, und seine letzte 
Unternehmung, war es, ein dürres Sandfeld unten bei dem Dorfe mit 
Lehmerde befahren und mit Gerste besäen zu lassen. Ja, mit 80 Jahren 
begann er »och den Bau eines schönen und geschmackvollen Kirchturms. 
Die Kosten, 4—5000 Thaler, bestritt er ans seinen Einkünften und aus 
seinem Gehalte. Sein Denkmal in der Kirche von Wustrau schmücken 
mit Recht in Stein gehauen außer anderen Emblemen Hirtenstab, 
Pflllgschar und ein Büschel reifer Weizenähren. 
Die Ableitung des Namens „Berlin" hat zu mancherlei 
lächerlichen Erklärungen geführt. Da soll „Berlin" chas Verkleincrnngs- 
ivort sein von Bär, Beere, Perle. Sogar auf das Griechische ist man 
zurückgegangen, hat Berlin kurzweg zu einer griechischen Niederlassung 
erhoben und seinen Namen als bsrys linos, d. h. schweren Sitz, ge 
deutet. Mahn bildete das Wort „Berlin" zuerst von dem keltischen 
bsrte (Brachfeld), dann vom keltischen paür, peür, pör (Weide) und 
ilüyn (Hain) ab, so daß also „Berlin" ursprünglich ein Weidehain ge 
wesen sei. Niecke denkt ebenfalls an keltischen Ursprung und schlägt 
biorilns, birliue, die Fähre, oder bairline, der Damm, als zu Grunde 
liegend vor! Endlich geht der Franzose Bullet auf das keltische der, 
die Krümmung, und Un, der Fluß, zurück, faßt also „Berlin" als 
Flußkrümmung. Allein so gut wie diese Erklärung auf die Kaiserstadt 
paßt, so wenig entspricht sie der Lage der anderen Ortschaften, die den 
selben Namen (Berlin, Perlin, Parlin, Barlin, Bellin, Bcrlinchen u. a.) 
führen. Ueberhaupt ist cs, worauf Killisch hinwies, doch sehr fraglich,' 
ob Kelten in die zu ihrer Zeit noch völlig versumpfte und versandete, 
zur Ansiedlung wenig anlockende Mark Brandenburg gekommen sind. 
Nun bleibt noch die Ableitung aus dem Slavischen übrig. Für diese 
spricht schon der Umstand, daß das am rechten Spreeufer gelegene Kölln 
slavischen Ursprungs ist. Kölln bedeutet ini Wasser stehende Pfahl 
bauten. Der am linken Sprceufer liegende Teil hieß ursprünglich „der" 
Berlin. Der Ritter Hermann Vorlaut zu Lichtenberg 1392, der Ritter 
Heinrich von Reichcnbach 1394 und Wichard von Rochow im Anfange 
BermUworilicher Redakteur: vr. sä. Folttciiiean», Berlin. — Druck UI 
des 15. Jahrhunderts schreiben „die vier Gewerke und die ganze 
Gemeinheit, die Rathsherren, die ehrsamen Bürgermeister und Raths 
herren — An dem Berlin". Im Slavischen bedeutet psro die Feder. 
Die zweite Silbe weist auf einen noch im Polnischen erhaltenen Stamm 
hin, der sich mausern bedeutet. So bedeutete aber „Berlin" den Mauser- 
platz der Gänse und Enten, den Weideplatz für das Federvieh der 
Köllner Bürger, eine Erklärung, die ausgezeichnet auch für die anderen 
Ortschaften, die „Berlin" oder ähnlich heißen, sich eignet. Ihr gegenüber 
fallen an Ableitungen aus deni Slavischen (von ber, nimm, und lin, 
die Schleie, oder von bor, der Wald, und gllno, der Lehm, oder von 
bor und rolln», der Acker, oder endlich von bero, die Stange, das 
Szepter) in nichts zusammen. 
Der Demagog. Für Klein-Glienicke bei Potsdam hatte der 
preußische Rcgierungs- und Schulrat Wilhelm von Türk den Seidenbau 
eingeführt, Maulbeerbäume anpflanzen lassen und eine Waisenanftalt 
gegründet. Trotz dieses segensreichen Wirkens war er beim Könige 
Friedrich Wilhelm III. nicht beliebiger galt ihm in Folge verleumderischer 
Einflüsterungen für einen Volksanführer, für einen Demagogen. Als 
Türk im Jahre 1822 mit seinem Freunde, dem Bischose Kulemann 
Friedrich Eylert, nach Pyrnwnt kam, wo sich nebst dem Fürsten 
Hardenberg auch der König befand, bemerkte letzterer den Verkehr Eilerts 
mit dem Regierungsrate sehr mißfällig. Eines Tages sagte er in seiner 
kurzer Weise zu dem Bischöfe: „Scheinen mit Türk ja sehr vertraut zu 
sein, gehen oft mit ihm!" Der so Angeredete schwieg erstaunt und 
erfuhr dann erst durch den Oberst Jobst von Witzlebcu, den Königlichen 
Adjutanten, den Grund der Abneigung Friedrich Wilhelms gegen Türk. 
Beide beschlossen als Freunde der Wahrheit, den König aufzuklären 
und thaten dies mit den beredsten Worten. Der König hörte sie mit 
Wohlgefallen an und sagte: „Ist mir lieb, mein Urteil zu berichtigen, 
habe nun von dem falsch angeklagten Mann andere, vorteilhafte 
Meinung". Und von Stund an änderte er seine Gesinnung. Türk 
erhielt beim nächsten Ordeusfeste den roten Adlerorden, wurde vom 
König bei jeder Gelegenheit freundlich angesprochen^ sein Waisenhaus 
erhielt königliche Unterstützung und königliche Freistelle», und als er 
sein Amt niederlegte, um sich in ländlicher Abgeschiedenheit ausschließlich 
seinen milden Anstalten zu widmen, beivilligte ihm Friedrich Wilhelm 
seinen vollen Gehalt als Pension. Dies alles hatte ein Wort zur rechten 
Zeit als Folge! 
Wrangels Protest. Als man in, Jahre 1872 fälschlicherweise 
den damals 88 Jahre zählende» Fcldmarschall von Wraugel totgesagt 
hatte, erschien in einer rheinischen Zeitung folgender 
Protest von Wraugel: 
Nun seh' mich Eener solche Streiche, 
Wie inan mir zu verleumden wagt! 
Nie is mich noch passiert das Gleiche, 
Mir hat man, denkt Euch, todtgcsagt! 
Man sollte, straf' mir Gott, doch keine 
Verleumdung mich anthun darin: 
Von wegen mir und mich alleine 
Steht's fest, daß ich unsterblich bin! 
Vereins-Nachrichten. 
Verein für dir Geschichte Berlins. 
Der Verein besichtigte am Mittwoch, den 22. August das Institut 
für Gärunasgewerbe und Stärkcfabrikation, sowie! die Ver 
suchs- und Lehrbraucrei in der Sccstraße, unter Führung des Herrn 
vr. Neumann. Das Institut bildet eine Abteilung der Königliche» 
landwirtschaftlichen Hochschule zu Berlin. Das Grundstück und die 
Gebäude sind fiskalisches Eigentum, die innere Verwaltung jedoch, die 
Aufbringung der Mittel für das Personal und den Betrieb sind gewerb 
lichen Verbänden übertragen, deren wichtigsten die beiden juristischen 
Personen sind: ,;Vcreiu der Spiritusfabrikauten" und Verein „Versuchs 
und Lehranstalt für Brauerei in Berlin". 
Die Förderung der Gewerbe wird durch wissenschaftliche Forschungen, 
durch praktische Versuche, Veröffentlichungen und Unterricht erstrebt, und 
diese» Zwecken dienen Laboratorien und Unterrichtsgebäude, sowie Ver 
suchsfelder, eine Hopfenplantage und ein Vegetationshaus. Die Be 
deutung der hier vertretenen Gewerbe für die Nationalwirtschaft geht 
daraus hervor, daß der Wert der verarbeitete» Rohstoffe 540 Mill., der 
Wert der Erzeugnisse 1100 Mill. und der der Landwirtschaft über 
wiesenen Futterstoffe 70 Mill. Mark jährlich beträgt. Die Anstalt wurde 
1874 als Versuchsanstalt des Vereins der Spiritusfabrikanten begründet, 
und zu ihrem Leiter Professor vr. M. Delbrück berufen; mit der Anstalt 
wurde eine -Glasbläserei, die Brennereischule und die Versuchsbrauerei 
verbunden. — 
In der geräumigen Oberlichthalle wurden die Anwesenden vom 
ersten Vorsitzenden, Herrn vr. Beringuier, begrüßt, und von da aus 
in das botanische und analytische Laboratorium geführt, wo besonders 
die Hefenreiuzuchtkulturen interessierten'. Etwa 300 Hefearten werden 
in Gelatine aufbewahrt. Hier werden die Lebensbedürfnisse und Eigen 
tümlichkeiten der konkurrierenden Pilze (Mikroorganismen) geprüft und 
die Gesetze der natürlichen Reinzucht festgestellt, die unter Umständen 
auf dem Gebiet der Bekämpfung menschlicher und tierischer Infektions 
krankheiten gute Dienste leisten. Der Gersten-, Hopfen- und Kartoffelbau 
wird statistisch verfolgt und alle Gewerbe beleuchtet, die auf der Wirk 
samkeit kleinster Lebewesen beruhen. 
Die Versuchsbrauerei erzeugt jährlich 10 000 Hektoliter Bier, das 
nur an Private abgegeben wird. Das Sudhaus ist für ein Einmisch 
quantum von 1000 Kilogramm Malz berechnet; der Maischbottich faßt 
70 Hektoliter, der Lauterbottich 60 Hektoliter. Alles ist zum Unterricht 
leicht zugänglich gemacht. Das Kellereigebäude umsaht einen Lager 
raum von 2500 Hektoliter. 
Verlag: Friedrich Schirmer, Berlin SW, Reiieuburger Strafte 11».
	        

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  • Hamburger Hafen: Am Liegeplatz der Südamerika-Dampfer, nach einer Zeichnung von E. Schön
    9
  • Eisyacht auf dem Müggelsee bei Berlin
    10
  • Schlittschuhlaufen mit Handsegeln auf dem Müggelsee
    11
  • Dresden von der Marienbrücke aus
    13
  • Frauenkirche (Frauenkirche)
    14
  • Katholische Hofkirche (Katholische Hofkirche)
    14
  • Kunstakademie Dresden (Kunstakademie Dresden)
    15
  • Hoftheater (Hoftheater)
    15
  • Hamburger Handelshafen, nach einem Aquarell von Hans Hörnigk
    17
  • Sankt Katharinen (Sankt Katharinen)
    20
  • Ein Hamburger Fleet. Im Hintergrund die Katharinenkirche
    20
  • Die königliche Balletschule in Berlin
    23
  • Kirschner, Martin
    24
  • Radke, Johannes
    25
  • Dresdener Zwinger (Dresdener Zwinger )
    31
  • Modernes Fahrradkostüm
    157
  • Franz Skarbina: Am Landwehrkanal
    177

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