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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe III.1883 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Kalender: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe III.1883 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Protzen, Gottfried Carl Otto
Titel:
Die Geschichte unseres Seglerhauses
Erschienen:
Wannsee: Im Selbstverlage des Vereins Seglerhaus am Wannsee, 1924
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
226 Seiten
Berlin:
B 983 Sport. Erholung: Sportvereine, Sportverbände
Dewey-Dezimalklassifikation:
796 Sport
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15493994
Sammlung:
Sport, Erholung, Freizeit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Ob 87:SEBI
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe III.1883 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichniß des III. Jahrgangs.
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Volltext

271 
No. 30. 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
handene Geschwindigkeit zur Ueberwindung der Bewegungshinder 
nisse ausreicht. Da sich gröfsereu Geschiebetheilen auch gröfsere 
Hemmnisse in den Weg legen, werden diese zuerst zur Ruhe kommen, 
während für die kleineren Theile die Grenzgeschwindigkeit erst 
später auftritt. Die dieser Materialsortirung zukommende Gleich- 
gewichtscurve ist die Concave, welche nur in einzelnen Fällen durch 
voraneilende Blöcke gestört wird, die dann Stauwerke bilden. Diese 
eben erwähnte und sonst selten auftretende Störung der Bewegung 
kommt aber bei den Murgängen der Zizaurinnse stets vor. Auf die 
gröfseren Blöcke wirkt die vom Fall auf der schiefen Ebene her- 
von etwa 200 m zurück, Fig. 5. Bei der Richtigkeit des mechanischen 
Gesetzes „Widerstand mal Weg = verbrauchter lebendiger Kraft“ wird 
Ws = —^ —und weil der Block in i, zur Ruhe kam 
m u 2 n , nr m v- 
Jr s = —y 0 oder W — —. ■. 
Durch Einsetzung der Werthe und der Annahme, dafs v eine 
Gröfse von 10 m hatte, ergibt sich die Gröfse des überwundenen 
Widerstandes mit W = —- 
108000 X 10 2 
: 200 = 27000 kg. 
r" ....] Abwitterungsprodncte 
" — - 1 der Hoclivegionen. 
S Schotter. 
■»..filminil Wcrfnerschicliten 
vv LMLÜI (rotüer Sandstein). 
C Glimmerschiefer. 
r . Guttensteinersch. 
ffW=k (Kalk). 
Fig. 3. Murgänge der Zizaurinuse. 
Fig. 4. Von Murgängen bewegte Folsblöckc. 
rührende Geschwindigkeit, sowie auch der Stofs des Wassers ein, 
und aus dieser Ursache überschreiten die grofsen Geschiebe bis zu 
einer gewissen Grenze ihre Ablagerungsregionen und hindern so den 
regelmäfsigen weiteren Verlauf des Absturzes. Die Murgänge von 
den Jahren 1878 und 1880 geben hierüber ein Bild, welches in oben- 
steliender Fig. 3 dargestellt ist. Bei a und 6 erfolgten Ausbrüche 
nach links, die sich nach dem beschriebenen Vorgang von selbst 
schlossen, ebenso wirkten die voraneilenden grofsen Massen bei den 
rechtsseitigen Ausbrüchen c und e. Der kleine Ausbruch bei d wurde 
durch einen einzigen Block von 14,5 cbm geschlossen. 
Um einen Begriff von der Gröfse des in Bewegung befindlichen 
Materials zu bekommen, sei erwähnt, dafs der Murgang vom 
29. November 1878 an der Stelle bei f einen Block ablagerte, welcher 
einen cubischen Inhalt von rund 40 cbm aufweist, Fig. 4. Auf diesen 
wurde dann durch die Mure vom 30. Juli 1880, w-elche eine Höhe von 
5 m über der Bachsohle erreichte, ein weiteres Felsstück aufgesetzt, das 
gegen 1 cbm mifst. Der erst erwähnte Block hat bei dem bekannten 
Volumen und dem spezifischen Gewicht dieses Kalkes von 2,70 ein 
Gewicht von 1000 X 40 X 2,7 = 108000 kg. Auf der schiefen 
Ebene, auf welcher dieser Block in Bewegung war, legte er einen Weg 
Aus diesen Zahlen geht hervor, welche Kräfte bei dem Eintritt 
eines Murgauges thätig sind und wie ohnmächtig der Mensch wäre, 
wollte er solchen Gewalten nur eine brutal angewendete Gegenkraft 
entgegenstellen, die etwa in der Erbauung von Schutzdämmen oder 
dergleichen in der Region der Ablagerung bestände. Das wilde 
Element, der Gegner der Menschenwerke, mufs hier in seinem Ent 
stehen gefesselt werden, indem getrachtet wird, das Material, welches 
durch die Wirkungen der Unterwaschung zur Tiefe mufs, in den 
Hochregionen zu erhalten. Zur Erreichung dieses Zieles wurde in 
dem beweglichen Gebiet der Zizaurinnse eine Versicherung der Sohle 
und damit auch der Lehnen durch Einbauung von neun Schwellen 
angestrebt. Die Schwellen haben den Zweck, die weitere aus- 
wasebende Thätigkeit der Zizahrinnse durch die Entwickelung eines 
„Ausgleichprofils“ *) lahmzulegen. Es ist dies jene Form des Längen 
profiles eines Wild baches, bei welcher nur eine so gröfse Menge von 
Geschieben befördert -wird, als im j Ablagerungsgebiete noch abgeführt 
werden kann und somit jener Ausgleich im Gefalle erreicht wird, 
*) Näheres hierüber in der Zeitschrift des österreichischen 
Ingenieur- und Architekten-Vereins, Jahrg. 1882, Heft II.
	        

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