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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 51.1934 (Rights reserved)

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Full text: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 51.1934 (Rights reserved)

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Monograph

Creator:
Freie Universität Berlin. Philosophische Fakultät
Title:
Verzeichnis der Stipendien, Stiftungen und Preisaufgaben : die für die Studierenden der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin in Betracht kommen / im Auftrage der Fakultät zusammengestellt von Gustav Roethe
Contributors:
Roethe, Gustav
Edition:
Zweite Ausgabe
Publication:
Berlin: Universitäts-Buchdruckerei von Gustav Schade (Otto Francke), 1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
90 Seiten
Berlin:
B 540 Wissenschaft. Forschung: Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen
DDC Group:
370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15495090
Collection:
Education,School,Science,Research
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 540 Humb 66
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 51.1934 (Rights reserved)
  • Title page
  • Contents
  • Ausgabe 1934,1 Heft 1
  • Ausgabe 1934,2 Heft 2
  • Neues vom starken Mann J. C. von Eckenberg / Bolte, Johannes (Public Domain)
  • Eine Schilderung Berlins aus der Zeit des Großen Kurfürsten / Kügler, Hermann (Rights reserved)
  • Berliner Gymnasiastenleben zur Zeit Friedrichs des Großen / Olfers, Margarete von (Rights reserved)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Mitteilungen des Vereinsführers (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Public Domain)
  • Ausgabe 1934,3 Heft 3
  • Ausgabe 1934,4 Heft 4

Full text

51 
es fehrte wieder Wohlstand und Woblfeilheit in letzteren besonders die Lnterbringung und Sicher- 
Berlin zurü&. Mit dem Frieden kam auch mein Onkel, stellung der dem Waisenhause zugehörenden Kapitalien 
der Feldprediger beim Kaminschen Regimente, wieder und überhaupt die pünktliche Wahrnehmung der Ge- 
in seine Garnison. I< besuchte ihn gleich nach seiner vechtsame des Instituts zur Pflicht gemacht wurde. 
Ankunft, und da er von mir vernahm, daß ich nur fünf Einen sol<hen Rechtskonsulenten, der übrigens Sitz und 
Tische auf der Communität hatte, die herzlich shleht Stimme im Kuratorium hatte, wählten bei einer 
wären (sie waren es so sehr, daß ich, wenn ih vom Vakanz die geistlichen Kuratoren dur<h Mehrheit der 
Tisch nach Hause kam, mich an Butterbrot satt essen Stimmen. Im übrigen band er das Kuratorium mehr 
mußte, oder mir einen Kaffee machen ließ, wozu ih an den Sinn und den Zwete seiner Stiftung als an die 
drei Reihen Semmel aufaß), so gab er mir niht nur Worte desselben und ließ ihnen freie Hand darin, Ver- 
einen Tisch bei sich, sondern er richtete es auch in die änderungen zu machen, die etwa durch die Zeitumstände 
Wege, daß ich durch den Kurator des Schindlershen notwendig würden. =- Die Geheime Rätin Scindler 
Waisenhauses, den Hofprediger Köhze"?), der sein verz war von dem Wert der Anstalt so gerührt und sah noch 
trauter Freund war, mit am Schindlerschen Tische auf- bei ihrem Leben so schöne Früchte davon, daß sie auch 
genommen ward. Es war ein ganz vortreffliher Tis<. ihrerseits ihr ganzes Vermögen dem Waisenhause ver- 
Wir hatten täglich drei Schüsseln und alle Mittage machte, wofür also die von ihrem Gemahl gestiftete 
einen frishen Braten. Elf junge Leute hatten sih Unzahl der 12 Knaben noh um 6 vermehrt und also 
dieser Wohltat zu erfreuen, und ein Inspektor, ein auf 18 geseßt wurde, welche Anzahl unter keinen Um- 
alter Kandidat theologiae, war der zwölfte. Vier ständen verstärkt werden darf. 
ganze Jahre lang habe ich an diesem wohltätigen In- Es ist dem guten Genius dieser Stiftung zu ver- 
stitut teilgenommen, und ich segne no< bis diesen danken, daß? gleich von der ersten Einrichtung ab die 
Augenblick das Andenken seines frommen Stifters. Zöglinge mit sehr geschiten Lehrern versehen waren. 
Es wird nicht undienlich sein, etwas weniges über Hierdurch hat sich unter ihnen ein solcher Geist ver- 
diese edle Stiftung selbst zu sagen. Der Geheime Rat b6reitet, daß jet ohne Mühe die Anstalt immerwährend 
Schindler, ein reicher Kaufmann, lebte in Berlin in damit versorgt ist, wogegen sie in den öffentlichen 
dem ersten Dritteile des vorigen Jahrhunderts. Er Schulen und Privat-Lehranstalten sehr gesucht und nur 
hatte keine Kinder. Er dachte daher darauf, sein Ber- schwer gefunden werden. Denn nach der Einrichtung ist 
mögen zu einer nüßlihen Anstalt zum Besten seines jeder Zögling, der Theologie studiert, verpflichtet, nach 
Baterlandes zu verwenden. Unter mehreren gelehrten geendigten Studien, wenn das Kuratorium es von ihm 
und rechtschaffenen Männern, mit denen er darüber verlangt, auf drei Jahre eine Präzeptorstelle anzu- 
deliberierte, war auch der bekannte Oberkonsistorialrat nehmen. Es versteht sich von selbst, daß das Kura- 
Spener. Dieser gab ihm die Idee zu dem nachher durH torium sein Augenmerk immer auf den Geschitesten 
sein Testament gestifteten Waisenhause an die Hand. und auf einen- Mann von Talent und guten Sitten 
Er sette fest, daß zwölf Waisenknaben darin erzogen richtet. In Ermangelung eines solhen Jünglings tritt 
werden sollten, wozu er ein beträchtliches Kapital und derjenige an seine Stelle, der das Stipendium von 
den größten Teil seines Bermögens ausseßte. Spener 200 Th. durch 2 Jahre auf der Akademie genossen. 
war zu unterrichtet, auch zu klug, als daß er die Fröm- Denn, da es sich öfter trifft, daß nicht so viele Zöglinge 
migkeit zum Gesichtspunkt dieses höchst würdigen In- studieren, als Stipendien für sie sind, so werden diese 
stitut8 genommen haben sollte. Die aufzunehmenden anderen armen, fleißigen Subjekten aus dem Gym- 
Knaben sollten von gesunder GeistesSkonstitution und von nasium zum Grauen Kloster vergeben, und obgleich das 
honetten Eltern, die bei ihrem Absterben kein Ber«- Präzeptorenamt nur sh<leHt bezahlt wird (ih weiß 
mögen oder wenigstens doch nicht soviel hinterlassen, nicht, ob man es nach meiner Zeit verbessert hat), so 
daß die Kinder ihrem Herkommen gemäß gut erzogen fehlt es doh nicht an Kompetenten dazu, weil die an- 
werden könnten, erzeugt und der lutherischen Religion genehme LebenSsart im Waisenhause und die gewisse 
zugetan sein. Auf arme Predigerkinder sollte eine bez Ylussiht zu einer guten ledigen Versorgung nach 
sondere Rücksicht genommen, danach aber auch andere drei Jahren dessen Annahme für einen jungen Mann 
und selbst arme von Adel nicht ausgeschlossen sein, ob immer wünschens8wert macht. Ein solcher Präzeptor, 
er gleich in Ansehung der letzteren die Einschränkung wenigstens der erste, muß, um seineni Fah vollkommen 
hinzufügte, daß, da durc< das Kadettenhaus und gewachsen zu sein, ein grundgelehrter Mann sein, weil 
fünftige Anstellung derselben beim Militär mehr für or sonst in dieser Anstalt nicht fortkommen, sondern, 
diese als für die Nichtadligen gesorgt wäre, ihre An« sobald nur die geringste. Schwäche an ihm bemerkt und 
zahl nicht 2 oder 3 übersteigen solle. Er ordnete ein ox Blößen geben oder gar Unwissenheit verraten sollte, 
beständiges Kuratorium für dasselbe an, bestehend aus ox bei seinen Schülern, die ihn übersehen, sein ganzes 
dem jedesmaligen Propst der St. Nicolai-Kirhe und Ynsehen verlieren würde. Denn die Knaben in der 
den 4 Diakonen derselben, denen er einen bekannten, oberen Klasse lesen und verstehen nicht nur alle 
rechtschaffenen und geprüften Rechtsgelehrten aus dem schweren griechischen und lateinischen Schriftsteller, als 
Berlinis<Hen Magistrat beiordnete und welchem den Homer, Plato, Hesiod, sowie den Horaz, Virgil, 
Cicero, Tacitus, Seneca und viele andere Schriftsteller 
* en zt icher dor „FreDiger, Job Crust SeihG: aus beiden Sprachen, sondern mehrere unter ihnen sind 
FMIDIaroN ee troiut: . et auh so sehr in die Schönheiten und den Genius der 
Minen m NERGRBASONTE BUNNSEENMZEN HETER RUES Sprache eingedrungen, daß das Studium derselben ihre
	        

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