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Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen / Klöden, Karl Friedrich von (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Handels-Register : Verzeichnis der in den Amtsgerichtsbezirken Berlin-Mitte, Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Lichterfelde, Neukölln, Pankow, Schöneberg, Spandau, Tempelhof, Wedding und Weißensee wohnenden eingetragenen Einzelfirmen, Gesellschaften und Genossenschaften / zusammengestellt auf Grund der amtlichen Register und Akten mit justizministerieller und kammergerichtlicher Genehmigung
Publication:
Berlin: Ullstein 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
57. Jahrgang (1921); 59. Jahrgang (1923)-67. Jahrgang (1931) ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3034488-8 ZDB
Previous Title:
Handels-Register des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
330 Wirtschaft
Collection:
Economy,Transport,Infrastructure
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1928
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
330 Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15450532
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Zs 675:64.1928
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Economy,Transport,Infrastructure

Contents

Table of contents

  • Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen / Klöden, Karl Friedrich von (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: [Karl Friedrich von Klöden]
  • Title page
  • Preface / Jähns, Friedrich Wilhelm
  • Erster Abschnitt. Die Kindheit 1786-1801
  • Erstes Kapitel. Vorfahren - Der Vater Joachim Friedrich - Kämpfe um seine Berufswahl
  • Zweites Kapitel. Die Mutter Christiane Dorothea Willmanns - Ihr Vater - Brautstand und Hochzeit - In der Kaserne - Zustand des preußischen Heeres
  • Drittes Kapitel. Geburt Karl Friedrichs und erste Jahre der Kindheit - Häusliche Nöte - Die strenge Großvater - Die ersten Bücher
  • Viertes Kapitel. Kleider machen Leute - Mobilmachung - Größtes Elend der zurückgebliebene Familie - Auszug aus der Kaserne - Prügel überall - In der Armenschule - Rückkehr des Vaters
  • Fünftes Kapitel. Übersiedelung nach Preußisch-Friedland - Ungewohnte Verhältnisse - In der Vorschule - Gefahren im Berufe des Vaters - Verirrt - Revolution in Polen
  • Sechstes Kapitel. Von der Stadtschule und pädagogischen Seltsamkeiten - Kirche und Schule - Auswendiglernen
  • Siebentes Kapitel. Der erste Bleistift - Weihnachtsfeier - Ein tüchtiger Buchbinder - Luft zum Zeichnen - Frohe Tage - Eine Empfindsame - Ortswechsel
  • Achtes Kapitel. Märkisch-Friedland - Tierliebe - Jüdische Bräuche - Ein Scharlatan
  • Neuntes Kapitel. Die Schule des Herrn Meerkatz - Häusliche Sorgen - Die Masern - Fortschritte in der Entwickelung - Der Campesche Robinson - "Kurzer Inbegriff aller Wissenschaften" - Privatunterricht bei einem Bocher
  • Zehntes Kapitel. Rektor Pax - Selbststudium der Musik - Spielkameraden - Eine Xanthippe
  • Zwölftes Kapitel. Klavierunterricht - Traurige Lage des Rektors Pax - Ernstere musikalische Studien - Die "Pletten" - Jüdische Hochzeit - Pockenepidemie - Mathematische und geographische Studien
  • Dreizehntes Kapitel. Berufswahl - Konfirmandenunterricht - Religiöse Betrachtungen - Einsegnung - Das Wort einer Mutter
  • Vierzehntes Kapitel. Allerlei Beschäftigungen und innere Erlebnisse - Jahrhundertanfang - Abschied von Märkisch-Friedland - Reise nach Berlin
  • Zweiter Abschnitt. Lehrzeit im Handwerk 1801-1806
  • Erstes Kapitel. Kalter Empfang im Hause des Dheims - Dessen Familie - Nicht-Lehr-, sondern Küchenjunge - Vereinsamung - Sprachstudien - Theater
  • Zweites Kapitel. Von der Dauer der Lehrzeit - Häufung der Küchengeschäfte - Schlechtes Werkzeug - Zeichenunterricht - Steigerung der häuslichen Qualen - Beschäftigung mit der Antike - Italienisch
  • Drittes Kapitel. Fortschritte im Handwerk - Ein zweiter Lehrling - Besuch aus der Heimat - Erste Liebe - Gravieren - Geschäftsvergrößerung
  • Viertes Kapitel. Prediger Hansein - Pfingstreise nach Potsdam - Gitarrespielen - Kartenstechen - Endlich ein Freund! - Operation der Mutter in Berlin - Bei der Bürgerkompanie - Die Franzosen in Berlin - Tod der Mutter - Geselle
  • Dritter Abschnitt. Lehrzeit in den Wissenschaften 1806-1817
  • Erstes Kapitel. Napoleon - Der Kupferstecher Bolt - Ein politischer Uhrmacher - Nochmals der Rektor Max
  • Zweites Kapitel. Große Verzagtheit - Die rettende Roulette - Pensionierung des Vaters - Unterricht im Gitarrespielen - Statistik - Allerlei Bekanntschaften - Vom Tanzen - Hannchen Heyl - Eigene Einrichtung - Die Braut von Messina
  • Drittes Kapitel. Der gestochene Plan von Wien - Heiratspläne - Brand der Petrikirche - Hochzeit - Christian von Mecheln - Lithographischer Versuch - Der Erstgeborene - Bibliothek der Königin Luise - Physische Geographie und Astronomie
  • Viertes Kapitel. Krankheit - Vertieftes Studium der Geographie - Die ersten Berge - Lehrer Schmidt - J. v. Klaproth - Simon Schropp & Comp. - Astronomische Anfänge - Niebuhr - Plamann - Seine Lehranstalt - Die Schroppsche Postkarte und andere Arbeiten der Art - Ausflug nach den Müggelsbergen - Krause - Jahn
  • Fünftes Kapitel. Gelehrter Kastengeist - Gebirgs- und Gewässerkarte von Europa und andere geographische Arbeiten - Geburt einer Tochter - Familienidyll - Der Schroppsche Verlagskatalog - Der russische Feldzug und russische Karten
  • Sechstes Kapitel. Studien über Festungskrieg - Lehrer an der Plamannschen Anstalt - Russen in Berlin - Heirat der Schwester - Verteidigung von Berlin - Der Landsturm - Karten und Kriegführung
  • Siebentes Kapitel. Beaufsichtigung des Schanzenbaues rund um Berlin - Formierung der Landwehr - Der Feind vor den Toren von Berlin - Eine Reihe von Siegen
  • Achtes Kapitel. Kartenarbeiten - Der Mineraloge Weiß - Unglückliche Ehe der Schwester - Eine Kritik - Mit Zernial in Markgrafpieske beim Superintendanten Meyer - Dr. Turte - Notwendigkeit des Universitätsstudiums - Ein Pensionär - Vorübergehende Neigung zu einer der Pfarrerstöchter - Wieder in Markgrafpieske - Abiturientenexamen- Immatrikulation
  • Neuntes Kapitel. Kommers - Naturwissenschaften oder ein Brotstudium? - Vielseitige Tätigkeit - Anerkennung des Geographen - Auf dem Wege nach Markgrafpieske verirrt - Ein pysikalisches Gespenst - Kate von Waterloo
  • Zehntes Kapitel. Die Pestalozzische Methode - Friedrich August Wolf - Übertritt zur Theologie - Daneben Naturwissenschaften - Kurzsichtig - Geburt einer zweiten Tochter - Erste Predigt - Tod der Schwester - Reise nach Dessau und Wörlitz - Zusammenarbeit mit F. A. Wolf - Mancherlei über diesen Gelehrten
  • Elftes Kapitel. Landeskunde von Palästina - Das Ende der Beziehungen zu Schropp - Große Postkarte des preußischen Staates - Ein Zensurstücklein - Regierungsrat von Türk - Berufung an das Potsdamer Lehrerseminar - Auseinandersetzung mit Plamann - Vorzüge seiner Anstalt - Lob der Gattin
  • Vierter Abschnitt. Anfänge im Lehrberuf 1817-1824
  • Erstes Kapitel. Erster Lehrer am Potsdamer Seminar - Weltbildung, nicht Weltflucht - Wessely - Erfahrungen im Bureaukratismus - Bescheidene Geselligkeit - Direktor des Seminars - Herr von Türk - Gesang - Verschiedene Ideale über Lehrererziehung - Orgelweihe - Hofapotheker Franke - Nachhilfekurs für Lehrer
  • Zweites Kapitel. Reise nach dem Harz - Sonntagsschule - Meteorologische Beobachtungen - Handwerksschule - Freimaurer - Potsdamer Brunnen - Nach Dessau und Wörlitz - Allerlei Nebengeschäfte - Ein verunglücktes chemisches Experiment - Berufung nach Magdeburg - Reise nach Sachsen und Böhmen
  • Drittes Kapitel. Neue Theorie der Erdgestaltung - Allgemeine Würdigung - Politische Wolken - Beckedorf
  • Viertes Kapitel. Die Gewerbeschule - Änderungen in der Organisation des Seminars - Direktor der Gewerbeschule - Auszeichnung - Verweis - Das städtische Realgymnasium - Ehrende Entlassung aus dem Staatsdienst - Abschied von Potsdam
  • Fünftes Kapitel. Berliner Anfänge - Herr von Bärensprung - Das Kuratorium der Gewerbeschule - Das Ministerium genehmigt die Eröffnung der Schule
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bestimmen wollte? Meine Neigung war entschieden auf das 
Studieren gerichtet, und am liebsten hätte ich die Theologie 
gewählt, nicht etwa aus besonderer Vorliebe, sondern weil 
mir Medizin und Jurisprudenz nicht gefielen und ich von einer 
philosophischen Fakultät nichts wußte; sonst hätte ich mich unbe⸗ 
dingt für Mathematik, Astronomie, Physik, Chemie, Geographie, 
überhaupt für die naturwissenschaftlichen Disziplinen ent⸗ 
schieden. Diese aber faßte ich gar nicht ins Auge; denn was 
man werden könne, wenn man diese Fächer studiert habe, 
war mir ganz unbekannt. Daß ich an das Studieren nicht 
denken dürfe, sah ich aber nur zu wohl ein. Mein Vater 
besaß nicht die Mittel, um mich auf einem Gymnasium und 
nachher auf der Universität zu erhalten. Von Stipendien 
hatte ich nie gehört. Den Lieblingswunsch meiner Seele 
mußte ich unterdrücken, obgleich alle meine Seelenkräfte auf 
seine Erfüllung hinarbeiteten; ich scheute mich selbst, ihn laut 
werden zu lassen; denn die Unmöglichkeit, ihm zu willfahren, 
lag auf der Hand. — Wenn es nun hiernach äußerlich ganz 
zwecklos schien, in meinen so eifrig betriebenen Studien ohne 
irgendein Ziel fortzufahren, so schreckte mich dies doch nicht 
ab. Das Lernen gewährte mir an und für sich zu viele Freude, 
als daß ich es hätte aufgeben können. Ich gewöhnte mich 
daran, nicht mehr zu fragen, ob mir dies oder jenes, was 
ich lernte, etwas nützen könne; förderte es nur mein Wissen 
nach irgendeiner Seite, und ging es in ein Konnen aus, so 
war mir dies genügend, und eine brennende Begierde, mich 
zu vervollkommnen, trieb mich unaufhaltsam vorwärts, ließ 
mich jeden, auch den unbedeutendsten Umstand benutzen, der 
dazu beitragen konnte. 
Der Grundherr der Stadt, ein Baron von Blankenburg, 
war musikalisch, und ließ alle Jahre den Stadtmusikus aus 
Stargard, namens Altenburg, auf mehrere Tage nach Fried⸗ 
land kommen, um mit ihm Duette zu spielen. Auch jetzt war 
574
	        

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