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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Monograph

Creator:
Deutsche Niles-Werkzeugmaschinen-Fabrik (Oberschöneweide)
Title:
Deutsche Niles-Werkzeugmaschinen-Fabrik Oberschöneweide bei Berlin / Deutsche Niles-Werkzeugmaschinen-Fabrik (Oberschöneweide)
Edition:
Ausgabe 3
Publication:
[Berlin]: [Verlag nicht ermittelbar], [1911?]
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
144 Seiten
Berlin:
B 850 Wirtschaft. Finanzen: Einzelne Firmen und Kombinate
DDC Group:
330 Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15495453
Collection:
Economy,Transport,Infrastructure
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 850 Nil 2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Gebrauchsanweisung für "Niles"-Hämmer

Chapter

Title:
Spezial-Kniehebelnietmaschinen

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Cover
  • Feuerwache Wilmersdorf. Nr. 35
  • Berliner Feuerwehr Bücherei
  • Landesarchiv Berlin
  • Contents
  • Nr. 1, 7. Januar 1912
  • Nr. 2, 14. Januar 1912
  • Nr. 3, 21. Januar 1912
  • Nr. 4, 28. Januar 1912
  • Nr. 5, 4. Februar 1912
  • Nr. 6, 11. Februar 1912
  • Nr. 7, 18. Februar 1912
  • Nr. 8, 25. Februar 1912
  • Nr. 9, 3. März 1912
  • Nr. 10, 10. März 1912
  • Nr. 11, 17. März 1912
  • Nr. 12, 24. März 1912
  • Nr. 13, 31. März 1912
  • Nr. 14, 7. April 1912
  • Nr. 15, 14. April 1912
  • Nr. 16, 21. April 1912
  • Nr. 17, 28. April 1912
  • Nr. 18, 5. Mai 1912
  • Nr. 19, 12. Mai 1912
  • Nr. 20, 19. Mai 1912
  • Nr. 21, 26. Mai 1912
  • Nr. 22, 2. Juni 1912
  • Nr. 23, 9. Juni 1912
  • Nr. 24, 16. Juni 1912
  • Nr. 25, 23. Juni 1912
  • Nr. 26, 30. Juni 1912
  • Nr. 27, 7. Juli 1912
  • Nr. 28, 14. Juli 1912
  • Nr. 29, 21. Juli 1912
  • Nr. 31, 4. August 1912
  • Nr. 32, 11. August 1912
  • Nr. 33, 18. August 1912
  • Nr. 34, 25. August 1912
  • Nr. 35, 1. September 1912
  • Nr. 36, 8. September 1912
  • Nr. 37, 15. September 1912
  • Nr. 38, 22. September 1912
  • Nr. 39, 29. September 1912
  • Nr. 40, 6. Oktober 1912
  • Nr. 41, 13. Oktober 1912
  • Nr. 42, 20. Oktober 1912
  • Nr. 43, 27. Oktober 1912
  • Nr. 44, 3. November 1912
  • Nr. 45, 10. November 1912
  • Nr. 46, 17. November 1912
  • Nr. 47, 24. November 1912
  • Nr. 48, 1. Dezember 1912
  • Nr. 49, 8. Dezember 1912
  • Nr. 50, 15. Dezember 1912
  • Nr. 51, 22. Dezember 1912
  • Nr. 52, 29. Dezember 1912
  • ColorChart

Full text

Der Wert des Menschen. 
Nachdruck verboten.) 
us dem Sklavenhandel ist bekannt, wie 
3 verschiedenen Wert ein Mensch je nach 
A Geschlecht, Schönheit, Kraft und idee 
fähigkeit haben kann, und etwas sehr Aehn— 
.. liches spielt sich ja auch in unserem sozia 
en Gefüage ab, wo der Mensch in der Regel nicht 
nach inneren, sondern nach rein äußeren Werten 
axiert wird. 
Daß der Mensch nicht bloß an sich und für sich 
selbst einen Wert hat, ist übrigens ohne weiteres 
klar. Sein Wert ist in den meisten Fällen ohne allen 
Zweifel nicht nur durch seine Stellung zur Familie, 
sondern auch auf Grund seiner Arbeitsleistung und 
seines dementsprechenden Einkommens berechenbar. 
Bei Eisenbahnunfällen tritt dies anläßlich der von 
den Hinterbliebenen Verunglückter gestellten Entschä— 
digungsansprüche klar zutage. Entschädigungen in 
der Höhe bis zu einer halben Million Mark an die 
Witwe oder die Waisen eines Verunglückten kommen 
vor. Es wird bei Berechnung des Wertes eines Men— 
schen mit außerordentlicher Genauigkeit verfahren, 
und der Kampf wird meist recht erbittert. Während 
der Anwalt der Hinterbliebenen bestrebt ist, das 
Einkommen des BVerunglückten nicht nur hoch zu 
taxieren, sondern auch auf die Wahrscheinlichkeit einer 
steten Steigerung hinzuweisen, bemüht sich der Ver— 
treter der entschädigungspflichtigen Gesellschaft, den 
Verunglückten als möglichst minderwertig, allerdings 
nicht etwa in ethischem, sondern in rein materiellem 
Sinne genommen, hinzustellen. Bei dieser Hoch— 
schätzung einerseits und Geringschätzung andererseits 
bleiben natürlich die Charaktereigenschaften aus dem 
Streite. Aber auch sie werden herangezogen, wenn 
etwa die beklagte Transportunternehmung nach— 
weisen will, daß der Verunglückte etwa ein Spieler 
und ein Säufer gewesen ist und er dadurch wahr— 
jcheinlich in Kürze physisch und sicher materiell zu— 
grunde gegangen sein würde, also an ihm nicht allzu— 
viel verloren sein könne. 
Sowie der ganze Mensch, bezw. sein ganzer leben— 
der Körper, einen gewissen Wert besitzt, so ist dies 
genau so auch bei einzelnen Körperteilen der Fall, 
* * o 4 
Berliner Illustrirte Zeĩtung. 
ie alle, je nach Verhältnissen, eine bestimmte Taxe 
haben. In der Unfallversicherung kommt es sehr 
arauf an, ob ein verletzter Teil für das weitere 
Fortkommen und die Arbeitsfähigkeit mehr oder min— 
‚er wichtig ist, und es leuchtet ohne weiteres ein, 
zaß eine rechte Hand mehr wert ist, als die linke. 
Aus einer Statistik englischer Eisenbahnen ist zu 
ntnehmen, daß für den Verlust eines Armes zwischen 
3000 und 15 000 Mark gezahlt wurden, für den Er— 
'atz eines Auges zwischen 4000 und 16 000 Mark. 
Für ein verletztes Bein, das gelähmt und ge— 
rauchsunfähig wurde, erhielt ein englischer Inge— 
rieur 60 000 Mark als Schadenersatz. 
Den hohen Wert der zu künstlerischer Tätigkeit 
mbedingt erforderlichen Koörperteile lassen sich auch 
edeutende Künstler versichern. Der berühmte Gei— 
senvirtuose Jan Kubelik hat ebenso wie der Klavier— 
itane J. Paderewski seine Hände außerordentlich 
soch versichert. Die Sängerin Cavallieri zahlt eine 
norm hohe Prämie für ihren Kehlkopf, und der 
Naler Mucha erhält 200 000 Mark, falls seine Augen 
ersagen sollten. Berechnet man die Summen, die 
servorragende Künstler alljährlich verdienen, so ist 
nie Bewertung ihrer künstlerisch durchgebildeten 
Irgane eigentlich gar nicht hoch. Zieht man in 
zetracht, wieviel Caruso in einem Jahre an Honorar 
innimmt, so ergäbe das, nur auf ein Jahrzehnt kapi— 
alisiert, eine ganz ungeheure Summe. 
Gesunde Körperteile als Ersatz für verloren ge— 
angene werden zuweilen gesucht und recht hoch be— 
ahlt. Ein New Vorker Arzt suchte vor einiger Zeit 
emand, der für 20000 Mark sein Ohr zugunsten 
ines reichen Mannes abtreten würde, der eines sei— 
ier Ohren verloren hatte. Die Uebertragung des ge— 
unden Ohres erforderte eine recht schmerzhafte Ope— 
ation, aber es fanden sich doch einige arme Teufel, 
ie lieber mit einem Ohr als mit leerem Magen her— 
imlaufen wollten. Ein Deutscher, ein zugrunde ge— 
jangener Gastwirt, gab sich dazu her. Außerdem be— 
and sich unter den Bewerbern auch ein Makler der 
New VYorker Börse. 
Bedeutend größer war das Angebot, das der 
Arzt eines anderen Millionärs erhielt, der für den 
»urch einen Automobilunfall seines Patienten zer— 
suetschten Finger einen Ersatz suchte. Er bot 1500 
Mark für einen Finger, und erhielt Angebote, die 
Pr. 37 
»is dreihunderk Mark heruntergingen. Aus dem 
dandel wurde aber nichts, da sich der Finger dee 
zatienten besserte, so daß von einer Amputation * 
tand genommen werden konnte. 
Angesichts der Frauenbewegung wird oft die Frage 
ehr lebhaft diskutiert, wer mehr wert sei, der Riem 
»der die Frau. Auch hier kommt es immer auf die 
Imstände an, und die gerichtlichen Abschähunge 
ifferieren da von Fall zu Fall um viele tausend 
Nark. Wenn z. B. ein Mann einem Mädchen solche 
riebenswürdigkeiten erwiesen hat, daß es annehmen 
)»arf, er wolle es heiraten, so kann ihm die junge 
der auch ältere Dame in England bekanntlich wegen 
breach of promise“, wegen „gebrochenen Ehever— 
prechens“, auf Schadenersatz klagen, und die vöhe 
ner Summe, die der betreffende Mann wert ist, wird 
iach der Sachlage und der gesellschaftlichen Stellung 
ver Prozeßbeteiligten entschieden. Das pratktische 
Ilbion und das nicht weniger praktische Amerika 
ucht auch Liebesschmerz, Trennungsweh und Eiser— 
ucht in Geld umzusetzen, was erst kürzlich ein Richter 
n Brooklyn zu seinem Schaden erfahren mußte. Er 
var nämlich von einem Grundbesitzer verklagt wor⸗ 
en, diesem das Herz der Gattin gestohlen zu haben. 
die Beweisaufnahme ergab trotz des Leugnens des 
ichters dessen Schuld und er wurde zu 100 000 Doi⸗ 
ars Schadenersatz an den gekränkten Gatten ver⸗ 
irteilt. Ob nun die ungetreue Gattin tatsächlich 
00 000 Mark wert ist, darüber können nur die be— 
eiligten Parteien Auskunft geben. Jedenfalls mußte 
»er Gerichtshof diese Ueberzeugung haben. 
Bisher ist natürlich der Wert des Menschen ohne 
veitere Zutat in Betracht gezogen worden. Der be— 
leidete Mensch läßt noch weiteren Spielraum in der 
zerechnung zu. Es ist am Ende nicht egal, ob ein 
erlumpter Landstreicher taxiert wird oder Pierpont 
Norgan, wenn er gerade sein Scheckbuch in der Tasche 
at. Oder eine der Dollarprinzessinnen, wenn sie zu 
rgend einer Festlichkeit geht und ein Riesenvermögen 
m kostbaren Spitzen, Pelz und Juwelen auf sich trägt. 
Ueber allem äußerlichen Wert steht doch der innere 
Vert — nur ist leider unsere Zeit so materialistisch, 
aß dieser sich am wenigsten in Mark und Pfennigen 
rusdrücken und entsprechend umsetzen läßt ... 
Gesundheit. Kraft und Schönhel 
bis ins hohe Alter hinein zu erhalten, ist nur denkbar bei vernünftiger Lebens 
führung, zweckmäßiger Ernährung und viel Bewegung in reiner Luft. Gan— 
besonders kommt es auf die Ernährung an. „Der volle Segen der Gesundhei 
kann nicht 
duteh 
Heilmittel und Wunderkünste, sondern nur durch eine richtige Ernährung ge— 
wonnen werden, die den Körper erhält und täglich verjüngt.“ Das sind di— 
Worte eines bekannten deutschen Arztes und Professors. Zu einer zweckmäßigen 
krnährung gehört das allbekannte 
qmos,. 
Das ist ein wohlschmeckendes, billiges Nährmittel, weit und breit geschätzt um 
beliebt. Es kräftigt den Körper ungemein. Schlaffe, welke Züge verschwinden 
die Gesichtsfarbe wird frischer und rosiger, der Teint reiner. Bei blutarmen 
blassen, mageren, in der Ernährung heruntergekommenen Personen macht sid 
eine Hebung des Appetits, des Gewichts und eine mäßige Rundung der Formen 
bvemerkbar, ohne daß lästiger Fettansatz die Schönheit der Formen beeinträchtigt. 
Biomalz ist auch allen durch Ueberarbeitung, 
Krankheit, Nervosität heruntergekommenen 
Personen als vorzüglich wirkendes Kräfti— 
gungsmittel zu empfehlen, ebenso alternden 
Personen, Wöchnerinnen, stillenden Frauen 
und blassen Kindern. Biomalz ist von Pro— 
fessoren und Aerzten glänzend begutachtet 
und im ständigen Gebrauch vieler Königlicher 
dliniken. Wer sich etwas anderes als an · 
zeblich „ebenso gut“ aufreden läßt, tut nicht 
ich selbst, sondern nur dem Wiederverkäufer 
inen Gefallen. Dose 1 Mark und 1.90 Narb. 
In DefterreichUngarn KL.ßo und 2503 in 
er Schweig Fe od und 200) Kostprobe nebst 
zroschüre kostenlos durch die — 
zebr. Patermann, Teltow-Berlin 28.
	        

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