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Die Nationalgalerie zu Berlin / Scheffler, Karl (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Nationalgalerie zu Berlin / Scheffler, Karl (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Baupolizeiordnung für die Stadt Charlottenburg vom 22. August 1898 : mit Ausnahme des Teiles, welcher der Baupolizeiordnung vom 5. Dezember 1892 untersteht, für den mit dem Namen Plötzensee bezeichneten Teil des Forstgutsbezirks Tegel und für die Gemeinden Rummelsburg, Lichtenberg, Stralau, Deutsch-Wilmersdorf, Schöneberg, Tempelhof, Rixdorf und Treptow, soweit dieselben innerhalb der Berliner Ringbahn liegen
Ausgabe:
Dritte um die bis 1911 erlassenen weiteren Verordnungen vermehrte Auflage
Erschienen:
Berlin: Polytechnische Buchhandlung A. Seydel, 1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
84, 3, 4, 2 Seiten
Fußnote:
Enthält: Nachtrag 1913-1916
Berlin:
B 807 Recht. Justiz: Einzelne Rechtsgebiete
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15496684
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 807 Bau 25:1911
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Enthaltenes Werk

Titel:
Polizeiverordnung, betreffend einen Nachtrag zu den Baupolizeiverordnungen vom 22. August 1898 und vom 15. März 1910. [13. Juli 1910]
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin

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  • Die Nationalgalerie zu Berlin / Scheffler, Karl (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Vorwort. Anleitung zur Benutzung des Buches
  • Besuchszeiten der Berliner Nationalgalerie
  • Inhaltsverzeichnis
  • Liste der Abbildungen
  • Erster Teil. Auf dem Wege zu einer nationalen Galerie
  • Die Geschichte der Sammlung von 1861-1911
  • Das Gebäude
  • Das Sammelgebiet
  • Zweiter Teil. Ein Jahrhundert deutscher Malerei
  • Die Zwiespältigkeit der neueren Malerei
  • 1. Die nationale Idealmalerei
  • 2. Die in lokaler Begrenzung sich entwickelnde Wirklichkeitskunst
  • 3. Wilhelm Leibl und der süddeutsche Malerkreis
  • 4. Liebermann und der norddeutsche Malerkreis
  • Dritter Teil. Fremde Vorbilder
  • Abbildung: Uhu ein Reh anschneidend (Ill.: Courbet, Gustave)
  • Abbildung: Weiblicher Kopf (Ill.: Couture, Thomas)
  • Abbildung: Die Kirche von St. Germanin L'Auxerois in Paris (Ill.: Monet, Claude)
  • Abbildung: [Der Wintergarten] (Ill.: Manet, Edouard)
  • Abbildung: Landhaus in Rueil (Ill.: Manet, Edouard)
  • Abbildung: [...]
  • Abbildung: Stilleben (Ill.: Cézanne, Paul)
  • Abbildung: Landschaft (Ill.: Cézanne, Paul)
  • Die Skulptur im neunzehnten Jahrhundert
  • Gottfried Schadow
  • Christian Rauch
  • Der Begaskreis
  • Adolf Hildebrand
  • August Gaul
  • Die Fremden
  • Schlusswort. Die Zukunft der Nationalgalerie
  • Ergänzungen
  • Register nach Namen geordnet
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

ADOLF HILDEBRAND 
(geb. 1847) 
Fr wertvoller Erneuerer der klassizistischen Traditionen ist Adolf Hildebrand der deutschen 
Skulptur geworden. Es ist nicht zufällig, daß er aus der Münchener Bildhauerschule hervor- 
gegangen ist. Denn in München, der Stadt alter Atelierkultur, hat die naturalistisch dekorative 
Entartung der Plastik niemals den katastrophenartigen Charakter angenommen wie in Berlin. 
Als ein Genosse von Deutsch-Römern wie Feuerbach und Marees steht Hildebrand innerhalb 
der deutschen Skulptur selbst wie ein Deutsch-Römer. Er hat den neuen Willen zu unmittel- 
barer Wirklichkeitsanschauung mit dem Stilgefühl Rauchs zu vereinen gewußt; und wenn er 
auch mit diesem edlen Opportunismus die Höhe Schadows nicht wieder erreicht hat, so hat 
er doch der ganzen Zeit einen Weg zu reinlicher Kunstgesinnung gewiesen. Es ragt seine 
Erscheinung, indem sie sich den beiden Führern deutscher Plastik am Anfange des Jahrhunderts 
anschließt, über alle Künstlererscheinungen nach Rauch und Schadow hinaus. 
Wie ein Programm der Hildebrandschen Kunst, die nicht an Genre, wohlfeile Dekoration 
oder populären Naturalismus denkt, sondern an die reine Form und an die architektonisch 
ausdrucksvolle Schönheit, steht die Marmorgestalt des „Jugendlichen Mannes“ da (Nr. 45). 
Die Antike ist in dieser Arbeit in einer neuen Weise natürlich und wirklich gemacht, sie ist in 
einer ganz eigenen Weise ins Modell hineingesehen worden. Es ist in dem Akt, bei aller 
Strenge der Form, etwas entschieden Fleischliches. Das äußert sich zum Beispiel, in der sehr 
modellwahren Beinhaltung und in der halb verlegenen Art, wie der rechte Arm getragen wird. 
Das Bedeutende in dieser Figur, die nicht eben erwärmt, die aber hohen Respekt einflößt, 
ist wie das Unbewußte des Modells mit dargestellt worden ist. Diese Durchdringung der 
Antike mit unmittelbarem Leben, und umgekehrt, ist innerhalb der deutschen Plastik des 
neunzehnten Jahrhunderts eine außerordentliche Leistung. Der Körper ist mit sicherster Kon- 
struktionsfähigkeit aufgebaut und in sich selbst, nach Verhältnissen, Modellierung und Maßen 
so organisiert, daß eine Harmonie entstanden ist. Es ist eine etwas errechnete Harmonie, 
Aber sie blickt verständnisvoll auf die höchsten Muster. 
Neben dieser Figur findet man in der Nationalgalerie von Hildebrand nur noch Porträt- 
büsten. Er hat auf diesem Gebiete sein Lebendigstes auch gegeben. Denn da er einiger- 
maßen zum Theoretischen, zum tendenzvoll Formalen neigt, hat die Begegnung mit den eine 
unmittelbare Wiedergabe fordernden Naturformen seinem Talent immer sehr wohl getan. 
Die einzelnen Porträtarbeiten sind unter sich ungleich, je nachdem, wie die Formen des zu 
porträtierenden Kopfes dem Bildhauer zu Hilfe kamen. Im allgemeinen hat Hildebrand nur 
die bedeutenden Köpfe aufgesucht, ähnlich wie Lenbach, und hat durch eine Steigerung bis 
zum Monumentalen außergewöhnliche Resultate erzielt. 
Der Marmorkopf Theodor Heyses (Nr. 169) ist eine der glücklichsten Porträtarbeiten 
Hildebrands. Bezeichnend ist es, daß er eine der frühesten Arbeiten ist. Man darf diesen 
Kopf neben eine der vorzüglichsten Büsten Rauchs stellen. Die Formbehandlung ist ganz 
reif und dabei von einer sehr feinen Zärtlichkeit. Wunderschön sind vor allem die Nase, 
die Stirn und die Haare gemacht. Es sind die Furchen und Falten des Alters zu einem 
System schöner Linien und Formen erhoben worden; ohne daß die Wahrheit weniger wahr 
wäre, ist eine „Schönheit an sich“ gefunden worden. Aus schönen Flächen und Formzusammen- 
hängen baut der Kopf sich architektonisch auf; das Licht aber spielt weich auf diesen Formen
	        

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